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Rechte der Griechen in Albanien

Erstellt von Amphion, 12.05.2009, 01:10 Uhr · 582 Antworten · 29.163 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
    11.02.2009
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    1.510
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen


    Albanien

    Minderheiten:
    Griechen 105.000
    Aromunen 15.000
    Makedonier 5.000
    Roma 5.000
    Montenegriner 2.000

    Bemerkungen
    Eines der größten Probleme der Minderheitenpolitik Albaniens ist die objektive Schwierigkeit, die Nationalität vieler Ortschaften festzustellen, von den einzelnen Familien und Personen ganz zu schweigen. Diese Eigentümlichkeit teilt Albanien mit den anderen Regionen Europas (insbesondere dem historischen Mazedonien), die bis zum ersten Weltkrieg unter osmanischer Souveränität standen. Außer gewissen politischen Interessen erklärt dieser Umstand auch, warum die verschiedenen Schätzungen betreffend die Anzahl der Angehörigen einer Minderheit so weit auseinander gehen. Die griechische Minderheit zum Beispiel, die sicherlich die selbstbewussteste und am besten organisierte ist, umfasst laut albanischen Regierungsquellen ungefähr 50.000 Menschen, nach Informationen der griechischen Regierung hingegen das Dreifache.

    Auch die Zahl der Aromunen ist strittig. Anders als die Griechen, die kompakt im Süden des Landes ansässig sind, identifizieren sich die Aromunen mit keinem bestimmten Siedlungsgebiet, sondern ihre Dörfer liegen auf dem ganzen albanischen Staatsgebiet verstreut (vor allem im Osten). Nicht zuletzt infolge ihrer Geschichte neigen die Aromunen oft dazu, nur bei bestimmten Anlässen ihre eigene Nationalität auszuleben, die viel lebendiger und tiefgründiger ist als man normalerweise annimmt. Im Alltag passen sich die Aromunen problemlos und scheinbar vorbehaltlos dem sprachlichen Mehrheitsmilieu an.

    Rechtsbestimmungen


    Bibliographie
    Recht und Schutz der nationalen Minderheiten in Albanien/ Stoppel Wolfgang; Tirana: K&B, 2003
    Standort: M-342. 496 508-STO-1

    Die griechische Minderheit in Albanien/ Christodoulos Stavrou; Frankfurt/M: Lang, 1993
    Standort: M 949.650 048-STA-1

    Links
    www.macedoniansinalbania.org (Website eines Verbandes makedonischer Vereinigungen in Albanien)
    www.armanami.org (Website mit Informationen über die Aromunen im Balkan, mit einem besonderen Augenmerk auf ihre Situation in Albanien. Diese von nach Frankreich ausgewanderten Aromunen erstellte und verwaltete Website kann auch in englischer und französischer Sprache eingesehen werden.)

    N. B. Es wäre sinnvoll, hier auch die Website der griechischen Sammelpartei Omonia anzuführen (die auf Druck der Regierung in „Partei für die Menschenrechte“ umgetauft wurde, um nationalen Kontrasten vorzubeugen). Leider hat diese Organisation, die auch im Bereich der Kultur tätig ist, derzeit anscheinend noch keine eigene Website.

    --
    Anm.:
    Der Beitrag besagt an sich, daß es sehr viele mehr sein könnten.
    Und das ist gut so.
    Ihnen sei eine schnelle Mehrung erwünscht.

    Quellenlink:
    Albanien
    Ostzyprianer lässt grüssen!

  2. #52

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    23.630


    D E C I S I O N
    No. 396, dated 22.08.1994
    ON ELEMENTARY EDUCATION IN THE NATIVE LANGUAGE OF
    NATIONAL MINORITY PEOPLE


    http://www.regione.taa.it/biblioteca...e/albania2.pdf



    DECISION
    No. 502, dated 05.08. 1996
    ON A SUPPLEMENT TO THE DECISION OF THE COUNCIL OF MINISTERS
    NO. 396, DATED 22.08. 1994 “ON ELEMENTARY EDUCATION OF
    NATIONAL MINORITIES IN THEIR NATIVE LANGUAGE”
    In conformity with Article 10.4 of the Law No. 7952, dated 21.06.1995 “On Preuniversity Education”, on proposal of the Ministry of Education and Sports, the Council of Ministers
    D E C I D E D:

    In the decision of the Council of Ministers No. 396, 22.08. 1994 “On elementary education of national minorities in their native language”, paragraph 5 is added with point 5/1 with the following content:
    “Upon requests by parents or caretakers of the children of the Greek minority in Saranda, Delvina and Gjirokastra, school units in which the pupils will also study their native language, shall operate. The first classes will start in the academic year 1996-1997 at the high schools where teaching is performed in the Albanian language, respecting the criterion that the number of pupils per class shall not be under 20. Requests by parents or caretakers of the children of the Greek minority dwelling in the respective town, who want to get education in their native language, shall be handed over to the education department of the district by their representative no later than September 5. The request shall include the name list of Greek minority children according to the civil status register, their age as well as the parent’s or caretaker’s signature. After making the necessary verifications, the head of the education
    department of the district shall submit to the Ministry of Education and Sports the request-list as well as his/her own opinion therewith.”
    The Ministry of Education and Sports is charged with the implementation of this decision.
    This decision enters into force immediately.
    DECISION
    No. 548, dated 26.08. 1996
    ON CONTINUATION OF GREEK LANGUAGE TEACHING IN SOME HIGH
    SCHOOLS
    In compliance with the Law No. 7952, dated July 21, 1995, “ On Preuniversity Education System”, on the proposal of the Ministry of Education and Sports, the Council of Ministers
    D E C I D E D:

    In regard to the teaching of the Greek language to minority pupils in the high schools of Derviçan and Bularat, in the district of Gjirokaster, Livadhja, in the district of Saranda and of Aliko, in the district of Delvina, the Greek language teaching shall be extended with 2 (two) more classes per week for the first and second grades.

    The Ministry of Education and Sports is charged with the implementation of this decision.

    This decision enters into force immediately.

  3. #53

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  4. #54

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    2.588
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Ihr? Wenn du die alten Slawen meinst, ja, dass haben sie, allerdings gab es damals keinen Okkupator, der diese mehr oder weniger aufgezwungen hat, vondaher ist das ein etwas anderer Fall
    Die Länder wo "alte Slawen" lebten waren nicht okkupiert/annektiert/Teile anderer Reiche?


  5. #55

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    DER SPIEGEL 26/1994 vom 27.06.1994, Seite 142b-144

    Albanien

    Albaner und Griechen wenden sich gegeneinander. Im ethnischen Gewirr des Balkans flackert ein neuer Brandherd.

    Bei Ernestos Stavropoulos schauen Minister und Hochstapler herein, gönnen sich Diplomaten und Neureiche einen Drink, schlemmen westliche Geschäftsleute und einheimische Nachtschwärmer. In seinem Restaurant "Hambo" trifft sich die bessere Gesellschaft der albanischen Hauptstadt Tirana.

    Hier gibt es, woran es sonst mangelt - zum Hammelbraten Cola oder deutsches Bier vom Faß. "Hambo steht für Hamburger", erläutert Stavropoulos, "und das heißt Fortschritt."

    Der Grieche fühlt sich wohl im Land der Skipetaren. Mit einer Restaurant- und Lebensmittelkette will er dem Armenhaus Europas den Weg zu Freiheit und Wohlstand weisen. "Wie die Eingeborenen in Afrika darbte das Volk unter den Kommunisten", sagt der zugewanderte Erfolgsmensch: "Jetzt sind Kolonialisten wie ich gefragt, um das Erbe der Vergangenheit abzuschütteln."

    Der tüchtige Grieche, der noch kein Wort Albanisch gelernt hat, bemüht sich landesweit, ins Geschäft zu kommen - nur nicht im Südzipfel Albaniens, --- S.144 in Gjirokaster. Dort, an der Grenze zu Griechenland, siedeln viele Landsleute. Mit ihnen scheut Stavropoulos den Kontakt, Vorsicht ist geboten.

    Denn die Minderheit der etwa 150 000 Griechen ist für Albaniens Präsidenten Sali Berisha und seine rechtskonservative Regierung eine lästige Volksgruppe, die sie schnellstens loswerden möchten. Das regierungskonforme Sprachrohr Republika propagiert unverblümt die Ausweisung jener "hellenophilen Elemente", die sich nicht als "wahre Patrioten bekennen" oder, anders als Unternehmer Stavropoulos, "keine Verbundenheit mit dem albanischen Volk suchen".

    Die alte Furcht der Albaner, fremde Mächte könnten am Ende dieses Jahrhunderts erneut die Herrschaft über ihr kleines Adrialand anstreben, steigerte sich zur Hysterie nach einem dramatischen Zwischenfall Mitte April: Unbemerkt drang nachts eine Bande griechischer Extremisten auf albanisches Territorium, stürmte eine Grenzkaserne und erschoß zwei Wachposten.

    Athen verweigerte eine angemessene Entschuldigung; eine bis dahin unbekannte "Befreiungsfront für Nordepirus" kündigte weitere Gewaltakte an. Einige griechische Kommentatoren erkannten Parallelen zum Krieg im ehemaligen Jugoslawien: So wie dort die serbischen Glaubensbrüder ihre nationalen Rechte erfolgreich einklagten und in Bosnien durch Landraub die Grenzen neu zögen, sei auch für die Griechen der Tag gekommen, ein über 80 Jahre altes Unrecht wiedergutzumachen.

    Nun nährt sich auch in dieser bisher vergleichsweise ruhigen Region ein neuer Balkan-Nationalismus aus den Geschichtsbüchern. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg schlugen die europäischen Mächte den Norden der griechischen Provinz Epirus zu Albanien, ohne einen Austausch der jeweiligen Bevölkerungsminderheiten zu veranlassen.

    Im Zweiten Weltkrieg holten sich griechische Truppen die Region gewaltsam zurück; die Alliierten aber setzten die Vorkriegsgrenze durch - Griechen gerieten unter die Diktatur des roten Enver Hodscha, Albaner blieben eine mißachtete Minorität in Nordgriechenland.

    Nach dem Ende des Kommunismus brachen die gestauten Nationalgefühle hervor: Griechische Nationalisten erhoben Anspruch auf das verlorene Land, die albanische Regierung wiederum untersagte ihren Hellenen eine eigene Partei - sie durften sich nur im Kulturbund "Omonia" zusammenschließen.
    Das ist schon mehr als jemals seit 1913: Die Griechen können abends auf dem Dorfplatz Sirtaki tanzen und sonntags ihrem Popen lauschen. Unter Hodscha war die Kirche geschlossen, der Volksbrauch verboten. Doch in der Schule lernen die Griechenkinder immer noch vorwiegend Albanisch. Den Bürgermeister in Gjirokaster stellt das Staatsvolk der Skipetaren.

    "Die Griechen haben sich mit den Serben zum Ziel gesetzt, unser Land zu destabilisieren", klagt Präsident Berisha über die Spannungen. In einer Fernsehansprache warnte er den Nachbarn im Süden, "die Traditionen des Bandentums und Staatsterrorismus vom Beginn des Jahrhunderts wieder aufleben zu lassen". Heute sei Albanien "zum Widerstand entschlossen" und besser gewappnet als einst - vielleicht dachte er an die unter Hodscha für den Partisanenkampf gegen Invasoren errichteten Betonbunker, deren Halbkugeln neben jedem Dorf aus dem Boden ragen.

    In den kleinen griechischen Landgemeinden südwestlich von Gjirokaster patrouillieren jetzt paramilitärische Polizeieinheiten rund um die Uhr, herrscht mancherorts Ausnahmezustand. Unter Vorwänden nehmen die Sicherheitskräfte vermeintliche Staatsfeinde fest.

    Vorige Woche eröffnete der Staatsanwalt gegen sechs führende Omonia-Vertreter, die angeblich "Kontakte zum griechischen Geheimdienst" unterhalten, einen Prozeß wegen Hochverrats. Die Anklage wirft ihnen vor, dem Überfallkommando im April logistische Hilfe geliefert zu haben.

    "Diese Hexenjagd", sagt Piro Misha, 39, "ist ein Spiel mit dem Feuer." Der Schriftsteller, der eine Bürgerbewegung "Offene Gesellschaft" leitet, sieht im Völkerhaß einen "balkanischen Zeitgeist" ohne Aussicht auf Befriedung. "Das nationale Erbe der Vergangenheit schlägt unbarmherzig auf uns ein - wie in Jugoslawien."

    Die Fronten sind abgesteckt. Serben und Griechen bilden die christlich-orthodoxe Achse auf dem Balkan; ihnen gegenüber sammeln sich Bosnier, Albaner und Türken als moslemische Brüder. "Ja", sagt Präsident Berisha, "das ist die Realität." Und die kann schon bald zum Krieg aller Staaten auf dem ganzen Balkan führen.

    Täglich wandern neue Gruppen bosnischer und serbischer Moslems nach Albanien ein; Angehörige der zwei Millionen Kosovo-Albaner fliehen aus Serbien über die Berge ins Land ihrer Ahnen. Selbst aus Mazedonien siedeln Albaner aus Furcht vor einem serbischgriechischen Militärschlag gegen ihre junge Republik nach Tirana über - und es kommen immer mehr.

    Auch der umgekehrte Weg wird eingeschlagen. Petrit Stefa, ein Albaner orthodoxen Glaubens, wurde den Makel seines Bekenntnisses nicht mehr los. Im April legten die Behörden ihm nahe, als unerwünschter Bürger Gjirokaster zu verlassen. Heute lebt Stefa als Stefanopoulos in Athen und lernt Griechisch. "Ich stand vor der Wahl, als Belgrader und Athener Agent ins Gefängnis zu gehen", erzählt der Mechaniker, "oder meine Habe freiwillig einzupacken."

    Nur Geschäftsmann Stavropoulos bleibt gelassen. Für ihn hat die Suche nach nationaler Identität in diesem Winkel Europas erst begonnen, ein Ende der Staatswerdung sei noch lange nicht in Sicht. "Auf dem Balkan herrschten immer fremde Mächte", sagt der Grieche, "das darf auch heute nicht anders sein."

    Sein Rezept wider die Balkan-Wirren: "Nur westliches Kapital kann diese Hitzköpfe zur Vernunft bringen." Y

    Räuberische Brüder - Artikel - SPIEGEL WISSEN - Lexikon, Wikipedia und SPIEGEL-Archiv

  6. #56

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    1913 rief die orthodoxe kirche griechenlands alle orthodoxen albaner auf, sich vor ihren kirchen zu versammeln.
    dort wurde durch den griechischen staat und der kirche (beide fashisten schon vor hitler) folgendes erklärt:
    tot den türkren (muslimische albaner), vereinigung mit griechenland stand überall auf den kirchen...

    folgendes haben griechische politiker im besetzten albanien erklärt:
    ihr seit keine albaner, wenn ihr der ortodoxen kirche angehört, denn diese ist griechisch. wir lassen euch nicht an die barbarischen albaner fallen.

    die griechischen soldaten plünderten albaner und erschossen deren angehörige.

    der damalige griechische staat leerte seine gefängnisse, indem alle als offizieren nach süd albanien entließen wurden.
    dort wurden die schwersten verbrechen den albanern angetan.

    am 25.02.1914 wurden zwei dörfer durch griechische soldaten ausgelöscht.
    die männer wurden verhaftet und in ein haus gesteckt, hände und füße gefesselt.
    dann wurden die frauen alle vergewaltigt, daraufhin erstochen,
    alle kinder wurden ermordet.
    die männer konnten im haus alles mit anhören.
    als sie fertig waren, kamen die griechischen soldaten erneut zu den gefangenen.
    diese wurden lebendig massakriert.
    die leichen wurden den hunden zum fraß geworfen.
    es handelt sich um die dörfer pacomiti und kocomari.

    im dorf peshtan wurden 27 babies ermordet,Massakriert.
    die frauen des dorfes wurden ins dorf-zentrum gebracht.
    der orthodoxe kleriker sagte den griechischen truppen:
    diese frauen können alle ermordet werden.
    alle wurden mit der bajonette ermordet.

    in der nähe von kolonje wurden 275 menschen durch einheiten aus kreta erschossen.
    zwei kristliche albanische kinder wurden als warnung an alle albanischen christen in ihren häusern verbrannt.

    albanische freiwillige konnten die griechen zurück drängen.
    die griechische marionetten-regierung ihres vorio-epiro mußte ihren sitz von gjirokaster nach delvina verlgen, aus angst von albanischen einheiten eingekesselt zu werden.
    dabei entdeckten die griechischen truppen ein flüchtlingslager in permeti.
    dort wurden alle flüchtlinge erschossen.
    die frauen wurden zuerst vergewaltigt, und daraufhin erschossen.

    am 2.07.1914 versuchten griechische truppen die stadt korca einzunehmen.
    der griechische kleriker hielt dabei eine rede:
    "meine christlichen brüder,
    der himmel ist mit euch, die verräter der christen zu töten.
    tötet die satan-anbeter"!

    ende april 1914, massaker von hormove, bei Tepelena
    die griechische einheit unter kommando von Kolonel Zira massakrierte dutzende albaner, warf sie noch lebend in ein loch und begrub diese.
    am hügel des dorfes wurden 195 leichen gefunden.

    am 6.7.1914 startete griechenland eine groß-offensive den süden albaniens endgültig zu besetzen.
    dabei starben ca. 30,000 albaner.
    100000 albaner flüchteten nach norden...
    der norden war zeitweise von serbischen-montenegrinischen truppen besetzt.

    sofia 1915
    es wurden die schäden die durch die griechen entstanden sind aufgelistet:
    die städte Korca und Gjirokaster sind völlig zerstört.
    250 zerstörte dörfer, viele dörfer ausgeraubt, tausende albaner ermordet,
    frauen und kinder barbarisch mißhandelt und ermordet,
    über 100.000 obdachlose.

    in der zeitung corriere delle Puglie am 14. und 15. april 1914 wurde die zahlen erneut bestätigt, außerdem wurde festgehalten das die dörfer um gora, devolli und fush korces nicht aufgelistet waren.

    Vlore 2008

  7. #57

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    hier singen die "griechen" albaniens..






    Shqiperi na ke ne kembe..

  8. #58

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen



    Minderheiten in Griechenland

    Neben der orthodoxen, griechischsprachigen Mehrheitsbevölkerung existieren einige religiöse und sprachliche Minderheiten sowie Zuwanderergruppen. Da Griechenland solche Bevölkerungsgruppen aktuell statistisch nicht erfasst, beruhen alle Angaben zur Anzahl ihrer Mitglieder auf Schätzungen und können je nach politischem Standpunkt stark variieren.



    Sprachliche Minderheiten in Griechenland


    97,4 % der griechischen Bevölkerung sprechen die neugriechische Sprache. Bis zum Bevölkerungsaustausch mit den Nachbarstaaten Türkei und Bulgarien in den Jahren 1920 bis 1925 als Folge der Verträge von Neuilly (1919) und Lausanne (1923) war Griechenland aber faktisch ein Vielvölkerstaat. Die 1925 noch etwa 15 % betragende Zahl nicht-griechischer Muttersprachler nahm in den folgenden Jahrzehnten kontiniuerlich ab; besonders während der Besetzung durch Nazideutschland (1941-45) und dem Griechischen Bürgerkrieg (1946-49) wurden Angehörige von Minderheiten verfolgt oder vertrieben, ihre Quote fiel allmählich unter fünf Prozent. Da der griechische Staat offiziell nur („ethnische“) Griechen als Staatsbürger hat und keine Informationen zu sprachlichen Minderheiten erhebt, stammen die folgenden Zahlen aus Angaben des griechischen Staates gegenüber den europäischen Institutionen oder deren eigenen Schätzungen. Schätzungen verschiedener Minderheitsorganisationen sind oft weit höher, wie aktiv die jeweilige Sprache noch gesprochen wird, ist jedoch nur unzureichend erforscht. [9]




    Minderheiten in Albanien


    Ethnische Minderheiten [Bearbeiten]


    Griechen [Bearbeiten]

    Die Griechen sind trotz einer großen Emigrationsbewegung nach Griechenland immer noch mit 105.000 Mitgliedern[10] (3,2 %) die zahlenmäßig größte Minderheit Albaniens. Griechen leben in den südalbanischen Distrikten Saranda, Delvina, Gjirokastra und Vlora. Die Griechen waren schon zu kommunistischen Zeiten als ethnische Gruppe offiziell anerkannt und haben im heutigen Albanien keinerlei direkte Nachteile zu erleiden. Sie haben eigene Schulen (soweit genügend Schüler vorhanden sind für griechischsprachige Klassen), an der Universität von Gjirokastra werden Unterrichtsgänge auf Griechisch angeboten, es gibt griechische Radio-Sendungen und auch mit den Lokalbehörden kann Griechisch kommuniziert werden. Daraus folgt, dass ihre Abwanderung häufig vor allem durch die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse motiviert ist. Seit den 1990er Jahren ist zu beobachten, dass sich immer mehr Menschen im Süden Albaniens als Griechen bekennen und sogar ihren muslimischen Namen gegen einen christlichen tauschen.

    Roma [Bearbeiten]

    Offizielle Angaben über die Zahl der Roma sind nicht vorhanden, doch Schätzungen zufolge leben in Albanien zwischen 90.000 und 120.000 von ihnen[11][12][13] (3 %). Sie leben im ganzen Land verstreut. Die Mehrheit dieser Volksgruppe lebt in Armut, obwohl sich die mittel- und südosteuropäischen Staaten verpflichtet haben, Bildung, Beschäftigung, Gesundheit und Wohnsituation der Roma zu verbessern[14].

    Serben, Montenegriner, Goranen [Bearbeiten]

    Kleinere Gruppen Serben bzw. Montenegriner leben in der Region nördlich von Shkodra. Die genaue Zahl ist unbekannt. Sie war aber schon in der Zwischenkriegszeit durch Assimilation auf wenige Tausend zurückgegangen. Gleichwohl gab es bis Mitte der 30er Jahre noch ein halbes Dutzend kirchlicher Grundschulen, die in serbischer Sprache lehrten. Die albanische Regierung hat die kleinen slawischen Minderheiten Jahrzehnte lang nicht anerkannt und nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich die Assimilierung fort. Erst 2004 hat die Regierung Albaniens die Existenz montenegrinischer bzw. serbischer Minderheiten offiziell anerkannt.[15][16]

    Slawische Mazedonier [Bearbeiten]

    Laut der Volkszählung 1989 gab es 4697 Slawische Mazedonier in Albanien.[17] Sie siedeln mehrheitlich in der Gemeinde Liqenas am Prespasee, der teilweise auch zu Mazedonien und Griechenland gehört. Die etwas über 4.000 Einwohner der Gemeinde sind fast alle Slawen. Sie haben eigene Schulen; so besteht unter anderem im Hauptort der Gemeinde das einzige mazedonischsprachige Gymnasium Albaniens. Kleinere slawische Gruppen gibt es in der Umgebung von Korça, bei Pogradec, in der mittelalbanischen Stadt Elbasan, in Tirana sowie in einigen Dörfern zwischen Peshkopia und Maqellara nahe dem Dreiländereck mit Kosovo und Mazedonien. Insgesamt wird die Zahl der Mazedonier heute in Albanien 20.000 nicht überschreiten.[18][19]

    Aromunen [Bearbeiten]

    Die Aromunen (meistens "Walachen" genannt) leben in kleineren Gruppen über ganz Südalbanien verstreut. Ortschaften mit einer bedeutenden aromunischen Bevölkerung sind vor allem Korça, wo sie eine eigene große orthodoxe Kirche haben, und das nahe gelegene Voskopoja, bis ins 18. Jahrhundert das Zentrum der Aromunen. Ein Teil von ihnen lebt auch in Tirana und Elbasan. Über ihre Gesamtzahl liegen keine sicheren Angaben vor, sie variieren zwischen 10.000 und 100.000.[18][20]




    balkanmensch äähm ooopps mittelmeermensch
    du stehst doch auf fakten oder??? hier hast du welche.

  9. #59

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    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    [...]
    Minderheiten in Albanien

    Ethnische Minderheiten [Bearbeiten]

    Griechen [Bearbeiten]

    Die Griechen sind trotz einer großen Emigrationsbewegung nach Griechenland immer noch mit 105.000 Mitgliedern[10] (3,2 %) die zahlenmäßig größte Minderheit Albaniens. Griechen leben in den südalbanischen Distrikten Saranda, Delvina, Gjirokastra und Vlora. Die Griechen waren schon zu kommunistischen Zeiten als ethnische Gruppe offiziell anerkannt und haben im heutigen Albanien keinerlei direkte Nachteile zu erleiden. Sie haben eigene Schulen (soweit genügend Schüler vorhanden sind für griechischsprachige Klassen), an der Universität von Gjirokastra werden Unterrichtsgänge auf Griechisch angeboten, es gibt griechische Radio-Sendungen und auch mit den Lokalbehörden kann Griechisch kommuniziert werden. Daraus folgt, dass ihre Abwanderung häufig vor allem durch die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse motiviert ist.

    Seit den 1990er Jahren ist zu beobachten, dass sich immer mehr Menschen im Süden Albaniens als Griechen bekennen und sogar ihren muslimischen Namen gegen einen christlichen tauschen.

    [...]

    ..........
    interessant, mal sehen, wieviele es am Ende sein werden.

  10. #60

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    es lassen sich albaner umtaufen in orthodoxe christen, weil sie dadurch eine prämie erhalten.

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