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Rein rechtlich gesehen,ist das Kosovo eine serbische Provinz

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 18.01.2006, 09:40 Uhr · 47 Antworten · 1.580 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Rein rechtlich gesehen,ist das Kosovo eine serbische Provinz

    Kosovarischer Knoten
    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo eine serbische Provinz - von Adelheid Wölfl

    Die einen wollen nur über die Unabhängigkeit verhandeln und verweigern jedes andere Thema. Die anderen sind bereit, über die Ausdehnung der Autonomierechte zu verhandeln, nur die Unabhängigkeit kommt nicht infrage. Die Positionen der Kosovo-Albaner und der Belgrader Regierung haben sich also nicht geändert, und es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass dies so bald passieren wird - wenn überhaupt. Ende Jänner soll in Wien die erste Gesprächsrunde beginnen. Die Kosovo-Albaner sind sauer, weil der "Status" gar nicht auf der Tagesordnung steht. Die UNO geht die Sache langsam an. Man hofft, dass die beiden Seiten nach ein paar Aufwärmrunden in Wien zueinander und bis zum Herbst zu einer Lösung finden. Hoffen darf man ja.

    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo - 90 Prozent der Bevölkerung sind Albaner - eine serbische Provinz. Anders als bei den ehemaligen jugoslawischen Republiken - wie etwa Montenegro - ist es nicht möglich, über die Unabhängigkeit abstimmen zu lassen. Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt, in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.

    Trotzdem, mit einem freiwilligen Verzicht auf das mythenbeladene Amselfeld ist nicht zu rechnen. Innenpolitisch ist das nicht zu verkaufen, auch wenn Serbien damit einige wirtschaftliche Probleme los wäre und politische vermeiden könnte. Vor dem Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro - voraussichtlich im April - wird sich ohnehin kaum etwas bewegen. Und am Ende könnte es sein, dass die UNO nicht umhinkommt, eine bedingte Unabhängigkeit zu verordnen. Für Sicherheit im Kosovo sorgen muss sie ohnehin - mit oder ohne Status.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2308370


    Tako je Srbijo,Kosovo ist nicht zu verkaufen!!! Was uns gehört gehört uns. Sve od Vranja do pazara da se kupi nema para.

  2. #2
    KOSOVO JE SRPSKO I SRPSKO OSTACE :wink:

  3. #3

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.454

    Re: Rein rechtlich gesehen,ist das Kosovo eine serbische Pro

    Zitat Zitat von Deki
    Kosovarischer Knoten
    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo eine serbische Provinz - von Adelheid Wölfl

    Die einen wollen nur über die Unabhängigkeit verhandeln und verweigern jedes andere Thema. Die anderen sind bereit, über die Ausdehnung der Autonomierechte zu verhandeln, nur die Unabhängigkeit kommt nicht infrage. Die Positionen der Kosovo-Albaner und der Belgrader Regierung haben sich also nicht geändert, und es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass dies so bald passieren wird - wenn überhaupt. Ende Jänner soll in Wien die erste Gesprächsrunde beginnen. Die Kosovo-Albaner sind sauer, weil der "Status" gar nicht auf der Tagesordnung steht. Die UNO geht die Sache langsam an. Man hofft, dass die beiden Seiten nach ein paar Aufwärmrunden in Wien zueinander und bis zum Herbst zu einer Lösung finden. Hoffen darf man ja.

    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo - 90 Prozent der Bevölkerung sind Albaner - eine serbische Provinz. Anders als bei den ehemaligen jugoslawischen Republiken - wie etwa Montenegro - ist es nicht möglich, über die Unabhängigkeit abstimmen zu lassen. Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt, in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.

    Trotzdem, mit einem freiwilligen Verzicht auf das mythenbeladene Amselfeld ist nicht zu rechnen. Innenpolitisch ist das nicht zu verkaufen, auch wenn Serbien damit einige wirtschaftliche Probleme los wäre und politische vermeiden könnte. Vor dem Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro - voraussichtlich im April - wird sich ohnehin kaum etwas bewegen. Und am Ende könnte es sein, dass die UNO nicht umhinkommt, eine bedingte Unabhängigkeit zu verordnen. Für Sicherheit im Kosovo sorgen muss sie ohnehin - mit oder ohne Status.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2308370


    Tako je Srbijo,Kosovo ist nicht zu verkaufen!!! Was uns gehört gehört uns. Sve od Vranja do pazara da se kupi nema para.
    Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt,

    in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.
    Kosovo ist nicht zu verkaufen ? wie könnt ihr etwas verkaufen,wenn euch der KFZ Brief fehlt ?

  4. #4
    Gast829627

    Re: Rein rechtlich gesehen,ist das Kosovo eine serbische Pro

    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von Deki
    Kosovarischer Knoten
    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo eine serbische Provinz - von Adelheid Wölfl

    Die einen wollen nur über die Unabhängigkeit verhandeln und verweigern jedes andere Thema. Die anderen sind bereit, über die Ausdehnung der Autonomierechte zu verhandeln, nur die Unabhängigkeit kommt nicht infrage. Die Positionen der Kosovo-Albaner und der Belgrader Regierung haben sich also nicht geändert, und es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass dies so bald passieren wird - wenn überhaupt. Ende Jänner soll in Wien die erste Gesprächsrunde beginnen. Die Kosovo-Albaner sind sauer, weil der "Status" gar nicht auf der Tagesordnung steht. Die UNO geht die Sache langsam an. Man hofft, dass die beiden Seiten nach ein paar Aufwärmrunden in Wien zueinander und bis zum Herbst zu einer Lösung finden. Hoffen darf man ja.

    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo - 90 Prozent der Bevölkerung sind Albaner - eine serbische Provinz. Anders als bei den ehemaligen jugoslawischen Republiken - wie etwa Montenegro - ist es nicht möglich, über die Unabhängigkeit abstimmen zu lassen. Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt, in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.

    Trotzdem, mit einem freiwilligen Verzicht auf das mythenbeladene Amselfeld ist nicht zu rechnen. Innenpolitisch ist das nicht zu verkaufen, auch wenn Serbien damit einige wirtschaftliche Probleme los wäre und politische vermeiden könnte. Vor dem Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro - voraussichtlich im April - wird sich ohnehin kaum etwas bewegen. Und am Ende könnte es sein, dass die UNO nicht umhinkommt, eine bedingte Unabhängigkeit zu verordnen. Für Sicherheit im Kosovo sorgen muss sie ohnehin - mit oder ohne Status.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2308370


    Tako je Srbijo,Kosovo ist nicht zu verkaufen!!! Was uns gehört gehört uns. Sve od Vranja do pazara da se kupi nema para.
    Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt,

    in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.
    Kosovo ist nicht zu verkaufen ? wie könnt ihr etwas verkaufen,wenn euch der KFZ Brief fehlt ?

    :angry2:

  5. #5
    jugo-jebe-dugo

    Re: Rein rechtlich gesehen,ist das Kosovo eine serbische Pro

    Zitat Zitat von Legija
    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von Deki
    Kosovarischer Knoten
    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo eine serbische Provinz - von Adelheid Wölfl

    Die einen wollen nur über die Unabhängigkeit verhandeln und verweigern jedes andere Thema. Die anderen sind bereit, über die Ausdehnung der Autonomierechte zu verhandeln, nur die Unabhängigkeit kommt nicht infrage. Die Positionen der Kosovo-Albaner und der Belgrader Regierung haben sich also nicht geändert, und es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass dies so bald passieren wird - wenn überhaupt. Ende Jänner soll in Wien die erste Gesprächsrunde beginnen. Die Kosovo-Albaner sind sauer, weil der "Status" gar nicht auf der Tagesordnung steht. Die UNO geht die Sache langsam an. Man hofft, dass die beiden Seiten nach ein paar Aufwärmrunden in Wien zueinander und bis zum Herbst zu einer Lösung finden. Hoffen darf man ja.

    Rein rechtlich gesehen, ist das Kosovo - 90 Prozent der Bevölkerung sind Albaner - eine serbische Provinz. Anders als bei den ehemaligen jugoslawischen Republiken - wie etwa Montenegro - ist es nicht möglich, über die Unabhängigkeit abstimmen zu lassen. Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt, in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.

    Trotzdem, mit einem freiwilligen Verzicht auf das mythenbeladene Amselfeld ist nicht zu rechnen. Innenpolitisch ist das nicht zu verkaufen, auch wenn Serbien damit einige wirtschaftliche Probleme los wäre und politische vermeiden könnte. Vor dem Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro - voraussichtlich im April - wird sich ohnehin kaum etwas bewegen. Und am Ende könnte es sein, dass die UNO nicht umhinkommt, eine bedingte Unabhängigkeit zu verordnen. Für Sicherheit im Kosovo sorgen muss sie ohnehin - mit oder ohne Status.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2308370


    Tako je Srbijo,Kosovo ist nicht zu verkaufen!!! Was uns gehört gehört uns. Sve od Vranja do pazara da se kupi nema para.
    Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt,

    in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.
    Kosovo ist nicht zu verkaufen ? wie könnt ihr etwas verkaufen,wenn euch der KFZ Brief fehlt ?

    :angry2:

  6. #6
    Gast829627
    metlovic ist ja eine ganz lustiger ...scheint wohl den ernst der lage nicht begriffen zu haben...erst regeln wir kosovo und dann kommen wir auf die krajina zurück....mal sehen wie es dann ausschaut wenn die kroaten es wirklich mit serbien zu tun kriegen und nicht nur mit einpaar bauern

  7. #7

    Registriert seit
    14.07.2004
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    9.454
    Zitat Zitat von Legija
    metlovic ist ja eine ganz lustiger ...scheint wohl den ernst der lage nicht begriffen zu haben...erst regeln wir kosovo und dann kommen wir auf die krajina zurück....mal sehen wie es dann ausschaut wenn die kroaten es wirklich mit serbien zu tun kriegen und nicht nur mit einpaar bauern
    erst regeln wir kosovo und dann kommen wir auf die krajina zurück
    Ha Ha...

    Unsere stärkste Waffe ist CCCC....

    Tadic scheint von dieser Welt zu sein....

    Waren die neunziger Jahre ein Jahrzehnt der Niederlagen für Serbien?

  8. #8

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    Zitat Zitat von SerbianPG
    KOSOVO JE SRPSKO I SRPSKO OSTACE :wink:
    eine übersetzung wäre nicht schlecht!

  9. #9

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt, in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.

    Und am Ende könnte es sein, dass die UNO nicht umhinkommt, eine bedingte Unabhängigkeit zu verordnen. Für Sicherheit im Kosovo sorgen muss sie ohnehin - mit oder ohne Status.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2308370
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    haha,
    wann werdet ihr es kapieren das alles schon vorbei ist!
    um so früher ihr die trennung akzeptiert um so besser werden wir uns in zukunft verstehen, das ist wie in einer beziehung.
    Lasst uns freunde bleiben!

  10. #10
    Mare-Car
    Zitat Zitat von drenicaku
    Andererseits hat Belgrad durch die Unterdrückung und Vertreibung der Albaner Ende der 1990er-Jahre moralisch das Recht verwirkt, in Prishtina etwas anzuschaffen. Tatsächlich hat es seit der Nato-Intervention 1999 auch keinen Einfluss mehr im Kosovo - nur die verbliebenen Serben tanzen nach der Belgrader Pfeife.

    Und am Ende könnte es sein, dass die UNO nicht umhinkommt, eine bedingte Unabhängigkeit zu verordnen. Für Sicherheit im Kosovo sorgen muss sie ohnehin - mit oder ohne Status.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2308370
    Die NAto hat eine BEdingte UNabhängigkeit ausgeschlossen und die Resolution 1244 bekräftigt.

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