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Prozess gegen General Gotovina

Erstellt von Grasdackel, 10.03.2008, 18:07 Uhr · 2.427 Antworten · 115.004 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    Wenn ich Iwojima schreibe, dann meine ich auch Iwojima.
    Wenn du das geschriebene nicht verstehst, versuche es mal mit Nachhilfe.

    Das ergibt aber keinen Sinn du Blödmann , hättest genau so gut
    Guadacanal und Midway , heranziehen können.

  2. #52

    Registriert seit
    10.02.2008
    Beiträge
    1.201
    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    Du schriebst:




    Eindeutig eine Forderung 6 Millionen Deutsche zu vergasen.


    PS. Wenn du mich noch einmal Beleidigst, gibt es eine Verwarnung.
    Perun hat es schon richtig gesagt, danke dir.

    P.S Solltest dir selber eine Verwarung geben, für dein "Arsch". (Und so etwas von einem "unparteiischen" Mod)

  3. #53
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Das ergibt aber keinen Sinn du Blödmann , hättest genau so gut
    Guadacanal und Midway , heranziehen können.

    Hiroshima und Nagasaki waren keine Schlachten.

    Ich hätte höchstens Okinawa statt Iwojima sagen können.

  4. #54
    Grasdackel
    Zutück zum Thema.

    Der Prozess soll 14 Monate gehen.
    Im Mai 2009 ist der General wieder zuhause.

  5. #55
    pqrs
    Wer Dreck am Stecken hat, soll bestraft werden.. und zwar ohne Rücksicht auf Ethnie des Angeklagten.

  6. #56
    Cvrcak
    Wir wurden hinterhaeltig angegriffen (stimmt wie Pearl Harbor) aber nur mit dem unterschied das wir keine Waffen sowohl eine Armee hatten. Das einzigste was wir hatten und war unser Stolz und unsere Liebe zu unserem Land ( unser Kroatien) und diese war so stark das wir auch gewonnen haben und das gegen Feinde die bewaffnet waren und viele die weggeschaut haben und daher Freiheit fuer Gotovina

  7. #57
    Avatar von brigada 172

    Registriert seit
    13.02.2008
    Beiträge
    1.453
    Zitat Zitat von Cvrcak Beitrag anzeigen
    Wir wurden hinterhaeltig angegriffen (stimmt wie Pearl Harbor) aber nur mit dem unterschied das wir keine Waffen sowohl eine Armee hatten. Das einzigste was wir hatten und war unser Stolz und unsere Liebe zu unserem Land ( unser Kroatien) und diese war so stark das wir auch gewonnen haben und das gegen Feinde die bewaffnet waren und viele die weggeschaut haben und daher Freiheit fuer Gotovina
    er kommt frei

  8. #58
    Lopov
    wenn er schuldig ist, soll er lebenslang hinter gittern!!! und ich denke, dass er große schuld hat.

  9. #59
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.007
    Zitat Zitat von Romulus Beitrag anzeigen
    wenn er schuldig ist, soll er lebenslang hinter gittern!!! und ich denke, dass er große schuld hat.
    Was seine große Schuld betrifft. In der Zwischenzeit bin ich mir nicht mehr so sicher. Die Verteidigung hat in den letzten Monaten schon einige schwere Geschütze aufgefahren, wie gefälschte Dokumente und einige "Zeugen", die eigentlich gar nichts bezeugen können.
    Prozess abwarten, wenn er schuldig war, so soll er für seine Verbrechen auch bestraft werden.

  10. #60
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    4.998

    Kroatiens falscher Held steht vor Gericht

    Kroatiens falscher Held steht vor Gericht


    In Den Haag beginnt der Prozess gegen den kroatischen General Ante Gotovina. Die Anklage wirft dem früheren Fremdenlegionär massive Kriegsverbrechen an serbischen Zivilisten vor.

    Die Szene im Hotel Betacor an der Playa de las Americas auf Teneriffa erinnerte an einen schlechten Film aus der Hollywood-Produktion. Der Held verzehrte gerade Gambas in Knoblauch, als mehrere spanische Polizisten den Speisesaal stürmten. Ein Beamter fragte: «Sind Sie Ante Gotovina?» Während er nickte, legten ihm die Polizisten die Handschellen an. Die Szene spielte sich im Dezember 2005 ab.

    In Kroatien gingen damals einige Scheiben zu Bruch, ein Häuflein nationalistischer Hetzer ging auf die Strasse, um gegen die Festnahme des pensionierten Generals zu protestieren. Die grosse Welt des kroatischen «Befreiers» schrumpfte damals auf ein für ihn adäquates Mass: Mit einem Spezialflugzeug wurde er von Spanien nach Den Haag überstellt, wo er eine Zelle des Uno-Kriegsverbrechertribunals bezog. An diesem Dienstag beginnt nun dort der Prozess gegen Gotovina.

    Was ihm die Anklage vorwirft, ist erschütternd und könnte die kroatische Lebenslüge zerstören, wonach die Rückeroberung der von aufständischen Serben kontrollierten Region Krajina ein «wichtiges Kapitel des ruhmreichen vaterländischen Krieges» gewesen sei. Als die kroatische Armee Anfang August 1995 unter dem Kommando von Ante Gotovina vorrückte, verliessen etwa eine Viertelmillion Serben ihre Heimat aus Angst vor Racheakten. Auch die serbischen Soldaten und Freischärler räumten ihre Stellungen. Nur ein paar Hundert Zivilisten blieben zurück und wurden - laut Anklageschrift - Opfer des kroatischen Terrors. Mindestens 150 Männer und Frauen wurden getötet, Häuser geplündert und in Brand gesteckt, ganze Dörfer zerstört, orthodoxe Kirchen geschändet.

    Ethnische Säuberung gelang


    Mit der systematischen Vertreibungskampagne versuchte die damalige militärische und politische Führung mit Staatspräsident Franjo Tudjman an der Spitze, Kroatien ethnisch zu säubern. Das Ziel erreichte Tudjman weit gehend. Während zu Beginn der 90er-Jahre, kurz vor dem Zerfall Jugoslawiens, etwa 600'000 Serben in Kroatien lebten, ist die Minderheit inzwischen auf knapp 200'000 Menschen geschrumpft.

    Viele Vertriebene haben eine neue Existenz in Serbien oder in der Emigration aufgebaut, die Rückgabe des Eigentums verläuft schleppend, die Rückkehr der Flüchtlinge hat erst in den vergangenen Jahren dank dem Druck aus der EU begonnen. In der Anklage heisst es, Gotovina habe die Verbrechen «in Abstimmung mit anderen, unter ihnen Präsident Tudjman», geplant und befohlen. Doch weder der Präsident noch sein Verteidigungsminister Gojko Susak oder Generalstabschef Janko Bobetko mussten für ihre Untaten Rechenschaft ablegen, weil sie vor der Anklageerhebung starben. Die zunächst geheim gehaltene Anklage gegen Gotovina wurde erst im Sommer 2001 publik.

    Zuvor hatte die damalige Uno-Chefanklägerin Carla Del Ponte die kroatischen Behörden informiert und aufgefordert, den General zu verhaften. Doch zu diesem Schritt fehlte der sozialdemokratischen Regierung die Entschlossenheit. Sie fürchtete Massenproteste der mächtigen Veteranenverbände. Gotovina verschwand von der Bildfläche und konnte auf die Unterstützung nationalistischer Politiker, der Nachrichtendienste und krimineller Wirtschaftskreise zählen. Seine Flucht dauerte fast fünf Jahre.

    Als er auf Teneriffa verhaftet wurde, waren in seinem gefälschten Pass Einreisestempel von Tahiti, Argentinien, China, Russland, Tschechien, Chile und Mauritius. In der Heimat verehrte man ihn gleichzeitig als National- und Frauenhelden. Manchmal meldete er sich aus seinem Versteck und betonte, er werde sich nie stellen. Einmal gab er einer Zagreber Zeitschrift ein Interview. Ein kroatischer Autor widmete ihm ein ganzes Buch.

    Parallelen zu Djindjics Mörder

    Der «Krieger, Abenteurer und General», so der Titel des Bestsellers, kämpfte als Fremdenlegionär in Afrika, bevor er den Ruf seines «kroatischen Blutes» erhörte und zu Beginn der 90er-Jahre nach Kroatien zurückkehrte, um gegen die serbische Aggression zu kämpfen. Seine Biografie weist Ähnlichkeiten mit dem Serben Milorad Lukovic («Legija») auf.




    Auch er diente in der Fremdenlegion. Während der jugoslawischen Zerfallskriege befehligte «Legija» eine Polizeisondertruppe unter dem Belgrader Diktator Slobodan Milosevic und wurde später für den Mord an dem prowestlichen Regierungschef Zoran Djindjic zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.



    Weg in EU führte über Den Haag

    Dass Ante Gotovina verhaftet wurde, ist das Verdienst von Ministerpräsident Ivo Sanader. Nach dem Tod Tudjmans reformierte der aus Split stammende Politiker die nationalistische und zutiefst korrupte Staatspartei HDZ, er brachte das Land auf EU-Kurs und zwang die Geheimdienste, die Suche nach Gotovina zu intensivieren. Als Sanader 2003 Regierungschef wurde, hatte er längst begriffen, dass der Weg nach Brüssel nur über Den Haag führt. Zwei Jahre später wurde Gotovina verhaftet, nachdem die kroatischen Ermittler der Uno-Chefanklägerin Del Ponte seine Telefonnummer gegeben hatten.




    Gotovinas Anwälte haben die Vorwürfe des Uno-Tribunals zurückgewiesen. Sie behaupten, während der Rückeroberung der Krajina im August 1995 habe sich der General auf Hochzeitsreise befunden. Zusammen mit Gotovina sind auch die hochrangigen Offiziere Ivan Cermak und Mladen Markac angeklagt. Auch sie sollen für die Kriegstaktik der «verbrannten Erde» verantwortlich sein.



    Gotovina hat sich hinter Gittern offenbar gut eingelebt und auch mit ehemaligen serbischen Kriegsgegnern Freundschaften geschlossen. Als Slobodan Milosevic vor zwei Jahren starb, gedachten 34 Angeklagte, darunter auch Gotovina, des Gewaltherrschers. Die Todesanzeige der mutmasslichen Kriegsverbrecher erschien in der Belgrader Zeitung «Politika» unter der Überschrift «Letzter Gruss dem Haager Mitkämpfer». Auch diese bizarre Episode im Leben des kroatischen Generals erinnert an einen schlechten Film.






    Wie schon mal gesagt, alle stecken unter einer Decke

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