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Präsident verurteilt die Verbrechen

Erstellt von skenderbegi, 11.02.2010, 15:13 Uhr · 331 Antworten · 12.404 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Wow, das war bis jetzt WIRKLICH DAS DÄMLICHSTE EVER hier!
    der kroatische erzbischhof war letztes jahr auf der gedenkstätte in jasenovac undd betete für die opfer, andersrum war irgendeiner eurer politiker in vukovar? Nein.

    hier ich entschuldige mich für jasenovac, toll und was bringt das?!
    Achso! Aber wenn sich Serbiens Statsoberhaupt Tadic in Srebrenica entschuldigt.......

    ich glaub du hast dir gerade selbst einen eigentor geschossen!

  2. #32
    Avatar von LuckyLuke

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    Zitat Zitat von James Bond Beitrag anzeigen
    Die Ustascha war ein Regime von den Nazis eingesetzt. Es war übrigens Belgrad die von der dortigen Regierung (ebenso von Nazis eingesetzt) als erste Stadt für Judenfrei erklärt wurde.
    Trotzdem ändert das nichts daran dass die Serben in HR und BiH von den Kroaten und Bosniern ermordet wurden und nicht von den Deustchen... und wie du dich windest ist unglaublich. Was ist das für ein dummes Argument?

    Dann kann ich genauso sagen Seselj und Milosevic haben das Großserbische Projekt von Ilija Garasanin verfolgt also ist er schuld und nicht Milosevic/Seselj.

    Wenn sich Tadic entschuldigt passt es den Bosniern nicht wenn er sich nicht entschuldigt passt es ihnen auch nicht... was wollen die? Soll Tadic ihnen eine Ballade schreiben und in Srebrenica vorsingen?

  3. #33
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Also willst du mir erzählen Serbien, welches von BiH vors Gericht gezerrt wurde, wurde vom IGH dafür verurteilt? Und jetzt denk ganz scharf nach!:
    Es fehlte an beweisen, wie man sagt im Gegenteil zu der Kroatien-Klage.

    Text zum IGH Urteil:

    Der Gerichtshof, der sich zum großen Teil mangels eigener Möglichkeiten auf die vom Jugoslawien-Tribunal erhobenen Beweise stützte, stellt fest, dass es viele Morde an Muslimen in Bosnien gab. Doch habe es an der Absicht gefehlt, die Muslime als Gruppe zu vernichten. Es mag sich dabei um Kriegsverbrechen gehandelt haben, aber um das festzustellen, fehlte dem Internationalen Gerichtshof in diesem Verfahren die Kompetenz. In Srebrenica habe es einen Völkermord gegeben, doch sei nicht nachgewiesen, dass Serbien dafür unmittelbar verantwortlich sei, dass der Massenmord also auf Befehle von serbischen Staatsorganen zurückzuführen oder unter deren effektiver Kontrolle ausgeführt worden ist.

    Keine materielle Entschädigung

    Die Haager Richter setzten sich insoweit auch von der Rechtsprechung des Jugoslawien-Tribunals ab: Eine generelle Kontrolle über Verbände, die in einem anderen Land operieren, reiche nicht aus. Insofern konnte sich Bosnien als klagender Staat nur zum Teil durchsetzen: Es hatte von einem strategischen serbischen Plan gesprochen, von einem Muster vieler Massaker, die den Willen des Angreifers offenbart hätten, die bosnischen Muslime auszurotten.

    Mit jeweils großer Mehrheit verneinten die Richter, dass Serbien Völkermord begangen oder sich dazu verschworen habe. Mit ebenso großer Mehrheit stellten sie freilich fest, das Land habe seiner Verpflichtung aus der Völkermord-Konvention verletzt, den Völkermord in Srebrenica zu verhindern - obwohl es dazu die Möglichkeit gehabt habe. Zudem habe es dadurch gegen die Konvention verstoßen, dass es den vom Jugoslawien-Tribunal gesuchten früheren General Mladic nicht ausliefere.
    Eine materielle Entschädigung für Bosnien gibt es nicht - das wäre für den Gerichtshof nur in Betracht gekommen, wenn eine Einflussnahme Belgrads nachweisbar Erfolg gehabt hätte.

    Genozid in Srebrenica: Serbien trifft eine indirekte Schuld - Vereinte Nationen - Politik - FAZ.NET

  4. #34
    Avatar von LuckyLuke

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    Zitat Zitat von James Bond Beitrag anzeigen
    Es fehlte an beweisen, wie man sagt im Gegenteil zu der Kroatien-Klage.

    Text zum IGH Urteil:

    Der Gerichtshof, der sich zum großen Teil mangels eigener Möglichkeiten auf die vom Jugoslawien-Tribunal erhobenen Beweise stützte, stellt fest, dass es viele Morde an Muslimen in Bosnien gab. Doch habe es an der Absicht gefehlt, die Muslime als Gruppe zu vernichten. Es mag sich dabei um Kriegsverbrechen gehandelt haben, aber um das festzustellen, fehlte dem Internationalen Gerichtshof in diesem Verfahren die Kompetenz. In Srebrenica habe es einen Völkermord gegeben, doch sei nicht nachgewiesen, dass Serbien dafür unmittelbar verantwortlich sei, dass der Massenmord also auf Befehle von serbischen Staatsorganen zurückzuführen oder unter deren effektiver Kontrolle ausgeführt worden ist.

    Keine materielle Entschädigung

    Die Haager Richter setzten sich insoweit auch von der Rechtsprechung des Jugoslawien-Tribunals ab: Eine generelle Kontrolle über Verbände, die in einem anderen Land operieren, reiche nicht aus. Insofern konnte sich Bosnien als klagender Staat nur zum Teil durchsetzen: Es hatte von einem strategischen serbischen Plan gesprochen, von einem Muster vieler Massaker, die den Willen des Angreifers offenbart hätten, die bosnischen Muslime auszurotten.

    Mit jeweils großer Mehrheit verneinten die Richter, dass Serbien Völkermord begangen oder sich dazu verschworen habe. Mit ebenso großer Mehrheit stellten sie freilich fest, das Land habe seiner Verpflichtung aus der Völkermord-Konvention verletzt, den Völkermord in Srebrenica zu verhindern - obwohl es dazu die Möglichkeit gehabt habe. Zudem habe es dadurch gegen die Konvention verstoßen, dass es den vom Jugoslawien-Tribunal gesuchten früheren General Mladic nicht ausliefere.
    Eine materielle Entschädigung für Bosnien gibt es nicht - das wäre für den Gerichtshof nur in Betracht gekommen, wenn eine Einflussnahme Belgrads nachweisbar Erfolg gehabt hätte.

    Genozid in Srebrenica: Serbien trifft eine indirekte Schuld - Vereinte Nationen - Politik - FAZ.NET

    Die NATO und die Blauhelme hatten genauso Möglichkeit den Völkermord zu verhindern und haben es nicht getan also?

  5. #35
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von James Bond Beitrag anzeigen
    Es fehlte an beweisen, wie man sagt im Gegenteil zu der Kroatien-Klage.

    Text zum IGH Urteil:

    Der Gerichtshof, der sich zum großen Teil mangels eigener Möglichkeiten auf die vom Jugoslawien-Tribunal erhobenen Beweise stützte, stellt fest, dass es viele Morde an Muslimen in Bosnien gab. Doch habe es an der Absicht gefehlt, die Muslime als Gruppe zu vernichten. Es mag sich dabei um Kriegsverbrechen gehandelt haben, aber um das festzustellen, fehlte dem Internationalen Gerichtshof in diesem Verfahren die Kompetenz. In Srebrenica habe es einen Völkermord gegeben, doch sei nicht nachgewiesen, dass Serbien dafür unmittelbar verantwortlich sei, dass der Massenmord also auf Befehle von serbischen Staatsorganen zurückzuführen oder unter deren effektiver Kontrolle ausgeführt worden ist.

    Keine materielle Entschädigung

    Die Haager Richter setzten sich insoweit auch von der Rechtsprechung des Jugoslawien-Tribunals ab: Eine generelle Kontrolle über Verbände, die in einem anderen Land operieren, reiche nicht aus. Insofern konnte sich Bosnien als klagender Staat nur zum Teil durchsetzen: Es hatte von einem strategischen serbischen Plan gesprochen, von einem Muster vieler Massaker, die den Willen des Angreifers offenbart hätten, die bosnischen Muslime auszurotten.

    Mit jeweils großer Mehrheit verneinten die Richter, dass Serbien Völkermord begangen oder sich dazu verschworen habe. Mit ebenso großer Mehrheit stellten sie freilich fest, das Land habe seiner Verpflichtung aus der Völkermord-Konvention verletzt, den Völkermord in Srebrenica zu verhindern - obwohl es dazu die Möglichkeit gehabt habe. Zudem habe es dadurch gegen die Konvention verstoßen, dass es den vom Jugoslawien-Tribunal gesuchten früheren General Mladic nicht ausliefere.
    Eine materielle Entschädigung für Bosnien gibt es nicht - das wäre für den Gerichtshof nur in Betracht gekommen, wenn eine Einflussnahme Belgrads nachweisbar Erfolg gehabt hätte.

    Genozid in Srebrenica: Serbien trifft eine indirekte Schuld - Vereinte Nationen - Politik - FAZ.NET
    Warum machst du daraus eine Verurteilung bitte? Es ist klar formuliert, auch für dich verständlich!

  6. #36
    Esseker
    Zitat Zitat von LuckyLuke Beitrag anzeigen
    Die NATO und die Blauhelme hatten genauso Möglichkeit den Völkermord zu verhindern und haben es nicht getan also?
    rein vom gesetz her durften sie nicht!

  7. #37
    Esseker
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Achso! Aber wenn sich Serbiens Statsoberhaupt Tadic in Srebrenica entschuldigt.......

    ich glaub du hast dir gerade selbst einen eigentor geschossen!
    ... bringt es sich ebenfalls nichts! Ich glaub dass du sehr einfach und einseitig denkst und meinen beitrag wohl nicht verstanden hast...

  8. #38
    Avatar von LuckyLuke

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    rein vom gesetz her durften sie nicht!

    Aha die Nato darf Länder überfallen grundlos aber 8000 Menschen vor der sicheren Ermordung schützen das geht natürlich nicht....


    Aja und es war ja klar dass ich dafür eine Verwarnung bekomme... die Kroaten werden nicht gerne an die Ustaschas und ihren Völkermord erinnert, außer bei Thompsonkonzerten da geht mal der eine oder andere Hitlergruß.

  9. #39
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    ... bringt es sich ebenfalls nichts! Ich glaub dass du sehr einfach und einseitig denkst und meinen beitrag wohl nicht verstanden hast...
    nein nein mein lieber! Ich habe lediglich DEINE Logik wenn es um Entschuldigungen geht angewandt!

    Jedes Kriegsverbrechen gilt es zu bestrafen, ausnahmslos! Serbien hat den ersten Schritt gemacht wenn es um Entschuldigungen geht, nur was ist mit den anderen? Und zu glauben die "anderen" könnten ihre Hände in Unschuld waschen, daß mein Freund ist recht EINSEITIG! Nicht wahr!

  10. #40
    Fan Noli
    Zitat Zitat von LuckyLuke Beitrag anzeigen
    Trotzdem ändert das nichts daran dass die Serben in HR und BiH von den Kroaten und Bosniern ermordet wurden und nicht von den Deustchen... und wie du dich windest ist unglaublich. Was ist das für ein dummes Argument?

    Dann kann ich genauso sagen Seselj und Milosevic haben das Großserbische Projekt von Ilija Garasanin verfolgt also ist er schuld und nicht Milosevic/Seselj.

    Wenn sich Tadic entschuldigt passt es den Bosniern nicht wenn er sich nicht entschuldigt passt es ihnen auch nicht... was wollen die? Soll Tadic ihnen eine Ballade schreiben und in Srebrenica vorsingen?
    "Sippenschuld" gibt es in der Demokratie/Rechtsstaat nicht. Sehr wohl kann man aber einen Staat verantwortlich machen (in dem Fall Serbien).

    Übrigens waren es die Bosniaken die proportional im 2 Weltkrieg am meisten Opfer zu beklagen hatten.

    Er soll sich im Namen des Staates dass er vertritt entschuldigen mit einem Parlamemtsbeschluss als Grundlage, nicht im Sinne einer Privatperson der seine Meinung zu einem Geschehen abgibt. Das ist glaubwürdig. Nicht irgendwelche Medienwirksamen Aussagen zum Jahrestag des Srebrenica-Massakers.

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