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Princip-Gedenktafel in Sarajewo sorgt für Unmut in Wien! :))

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.03.2005, 11:33 Uhr · 41 Antworten · 4.808 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Ivo2

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    [quote="Vuk"]
    Oder wie das Osmannische Reich, nur eine spur intoleranter. Im Osmannischen Reich gab es durchgehend Religionsfreiheit, die es in Österreich nicht gab, erst mit dem Toleranzedikt von Maria Theresia gab es den eine begrenzte Religionsfreiheit.
    Wann lebte Maria Theresia ? 1717 geboren und 1780 gestorben. Zur damaligen Zeit gab es kaum Bewohner islamischen Glaubens in der KuK-Monarchie. Erst mit der Okkupation und der anschliessenden Annexion Bosniens unter Franz Josef gab es eine bedeuternde Anzahl an Muslimen. Sowohl die Muslime, als auch die Serben Bosniens waren nicht unglücklich mit der KuK-Monarchie.
    [quote="Vuk"]
    Das ist die Meinung, von jemanden. Der noch nie etwas von Brutaler Magyarisierung und Entrechtung der Slawen gehört hat. Man sollte hier aber viel besser die Meinung eines Tschechen oder eines Serben einholen anstatt die eines Kroaten.
    Besonders in Tschechien investierte seinerzeit die KuK-Monarchie. Grossteil der Schwerindustrie befand sich in Tschechien. Die Serben in der "sogenannten" Krajina hatten bis 1848 soetwas wie eine Autonomie. Die Serben aus Bosnien hatten wesentlich mehr Freiheiten als unter den Türken usw. Für die Habsburger war es egal welche Ethnie, Hauptsache ihnen gehörte das Reich.
    Vielleicht kennst du diesen Spruch, wenn nicht, denk mal darüber nach. Stammt nicht von Habsburgern oder Österreichern
    Bella gerant alii, tu, felix Austria, nube. Auf deutsch: Andere mögen Kriege führen, du, glückliches Österreich, heirate
    [quote="Vuk"]
    Also so einen (verzeihung) Unsinn habe ich vorher noch nie gehört. Österreich wollte sich auf dem Balkan breit machen. Um dort das Osmannische Reich zu ersetzen, und die Serben und andere Balkanvölker in ein erneutes Joch zu zwingen.
    Tja lieber Vuk, dann lern' mal ein wenig Geschichte :wink:
    Serbien und Montenegro wurden unter Hilfe von Österreich-Ungarn international als selbstständige Staaten im Berliner Kongress von 1878 anerkannt.
    Mit österreichischer Hilfe proklamiert Milan 1882 das Königreich Serbien und ernannte sich selbst zum König. Er erklärte nach der Vereinigung Bulgariens mit Ostrumelien 1885 Bulgarien den Krieg. Die Serben wurden vernichtend geschlagen, eine Intervention Österreichs im Frieden von Bukarest (1886) verhinderte Gebietsverluste. Milan dankte zugunsten seines Sohnes Alexander ab.
    Tja, dann noch dieser Artikel
    Die Fürsten Obrenovic "waren mit den Habsburgern befreundet und machten einmal sogar das Angebot, ihr Fürstentum/Königreich Serbien in den Habsburgerstaat einzugliedern, den Habsburgern also quasi zu »schenken«".
    Dies wurde jedoch vom Hof in Wien abgelehnt. Wie Herr Dr. Hanel betont, "auf Betreiben der Ungarn, welche die bereits in ihrem Königreich vorhandenen Slawen (Kroaten, Dalmatiner) nicht gestärkt haben wollten", denn "zahlenmäßig befanden sich die Ungarisch-Sprechenden im Königreich Ungarn in der Minderheit".
    Zum Bruch Österreich-Serbien habe dann offiziell der blutig verlaufende Machtwechsel in Serbien von der Dynastie Obrenoviæ zur russisch-panslawistisch gesinnten Dynastie Karadjordjeviæ geführt.
    Herr Dr. Josip Sersic hat in der "Enciklopedija Jugoslavije" ebenfalls nähere Informationen zum serbischen Adeligen gefunden: "Der Fürst war Analphabet", außerdem sei er laut dieser Enzyklopädie Jugoslawiens "eigentlich in Topèider, damals bei Belgrad", gestorben.

  2. #22
    jugo-jebe-dugo
    Tja ,dein letzter Text sagt das Obrenovic ein westen Schleimer war,daher ist Karadjordje auch der beliebtere von diesen beiden Königsmonarchien.

    Karadjordje is the one and only und von denen gibt es sogar noch heute welche die in Serbien leben.

  3. #23
    Vuk

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    @Ivo: Das es Serbien gibt, ist hauptsächlich den Serben selbst (Aufstände) und Russland zu verdanken. Zeitweise wurden die Serben auch von England und Frankreich unterstützt. Österreich unterstütze eigentlich das Osmannische Reich, worum sie auch verbündete waren im Ersten Weltkrieg.

    http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkenkriege

    nach unten scrollen.

  4. #24
    Avatar von BalkanSurfer

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    Vuk, fahr doch in die städte und schau dich um. ich empfehle dir einfach mal vorher ein paar bücher über architektur zu lesen, das hilft meistens. dann erkundigst du dich ein wenig vor ort wann und vom wem die meisten haupt-verkehrsadern gebaut wurden. dann reden wir weiter, stehe nicht auf unsinnigen mythologie-unterricht.

  5. #25
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Tja ,dein letzter Text sagt das Obrenovic ein westen Schleimer war,daher ist Karadjordje auch der beliebtere von diesen beiden Königsmonarchien.

    Karadjordje is the one and only und von denen gibt es sogar noch heute welche die in Serbien leben.
    Da war Kardjordje der grössere Westschleimer. England und Frankreich :P

  6. #26
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Vuk
    @Ivo: Das es Serbien gibt, ist hauptsächlich den Serben selbst (Aufstände) und Russland zu verdanken. Zeitweise wurden die Serben auch von England und Frankreich unterstützt. Österreich unterstütze eigentlich das Osmannische Reich, worum sie auch verbündete waren im Ersten Weltkrieg.

    http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkenkriege

    nach unten scrollen.
    Abgesehen davon, dass es die mal die Serben selbst mit hilfe von Östereich-Ungarn waren. Russland gehört sicher nicht dazu. Den Russland wollte sich Serbien einverleiben, nur die Briten und sterreicher waren dagegen. Deswegen gab es auch den Berliner Kongress 1878l. Und die einzigen die wirklich helfen konnten, dass Serbien nicht von Russland geschluckt wurde, waren die Österreicher. Und das war den Obrenovic's auch klar, deswegen hatten sie auch einen Vertrag mit Österreich über die Zustimmung der Okkupation von Bosnien unterzeichnet.

  7. #27
    Vuk

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    Zitat Zitat von Ivo2
    Zitat Zitat von Vuk
    @Ivo: Das es Serbien gibt, ist hauptsächlich den Serben selbst (Aufstände) und Russland zu verdanken. Zeitweise wurden die Serben auch von England und Frankreich unterstützt. Österreich unterstütze eigentlich das Osmannische Reich, worum sie auch verbündete waren im Ersten Weltkrieg.

    http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkenkriege

    nach unten scrollen.
    Abgesehen davon, dass es die mal die Serben selbst mit hilfe von Östereich-Ungarn waren. Russland gehört sicher nicht dazu. Den Russland wollte sich Serbien einverleiben, nur die Briten und sterreicher waren dagegen. Deswegen gab es auch den Berliner Kongress 1878l. Und die einzigen die wirklich helfen konnten, dass Serbien nicht von Russland geschluckt wurde, waren die Österreicher. Und das war den Obrenovic's auch klar, deswegen hatten sie auch einen Vertrag mit Österreich über die Zustimmung der Okkupation von Bosnien unterzeichnet.
    Ich zitiere mal das wesentliche in Auszügen...

    Dem serbischen Aufstand von 1804 kommt Russland zur Hilfe, es besetzt Bessarabien, Moldau und die Walachei; am 28. Mai 1812 muss Russland den Frieden von Bukarest schließen, um sich auf den zu erwartenden Angriff Napoleons zu konzentrieren. Russland erhält Bessarabien, der Pruth wird die neue Grenze zwischen den beiden Reichen; 1813 wird Serbien von den Türken wieder unterworfen.die Südslawen, in ihrem Streben nach Freiheit, setzten auf Russland



    Ermuntert vom serbischen Aufstand erhoben sich auch die Griechen 1821; Russland besetzt Moldau und Walachei, 1829 überschreiten die Russen erstmals das Balkan-Gebirge; 14. September 1829 Frieden von Adrianopel Russland erhält Territorien südlich des Kaukasus; Moldau, Walachei und Serbien werden autonom

    Die Forderung des russischen Zarens Nikolaus I. über ein Protektorat für seine orthodoxen Glaubensbrüder im Osmanischen Reich wird von der Hohen Pforte abgelehnt, Russland besetzt die Moldau und die Walachei; England und Frankreich unterstützen die Türken und erobern im Krimkrieg Sewastopol. Im Pariser Frieden vom 30. März 1856 kommen Moldau und Walachei unter ein Protektorat der Westmächte, die Donauschifffahrt wird internationalisiert, das Schwarze Meer entmilitarisiert; die innere Krise Russlands tritt zu Tage und führt zu Reformen u. a. Bauernbefreiung.

    Nach der Niederlage Serbiens 1876 im Krieg gegen die Türken, erklärt Russland der Hohen Pforte den Krieg, besetzt wieder Moldau und Walachei, erobert 1877 Plewna (heute Pleven), die russischen Truppen stehen vor Konstantinopel; im Frieden von San Stefano vom 3. März 1878 konnte Russland dem Osmanischen Reich seine Forderungen diktieren, die Türken verloren sämtliche Gebiete auf dem Balkan.

    Da dieser Machtzuwachs Österreich zu weit ging, wurde auf dem Berliner Kongress unter der Leitung Otto von Bismarck, als ehrlicher Makler, der Balkan am 13. Juli erneut aufgeteilt: das südliche Bessarabien kam zu Russland, Bosnien-Herzegowina unter österreichische Verwaltung (Annexion durch Österreich 1908), Albanien und Mazedonien blieben bei dem Osmanischen Reich.



  8. #28
    Vuk

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    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    Vuk, fahr doch in die städte und schau dich um. ich empfehle dir einfach mal vorher ein paar bücher über architektur zu lesen, das hilft meistens. dann erkundigst du dich ein wenig vor ort wann und vom wem die meisten haupt-verkehrsadern gebaut wurden. dann reden wir weiter, stehe nicht auf unsinnigen mythologie-unterricht.
    Oh herrje^^

  9. #29

    Re: Princip-Gedenktafel in Sarajewo sorgt für Unmut in Wien!

    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Restaurierte Princip-Gedenktafel in Sarajewo sorgt für Unmut in Wien



    Italienische Soldaten restaurieren und schenken Bosnien Stele zu Ehren des Attentäters von Franz Ferdinand

    Serbe Gavrilo Princip, Attentäter von Franz Ferdinand

    Rom - Eine Marmortafel zu Ehren des Attentäters des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand, Gavrilo Princip, die Soldaten des italienischen Kontingents in Bosnien restauriert haben, sorgt für Debatten zwischen dem italienischen und österreichischen Truppenkontingent in Sarajewo. Die Gedenktafel aus dem Jahr 1977, auf dem Princip als Held der Freiheit und Unabhängigkeit Jugoslawiens gefeiert wird, wurde seit den neunziger Jahren in einer Kaserne von Sarajewo aufbewahrt, in der sich die italienische Botschaft befindet, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Freitagausgabe).

    Die Tafel, die vor jener Kaserne aufgehängt gewesen war, in dem Princip gefoltert und verurteilt worden war, wurde von den italienischen Soldaten restauriert und am Mittwoch im Rahmen einer feierlichen Zeremonie mit EU-Fahnen einem Vertreter der Regierung in Sarajewo übergeben. Acht italienische Offiziere und zwei Repräsentanten der Regierung von Sarajewo beteiligten sich an der Übergabe der Gedenktafel, was Unmut im österreichischen Kontingent in Bosnien auslöste.


    Historischer Wert

    "Die Italiener können ruhig die Gedenktafel an Bosnien zurückgeben, warum müssen sie es aber im Rahmen einer Zeremonie mit EU-Fahne tun?", zitierte "Corriere della Sera" einen ungenannten Wiener Diplomaten. Auf die Polemik reagierte der Sprecher des italienischen Kontingents, Luigi Usai, gelassen. "Die Gedenktafel hat einen historischen Wert, unabhängig von ihrer politischen Bedeutung. Es wäre schade gewesen, Bosnien die Tafel nicht zurückzugeben", meinte Usai.

    Der italienische Historiker Giorgio Rumi zeigte Verständnis für die österreichischen Ansichten. "Warum soll man alte Wunden wieder öffnen? Princip war ein Extremist, ein serbisch-bosnischer Ultranationalist. Er war der Mörder, der das schwarze Loch schaffte, das der Balkan immer noch nicht geschlossen hat. (...) Wir Italiener sollten in Sarajewo nicht 'Helden' dieser Art gedenken", sagte der Historiker.

    Der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie wurden vom serbischen Gymnasiasten Princip am 28. Juni 1914 in Sarajewo mit Schüssen aus einer Pistole getötet. Vier Wochen später erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg und der Erste Weltkrieg brach aus. In Titos sozialistischem Jugoslawien wurde dem Attentat als "nationaler Protest gegen die Tyrannei und das Jahrhunderte alte Streben unserer Völker nach Freiheit" gehuldigt.

    Princips in den Boden eingelassene Fußabdrücke an der Ecke gegenüber der Lateinischen Brücke markierten bis 1992 die Stelle, wo das Mitglied der nationalistischen Studentenbewegung "Mlada Bosna" (Junges Bosnien) stand, als es die historisch folgenschweren Schüsse abgab. Doch als Einheiten der Jugoslawischen Volksarmee (JNA) und Milizen von Radovan Karadzics Serbisch-Demokratischer Partei (SDS) vor zwölf Jahren die Belagerung der wegen ihrer Synagogen, Moscheen und Kirchen lange als "Jerusalem des Balkan" bezeichneten 400.000-Einwohner-Stadt begannen, rissen wütende Bewohner die Erinnerung an den serbischen Attentäter wieder aus dem Boden heraus.

    http://derstandard.at/?url=/?id=1993922


    R.I.P Gavrilo Princip
    Und wegen so etwas regen sich die Leute auf.

  10. #30
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Ivo2
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Tja ,dein letzter Text sagt das Obrenovic ein westen Schleimer war,daher ist Karadjordje auch der beliebtere von diesen beiden Königsmonarchien.

    Karadjordje is the one and only und von denen gibt es sogar noch heute welche die in Serbien leben.
    Da war Kardjordje der grössere Westschleimer. England und Frankreich :P
    Nein,Franzosen sind schon seit langer Zeit unsere Verbündeten.England hatte selber Monarchie so das sie Karadjordje seit dem ersten Aufstand gegen die Osmanen unterstützten weil er eben auch Monarchist ist.

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