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Prozess gegen Karadzic beginnt am 26. Oktober

Erstellt von Emir, 15.10.2009, 15:30 Uhr · 172 Antworten · 6.394 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Strahimir I

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Samo Sloga Sulejmana Spasava

    Datoteka:Flag of PalaeologusEmperor.svg - Wikipedija

    http://hr.wikipedia.org/wiki/Bizant


    cccc alles nur kopie komšije.
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  2. #42

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    hört auf mit serbischer antipropaganda ! in der geschichte waren wir immer saubermänner und opfer aber jeden krieg dennoch gewonnen ! ihr könnt uns nichts ihr neofaschisten! akbaner , bosniaken, kroaten hahah erfundene völker °! ihr seid alle serben

  3. #43
    Avatar von Strahimir I

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    Zitat Zitat von vojvodamario Beitrag anzeigen
    hört auf mit serbischer antipropaganda ! in der geschichte waren wir immer saubermänner und opfer aber jeden krieg dennoch gewonnen ! ihr könnt uns nichts ihr neofaschisten! akbaner , bosniaken, kroaten hahah erfundene völker °! ihr seid alle serben

    Science-Fiction wie immer , povuci potegni i svi su srbi , rekla kazala , usw. Ich will seriöse Fakten und keine Märchenstunden hier.Geht das Bitte???

  4. #44
    Avatar von alba_mafia

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    Zitat Zitat von vojvodamario Beitrag anzeigen
    hört auf mit serbischer antipropaganda ! in der geschichte waren wir immer saubermänner und opfer aber jeden krieg dennoch gewonnen ! ihr könnt uns nichts ihr neofaschisten! akbaner , bosniaken, kroaten hahah erfundene völker °! ihr seid alle serben
    was auch immer du nimmst, die hälfte reicht

  5. #45
    Avatar von El Malesor

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    Zitat Zitat von vojvodamario Beitrag anzeigen
    hört auf mit serbischer antipropaganda ! in der geschichte waren wir immer saubermänner und opfer aber jeden krieg dennoch gewonnen ! ihr könnt uns nichts ihr neofaschisten! akbaner , bosniaken, kroaten hahah erfundene völker °! ihr seid alle serben
    Hahaha wir sind alle serben hahahaha. Du meinst wohl, dass alle Balkaner Albaner sind.

  6. #46
    Lopov
    Zitat Zitat von TeslaNikola Beitrag anzeigen
    falsch, milosevic konnten sie nichts anhängen deswegen wurde er ermordet.

    bei karadzic werden zuviele köpfe rollen daher werden sie ihn umbringen und gar erst nicht verurteilen.
    Mein Beileid hält sich in Grenzen. Soll er doch verrecken die Kanalratte

  7. #47
    Lopov
    Zitat Zitat von vojvodamario Beitrag anzeigen
    serbischer antipropaganda

  8. #48

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    Zitat Zitat von vojvodamario Beitrag anzeigen
    pavelic ist ein hund du kroatische faschist
    Endlich gesperrt du Luftmatratze, wieso bannt man den nicht auf ewig

  9. #49
    Emir
    RADOVAN KARADZIC
    Das Vorspiel ist vorbei

    Kommende Woche beginnt am Jugoslawien-Tribunal in Den Haag die Hauptverhandlung im Kriegsverbrecherprozess gegen den bosnischen Serbenführer.

    VON KAREN KLEINWORT, DEN HAAG

    Er hat alles versucht. Radovan Karadzic hat das Jugoslawien-Tribunal als „Nato-Gericht“ diffamiert, und er hat die Richter wie kein Angeklagter vor ihm mit Hunderten von Anträgen überschüttet. Doch in der vergangenen Woche entschieden die obersten Juristen des UN-Kriegsverbrechergerichts, dass Radovan Karadzic genug Zeit hatte, sich auf den Beginn seines Prozesses vorzubereiten. 15 Monate nach seiner Verhaftung kann der ehemalige Führer der bosnischen Serben das verfahrenstechnische Vorspiel nicht weiter hinziehen. Ab kommenden Montag muss er sich wegen Völkermords in Den Haag verantworten.

    Der 64-Jährige wird allein vor die Richter treten. Genau wie sein ehemaliger politischer Ziehvater Slobodan Milosevic vertritt auch Karadzic sich vor Gericht selbst, sein ganz persönlicher Wille. Dabei sind sich Experten im internationalen Strafrecht einig, dass er sich zumindest juristisch damit keinen Gefallen tut – schließlich sind solche Verfahren kompliziert und haben ihre ganz eigenen Regeln. Aber darum scheint es dem studierten Psychiater auch weniger zu gehen. „Offensichtlich wollen diese Führer eher eine Plattform, um ihren Fall der Öffentlichkeit in ihrem Heimatland zu präsentieren und ihre Ankläger krasser Motive zu bezichtigen“, analysiert Patricia Wald, ehemalige Richterin am Jugoslawien-Tribunal, in ihrer jüngsten Studie „Tyrannen vor Gericht“.

    Seit seinem ersten Erscheinen in Den Haag, Ende Juli vergangenen Jahres, hat sich Karadzic denn auch gern als Einzelkämpfer gegen diesen von den „Westmächten eingesetzten“ Gerichtshof stilisiert, als von Anfang an im Nachteil gegen die gut besetzte Anklagebehörde, die ihm bereits 1995 Kriegsverbrechen vorwarf. Dabei genießt Karadzic außerhalb des Gerichtssaals durchaus rechtliche Unterstützung, und zwar über das sonst übliche Maß hinaus. „Unser Team hat drei Rechtsberater, drei Aktenmanager und zwei Untersucher. Dazu kommen acht Praktikanten“, erklärt Karadzics Hauptanwalt Peter Robinson. Mit rund 100 000 Euro an Honoraren hat das Tribunal die Helfer der Verteidigung bisher unterstützt.

    Doch ab Montag müssen sie auf der Zuschauertribüne Platz nehmen, wenn Karadzic der zweitägigen Eröffnungsrede der Anklage lauscht. Und sie müssen hoffen, dass der ehemalige Oberbefehlshaber der bosnischen Serbenarmee das Richtige sagt, in den darauffolgenden zwei Tagen, die ihm die Richter als Antwortzeit zugestanden haben. Karadzic ist ein Mann, der auch heute noch Aufmerksamkeit sucht. Wie 1990, als der in einem Stall in Montenegro Geborene in die Politik ging und Vorsitzender der Serbenpartei SDS wurde, deren Ziel ein Großserbien war. Und ab 1992, als er als Statthalter Milosevics in der bosnischen Serbenrepublik dieses Ziel mittels ethnischer Säuberungen umzusetzen versuchte.

    Karadzic, so die Anklage, hat zweifachen Völkermord begannen: Zum einen während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien von 1992 bis 1995, in dem seine Männer mordeten, vergewaltigten und die Überlebenden in Konzentrationslagern zusammenpferchten. Zum Zweiten hat er sich schuldig gemacht am größten Massaker auf europäischem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Mord an fast 8000 muslimischen Jungen und Männern in Srebrenica im Sommer 1995. Dort agierte Karadzic gemeinsam mit seinem Armeegeneral Ratko Mladic, einer der zwei letzten Angeklagten des Tribunals, die sich noch immer auf freiem Fuß befinden. Zudem sieht die Anklage Karadzic als hauptverantwortlich für die 44-monatige Belagerung Sarajevos, bei der rund 12 000 Menschen starben, viele von ihnen bewusst durch Heckenschützen erschossen.

    Vor Gericht hat sich Karadzic bisher nicht direkt zu den Vorwürfen geäußert. Doch einen Vorgeschmack gaben bereits eine Reihe von Vorverhandlungen. „Ich möchte, dass dieser Prozess beispielhaft verläuft. Und das will nicht nur ich. Alle drei Völker in Bosnien-Herzegowina müssen die Wahrheit erfahren. Niemand dort wird froh sein, wenn jemand, der unschuldig ist, verurteilt wird und die, die schuldig sind, weiter auf freiem Fuß bleiben – und im Schatten der Entscheidungen dieses Tribunals in unsere Gesichter lachen“, erklärte der Angeklagte im September. Was Karadzic unter der Wahrheit versteht, lässt sich aus einigen seiner bisherigen Gesuche erahnen. So bat er fast alle am Balkankrieg beteiligten Kräfte um eine Vielzahl von Dokumenten, die unter anderem Aufschluss über internationale Waffenlieferungen an die Bosnier geben sollen. Kurzum: Die Ankläger und das Gros der Weltöffentlichkeit irren sich, die Bosnier waren die Bösen, gegen die sich Karadzic und seine Mannen verteidigen mussten.

    Die ehemalige Nummer eins der gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher hat in den vergangenen 15 Monaten eine bemerkenswerte Verwandlung vollzogen. Er hat schnell die Identität des New-Age-Doktors abgelegt, die ihm in den letzten Jahren seiner Flucht als Verkleidung diente. Seit seiner Überführung aus Belgrad präsentiert er sich als seriöser Angeklagter, im dunklen Anzug und mit schwarzem Aktenkoffer. Er will das Tribunal mit dessen eigenen Waffen schlagen – in den Hunderten von Anträgen, mit denen er Richter und Gerichtskanzlei bisher bombardierte, zeigt sich eine gute Kenntnis der Rechtsprechung.

    Rund zweieinhalb Jahre werden bis zum Urteilsspruch vergehen, so die Schätzung des Vorsitzenden Richters O-Gon Kwon. Damit hat der Koreaner den Parteien bereits ein festes Zeitkorsett vorgegeben – denn Zeit ist genau das, was dem Tribunal fehlt. Ursprünglich sollte es bis 2010 seine Türen schließen. Dieses unhaltbare Fristende ist mittlerweile nach hinten verschoben, doch ein fairer, aber trotzdem zügiger Prozess liegt im Interesse der internationalen Gemeinschaft, die das Tribunal mit rund 170 Millionen Dollar im Jahr finanziert. „Dass Karadzic jetzt endlich vor Gericht steht, hat dem UN-Sicherheitsrat gezeigt, wie wichtig es ist, sich um eine effektive Abwicklung des Tribunals zu kümmern“, sagt Rechtsexpertin Param-Preet Singh von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW).

    Für den Gerichtshof ist das Verfahren die Chance, seinen durch den Milosevic-Prozess lädierten Ruf aufzupolieren. Die Tatsache, dass der ehemalige serbische Präsident mehr als vier Jahre nach Beginn seines Verfahrens in seiner Zelle verstarb, hatte Den Haag schwer geschadet – auch wenn sich die bisherige Bilanz des UN-Kriegsverbrechergerichts sehenlassen kann: 161 Angeklagte und 120 abgeschlossene Fälle.

    Chefankläger Serge Brammertz und sein Team haben sich denn auch bemüht, die Lehren aus dem Milosevic-Debakel zu ziehen. Der pragmatische Belgier weiß, dass die Bedeutung des Karadzic-Prozesses über seine eigene Organisation hinausgeht – ein Erfolg ist wichtig für die gesamte internationale Strafjustiz. „Hier haben wir jemanden, der 13 Jahre auf der Flucht war. Dies zeigt: Es ist keine Option mehr, zu versuchen Gerechtigkeit auszusitzen“, sagt HRW-Expertin Singh.

    Das Jugoslawien-Tribunal sendet ab der kommenden Woche eine klare Botschaft an all die mutmaßlichen Kriegsverbrecher, die noch auf der Flucht sind. Sei es der ehemalige serbische General in Bosnien-Herzegowina, Ratko Mladic, der ugandische Rebellenführer Joseph Kony oder Sudans Präsident al-Baschir.

  10. #50

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