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Prozesse gegen wichtige kroatische Generäle bleiben in DH

Erstellt von Pixi, 13.09.2006, 08:48 Uhr · 27 Antworten · 1.012 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Pixi

    Wörtlich

    "Ante GOTOVINA alleine und mit anderen zusammen, darunter auch dem Präsidenten Fanjo Tudjman, die Vertreibung der serbischen Krajina Serben geplant, ..., befohlen und durchgeführt hat"

    DAS IST FÜR MICH EIN KRIEGSVERBRECHEN
    Ja, es ist ein Kriegsverbrechen, wenn solche Sachen geplant waren. Nur steht dort nicht, dass diese Sachen als Oluja geplant waren.

    Zitat Zitat von Pixi
    Da ich das immer wieder erwähne und Ivo2 eine andere Meinung hat, hat er mich nun unter einem Vorwand, ich hätte ihn falsch zitiert, verwarnt und wird mich sicherlich unter einem Vorwand sperren, wenn ich wiederhole, dass Oluja ein Kriegsverbrechen war.
    Das ist deine persönliche Meinung. Ich sperre niemanden, der anderer Meinung ist als ich. Aber das weisst du auch ganz genau.
    Es ist kein Vorwand, sondern Tatsache, dass du Fälschungen betrieben hast. Und das ist was ich hasse. Du hast nicht nur mich gefälscht zitiert, sondern einige andere auch. Und sowas dulde ich nicht. Ich habe deswegen schon mal jemanden gesperrt. Du wärst nicht der Erste. Und nein, es handelte sich hiebei nicht um einen faschistischen Cetnikverehrer.
    Zitat Zitat von Pixi
    [i]
    Es macht keinen Sinn, mit Usern zu diskutieren, die sich dann hinter einer Adminfunktion verstecken und unliebsame User damit loswerden wollen, die eine andere Meinung vertreten.
    Ich verstecke mich hinter gar nichts. Hier kann über alles diskutiert werden. Nur Fälschungen von Postings dulde ich nicht und ich habe dich deswegen schon ermahnt.
    Zitat Zitat von Pixi
    Danke an die die mich in dieser Sache unterstützen möchte, aber verbrennt Euch meinetwegen nicht die Finger, da Euch mehr am Forum liegt als mir und ich so oder so gehen wollte.
    Daher komme ich Ivo2 zuvor. Ich bitte meinen Account zu sperren. Ich werde mir nie den Mund verbieten lassen und immer meine Meinung sagen oder meine Meinung anpassen, damit ich nicht gesperrt werde.
    Anscheinend bist du schwer von Begriff und du hast dich schon zu sehr in deinen lügen verstrickt.
    Es ist nicht deine Meinung über Oluja oder sonstwas, es ist deine Unverschämtheit diverse Beiträge, weil sie dir nicht passen, gefälscht zu zitieren.
    Zitat Zitat von Pixi
    OLUJA WAR EIN KRIEGSVERBRECHEN!

    Danke, an die mich unterstützt haben und noch viel Spass hier.
    Ist deine persänliche Meinung. Meine ist eine Andere und wird so lange bleiben, bis nachgewiesen ist, dass es sich bei der militärischen Operation Sturm wirklich um einen befohlenen Genozid an der serbischen Bevölkerung handelt.
    Kommentiere dann das Mal, ist mir jetzt mal so eingefallen, weil ich im August auch in Omis war.
    Während der Militäroperation Sturm versuchten serbische Terroristen, den randvoll gefüllten Staudamm zu sprengen. Der Damm wurde dabei erheblich beschädigt, jedoch kam es glücklicherweise nicht zu einem völligen Dammbruch, sonst wäre wahrscheinlich der gesamte Unterlauf der Cetina mitsamt den Städten Sinj und Omiš zerstört worden.

  2. #22
    Avatar von pravoslavac

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    Zitat Zitat von T1tt0l4r00c4
    Nicht persönlich nehmen, aber selbst wenn ich in ne gemischte Disko gehe konnte ich bisher immer zwischen Serben und Kroaten unterscheiden, es gibt viele Merkmale die den Unterschied ausmachen....

    Äusserlich kann man sie sehr gut trennen, wer das Gegenteil behauptet der lügt :!:
    MI JUNACI A ONI LUDACI, KO JE KAKAV VIDI SE PO FACI

  3. #23
    Avatar von pravoslavac

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    Re: Prozesse gegen wichtige kroatische Generäle bleiben in D

    Zitat Zitat von Pixi
    Zitat Zitat von Ivo2
    2. Steht in der Anklageschrift nicht, dass die Oluja eine verbrecherische Aktion war.

    6. Wie ich dir schon per pm mitgeteilt habe, sollte noch eine Beschwerde über eine Fälschung von Postings über dich einlagen, wirst du gesperrt.
    2. Das steht weder in der Anklageschrift zu Vukovar, Srebrenica oder noch in einer Anklageschrift zu einem Kriegsverbrechen. Dort steht, dass die kroatische Regierung ein verbrecherisches Unternehmen gestartet, mit dem Ziel die serbische Bevölerung zu vertreiben. Und jetzt lies Dein Posting, das ich oben zitiert habe vor. Dazu gibt es nicht mehr zu sagen. Denk darüber nach :idea: Du machst Du lächerlich, wenn Du behauptest ich hätte Dich falsch zitiert.

    6. Wo habe ich Dich falsch zitiert? Etwa das hier

    Zitat Zitat von ivo2
    Nein. Oluja war einen militärische Aktion um die Gebiete von Terroristen zu säubern
    Das ist doch Dein Ding, um mich mundtot zu machen und die Wahrheit nicht hören zu müssen. Über mich hat sich totsicher keiner beschwert, sondern es geht Dir auf den Sack, dass ich das Thema immer wieder anbringe und das mache ich deshalb, damit Du kapierst, dass die Oluja ein Kriegsverbrechen war und mit keinem einzigen Wort in der öffentlichen Meinung verteidigt werden darf. Und das sehe ich nur so, sondern auch das ICTY und das steht im Artikel drin.

    Ich kann sowieso nichts machen, wenn Du mich sperrst. Wäre auch nicht schlimm, da ich ja offiziell weg bin aber vielleicht lesen dies hier ja andere und die sind vielleicht nicht so verbohrt und kroatisch fundamental wie Du.


    OLUJA WAR EIN KRIEGSVERBRECHEN .
    @Pixi

  4. #24

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    Re: Prozesse gegen wichtige kroatische Generäle bleiben in D

    Zitat Zitat von pravoslavac
    Zitat Zitat von Pixi
    Zitat Zitat von Ivo2
    2. Steht in der Anklageschrift nicht, dass die Oluja eine verbrecherische Aktion war.

    6. Wie ich dir schon per pm mitgeteilt habe, sollte noch eine Beschwerde über eine Fälschung von Postings über dich einlagen, wirst du gesperrt.
    2. Das steht weder in der Anklageschrift zu Vukovar, Srebrenica oder noch in einer Anklageschrift zu einem Kriegsverbrechen. Dort steht, dass die kroatische Regierung ein verbrecherisches Unternehmen gestartet, mit dem Ziel die serbische Bevölerung zu vertreiben. Und jetzt lies Dein Posting, das ich oben zitiert habe vor. Dazu gibt es nicht mehr zu sagen. Denk darüber nach :idea: Du machst Du lächerlich, wenn Du behauptest ich hätte Dich falsch zitiert.

    6. Wo habe ich Dich falsch zitiert? Etwa das hier

    Zitat Zitat von ivo2
    Nein. Oluja war einen militärische Aktion um die Gebiete von Terroristen zu säubern
    Das ist doch Dein Ding, um mich mundtot zu machen und die Wahrheit nicht hören zu müssen. Über mich hat sich totsicher keiner beschwert, sondern es geht Dir auf den Sack, dass ich das Thema immer wieder anbringe und das mache ich deshalb, damit Du kapierst, dass die Oluja ein Kriegsverbrechen war und mit keinem einzigen Wort in der öffentlichen Meinung verteidigt werden darf. Und das sehe ich nur so, sondern auch das ICTY und das steht im Artikel drin.

    Ich kann sowieso nichts machen, wenn Du mich sperrst. Wäre auch nicht schlimm, da ich ja offiziell weg bin aber vielleicht lesen dies hier ja andere und die sind vielleicht nicht so verbohrt und kroatisch fundamental wie Du.


    OLUJA WAR EIN KRIEGSVERBRECHEN .
    @Pixi

    .....Staub zu Staub


  5. #25
    Avatar von Ivo2

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    Mal andersherum:
    Zitat Zitat von Pixi

    Wörtlich

    "Ante GOTOVINA alleine und mit anderen zusammen, darunter auch dem Präsidenten Fanjo Tudjman, die Vertreibung der serbischen Krajina Serben geplant, ..., befohlen und durchgeführt hat"

    DAS IST FÜR MICH EIN KRIEGSVERBRECHEN
    Ja, es ist ein Kriegsverbrechen, wenn solche Sachen geplant waren. Also, wenn du der Meinung bist, dass die Oluja ein Kriegsverbrechen war, so kann es doch nur einen logischden Schluss für dich geben, bzgl. Srpska Republika Krajina, dass dies ein einziges Kriegsverbrechen war.
    Und ganz deutlich sagt dies auch Milan Babic
    Seit Februar 1990 wurde Milan Babic mehr und mehr zu einer einflussreichen politischen Persönlichkeit in der serbisch-demokratischen Partei in Kroatien.
    Er besetzte in der Stadtverwaltung von Knin wichtige Posten. Im Februar 1991 fing er an, die Schaffung eines unabhängigen serbischen Staates in der autonomen serbischen Region (SAO) Krajina zu propagieren. Während des Sommers desselben Jahres wurde Milan Babic Oberbefehlshaber der Streitkräfte der selbst proklamierten Republik. Schließlich wurde er im Dezember 1991 Präsident der „Serbischen Republik Krajina“. Mit anderen Worten – während dieser Zeit war er einer der einflussreichsten und höchstrangigen serbischen Politiker, der die Region nachhaltig beeinflusste.

    Zwischen August 1991 und Februar 1992 hat das serbische Militär Städte, Dörfer und Orte des autonomen serbischen Bezirks von Krajina angegriffen und kontrolliert.

    Anschließend errichtete das serbische Militär – in Zusammenarbeit mit den ansässigen serbischen Behörden – ein System der gewaltsamen Vertreibung mit dem Ziel, die kroatische Zivilbevölkerung und andere nicht-serbische Bewohner aus der Region zu vertreiben. Diese politischen, rassistischen oder religiösen Vertreibungen fanden auf unterschiedliche Art und Weise statt:

    - Ausrottung und Ermordung hunderter kroatischer und nicht-serbischer Zivilisten
    - Inhaftierung sowie lange und systematische Festnahmen unter unmenschlichen Bedingungen von mehreren hundert kroatischen und nicht-serbischen Zivilisten
    - Vertreibung und gewaltsame militärische Vertreibung tausender kroatischer und anderer nicht serbischer Zivilisten
    - Zerstörung von Wohnhäusern, anderen öffentliche und privaten Besitztümern, kulturellen Einrichtungen, historischen Denkmälern und kulturellen Stätten der kroatischen und der nicht-serbischen Bevölkerung.

    Das Ziel dieser Taten war es, die Mehrheit der kroatischen und der übrigen nicht-serbischen Bevölkerung, die ungefähr ein Drittel des Gebiets bevölkerten, für immer zu vertreiben, um am Ende einen Staat, in dem die Serben dominierten, gründen zu können. Die Ausführung dieses Vorhabens wurde im August 1991 begonnen und endete frühestens im Juni 1992. Die Anklageschrift im Verfahren vor dem ICTY bezog sich nur auf den Zeitraum bis Februar 1992.

    Milan Babic hat gestanden, zwischen August 1991 und Februar 1992 an der Vertreibung der kroatischen und nicht-serbischen Bevölkerung folgendermaßen beteiligt gewesen zu sein:

    - Er gab eine politische Richtung vor, die darauf abzielte, ein gemeinsames kriminelles Unternehmen zu schaffen mit dem Ziel, die Mehrheit der kroatischen Bevölkerung sowie andere nicht-serbische Bevölkerungsschichten, die ungefähr ein Drittel des kroatischen Gebiets bevölkerten, endgültig zu vertreiben. Er wirkte an der Umsetzung dieser Politik auch aktiv mit.
    - Er trug aktiv zu Schaffung und Erhalt derjenigen Organisationsstrukturen bei, die die „Autonome Serbische Region Krajina“ leiteten und das Ziel des gemeinsamen kriminellen Unternehmens verfolgten.
    - Er unterstützte Neuorganisation und Rekrutierung der Streitkräfte für die Landesverteidigung, die auch an den begangenen Verbrechen teilnahmen.
    - Er kollaborierte mit dem Anführer der „Police de Martic“, dessen Mittäterschaft an der Begehung der Verbrechen er anerkannte.
    - Er leistete einen notwendigen finanziellen, materiellen, logistischen und politischen Beitrag, damit die von den Streitkräften besetzten Gebiete kontrolliert werden konnten.
    - Er bat um Unterstützung durch die jugoslawische Volksarmee, um die besetzen Gebiete unter Kontrolle halten zu können.
    - Anlässlich seiner Auftritte in der Öffentlichkeit und in den Medien schürte er die ethnischen Feindseligkeiten; er betrieb Propaganda, welche Gewalt gegenüber der kroatischen und nicht-serbischen Bevölkerung aufwallen ließ.
    - Er sprach sich für die Bewaffnung der Serben aus, bevor die Hetzkampagne gegen die Kroaten begann.

    Milan Babic hat bewusst und freiwillig an der Vertreibung der kroatischen Bevölkerung teilgenommen. Er wusste sowohl von der Vertreibung als auch von den zahlreichen damit in Zusammenhang stehenden Verbrechen, die in der Anklageschrift aufgeführt sind, beispielsweise von der schlechten Behandlung in den Gefängnissen, den Tötungen, Verschleppungen und der Zerstörung von Besitztümern.

    Milan Babic wusste auch, dass Zivilisten der nicht-serbischen Bevölkerungsteile während dieser Säuberungswelle getötet wurden und dass diese Tötungen eine vorhersehbare Folge der Vertreibungskampagne waren. Dennoch beteuerte er während der Verhandlung vor dem ICTY immer wieder, nichts von den verschiedenen in der Anklageschrift aufgezählten Verbrechen gewusst zu haben.

    Milan Babic gab schließlich zu, als Mittäter an den Vertreibungen, die im Rahmen des gemeinsamen kriminellen Unternehmens stattfanden, in grossem Umfang beteiligt gewesen zu sein.

    Milan Babic stellte sich dem Strafgerichtshof im November 2003 freiwillig.

  6. #26

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    Zitat Zitat von Ivo2
    Mal andersherum:
    Zitat Zitat von Pixi

    Wörtlich

    "Ante GOTOVINA alleine und mit anderen zusammen, darunter auch dem Präsidenten Fanjo Tudjman, die Vertreibung der serbischen Krajina Serben geplant, ..., befohlen und durchgeführt hat"

    DAS IST FÜR MICH EIN KRIEGSVERBRECHEN
    Ja, es ist ein Kriegsverbrechen, wenn solche Sachen geplant waren. Also, wenn du der Meinung bist, dass die Oluja ein Kriegsverbrechen war, so kann es doch nur einen logischden Schluss für dich geben, bzgl. Srpska Republika Krajina, dass dies ein einziges Kriegsverbrechen war.
    Und ganz deutlich sagt dies auch Milan Babic
    Seit Februar 1990 wurde Milan Babic mehr und mehr zu einer einflussreichen politischen Persönlichkeit in der serbisch-demokratischen Partei in Kroatien.
    Er besetzte in der Stadtverwaltung von Knin wichtige Posten. Im Februar 1991 fing er an, die Schaffung eines unabhängigen serbischen Staates in der autonomen serbischen Region (SAO) Krajina zu propagieren. Während des Sommers desselben Jahres wurde Milan Babic Oberbefehlshaber der Streitkräfte der selbst proklamierten Republik. Schließlich wurde er im Dezember 1991 Präsident der „Serbischen Republik Krajina“. Mit anderen Worten – während dieser Zeit war er einer der einflussreichsten und höchstrangigen serbischen Politiker, der die Region nachhaltig beeinflusste.

    Zwischen August 1991 und Februar 1992 hat das serbische Militär Städte, Dörfer und Orte des autonomen serbischen Bezirks von Krajina angegriffen und kontrolliert.

    Anschließend errichtete das serbische Militär – in Zusammenarbeit mit den ansässigen serbischen Behörden – ein System der gewaltsamen Vertreibung mit dem Ziel, die kroatische Zivilbevölkerung und andere nicht-serbische Bewohner aus der Region zu vertreiben. Diese politischen, rassistischen oder religiösen Vertreibungen fanden auf unterschiedliche Art und Weise statt:

    - Ausrottung und Ermordung hunderter kroatischer und nicht-serbischer Zivilisten
    - Inhaftierung sowie lange und systematische Festnahmen unter unmenschlichen Bedingungen von mehreren hundert kroatischen und nicht-serbischen Zivilisten
    - Vertreibung und gewaltsame militärische Vertreibung tausender kroatischer und anderer nicht serbischer Zivilisten
    - Zerstörung von Wohnhäusern, anderen öffentliche und privaten Besitztümern, kulturellen Einrichtungen, historischen Denkmälern und kulturellen Stätten der kroatischen und der nicht-serbischen Bevölkerung.

    Das Ziel dieser Taten war es, die Mehrheit der kroatischen und der übrigen nicht-serbischen Bevölkerung, die ungefähr ein Drittel des Gebiets bevölkerten, für immer zu vertreiben, um am Ende einen Staat, in dem die Serben dominierten, gründen zu können. Die Ausführung dieses Vorhabens wurde im August 1991 begonnen und endete frühestens im Juni 1992. Die Anklageschrift im Verfahren vor dem ICTY bezog sich nur auf den Zeitraum bis Februar 1992.

    Milan Babic hat gestanden, zwischen August 1991 und Februar 1992 an der Vertreibung der kroatischen und nicht-serbischen Bevölkerung folgendermaßen beteiligt gewesen zu sein:

    - Er gab eine politische Richtung vor, die darauf abzielte, ein gemeinsames kriminelles Unternehmen zu schaffen mit dem Ziel, die Mehrheit der kroatischen Bevölkerung sowie andere nicht-serbische Bevölkerungsschichten, die ungefähr ein Drittel des kroatischen Gebiets bevölkerten, endgültig zu vertreiben. Er wirkte an der Umsetzung dieser Politik auch aktiv mit.
    - Er trug aktiv zu Schaffung und Erhalt derjenigen Organisationsstrukturen bei, die die „Autonome Serbische Region Krajina“ leiteten und das Ziel des gemeinsamen kriminellen Unternehmens verfolgten.
    - Er unterstützte Neuorganisation und Rekrutierung der Streitkräfte für die Landesverteidigung, die auch an den begangenen Verbrechen teilnahmen.
    - Er kollaborierte mit dem Anführer der „Police de Martic“, dessen Mittäterschaft an der Begehung der Verbrechen er anerkannte.
    - Er leistete einen notwendigen finanziellen, materiellen, logistischen und politischen Beitrag, damit die von den Streitkräften besetzten Gebiete kontrolliert werden konnten.
    - Er bat um Unterstützung durch die jugoslawische Volksarmee, um die besetzen Gebiete unter Kontrolle halten zu können.
    - Anlässlich seiner Auftritte in der Öffentlichkeit und in den Medien schürte er die ethnischen Feindseligkeiten; er betrieb Propaganda, welche Gewalt gegenüber der kroatischen und nicht-serbischen Bevölkerung aufwallen ließ.
    - Er sprach sich für die Bewaffnung der Serben aus, bevor die Hetzkampagne gegen die Kroaten begann.

    Milan Babic hat bewusst und freiwillig an der Vertreibung der kroatischen Bevölkerung teilgenommen. Er wusste sowohl von der Vertreibung als auch von den zahlreichen damit in Zusammenhang stehenden Verbrechen, die in der Anklageschrift aufgeführt sind, beispielsweise von der schlechten Behandlung in den Gefängnissen, den Tötungen, Verschleppungen und der Zerstörung von Besitztümern.

    Milan Babic wusste auch, dass Zivilisten der nicht-serbischen Bevölkerungsteile während dieser Säuberungswelle getötet wurden und dass diese Tötungen eine vorhersehbare Folge der Vertreibungskampagne waren. Dennoch beteuerte er während der Verhandlung vor dem ICTY immer wieder, nichts von den verschiedenen in der Anklageschrift aufgezählten Verbrechen gewusst zu haben.

    Milan Babic gab schließlich zu, als Mittäter an den Vertreibungen, die im Rahmen des gemeinsamen kriminellen Unternehmens stattfanden, in grossem Umfang beteiligt gewesen zu sein.

    Milan Babic stellte sich dem Strafgerichtshof im November 2003 freiwillig.
    hier ein Bericht über Milan Martic.....

    Video................

  7. #27
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Ivo2
    Mal andersherum:
    Zitat Zitat von Pixi

    Wörtlich

    "Ante GOTOVINA alleine und mit anderen zusammen, darunter auch dem Präsidenten Fanjo Tudjman, die Vertreibung der serbischen Krajina Serben geplant, ..., befohlen und durchgeführt hat"

    DAS IST FÜR MICH EIN KRIEGSVERBRECHEN
    Ja, es ist ein Kriegsverbrechen, wenn solche Sachen geplant waren. Also, wenn du der Meinung bist, dass die Oluja ein Kriegsverbrechen war, so kann es doch nur einen logischden Schluss für dich geben, bzgl. Srpska Republika Krajina, dass dies ein einziges Kriegsverbrechen war.
    Und ganz deutlich sagt dies auch Milan Babic
    Seit Februar 1990 wurde Milan Babic mehr und mehr zu einer einflussreichen politischen Persönlichkeit in der serbisch-demokratischen Partei in Kroatien.
    Er besetzte in der Stadtverwaltung von Knin wichtige Posten. Im Februar 1991 fing er an, die Schaffung eines unabhängigen serbischen Staates in der autonomen serbischen Region (SAO) Krajina zu propagieren. Während des Sommers desselben Jahres wurde Milan Babic Oberbefehlshaber der Streitkräfte der selbst proklamierten Republik. Schließlich wurde er im Dezember 1991 Präsident der „Serbischen Republik Krajina“. Mit anderen Worten – während dieser Zeit war er einer der einflussreichsten und höchstrangigen serbischen Politiker, der die Region nachhaltig beeinflusste.

    Zwischen August 1991 und Februar 1992 hat das serbische Militär Städte, Dörfer und Orte des autonomen serbischen Bezirks von Krajina angegriffen und kontrolliert.

    Anschließend errichtete das serbische Militär – in Zusammenarbeit mit den ansässigen serbischen Behörden – ein System der gewaltsamen Vertreibung mit dem Ziel, die kroatische Zivilbevölkerung und andere nicht-serbische Bewohner aus der Region zu vertreiben. Diese politischen, rassistischen oder religiösen Vertreibungen fanden auf unterschiedliche Art und Weise statt:

    - Ausrottung und Ermordung hunderter kroatischer und nicht-serbischer Zivilisten
    - Inhaftierung sowie lange und systematische Festnahmen unter unmenschlichen Bedingungen von mehreren hundert kroatischen und nicht-serbischen Zivilisten
    - Vertreibung und gewaltsame militärische Vertreibung tausender kroatischer und anderer nicht serbischer Zivilisten
    - Zerstörung von Wohnhäusern, anderen öffentliche und privaten Besitztümern, kulturellen Einrichtungen, historischen Denkmälern und kulturellen Stätten der kroatischen und der nicht-serbischen Bevölkerung.

    Das Ziel dieser Taten war es, die Mehrheit der kroatischen und der übrigen nicht-serbischen Bevölkerung, die ungefähr ein Drittel des Gebiets bevölkerten, für immer zu vertreiben, um am Ende einen Staat, in dem die Serben dominierten, gründen zu können. Die Ausführung dieses Vorhabens wurde im August 1991 begonnen und endete frühestens im Juni 1992. Die Anklageschrift im Verfahren vor dem ICTY bezog sich nur auf den Zeitraum bis Februar 1992.

    Milan Babic hat gestanden, zwischen August 1991 und Februar 1992 an der Vertreibung der kroatischen und nicht-serbischen Bevölkerung folgendermaßen beteiligt gewesen zu sein:

    - Er gab eine politische Richtung vor, die darauf abzielte, ein gemeinsames kriminelles Unternehmen zu schaffen mit dem Ziel, die Mehrheit der kroatischen Bevölkerung sowie andere nicht-serbische Bevölkerungsschichten, die ungefähr ein Drittel des kroatischen Gebiets bevölkerten, endgültig zu vertreiben. Er wirkte an der Umsetzung dieser Politik auch aktiv mit.
    - Er trug aktiv zu Schaffung und Erhalt derjenigen Organisationsstrukturen bei, die die „Autonome Serbische Region Krajina“ leiteten und das Ziel des gemeinsamen kriminellen Unternehmens verfolgten.
    - Er unterstützte Neuorganisation und Rekrutierung der Streitkräfte für die Landesverteidigung, die auch an den begangenen Verbrechen teilnahmen.
    - Er kollaborierte mit dem Anführer der „Police de Martic“, dessen Mittäterschaft an der Begehung der Verbrechen er anerkannte.
    - Er leistete einen notwendigen finanziellen, materiellen, logistischen und politischen Beitrag, damit die von den Streitkräften besetzten Gebiete kontrolliert werden konnten.
    - Er bat um Unterstützung durch die jugoslawische Volksarmee, um die besetzen Gebiete unter Kontrolle halten zu können.
    - Anlässlich seiner Auftritte in der Öffentlichkeit und in den Medien schürte er die ethnischen Feindseligkeiten; er betrieb Propaganda, welche Gewalt gegenüber der kroatischen und nicht-serbischen Bevölkerung aufwallen ließ.
    - Er sprach sich für die Bewaffnung der Serben aus, bevor die Hetzkampagne gegen die Kroaten begann.

    Milan Babic hat bewusst und freiwillig an der Vertreibung der kroatischen Bevölkerung teilgenommen. Er wusste sowohl von der Vertreibung als auch von den zahlreichen damit in Zusammenhang stehenden Verbrechen, die in der Anklageschrift aufgeführt sind, beispielsweise von der schlechten Behandlung in den Gefängnissen, den Tötungen, Verschleppungen und der Zerstörung von Besitztümern.

    Milan Babic wusste auch, dass Zivilisten der nicht-serbischen Bevölkerungsteile während dieser Säuberungswelle getötet wurden und dass diese Tötungen eine vorhersehbare Folge der Vertreibungskampagne waren. Dennoch beteuerte er während der Verhandlung vor dem ICTY immer wieder, nichts von den verschiedenen in der Anklageschrift aufgezählten Verbrechen gewusst zu haben.

    Milan Babic gab schließlich zu, als Mittäter an den Vertreibungen, die im Rahmen des gemeinsamen kriminellen Unternehmens stattfanden, in grossem Umfang beteiligt gewesen zu sein.

    Milan Babic stellte sich dem Strafgerichtshof im November 2003 freiwillig.
    Sehr neutral muss ich schon sagen, hat vielleicht Papst Johannes Paul II diesen Text verfasst?

  8. #28
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Sehr neutral muss ich schon sagen, hat vielleicht Papst Johannes Paul II diesen Text verfasst?
    Milan Babic himself.

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