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Rifat Sait : Wir sind 50 Albaner im türkischen Parlament

Erstellt von Ciciripi, 01.03.2013, 15:40 Uhr · 346 Antworten · 15.434 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Dann muss ich dich bemitleiden, dass du die "falsche" Kultur ausgewählt hast, um zu studieren. So ein Studium wäre in der Türkei natürlich viel ehrenvoller und wertvoller als in der degenerierten deutschen Gesellschaft.
    Es war nicht meine Intention dich zu kränken. Der Grund, weshalb ich Deutschland verlassen werde, ist nicht Hass, sondern in erster Linie fehlendes Heimatgefühl und das triste Leben hier. Ich bin der deutschen Gesellschaft für meine Sozialisation und für die deutschen Tugenden, die ich erwerben durfe, sehr dankbar.

  2. #112
    Mulinho
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Das hat allein dein Landsman getan, dafür sollte er sich schämen. Er kann es einfach nicht verkraften, dass die Menschen sich zu ihren Wurzeln besinnen und fordert, dass sie sich aus dem Land verziehen, nur weil sie sich als Albaner oder Bosniaken outen. Einfach nur ehrenlos, wenn man bedenkt, was die Albaner und Bosniaken für die Türkei und die Türken geleistet haben. Ich kann auch mit Stolz sagen, dass ohne den Albanischen und Bosniakischen Beitrag die Türkei nicht das wäre, was es ist. Aber so ein Ignorant wie er kann das einfach nicht akzeptieren.
    Tu bitte nicht so, als würde die Welt heute dank den Albanern existieren. Albaner haben die Türkei aufgebaut, Italien, die USA, die Schweiz. Alle diese Länder sind heute so stark, weil Albaner mitgewirkt haben. Ich bitte dich, wenn es so wäre, sieh dir mal die eigenen Länder an.

    Die Türkei ist ein starkes Land und sie verfolgt die gleiche Politik wie die USA, nur dass sie sich geopolitisch geschickter anstellen, was auch nicht schwer sein dürfte. Mag ja sein, dass es viele einflussreiche albanische Händler gab, aber das ist alles Vergangenheit.
    Heute gibt es wenige einflussreiche Albaner auf der Welt. Nahe bei 0.

  3. #113
    Avatar von Timur

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    2.294
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Schön und gut aber wie kann man nichts mit den eigenen Wurzeln gemein haben, wenn man sich dessen besinnt? Und was interessiert es einen Bosniaken oder Albaner aus der Türkei, ob er weiterhin Türke ist/bleibt, wenn er sagt er hat bosniakische/albanische Wurzeln? Will man etwas solche Leute aus dem Land schmeißen, weil sie sich neben Türke auch als Bosniake/Albaner fühlen?

    Ich schrieb ja vorhin, dass ich selbst ausgewanderte Verwandte in der Türkei haben, die nach dem Kosovokrieg zurück gekehrt sind und ihre Grundstücke zurück verlangt haben vom Staat, weil sie früher unrechtmäßig enteignet und zur Auswanderung gezwungen wurden. Diese Menschen fühlen sich noch als Albaner, obwohl sie schon seit Generationen in der Türkei leben und man meinen könnte sie seien Türken. Sie sprechen Albanisch und besuchen den Rest der Familie im Kosovo alle paar Jahre wieder. Willst du solche Leute als Türken bezeichnen?
    Guck, du siehst immer noch Türke als ein Gegenstand an. Ich bezeichne mich auch nicht als Berliner, wenn ich in Bremen lebe, nur weil ich 2 Generationen in Berlin verbracht hab. Wer redet hier von rausschmeißen. Niemand wird rausgeschmissen, aber du hast immer noch nicht verstanden was ich meinte. Deine Verwandte sind vor 20 Jahren ausgewandert, das ist eine ganz andere Sache. Ich rede von Leuten, die sich in die türkische Nation eingeschweißt haben. Deine Verwandte werden auch von allen anderen Arnavutlar genannt. Das macht man mit Leuten, die in die Türkei eingewandert sind. Man nennt sie "Arnavutlar, Bosnaklar, Cecenler", aber diese Leute stehen zur Türkei, verstehst du? Jeder der sich als Türke fühlt, ist einer, unabhängig von seinen Wurzeln. Hakan Sükür hat albanische Wurzeln, aber er steht zur Türkei und er würde für nichts auf der Welt nach Albanien gehen, um dort weiter politische Karriere zu machen. Seine Heimat ist Türkei, er wird dort nicht ausgegrenzt, nicht diskriminiert, nicht verfolgt.

    Villeicht hilft es deinem Verständnis, wenn ich das hier übersetze. Das ist eine Erklärung der Bosniaken in der Türkei, das haben sie selber geschrieben und der Türkei veröffentlicht als die "demokratische Öffnung" für die Kurden seinen Weg nahm und man davon sprach "Jetzt werden auch Albaner, Bosniaken, Lasen und alle anderen den Weg einnehmen"



    1. Wir sind Teil der türkischen Bevölkerung und sehen uns als solche
    2. Wir wollen keinen bosnischen TV Sender
    3. Damit in mehrheitlich von Bosniaken bewohnten Straßen das Türkisch besser gesprochen wird, unterstützen wir Türkischkurse für Bosniaken.
    4. Wir wollen auch nicht, dass bosnischstämmige Politiker uns auf bosnisch appellieren
    5. Wir leben unsere eigene Kultur, Tradition und Sprache - wie jedes andere Volk auch - unter uns aus. Wir möchten keine zusätzlichen Rechte.

    Wir sind ein Teil der unzerteilbaren türkischen Bevölkerung und werden dieses Land das Atatürk gründete bis auf den letzten Bluttropfen verteidigen. Wir kommen nicht zu diesen Spielen, weil wir dieses Land lieben. Bitte stellt uns nicht in die gleiche Ecke mit den die die "demokratische Öffnung" unterstützen.
    Die Türkei ist ein Land mit einer Sprache, aber vielen Kulturen. Die Sprache ist türkisch und sie bildet die Einheit für dieses Land. Sprache spielt die wichtigste Rolle in der Türkei. Darum "gab" es auch keine nichttürkische Sender, Predigten, Ansprachen im Parlament oder sonst was. Weil es besser für ein Land ist, wenn es eine einzige Sprache gibt. Und jetzt hat Erdogan zusätzliche Rechte für die kurdischen Bewohner zugesichert. Nun gibt es kurdische Sender, man spricht schon im Parlament kurdisch, bald auch kurdische Predigten in der Moschee uvm. Das zerbröselt die türkische Einheit. Es ist der Beginn der Teilung. Öffentlich ist in der Türkei jeder Türke, aber privat lebt jeder widerrum seine kulturelle Herkunft aus ohne die Türkische zu vernachlässigen. Dadurch werden sich Parallelgesellschaften bilden und es wird die potenzielle Gefahr geben, dass nun jede """Minderheit""" beginnen wird seine eigene Sprache verwenden zu dürfen. Niemanden wird verboten albanisch, bosnisch, russisch oder tamilisch zu sprechen, aber in der Öffentlichkeit und vorallem in der Politik bildet die türkische Sprache die Einheit. Alles andere führt zu Teilung und Konflikten. Und dann spricht man in Europäischen Medien von "Unterdrückung der Kurden" oder sonst wen. Niemand wird unterdrückt. Es gibt sogar ein polnisches Dorf in Istanbul. Jeder darf seine Kultur in seinen 4 Wänden ausleben, aber jeder soll gegenüber diesem Land treu und loyal sein und nicht wie einige Stinker in die Berge gehen und hinterhältig das Land terrorisieren. Ich bin bisschen vom Thema abgeschweift, aber das will ich dir damit sagen. Der Türke definiert sich nicht von seinen Wurzeln oder seiner Blutgruppe, er definiert sich von seinen Taten.

    Deshalb ist Aurelio Türke



    Deshalb ist Mehmet Akif Ersoy Türke. Er hat diesem Land eine stolze Hymne geschrieben und wollte nicht mal ein Pfennig dafür.



    Dasselbe gilt für viele Prominente und Nationalhelden der Türkei. Diese Menschen haben aus unterschiedlichen Abstammungen ihre Leistungen für das Land erbracht und positive Einflüsse gehabt. Ich bin stolz (hört sich ein wenig bescheuert an , aber du weiß was ich meine) auf diese Menschen, auf all seine ethnische Vielfalt, die seit 100 Jahren eine einheitliche Festung ist (die leider z. Zt in Gefahr steht) und jeder in der Türkei weiß das zu schätzen. Keiner wird einen Hakan Sükür dafür hassen, weil er sich seinen Wurzeln bewusst ist (das wusste man auch schon bevor er das gesagt hat) oder einen Aurelio mit Bananen bewerfen.

    Ich bin fertig. Sorry für das Abschweifen vom Thema, aber musste sein.

  4. #114
    Avatar von Ciciripi

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    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Tu bitte nicht so, als würde die Welt heute dank den Albanern existieren. Albaner haben die Türkei aufgebaut, Italien, die USA, die Schweiz. Alle diese Länder sind heute so stark, weil Albaner mitgewirkt haben. Ich bitte dich, wenn es so wäre, sieh dir mal die eigenen Länder an.

    Die Türkei ist ein starkes Land und sie verfolgt die gleiche Politik wie die USA, nur dass sie sich geopolitisch geschickter anstellen, was auch nicht schwer sein dürfte. Mag ja sein, dass es viele einflussreiche albanische Händler gab, aber das ist alles Vergangenheit.
    Heute gibt es wenige einflussreiche Albaner auf der Welt. Nahe bei 0.
    Ja aber die Türkei ist ein spezieller Fall , Albaner haben kulturell und intelektuell viel zu Türkei beigetragen . Vorallem die Albaner die auch schon zu Zeiten des osmanischen Reiches in der Türkei gelebt haben wie : Hasan Tahsini Gründer des ersten Universität Istanbuls . Sami Frasheri Gründer des Alphabets . Mehmet Akif Ersoy Gründer der türkischen Nationalhymne oder Semsedin Sami Gründer von Galatasaray . Sicher das zu dieser Zeit man diese Sachen ganz anders gesehen hat , da hat man halt seinen Teil zum osmanischen Reich beigetragen in dem man auch zuhause war . Aber es waren immer noch Albaner , und wenn Heute Nationalisten wie Turko Jinn kommen die all das abstreiten dann ist das schon mehr eine Frechheit

  5. #115
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Ciciripi Beitrag anzeigen
    Der labert doch , wir sind doch alle schon hier an das Leben in Deutschland gewöhnt . Die wenigsten kehren in ihre Heimat wieder zurück ..

    Seid mal ehrlich nach ein Monat in eurer Heimat habt ihr doch schon Sehnsucht nach Deutschland
    Ich persönlich liebe meine Heimat aber gebe auch zu, obwohl ich dort eine lange Zeit verbracht (immerhin knapp 14 Jahre meines Lebens) habe, bin ich doch wieder froh in Deutschland zu sein und hier die Vorteile genießen zu dürfen. Da kann mir auch ein Clown wie Toruko-jin nicht weiß machen, dass er es in der Türkei besser hat, sonst würde er schon längst dort sein.

    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Tu bitte nicht so, als würde die Welt heute dank den Albanern existieren. Albaner haben die Türkei aufgebaut, Italien, die USA, die Schweiz. Alle diese Länder sind heute so stark, weil Albaner mitgewirkt haben. Ich bitte dich, wenn es so wäre, sieh dir mal die eigenen Länder an.

    Die Türkei ist ein starkes Land und sie verfolgt die gleiche Politik wie die USA, nur dass sie sich geopolitisch geschickter anstellen, was auch nicht schwer sein dürfte. Mag ja sein, dass es viele einflussreiche albanische Händler gab, aber das ist alles Vergangenheit.
    Heute gibt es wenige einflussreiche Albaner auf der Welt. Nahe bei 0.
    Wir reden stets von der Vergangenheit und die kann man nun mal nicht einfach so ausblenden. Anscheinend bist du auch nicht genügend über die albanische Geschichte informiert, sonst wüsstest du, dass im osmanischen Reich und später in der Türkei die Albaner nicht nur einfache/wichtige Händler waren, sondern dort aktiv stark in der Politik, Literatur, etc mitgewirkt haben.

    Ich bitte dich auch mir nicht iwas zu unterstellen, ich habe nirgends so getan, als würde die Welt dank der Albaner existieren, wir reden hier über die Türkei und der albanische Beitrag in der türkischen Geschichte ist wichtig, das wissen auch die Türken selbst.

  6. #116
    Avatar von Almila

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    Türke






  7. #117
    Avatar von Timur

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    Zitat Zitat von Almila Beitrag anzeigen
    Türke


    In Europa ist die MHP ja ein Paradebeispiel für die deutsche NPD. Da stell ich mir die Frage, ein Afrikaner neben Udo Voigt? Uh...

  8. #118

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    @Altai
    Sowas nennt man auch moderne Assimilierung.

  9. #119
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Altai Beitrag anzeigen
    Guck, du siehst immer noch Türke als ein Gegenstand an. Ich bezeichne mich auch nicht als Berliner, wenn ich in Bremen lebe, nur weil ich 2 Generationen in Berlin verbracht hab. Wer redet hier von rausschmeißen. Niemand wird rausgeschmissen, aber du hast immer noch nicht verstanden was ich meinte. Deine Verwandte sind vor 20 Jahren ausgewandert, das ist eine ganz andere Sache. Ich rede von Leuten, die sich in die türkische Nation eingeschweißt haben. Deine Verwandte werden auch von allen anderen Arnavutlar genannt. Das macht man mit Leuten, die in die Türkei eingewandert sind. Man nennt sie "Arnavutlar, Bosnaklar, Cecenler", aber diese Leute stehen zur Türkei, verstehst du? Jeder der sich als Türke fühlt, ist einer, unabhängig von seinen Wurzeln. Hakan Sükür hat albanische Wurzeln, aber er steht zur Türkei und er würde für nichts auf der Welt nach Albanien gehen, um dort weiter politische Karriere zu machen. Seine Heimat ist Türkei, er wird dort nicht ausgegrenzt, nicht diskriminiert, nicht verfolgt.

    Villeicht hilft es deinem Verständnis, wenn ich das hier übersetze. Das ist eine Erklärung der Bosniaken in der Türkei, das haben sie selber geschrieben und der Türkei veröffentlicht als die "demokratische Öffnung" für die Kurden seinen Weg nahm und man davon sprach "Jetzt werden auch Albaner, Bosniaken, Lasen und alle anderen den Weg einnehmen"





    Die Türkei ist ein Land mit einer Sprache, aber vielen Kulturen. Die Sprache ist türkisch und sie bildet die Einheit für dieses Land. Sprache spielt die wichtigste Rolle in der Türkei. Darum "gab" es auch keine nichttürkische Sender, Predigten, Ansprachen im Parlament oder sonst was. Weil es besser für ein Land ist, wenn es eine einzige Sprache gibt. Und jetzt hat Erdogan zusätzliche Rechte für die kurdischen Bewohner zugesichert. Nun gibt es kurdische Sender, man spricht schon im Parlament kurdisch, bald auch kurdische Predigten in der Moschee uvm. Das zerbröselt die türkische Einheit. Es ist der Beginn der Teilung. Öffentlich ist in der Türkei jeder Türke, aber privat lebt jeder widerrum seine kulturelle Herkunft aus ohne die Türkische zu vernachlässigen. Dadurch werden sich Parallelgesellschaften bilden und es wird die potenzielle Gefahr geben, dass nun jede """Minderheit""" beginnen wird seine eigene Sprache verwenden zu dürfen. Niemanden wird verboten albanisch, bosnisch, russisch oder tamilisch zu sprechen, aber in der Öffentlichkeit und vorallem in der Politik bildet die türkische Sprache die Einheit. Alles andere führt zu Teilung und Konflikten. Und dann spricht man in Europäischen Medien von "Unterdrückung der Kurden" oder sonst wen. Niemand wird unterdrückt. Es gibt sogar ein polnisches Dorf in Istanbul. Jeder darf seine Kultur in seinen 4 Wänden ausleben, aber jeder soll gegenüber diesem Land treu und loyal sein und nicht wie einige Stinker in die Berge gehen und hinterhältig das Land terrorisieren. Ich bin bisschen vom Thema abgeschweift, aber das will ich dir damit sagen. Der Türke definiert sich nicht von seinen Wurzeln oder seiner Blutgruppe, er definiert sich von seinen Taten.

    Deshalb ist Aurelio Türke



    Deshalb ist Mehmet Akif Ersoy Türke. Er hat diesem Land eine stolze Hymne geschrieben und wollte nicht mal ein Pfennig dafür.



    Dasselbe gilt für viele Prominente und Nationalhelden der Türkei. Diese Menschen haben aus unterschiedlichen Abstammungen ihre Leistungen für das Land erbracht und positive Einflüsse gehabt. Ich bin stolz (hört sich ein wenig bescheuert an , aber du weiß was ich meine) auf diese Menschen, auf all seine ethnische Vielfalt, die seit 100 Jahren eine einheitliche Festung ist (die leider z. Zt in Gefahr steht) und jeder in der Türkei weiß das zu schätzen. Keiner wird einen Hakan Sükür dafür hassen, weil er sich seinen Wurzeln bewusst ist (das wusste man auch schon bevor er das gesagt hat) oder einen Aurelio mit Bananen bewerfen.

    Ich bin fertig. Sorry für das Abschweifen vom Thema, aber musste sein.
    Ich verstehe schon was du meinst aber an deinen Ausführungen merkt ich, wie künstlich dieses Land am leben gehalten wird: Man darf in seinen eigenen vier Wänden seine ethnsiche Sprache sprechen, darf es aber nicht öffentlich benutzen? Das ist eine Erscheinung natonalistischer Staaten. Und wie sollten sich auch Bosniaken, Albaner, etc. als solche fühlen, wenn ihnen seit 100 Jahren auf diese Weise eingetrichtert wird, sie seien Türken und sie dürften ihre Sprache und Kultur öffentlich nicht ausleben?!

    Anders herum: was wäre, wenn ich in der Türkei geboren bin, eine türkische Staatsangehörigkeit besitze, perfekt türkisch spreche, mich vom Verhalten her nicht von einem Türken unterscheide, ich aber kein Türke genannt werden will sondern Bosniake oder Albaner? Wie reagiert die türkische Gesellschaft auf solche Situationen?

    Leute wie Mehmet Akif Ersoy, Sami Frasheri, etc. sehen wir aber auch als Albaner an, weil sie albanisches Blut hatten und auch zur albanischen Kultur beigetragen haben, allen voran Sami Frasheri. So einfach könnt ihr sie nicht zu Türken machen, denn ihr betrachtet die andere Seite der Medaille einfach nicht.

    Meine Verwandten sind nicht vor 20 Jahren ausgewandert, sondern vor gut 70 Jahren, deshalb schrieb ich auch, dass sie dort schon seit Generationen leben.

  10. #120
    Avatar von DZEKO

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    Dieses System wünsche ich mir auch insgeheim für Bosnien.

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