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Putins Gegner

Erstellt von Fatmir_Nimanaj, 26.05.2010, 12:08 Uhr · 28 Antworten · 1.733 Aufrufe

  1. #1

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    26.11.2009
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    Putins Gegner

    von Kai Doering Sie wollen ein anderes Russland. Ein Russland ohne Putin. Dafür gehen sie auf die Straße und nehmen Gefängnis und Prügel in Kauf. In seinem Buch über „Die Nichteinverstandenen“ porträtiert der Journalist Waleri Panjuschkin die Menschen, die hinter dieser heterogenen Bewegung stehen.


    So laut waren die Rückstrittsrufe noch nie. Ende Januar versammelten sich rund 12 000 Menschen in der zu Russland gehörenden Enklave Kaliningrad, um ihrem Ärger über die Erhöhung der Kfz-Steuern und
    steigender Strom- und Heizungspreise Luft zu machen. Der Schuldige stand für die Protestierer fest: Ministerpräsident Wladimir Putin. So deutlich sich das russische Volk in der Ostsee-Enklave für mehr Geld zu Wort meldete – der „Spiegel“ sprach gar vom „Menetekel von Kaliningrad“ – so leise ist es, wenn es um freie Wahlen und gesellschaftliche Reformen geht. Anlass für den Protest der Menschen in Russland ist nicht der Mangel an Freiheit, „sondern die Einfuhrzölle für ausländische Autos, denn diese brauchen die Menschen offenbar dringender“ schreibt Waleri Panjuschkin leicht ironisch. Doch nicht jeder im größten Land der Erde findet sich mit manipulierten Wahlen, gekauften Richtern und exekutierten Journalisten und Menschenrechtlern ab.
    Ein dünnes Kapitel über Kasparow...
    Da ist Maria Gaidar, die Tochter des früheren Ministerpräsidenten, die sich mit einem Transparent von einer Moskauer Brücke abseilt, oder Wissarion Assejew, der versuchte, das Geiseldrama in einer Beslaner Schule unblutig zu beenden. Der bekannteste der „Nichteinverstanden“ ist allerdings wohl Gari Kasparow, der frühere Schachweltmeister, der nach seiner Karriere in die Politik einstieg und seitdem Ministerpräsident Wladimir Putin die Stirn bietet.
    Kasparow widmet Panjuschkin das letzte Kapitel seines Buchs – und das dünnste. Es mag an seiner ohnehin schon großen Bekanntheit liegen oder aber daran, dass Panjuschkin den alles überragenden Großmeister nicht so interessant findet. Ganz anders sieht es mit Personen wie Natalja Morar oder Anatoli Jermolin aus, die zwar im Westen nur Eingeweihte kennen, deren Leistungen aber unbestritten groß sind.
    In elf reportageartigen Porträts stellt Waleri Panjuschkin, normalerweise Redakteur bei der „Wedomosti“, die Hauptfiguren der „Nichteinverstandenen“ und ihre Motivation vor, sich mit teilweise spektakulären Aktionen gegen die Regierung zu stellen. Er beschreibt den Spießrutenlauf bei Demonstrationen und wie es den Protestierern immer wieder gelingt, der Polizei ein Schnippchen zu schlagen. Die Episoden, die Panjuschkin erzählt, sind mal traurig, mal lustig, jedoch stets authentisch und packend.
    ...und ein ungeschminkter Einblick in die russischen Verhältnisse
    Anschaulich stellt der Journalist die Verhältnisse in russischen Gefängniszellen dar wie sie Regimekritikern drohen, wenn sie bei einer Demonstration verhaftet wurden. Kindlich-naiv wirken dagegen ihre Formen des Protests, wenn sich etwa Maxim Gromow den Mund mit Zwirnsfaden zunäht, um auf die Zensur der freien Meinung hinzuweisen, und sich dabei erfolglos die Backen zersticht.
    Bei allem Lesevergnügen, das die Reportagen bereiten, vermitteln sie stets auch einen ungeschminkten Einblick in die Verhältnisse im heutigen Russland, diesem Land zwischen „lupenreiner“ und „gelenkter“ Demokratie. Dabei hat Panjuschkin keinesfalls den Anspruch objektiv zu sein – ganz im Gegenteil. Seine Porträts sind im höchsten Maße subjektiv und mit persönlicher Meinung gespickt. Gerade die macht aber „Die Nichteinverstandenen“ zu einem seltenen Text aus der sonst so homogen erscheinenden russischen Gesellschaft.
    Waleri Panjuschkin: Die Nichteinverstandenen, Knaur 2009, ISBN 978-3-426-78272-9, 12,95 Euro




    Putins Gegner | vorwärts.de

  2. #2
    Avatar von Helios

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    Zitat Zitat von Flamurtar Beitrag anzeigen
    von Kai Doering Sie wollen ein anderes Russland. Ein Russland ohne Putin. Dafür gehen sie auf die Straße und nehmen Gefängnis und Prügel in Kauf. In seinem Buch über „Die Nichteinverstandenen“ porträtiert der Journalist Waleri Panjuschkin die Menschen, die hinter dieser heterogenen Bewegung stehen.


    So laut waren die Rückstrittsrufe noch nie. Ende Januar versammelten sich rund 12 000 Menschen in der zu Russland gehörenden Enklave Kaliningrad, um ihrem Ärger über die Erhöhung der Kfz-Steuern und
    steigender Strom- und Heizungspreise Luft zu machen. Der Schuldige stand für die Protestierer fest: Ministerpräsident Wladimir Putin. So deutlich sich das russische Volk in der Ostsee-Enklave für mehr Geld zu Wort meldete – der „Spiegel“ sprach gar vom „Menetekel von Kaliningrad“ – so leise ist es, wenn es um freie Wahlen und gesellschaftliche Reformen geht. Anlass für den Protest der Menschen in Russland ist nicht der Mangel an Freiheit, „sondern die Einfuhrzölle für ausländische Autos, denn diese brauchen die Menschen offenbar dringender“ schreibt Waleri Panjuschkin leicht ironisch. Doch nicht jeder im größten Land der Erde findet sich mit manipulierten Wahlen, gekauften Richtern und exekutierten Journalisten und Menschenrechtlern ab.
    Ein dünnes Kapitel über Kasparow...
    Da ist Maria Gaidar, die Tochter des früheren Ministerpräsidenten, die sich mit einem Transparent von einer Moskauer Brücke abseilt, oder Wissarion Assejew, der versuchte, das Geiseldrama in einer Beslaner Schule unblutig zu beenden. Der bekannteste der „Nichteinverstanden“ ist allerdings wohl Gari Kasparow, der frühere Schachweltmeister, der nach seiner Karriere in die Politik einstieg und seitdem Ministerpräsident Wladimir Putin die Stirn bietet.
    Kasparow widmet Panjuschkin das letzte Kapitel seines Buchs – und das dünnste. Es mag an seiner ohnehin schon großen Bekanntheit liegen oder aber daran, dass Panjuschkin den alles überragenden Großmeister nicht so interessant findet. Ganz anders sieht es mit Personen wie Natalja Morar oder Anatoli Jermolin aus, die zwar im Westen nur Eingeweihte kennen, deren Leistungen aber unbestritten groß sind.
    In elf reportageartigen Porträts stellt Waleri Panjuschkin, normalerweise Redakteur bei der „Wedomosti“, die Hauptfiguren der „Nichteinverstandenen“ und ihre Motivation vor, sich mit teilweise spektakulären Aktionen gegen die Regierung zu stellen. Er beschreibt den Spießrutenlauf bei Demonstrationen und wie es den Protestierern immer wieder gelingt, der Polizei ein Schnippchen zu schlagen. Die Episoden, die Panjuschkin erzählt, sind mal traurig, mal lustig, jedoch stets authentisch und packend.
    ...und ein ungeschminkter Einblick in die russischen Verhältnisse
    Anschaulich stellt der Journalist die Verhältnisse in russischen Gefängniszellen dar wie sie Regimekritikern drohen, wenn sie bei einer Demonstration verhaftet wurden. Kindlich-naiv wirken dagegen ihre Formen des Protests, wenn sich etwa Maxim Gromow den Mund mit Zwirnsfaden zunäht, um auf die Zensur der freien Meinung hinzuweisen, und sich dabei erfolglos die Backen zersticht.
    Bei allem Lesevergnügen, das die Reportagen bereiten, vermitteln sie stets auch einen ungeschminkten Einblick in die Verhältnisse im heutigen Russland, diesem Land zwischen „lupenreiner“ und „gelenkter“ Demokratie. Dabei hat Panjuschkin keinesfalls den Anspruch objektiv zu sein – ganz im Gegenteil. Seine Porträts sind im höchsten Maße subjektiv und mit persönlicher Meinung gespickt. Gerade die macht aber „Die Nichteinverstandenen“ zu einem seltenen Text aus der sonst so homogen erscheinenden russischen Gesellschaft.
    Waleri Panjuschkin: Die Nichteinverstandenen, Knaur 2009, ISBN 978-3-426-78272-9, 12,95 Euro




    Putins Gegner | vorwärts.de
    Ich tippe mal auf Mord oder Vermisst. Mut hat er aber, das muss man ihm lassen.

  3. #3
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Es gibt in Russland 3 Oppositionen:
    * Die Kommunisten
    * Die Rechtsradikalen
    * Die Liberalen

    * Die Kommunisten würden Russland in eine 2. Sovjetunion verwandeln => Nicht gut!
    * Die Rechtsradikalen wollen ein "Russland für Russen" und Minderheitenunterdrückung, was Krieg und Spannungen bedeuten würde. => Nicht gut!
    * Die Liberalen wollen ein neues, ein westliches Russland, angelehnt an die EU und NATO. Für den Westen gut, ja gar die Gold-Option (allenvoran für die Amis), doch Russland, dass heute langsam wieder auf dem Weg ist, wieder eine Weltmacht zu werden, würde enorme Macht abgeben. Ergo: Gut für den Westen, für Russland selbst => Nicht gut!

  4. #4
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Helios Beitrag anzeigen
    Ich tippe mal auf Mord oder Vermisst. Mut hat er aber, das muss man ihm lassen.
    Meinst du den Autor, Panjuschkin? Also meines Wissens nach lebt und wirkt er. Einen seiner letzten Artikel, die ich auf die Schnelle im Internet finden konnte, ist vom 19.05.

    Und sein Buch liest sich sehr spannend und flüssig. Hat mich auch extrem nachdenklich gemacht. Es ist im Original "12 несогласных" bei Sacharow erschienen, normal im Handel erhältlich und wurde auch sehr kontrovers rezensiert.


  5. #5

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  6. #6
    Avatar von Ataman

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Es gibt in Russland 3 Oppositionen:
    * Die Kommunisten
    * Die Rechtsradikalen
    * Die Liberalen

    * Die Kommunisten würden Russland in eine 2. Sovjetunion verwandeln => Nicht gut!
    * Die Rechtsradikalen wollen ein "Russland für Russen" und Minderheitenunterdrückung, was Krieg und Spannungen bedeuten würde. => Nicht gut!
    * Die Liberalen wollen ein neues, ein westliches Russland, angelehnt an die EU und NATO. Für den Westen gut, ja gar die Gold-Option (allenvoran für die Amis), doch Russland, dass heute langsam wieder auf dem Weg ist, wieder eine Weltmacht zu werden, würde enorme Macht abgeben. Ergo: Gut für den Westen, für Russland selbst => Nicht gut!
    Gute Beobachtung! Die "Liberalen" haben allerdings keinen Rückhalt im Volk. Nicht zu verwechseln mit denen hier:
    Liberal Democratic Party of Russia - Wikipedia, the free encyclopedia
    Die sind eher die einzige größere nationalistische Partei.
    Dann gibt es doch eine sozialdemokratische Partei und eben die Kommunisten.
    Das sind die drei Parteien, die etwas zu sagen haben. Clowns wie Kasparov werden nur vom Westen hochgejubelt, in Russland haben sie zurecht nichts zu sagen. Diese Jelzin-Leute haben es einfach vermasselt.

  7. #7
    Avatar von Helios

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Meinst du den Autor, Panjuschkin? Also meines Wissens nach lebt und wirkt er. Einen seiner letzten Artikel, die ich auf die Schnelle im Internet finden konnte, ist vom 19.05.

    Und sein Buch liest sich sehr spannend und flüssig. Hat mich auch extrem nachdenklich gemacht. Es ist im Original "12 несогласных" bei Sacharow erschienen, normal im Handel erhältlich und wurde auch sehr kontrovers rezensiert.
    Ja ich weis, doch wie lange noch ist doch die Frage oder? Ich denke das die Mächtigen im Kreml ihn am liebsten tot sehen möchten. so wie bei Olga Kotowskaja und Anna Politkowskaja.

  8. #8
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Ataman Beitrag anzeigen
    Gute Beobachtung! Die "Liberalen" haben allerdings keinen Rückhalt im Volk. Nicht zu verwechseln mit denen hier:
    Liberal Democratic Party of Russia - Wikipedia, the free encyclopedia
    Die sind eher die einzige größere nationalistische Partei.
    Dann gibt es doch eine sozialdemokratische Partei und eben die Kommunisten.
    Das sind die drei Parteien, die etwas zu sagen haben. Clowns wie Kasparov werden nur vom Westen hochgejubelt, in Russland haben sie zurecht nichts zu sagen. Diese Jelzin-Leute haben es einfach vermasselt.
    Nein, mit den Liberalen meinte ich natürlich, die Clowns wie Kasparov, die ein "anderes Russland" wollen. Ein Russland, welches für den Westen ideal wäre. Aber meiner Meinung nach sollten die Russen schauen, was für sie am Besten wäre und nicht für den Westen. Ein "anderes Russland" würde enormen Machtverlust erleiden. Das steht ausser Frage.

  9. #9
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Helios Beitrag anzeigen
    Ja ich weis, doch wie lange noch ist doch die Frage oder? Ich denke das die Mächtigen im Kreml ihn am liebsten tot sehen möchten. so wie bei Olga Kotowskaja und Anna Politkowskaja.
    Die Situation von Journalisten in Russland ist in der Tat eine sehr prekäre. Ich bin da ehrlich nicht "betriebsblind". Aber den oft schnellen Verweis auf "den Kreml" oder erst recht Putin persönlich halte ich aber aus verschiedenen Gründen für fehl am Platz. Und diese unterschwelligen Unterstellungen in westlichen Medien finde ich, gelinde gesagt, deswegen auch kritikwürdig.

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Nein, mit den Liberalen meinte ich natürlich, die Clowns wie Kasparov, die ein "anderes Russland" wollen. Ein Russland, welches für den Westen ideal wäre. Aber meiner Meinung nach sollten die Russen schauen, was für sie am Besten wäre und nicht für den Westen. Ein "anderes Russland" würde enormen Machtverlust erleiden. Das steht ausser Frage.
    Ja, die Russen müssen ihr eigenes Ding finden. Persönlich wünsche ich mir aber trotzdem etwas anderes als das "System Putin" oder der "Tandemokratie". Ich wünsche mir eine wirkliche Demokratie mit echter Gewaltenteilung, wirklich freien Wahlen, dass Journalisten über wen oder was auch immer sie berichten, nicht Bedrohungen für Leib und Leben fürchten müssen. Ich wünsche mir eine echte Bürgergesellschaft dort. Auch wenn ich selbst sehe, dass den Menschen in den letzten 20 Jahren unheimlich viel zugemutet wurde und sie sich nach nichts mehr sehnen als eine gewisse Stabilität, für die Putin durchaus garantiert hat.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Es gibt in Russland 3 Oppositionen:
    * Die Kommunisten
    * Die Rechtsradikalen
    * Die Liberalen

    * Die Kommunisten würden Russland in eine 2. Sovjetunion verwandeln => Nicht gut!
    * Die Rechtsradikalen wollen ein "Russland für Russen" und Minderheitenunterdrückung, was Krieg und Spannungen bedeuten würde. => Nicht gut!
    * Die Liberalen wollen ein neues, ein westliches Russland, angelehnt an die EU und NATO. Für den Westen gut, ja gar die Gold-Option (allenvoran für die Amis), doch Russland, dass heute langsam wieder auf dem Weg ist, wieder eine Weltmacht zu werden, würde enorme Macht abgeben. Ergo: Gut für den Westen, für Russland selbst => Nicht gut!
    Schlussfolgerung
    ---> Putin beste Wahl

    vorallem, da er versucht die Kräfte Russlands zu vereinen, zb. wie bei den Kommunisten, wieso sich gegen sie stellen, wenn man mit ihnen klarkommen kann

    Was passierte? Die sowjethymne wurde zur Nationalhymne

    ---> 1A Aktion von Putin

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