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Ramush Haradinaj

Erstellt von napoleon, 05.03.2008, 19:49 Uhr · 288 Antworten · 20.002 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Ramush Haradinaj

    der thread ist ramush haradinaj gewidmet der unschuldig vor der anklagebank sitzt.


    Ramush Haradinaj (* 3. Juli 1968 in Glodanje / Gllogjan bei Peć, Serbien) war vom 3. Dezember 2004 bis 8. März 2005 Premierminister des Kosovo.

    Jugend [Bearbeiten]

    Ramush Haradinaj wuchs auf dem Land als Sohn eines Bauern auf. Nach der Grundschule besuchte er weiterführende Schulen in Dečani und Ðakovica / Gjakovë und lernte dort auch Serbokroatisch. Nach dem Abschluss des Gymnasiums 1987 diente er 1988 als Freiwilliger in der Jugoslawischen Volksarmee in den Standorten Pirot und Dimitrovgrad (Südostserbien). Dort brachte er es innerhalb von drei Monaten zum Unteroffizier und Spezialisten für chemische Kampfstoffe.

    Schweizer Exil [Bearbeiten]

    Nach dem Wehrdienst ging Haradinaj ins schweizerische Luzern, wo ein Onkel ein Bauunternehmen betrieb. In den folgenden neun Schweizer Jahren führte er ein Vagabundenleben, arbeitete in verschiedenen Jobs, unter anderem als Sicherheitskraft bei Sportveranstaltungen oder Popkonzerten, Bodybuilder oder Türsteher einer Disco.
    Bei einem Besuch des Kosovo im März 1991 wurde er wegen seiner Teilnahme an Protestaktionen von der serbischen Polizei vorübergehend festgenommen und verhört. Nach der Freilassung kehrte er in die Schweiz zurück, wo ihm politisches Asyl gewährt wurde.

    Mitgliedschaft in der UÇK [Bearbeiten]

    In der Schweiz schloss Ramush Haradinaj sich der kosovo-albanischen Gruppe LPK an, einer Organisation, die mit bewaffneten Mitteln für die Unabhängigkeit des Kosovo kämpfen wollte. Die LPK gilt als eine Vorläuferorganisation der späteren UÇK. Seine Heimat besuchte er in dieser Zeit mehrfach illegal, er reiste von Albanien über Bergpfade ein. Als im März 1997 in Albanien die Armeebestände geplündert wurden und Millionen Waffen auf dem freien Markt waren, flog er nach Albanien und begann systematisch Waffen für die zukünftige UÇK aufzukaufen.
    Im Sommer 1997 kehrte er in seinen Geburtsort Glodanje/Gllogjan zurück und baute von dort aus die regionale Gruppe der UÇK auf. Im März 1998 überlebte seine Gruppe einen mit Panzern und Hubschraubern geführten Angriff der serbischen Streitkräfte auf Glodanje/Gllogjan. Zwei Brüder Haradinajs starben im Guerillakerieg mit den Serben. Haradinaj werden gute Beziehungen zu US-Offiziellen nachgesagt, mit denen er während des Kosovo-Krieges militärisch und nachrichtendienstlich zusammengearbeitet haben soll.

    Politische Karriere im Nachkriegs-Kosovo [Bearbeiten]

    Nach dem Krieg war er zunächst stellvertretender Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps (alb: Trupat Mbrojtese te Kosoves /TMK) einer als Auffangorganisation für ehemalige UÇK-Mitglieder von der UN gegründeten Nationalgarde des Kosovo. Seine politische Karriere begann er in der Partei PDK des ehemaligen UCK-Führers Hashim Thaci. Diese verließ er im März 2000, im April 2000 trat er von seinem Posten als Kommandeur des TMK zurück. Am 29. April gründete er die AAK ((Aleanca për Ardhmërinë e Kosovës/Allianz für die Zukunft des Kosovo) als Bündnis von fünf nationalistischen Parteien. Im Juni 2002 wurde aus dem Bündnis eine reguläre Partei, deren Vorsitzender er noch immer ist. In dieser Zeit absolvierte Haradinaj ein Studium der Jurisprudenz an der Universität Prishtina.
    Die AAK wurde in der Folgezeit drittstärkste Partei der Kosovo-Albaner - hinter der von Ibrahim Rugova gegründeten LDK und Hashim Thacis PDK, einer anderen Nachfolgepartei der UÇK.
    Nach den Wahlen im Jahr 2004 bildete die AAK eine Koalition mit dem Wahlsieger LDK, und Haradinaj wurde am 3. Dezember 2004 mit Zweidrittelmehrheit zum Premierminister gewählt. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zufolge, ging es bei der Koalition zwischen beiden Parteien auch um die Befriedung zwischen den rivalisierenden beiden LDK und AAK: In der Region Decani, Klina and Pec sei es von Kriegsende bis zur Regierungsbildung zwischen LDK und AAK zu über siebzig Morden gekommen, die Mehrzahl der Opfer seien Mitglieder von AAK oder LDK gewesen.
    Im Amt setzte er umstrittene Projekte, wie eine begrenzte Autonomie für ein mehrheitlich von Serben bewohntes Gebiet in der Nähe von Priština durch. Nachdem die Anklage vor dem UN-Gericht für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien bekannt wurde, trat er am 8. März 2005 zurück.
    Sein Nachfolger im Amt des kosovarischen Premierministers wurde Bajram Kosumi.

    Anklage wegen Kriegsverbrechen [Bearbeiten]

    Im März 2005 erhob der Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) Anklage gegen Haradinaj. Er soll vor und während des Kosovo-Krieges schwere Verbrechen an Zivilisten begangen, befohlen oder geduldet haben.
    Haradinaj stellte sich dem Gericht und plädierte auf "nicht schuldig". Er wurde in Untersuchungshaft genommen, aber nach drei Monaten bis zum Prozessbeginn wieder entlassen. Er kehrte in den Kosovo zurück, wo ihm das UN-Tribunal sogar gestattete, sich wieder politisch zu betätigen. Haradinaj musste sich allerdings, so die Auflage des Gerichts, seine Aktivitäten von der UN-Verwaltung im Kosovo genehmigen lassen. Ende Februar 2007 kehrte Haradinaj ins Den Haager Gefängnis zurück. Am 5. März begann der Prozess gegen Haradinaj vor dem Tribunal.
    Die Anklage gegen Haradinaj und seine Mitangeklagten, die früheren UÇK-Kommandeure Idriz Balaj und Lahi Brahimaj umfasst 37 Punkte, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstöße gegen das Kriegsrecht. Es geht dabei um Gewalttaten, die zwischen dem 1. März und dem 31. September 1998 begangen wurden. Den Angeklagten wird vorgeworfen, an einer verbrecherischen Organisation beteiligt gewesen zu sein. Deren Ziel sei es gewesen, die Region Dukagjin im Westen Kosovos unter ihre Kontrolle zu bringen. Als Mittel habe ihnen dabei gedient die "ungesetzliche Vertreibung und Misshandlung von Serben" und die Misshandlung von anderen Zivilisten, die sie verdächtigten, mit den serbischen Ordnungskräften zusammen zu arbeiten oder nicht die UÇK zu unterstützen. Zu den in der Anklage aufgeführten Straftaten, an denen Haradinaj beteiligt gewesen sein soll, gehören unter anderem gewaltsame Verschleppung von Zivilisten, Entführung, Freiheitsberaubung, Folter, Mord und Vergewaltigung. [1]
    Bei der Eröffnung des Verfahrens wies die Chefanklägerin Carla del Ponte auf die Probleme der Ankläger hin. Die Einschüchterung von Zeugen sei ein großes Problem bei den Ermittlungen gewesen. Haradinajs Verteidiger Ben Emmerson erklärte, die Anklagepunkte seien nicht hinreichend fundiert; die Teilnahme an einer verbrecherischen Organisation sei der Versuch, Haradinaj für verantwortlich zu machen "für die Verbrechen aller bewaffneten Albaner im West-Kosovo".[2]

    Organisierte Kriminalität und Skandale [Bearbeiten]

    Der Name Haradinaj wird sehr oft genannt, wenn es um die Verflechtung von organisierter Kriminalität und Politik geht. Die Schweizer Wochenzeitung Weltwoche (Nummer 43, 2005) zitiert aus einer Analyse des Bundesnachrichtendienstes BND zur organisierten Kriminalität im Kosovo vom 22. Februar 2005. Darin heißt es über Haradinaj:
    Die KFOR, so die Weltwoche weiter, bezeichne diese Gruppe in einem Geheimbericht vom 10. März 2004 als "the most powerful criminal organization" (deutsch.: die mächtigste kriminelle Organisation) der Region und schreibe, Haradinaj habe auch die Verteilung humanitärer Hilfsgüter kontrolliert und als Machtinstrument missbraucht.
    Einem Bericht der Berliner Zeitung zufolge, die sich ebenfalls auf eine Analyse des BND bezieht, kontrolliert der von Haradinaj geführte Familienclan eine der drei Interessenszonen der Organisierten Kriminalität im Kosovo. In seiner Eigenschaft als regionaler Zonenkommandeur sei Haradinaj selbst "insbesondere in den Zigarettenschmuggel, den Treibstoffhandel und die Schutzgelderpressung involviert gewesen". Sein Clan sei am Drogenschmuggel nach Europa beteiligt und wickele seine kriminellen Geschäfte auch über Scheinfirmen im westlichen Ausland ab. Einer als geheim eingestuften Analyse der KFOR zufolge sei er auch am Schmuggel von Waffen und gestohlenen Autos und an Menschenhandel mit Prostituierten beteiligt. Zusammen mit seinem Bruder kontrolliere er die Verteilung von Hilfsgütern im Kosovo.[3]
    Bei diesen Berichten handelt es sich lediglich um nachrichtendienstliche Erkenntnisse. Gerichtsverwertbare Erkenntnisse der UNO-Polizei wurden bisher nicht bekannt; es wurden auch keine Straf- oder Ermittlungsverfahren gegen Haradinaj eingeleitet.
    In jedem Fall sind Haradinaj und sein familiäres Umfeld schon öfter einschlägig aufgefallen. Im Frühjahr 2000 lieferte sich Ramush Haradinaj einen Faustkampf mit russischen Soldaten an einem KFOR-Kontrollpunkt. Einem Bericht des der deutschen Tageszeitung Tagesspiegel zufolge hatten die Soldaten ein Schweizer Sturmgewehr in Haradinajs Kofferraum entdeckt.
    Am 7. Juli 2000 fuhr er mit einigen Anhängern zum Anwesen einer rivalisierenden kosovo-albanischen Familie. Es kam zu einer Schießerei, Handgranaten wurden geworfen. Über die Ursache des Streits gibt es verschiedene Angaben. Einer vom Londoner Institute for War and Peace Reporting verbreiteten Version zufolge wollte der gegnerische Clan von den Haradinajs wissen, wo die Leichen ihrer vermissten Angehörigen seien; dies habe Ramush Haradinaj in Rage versetzt.
    Einem vertraulichen Bericht vom 29. Dezember 2003 des UN-Nachrichtendienstes Central Intelligence Unit (CIU) zufolge ging es um Drogengeschäfte. Haradinaj habe das Haus überfallen, weil der Clan offenbar ein Konkurrent gewesen sei. Laut CIU habe er der Familie 60 Kilogramm Kokain stehlen wollen, die sie angeblich im Haus versteckt hielt. So berichtet die bereits zitierte Schweizer Zeitung Weltwoche.
    Haradinaj soll ebenso mit seiner Organisation in Deutschland lebende Kosovo-Albaner dazu gezwungen haben ihr Geld für die UCK zu spenden, dabei waren ihm hauptsächlich mehrere Mitglieder aus dem Kelmendi Clan sowie eine Gruppe um den Geldeintreiber der LPK Ismet Badallaj behilflich. Aus einem Bericht des BND geht hervor das die Gruppierung um Ismet Badallaj der hauptsächlich in Baden-Württemberg agierte einen Betrag von Geschätzten 5 Millionen DM für die UCK sammelte.
    Bei der Schießerei wurde Haradinaj jedenfalls verwundet und musste fliehen. Ein Hubschrauber flog ihn in ein Camp der Amerikaner; von dort wurde er ins US-Militärkrankenhaus in Landstuhl zur weiteren Behandlung gebracht. In der Folge wurden US-Offizielle beschuldigt, sich in die UN-Untersuchung des Vorfalls eingemischt zu haben.

    Familie

    Im Dezember 2002 wurde Haradinajs Bruder Daut von einem UN-Gericht im Kosovo zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wegen seiner Beteiligung an Entführung und Ermordung von vier Kosovo-Albanern, die der FARK angehörten - einer mit der UÇK rivalisierenden bewaffneten Formation der Kosovo-Albaner. Zu diesem Zeitpunkt hatte Daut Haradinaj einen hohen Posten im Kosovo-Schutzkorps TMK inne. Ein weiterer Bruder Haradinajs wurde im April 2005 im Kosovo ermordet, nach Angaben der UN-Sicherheitskräfte handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Clans. Haradinaj selber ist verheiratet und hat aus zwei Ehen insgesamt drei Kinder. Er spricht fließend Englisch, Französisch und Deutsch und ist studierter Diplom-Jurist.










    man wird sehen das er unschuldig ist und dieser wikipedia beitrag muss dann geändert werden.
    er ist ein richtiger man und stellt sich dem gericht,weil er nichts zu befürchten hat.



    nicht wie andere helden ala karacic und mladic.



    unser RAMBO













    das bild ist geil


  2. #2

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    alles von ramush haradinaj hier rein.

  3. #3
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    der thread ist ramush haradinaj gewidmet der unschuldig vor der anklagebank sitzt.
    ob er unschuldig ist oder nicht kannst du nicht wissen und entscheiden tuen das die richter.

  4. #4

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    sein haus11

  5. #5
    Shpresa
    er ist unschuldig 100 pro

  6. #6

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    Ein widerlicher Schurke...so einer gehört für immer weggesperrt !

  7. #7

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    Zitat Zitat von albaner Beitrag anzeigen
    ob er unschuldig ist oder nicht kannst du nicht wissen und entscheiden tuen das die richter.

    selbstverteidigung ist kein verbrechen.
    er hat sein volk verteidigt und für mich ein held.

  8. #8
    Shpresa
    Zitat Zitat von zigeuner Beitrag anzeigen
    Ein widerlicher Schurke...so einer gehört für immer weggesperrt !

    warum denn? wenn ich fragen darf

  9. #9
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    selbstverteidigung ist kein verbrechen.
    er hat sein volk verteidigt und für mich ein held.

    frauen vergewaltigen, zivilisten töten und andere kriegsverbrechen haben nichts mit selbstverteidigung zu tun. ich sage nicht das er es getan hat, aber ihm wird so einiges vorgeworfen. die richtier werden entscheiden..

  10. #10

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    Zitat Zitat von zigeuner Beitrag anzeigen
    Ein widerlicher Schurke...so einer gehört für immer weggesperrt !
    ja zigo schleich dich du opfer

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