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Rechtsnationales Regime in Skopje ?

Erstellt von Noodles, 20.10.2009, 21:45 Uhr · 14 Antworten · 906 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Noodles

    Registriert seit
    16.01.2009
    Beiträge
    684

    Unglücklich Rechtsnationales Regime in Skopje ?

    Seit 500 Tagen streiten sich (taz) Online-Leser, ob Mazedonien so heißen darf...

    Kommentar Mazedonien: Ins Wespennest gestochen - taz.de

    Heute hat ein (vielleicht auch nur verwirrter) "Nikos" einen Kommentar zu einem Artikel von Erich Rathfelder auf der taz-Seite veröffentlicht.

    Rathfelder also schrieb zuvor Folgendes:
    Das haut auch Zeitungsprofis um. 886 Kommentare nach 500 Tagen wegen eines anscheinend harmlosen Kommentars in der taz – und die Diskussion hält noch immer an. Das alte EU-Mitglied Griechenland war darin aufgefordert worden, doch ein bißchen duldsamer mit dem nördlichen Nachbarn „FYROM“ - der „Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien“ - zu sein und dessen Integration in Nato und EU zu befördern anstatt zu behindern.

    Seither wird über das Verhältnis der beiden Staaten heftig gestritten, die Diskussion hat sich längst vom Inhalt des Kommentars abgelöst und neben den üblichen Beschimpfungen von Nationalisten beider Seiten in letzter Zeit teilweise sogar ein ansehnliches Niveau erreicht.
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    Das Thema selbst ist das Wespennest, in das gestochen wurde. Ist es den slawischen Mazedoniern in der FYROM erlaubt, sich Mazedonier zu nennen? Sich also in die Tradition des größten Mazedoniers, Alexanders des Großen, zu stellen? Und sich den Namen der nördlichen griechischen Region Makedonien anzueignen? Nein, sagen die Griechen. Das sei ein Raub an der Geschichte des Hellenentums und wiese sogar auf territoriale Ambitionen des neuen Staates. Es gebe Landkarten, auf denen territoriale Ansprüche bis nach Tessaloniki aufgezeichnet werden.
    Erich Rathfelder, 60, betreut seit über 15 Jahren in dem Dreieck Berlin, Split, Sarajevo die Region Südosteuropa. Sein jüngstes Buch: "Schnittpunkt Sarajevo. Bosnien und Herzegowina zehn Jahre nach dem Krieg" (Schiler Verlag, 2006). Foto: taz

    Die heutigen slawischen Mazedonier seien erst viel später ins Land gekommen, seien eigentlich Bulgaren und dürften den Namen Mazedonien zur Selbstbezeichnung nicht mißbrauchen. Und da sind sich die Griechen einig: solange die „bulgaro-slawischen“ Bewohner des nördlichen Nachbarn dies tun, müsse Griechenland den neuen Staat daran hindern, in Nato und EU einzutreten. Nicht einmal das im Ursprungskommentar enthaltene Argument der Stabilisierung der Region durch die Integration Mazedoniens (FYROM) in die supranationalen Strukturen wird von den progriechischen Diskutierenden anerkannt.

    Die Frage, ob nun die Neu-Griechen selbst in der Tradition des großen Alexander stehen, gehört zu den süffisanten Antworten von der slawo-mazedonischen Seite. Es ist sei ja keinswegs so sicher, dass die historischen Makedonier auch Hellenen waren. Ganze Literaturlisten und neue wissenschaftliche Erkentnisse sind in die taz-Diskussion geworfen worden. Klügere Diskutanten sehen in nationalen Identitäten ohnehin nur Konstrukte.

    Und es stellt sich natürlich heraus, dass bei den slawischen Mazedoniern unvergessen ist, welch brutale und kompromisslose Assimilierungspolitik Griechenland gegenüber der slawischen und türkischstämmigen Bevölkerung in der griechischen Provinz Makedonien noch vor wenigen Jahrzehnten betrieben hat.

    Eines zeigt die Diskussion sicherlich: die Emotionen auf beiden Seiten schwappen über, die Diskussion müßte in ruhigere Bahnen gelenkt werden. Zumal ja in Mazedonien nicht nur orthodoxe Slawen, auch muslimische Slawen und Albaner, Roma und andere Minderheiten wohnen. Das war eigentlich die Intention meines Kommentars damals.

    Noch einmal: Griechenland, das ja von der Integration in die europäischen Strukturen wesentlich profitiert hat, sollte sich nicht als Balkanland aufführen, sondern als eines, das die wesentlichen Kategorien des neuen Europa verkörpert. Das kann man von Griechenland erwarten. Dazu gehört eben die Verständigung, das Akzeptieren der anderen und das geordnete Zusammenleben. Wenn sich die slawischen Mazedonier als Mazedonier fühlen, warum sollte man dies nicht akzeptieren können?

    Besser als die Konfrontation wäre doch für die Griechen, in Skopje zu investieren, den Dialog zu führen und klugerweise mitzuhelfen, das neue Mazedonien in die Nato und EU zu führen. Stabilität ist doch besser als krampfhaften Kampf. In diesem Falle ist sogar Brüssel klüger. Bald werden alle Bürger Mazedoniens visafrei in die EU reisen dürfen. Das ist doch gut.

    und jetzt "Nikos":
    Fast 90% der griechischen Kommentare habe ich als einzige Person mit unterschiedlichen Nammen, Kleopatra, SaraMara, Andronikos, Nikos, Maria, Sabine, Nikodimos u.s.w. geschrieben. Oft habe ich provoziert um Reaktionen niederzuschreiben genauso wie die Taz b.z.w Rathfelder es tut. Dieser Fakt ist einfach von meiner deutschen Audrucksweise zu verstehen.
    Zu meiner Person:
    1978 habe ich als siebzejaehriger Schuler in Thessaloniki das „Grosse Basar“ von Daniel Conbedit gelesen. Es wurde mir dann klar dass ich in Berlin studieren sollte.
    Ich habe als Student in Berlin in der Hausbesetzungen waehred der 80iger Jahren mitgemacht. Klaus Ratai war mein Freund. Spaeter habe ich politisch fuer die Alternative Liste gearbeitet und wollte waehrend des Jugoschlavienkrieges mit den Gruenen nichts mehr zu tun haben. Deutschland wurde schauvinistischer. Ich muesste jahrelang mit den deutschen Rassismus kaepfen.
    Der durchschnittliche deutscher Buerger hat keine Ahnung ueber die Rolle Genschers, Kinkels und der Gruenen in diesem Krieg denn alles wurde verschwiegen. Ich habe hier mehrmals den Kommentar „Die Kriegspartei der Gruenen“ von Jutta Ditfurth gezeigt. Jahrelang wurden deutschsprachige Intellektuelle und Politiker isoliert weil sie nur eine andere Meinung vertritten als das politische Status Quo in Deutschland erlaubte. Alte Linken, die ich bewunderte wie Daniel Conbendit wurden zu Millitanden. Heute unterstuetzen Sie wieder eine rechtsnationalistischer Regime in Skopje . Das gleiche haben Sie auch in Kroatien, Bosnien, Albanien gemacht. Die demokratischen Serben warteten hoffnugslos auf eine Hilfe aus Europa. Der Kriegsverbrecher Millosewitz uebernahm voellig die Kontrolle. Eine aehnliche Situation haben wir heute in Mazedonien. Die Rechtsnationalisten werden heute mehr als jede andere politsche, pazifistische Institution im Lande unterstuetzt.
    Also ich verbiete es Ihnen herr Rathfeldert, mich als Nationalist zu bezeichnen nur weil Sie eine ganze bestimmte Rolle fuer Mazedonien uebernommen haben, genauso wie viele deutsche Journalisten in Jugoschlavien Krieg es getan haben. Dazu mehr in der ARD Sendung „Alles fing mit einer Luege an“. Die Menschen in Balkan wissen mehr ueber die Rolle der Gruenen im Jugoschlavienkrieg als ihre Waehler.

    Sie haben auch hier im Forum mitgespielt und somit ist ihre Prestize in der Taz gestiegen aber Das „Spiel“ ist zu Ende, herr Rathfelder.

    Seit 1991 investieren die griechische Makedonier im Nachbarnland und dafuer brauchen Sie nicht ihre Anweisungen herr Rathelder, denn das ist der Geist des Kapitalismus. Nicht deutsche, nicht franzoesiche, nicht italienische, nicht tuerkische sondern nur griechische Mazedonien investieren in Balkan und schaffen tousenden von Arbeitsplaetze, die wir dringend in Griechenland brauchen.
    Die Antwort aus Skopje ? Hier schauen Sie mal noch mal

    Der Monarch Qrueski Kranzhinlegung vor einem Gross-Slavo-Bulgaro-Mazedonien on Flickr - Photo Sharing!

    Alltagsbilder in Skopje, Gross-Slavo-Bulgaro Mazedonien on Flickr - Photo Sharing!

    Slavo-bulgaro-Mazedonische Demostration in Melbourn on Flickr - Photo Sharing!

    Flickr: Mediania's Photostream

    Liebe Mazedonier,
    ich weiß, das war viel Lesestoff,
    aber...
    was meint der Mann mit "rechtsnationalistisches Regime in Skopje"?

  2. #2

    Registriert seit
    13.05.2007
    Beiträge
    18.328
    das hier ist das beste:

    Die demokratischen Serben warteten hoffnugslos auf eine Hilfe aus Europa. Der Kriegsverbrecher Millosewitz uebernahm voellig die Kontrolle.




    jugoschlavienkrieg

  3. #3

    Registriert seit
    23.02.2009
    Beiträge
    6.967
    Zitat Zitat von Noodles Beitrag anzeigen
    Seit 500 Tagen streiten sich (taz) Online-Leser, ob Mazedonien so heißen darf...

    Kommentar Mazedonien: Ins Wespennest gestochen - taz.de

    Heute hat ein (vielleicht auch nur verwirrter) "Nikos" einen Kommentar zu einem Artikel von Erich Rathfelder auf der taz-Seite veröffentlicht.

    Rathfelder also schrieb zuvor Folgendes:
    Das haut auch Zeitungsprofis um. 886 Kommentare nach 500 Tagen wegen eines anscheinend harmlosen Kommentars in der taz – und die Diskussion hält noch immer an. Das alte EU-Mitglied Griechenland war darin aufgefordert worden, doch ein bißchen duldsamer mit dem nördlichen Nachbarn „FYROM“ - der „Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien“ - zu sein und dessen Integration in Nato und EU zu befördern anstatt zu behindern.

    Seither wird über das Verhältnis der beiden Staaten heftig gestritten, die Diskussion hat sich längst vom Inhalt des Kommentars abgelöst und neben den üblichen Beschimpfungen von Nationalisten beider Seiten in letzter Zeit teilweise sogar ein ansehnliches Niveau erreicht.
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    Das Thema selbst ist das Wespennest, in das gestochen wurde. Ist es den slawischen Mazedoniern in der FYROM erlaubt, sich Mazedonier zu nennen? Sich also in die Tradition des größten Mazedoniers, Alexanders des Großen, zu stellen? Und sich den Namen der nördlichen griechischen Region Makedonien anzueignen? Nein, sagen die Griechen. Das sei ein Raub an der Geschichte des Hellenentums und wiese sogar auf territoriale Ambitionen des neuen Staates. Es gebe Landkarten, auf denen territoriale Ansprüche bis nach Tessaloniki aufgezeichnet werden.
    Erich Rathfelder, 60, betreut seit über 15 Jahren in dem Dreieck Berlin, Split, Sarajevo die Region Südosteuropa. Sein jüngstes Buch: "Schnittpunkt Sarajevo. Bosnien und Herzegowina zehn Jahre nach dem Krieg" (Schiler Verlag, 2006). Foto: taz

    Die heutigen slawischen Mazedonier seien erst viel später ins Land gekommen, seien eigentlich Bulgaren und dürften den Namen Mazedonien zur Selbstbezeichnung nicht mißbrauchen. Und da sind sich die Griechen einig: solange die „bulgaro-slawischen“ Bewohner des nördlichen Nachbarn dies tun, müsse Griechenland den neuen Staat daran hindern, in Nato und EU einzutreten. Nicht einmal das im Ursprungskommentar enthaltene Argument der Stabilisierung der Region durch die Integration Mazedoniens (FYROM) in die supranationalen Strukturen wird von den progriechischen Diskutierenden anerkannt.

    Die Frage, ob nun die Neu-Griechen selbst in der Tradition des großen Alexander stehen, gehört zu den süffisanten Antworten von der slawo-mazedonischen Seite. Es ist sei ja keinswegs so sicher, dass die historischen Makedonier auch Hellenen waren. Ganze Literaturlisten und neue wissenschaftliche Erkentnisse sind in die taz-Diskussion geworfen worden. Klügere Diskutanten sehen in nationalen Identitäten ohnehin nur Konstrukte.

    Und es stellt sich natürlich heraus, dass bei den slawischen Mazedoniern unvergessen ist, welch brutale und kompromisslose Assimilierungspolitik Griechenland gegenüber der slawischen und türkischstämmigen Bevölkerung in der griechischen Provinz Makedonien noch vor wenigen Jahrzehnten betrieben hat.

    Eines zeigt die Diskussion sicherlich: die Emotionen auf beiden Seiten schwappen über, die Diskussion müßte in ruhigere Bahnen gelenkt werden. Zumal ja in Mazedonien nicht nur orthodoxe Slawen, auch muslimische Slawen und Albaner, Roma und andere Minderheiten wohnen. Das war eigentlich die Intention meines Kommentars damals.

    Noch einmal: Griechenland, das ja von der Integration in die europäischen Strukturen wesentlich profitiert hat, sollte sich nicht als Balkanland aufführen, sondern als eines, das die wesentlichen Kategorien des neuen Europa verkörpert. Das kann man von Griechenland erwarten. Dazu gehört eben die Verständigung, das Akzeptieren der anderen und das geordnete Zusammenleben. Wenn sich die slawischen Mazedonier als Mazedonier fühlen, warum sollte man dies nicht akzeptieren können?

    Besser als die Konfrontation wäre doch für die Griechen, in Skopje zu investieren, den Dialog zu führen und klugerweise mitzuhelfen, das neue Mazedonien in die Nato und EU zu führen. Stabilität ist doch besser als krampfhaften Kampf. In diesem Falle ist sogar Brüssel klüger. Bald werden alle Bürger Mazedoniens visafrei in die EU reisen dürfen. Das ist doch gut.

    und jetzt "Nikos":
    Fast 90% der griechischen Kommentare habe ich als einzige Person mit unterschiedlichen Nammen, Kleopatra, SaraMara, Andronikos, Nikos, Maria, Sabine, Nikodimos u.s.w. geschrieben. Oft habe ich provoziert um Reaktionen niederzuschreiben genauso wie die Taz b.z.w Rathfelder es tut. Dieser Fakt ist einfach von meiner deutschen Audrucksweise zu verstehen.
    Zu meiner Person:
    1978 habe ich als siebzejaehriger Schuler in Thessaloniki das „Grosse Basar“ von Daniel Conbedit gelesen. Es wurde mir dann klar dass ich in Berlin studieren sollte.
    Ich habe als Student in Berlin in der Hausbesetzungen waehred der 80iger Jahren mitgemacht. Klaus Ratai war mein Freund. Spaeter habe ich politisch fuer die Alternative Liste gearbeitet und wollte waehrend des Jugoschlavienkrieges mit den Gruenen nichts mehr zu tun haben. Deutschland wurde schauvinistischer. Ich muesste jahrelang mit den deutschen Rassismus kaepfen.
    Der durchschnittliche deutscher Buerger hat keine Ahnung ueber die Rolle Genschers, Kinkels und der Gruenen in diesem Krieg denn alles wurde verschwiegen. Ich habe hier mehrmals den Kommentar „Die Kriegspartei der Gruenen“ von Jutta Ditfurth gezeigt. Jahrelang wurden deutschsprachige Intellektuelle und Politiker isoliert weil sie nur eine andere Meinung vertritten als das politische Status Quo in Deutschland erlaubte. Alte Linken, die ich bewunderte wie Daniel Conbendit wurden zu Millitanden. Heute unterstuetzen Sie wieder eine rechtsnationalistischer Regime in Skopje . Das gleiche haben Sie auch in Kroatien, Bosnien, Albanien gemacht. Die demokratischen Serben warteten hoffnugslos auf eine Hilfe aus Europa. Der Kriegsverbrecher Millosewitz uebernahm voellig die Kontrolle. Eine aehnliche Situation haben wir heute in Mazedonien. Die Rechtsnationalisten werden heute mehr als jede andere politsche, pazifistische Institution im Lande unterstuetzt.
    Also ich verbiete es Ihnen herr Rathfeldert, mich als Nationalist zu bezeichnen nur weil Sie eine ganze bestimmte Rolle fuer Mazedonien uebernommen haben, genauso wie viele deutsche Journalisten in Jugoschlavien Krieg es getan haben. Dazu mehr in der ARD Sendung „Alles fing mit einer Luege an“. Die Menschen in Balkan wissen mehr ueber die Rolle der Gruenen im Jugoschlavienkrieg als ihre Waehler.

    Sie haben auch hier im Forum mitgespielt und somit ist ihre Prestize in der Taz gestiegen aber Das „Spiel“ ist zu Ende, herr Rathfelder.

    Seit 1991 investieren die griechische Makedonier im Nachbarnland und dafuer brauchen Sie nicht ihre Anweisungen herr Rathelder, denn das ist der Geist des Kapitalismus. Nicht deutsche, nicht franzoesiche, nicht italienische, nicht tuerkische sondern nur griechische Mazedonien investieren in Balkan und schaffen tousenden von Arbeitsplaetze, die wir dringend in Griechenland brauchen.
    Die Antwort aus Skopje ? Hier schauen Sie mal noch mal

    Der Monarch Qrueski Kranzhinlegung vor einem Gross-Slavo-Bulgaro-Mazedonien on Flickr - Photo Sharing!

    Alltagsbilder in Skopje, Gross-Slavo-Bulgaro Mazedonien on Flickr - Photo Sharing!

    Slavo-bulgaro-Mazedonische Demostration in Melbourn on Flickr - Photo Sharing!

    Flickr: Mediania's Photostream

    Liebe Mazedonier,
    ich weiß, das war viel Lesestoff,
    aber...
    was meint der Mann mit "rechtsnationalistisches Regime in Skopje"?

    Kurz und bündig die rechtnationale Partei VMRO die mit der stärksten Albanerpartei DUI, Mazedonien regiert.

    Ist ein schwieriges Thema....

    Die VMRO war einst eine gute und revolutionäre PArtei die mittlerweile von Ex-Kommunistischen Möchtegern-Politikern gelenkt wird und die nur noch in ihren Händen steckt.....

    Das sind falsche NAtionalisten die nur Schlechtes mit MAzedonien anstellen..nur wissen sie es nicht...

    Auf der anderen Seite gibt es PArteien in Mazedonien die Multiethnisch denken und auch sind.....

    Eine Schande, zu was die VMRO mutiert ist...

    Mazedonien und seine Bürger egal welcher Ethnie brauchen einfach mehr Zeit...und die MAzedonier sind keine politischen Menschen...die meisten jedenfalls...

    Wie sie immer noch zu so vielen Wählern kommen die Nationalisten?? Durch Manipulation..wie überall am Balkan....und natürlich durch die anhaltende 18 Jahre lange Krise die Mazedonien mit Greichenland hat...davon sind die MAzedonischen Bürger schwer betroffen und leiden darunter...sowas ist für NAtionalsiten überall auf der Erde EIN GEFUNDENES FRESSEN..wenn du weisst was ich meine.

    So viel dazu Noodles....aber bedenke gewiss, dass alle Seiten vom nationalistischen Denken betroffen sind...nicht nur die regierenden in Mazedonien....Nein.


    Auf der anderen Seite ist die Panik die Griechenland hat auch übertrieben..als ob Mazedonien irgendetwas anrichten könnte.

  4. #4

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    20.935

  5. #5

    Registriert seit
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    Der Typ beherrscht keine Rechtschreibung

  6. #6
    Avatar von Noodles

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    684
    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite ist die Panik die Griechenland hat auch übertrieben..als ob Mazedonien irgendetwas anrichten könnte.
    Ja, das vor allem ist das groteske an diesem Streit.

    Ich fand aber vor allem verrückt, dass dieser Typ so locker schreibt, dass er fast alle griechisch eingefärbten Kommentare allein geschrieben hatte.
    Was ja auch bedeutet, dass die Griechen - zumindest in der taz - gar nicht so hyperventilieren.

  7. #7
    Avatar von AulOn

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    2.789
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    das hier ist das beste:

    Die demokratischen Serben warteten hoffnugslos auf eine Hilfe aus Europa. Der Kriegsverbrecher Millosewitz uebernahm voellig die Kontrolle.




    jugoschlavienkrieg
    A-haaaaa ! Nikos, weiß wohl nicht, dass man Serbien und Milosevic in Griechenland auffallend viel Sympathie entgegen brachte.

    INTERNATIONALE INITIATIVE

    AUS GRIECHENLAND

    Neunzehn prominente Persönlichkeiten aus Griechenland, aus allen politischen Parteien, unterschrieben den nachfolgenden internationalen Aufruf. Sie protestieren gegen die „Neue Weltordnung“ (New World Order) und verlangen die Freilassung von Slobodan Milosevic.

    http://emperors-clothes.com/german/a...griechen-i.htm

  8. #8

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    6.967
    Zitat Zitat von Noodles Beitrag anzeigen
    Ja, das vor allem ist das groteske an diesem Streit.

    Ich fand aber vor allem verrückt, dass dieser Typ so locker schreibt, dass er fast alle griechisch eingefärbten Kommentare allein geschrieben hatte.
    Was ja auch bedeutet, dass die Griechen - zumindest in der taz - gar nicht so hyperventilieren.

    es gibt überall Menschen mit psychischen Problemen.....glaubs mir...die eigentlichen Menschen aus Mazedonien und Griechenland sind nicht so verschieden und hassen sich nicht, wie es manche Politiker gern hätten...natürlich ist ein MIsstrauen da....mit der Zeit ensteht halt sowas, wenn man wirtschaftlich blockert wird und man ein Binnenstaat ist etc...

    es ist ein Segen, das die meisten Mazedonier im Ausland arbeiten können etc...wie meine Wenigkeit...aber auf der anderen Seite ist es ein böser Fluch, der uns aus der Heimat treibt oder trieb..weil wir nichts verdienen konnten....
    Das Land ist so schön...die Menschen so freundlich...es tut jedes Mal weh von da wieder zurück zu kommen...auch nach über 20 Jahren....

    Schöne Heimat..verfluchte Heimat...ein alter Spruch der Gegend wo ich herkomme...

  9. #9
    Emir
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    das hier ist das beste:

    Die demokratischen Serben warteten hoffnugslos auf eine Hilfe aus Europa. Der Kriegsverbrecher Millosewitz uebernahm voellig die Kontrolle.




    jugoschlavienkrieg
    Du Serbenfreund

  10. #10
    Avatar von Noodles

    Registriert seit
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    684
    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Das Land ist so schön...die Menschen so freundlich...es tut jedes Mal weh von da wieder zurück zu kommen...auch nach über 20 Jahren....

    Schöne Heimat..verfluchte Heimat...ein alter Spruch der Gegend wo ich herkomme...
    Du sagst es.

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