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RÜCKER ES KANN NUR EINE LÖSUNG GEBEN....

Erstellt von skenderbegi, 17.01.2007, 16:19 Uhr · 14 Antworten · 1.147 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

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    RÜCKER ES KANN NUR EINE LÖSUNG GEBEN....

    Stabilität in Gefahr

    http://www.facts.ch/dyn/magazin/ausland/709351.html


    hallo serbische nachbarn mich würde interessieren was die serben aus dem kosova darüber denken ????????

    könnt ihr dem zustimmen was rücker von sich gibt oder seid ihr für den radikalen-weg bezw. spaltung was auch immer meldet euch...

    oder sagt ihr euch doch wie der cedomir jovanovic mal sagte man sollte den albaner eine chance geben einen multiethnischen staat auffzubauen....

  2. #2
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
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    --------------------------------------------------------------------------------

    Stabilität in Gefahr

    http://www.facts.ch/dyn/magazin/ausland/709351.html


    Joachim Rücker, 47, ist seit August Chef der Uno-Verwaltung des Kosovos und damit die höchste Autorität der Provinz. Bevor der deutsche Diplomat sein neues Amt antrat, war er für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Kosovos verantwortlich.

    Joachim Rücker, Chef der UN-Verwaltung des Kosovos, befürchtet neue Unruhen in der Region,wenn der Status der Provinz weiterhin ungeklärt bleibt.

    Interview: Thomas Schmid
    FACTS: Sieben Jahre schon verwaltet die Uno das Kosovo. Wann macht sie das Licht aus?

    Joachim Rücker: Ich gehe immer noch davon aus, dass ich keinen Nachfolger mehr haben werde und dass die UN-Mission im Kosovo im nächsten Herbst nicht mehr da sein wird. Es werden danach noch Sachen abgewickelt, letzte Dinge geklärt, und dann wird eben das Licht ausgemacht.

    FACTS: Die Verhandlungen zwischen Albanern und Serben über die Zukunft des Kosovos sind gescheitert. Der UN-Vermittler Martti Ahtisaari will nun dem UN-Sicherheitsrat nach den serbischen Wahlen vom 21. Januar einen eigenen Lösungsvorschlag vorlegen. Den dürfen Sie sicher nicht verraten. Aber können Sie sagen, in welchem Rahmen er sich bewegt?

    Rücker: Es gibt die Vorgaben der Kontaktgruppe (USA, Russland, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien) – dreimal Nein: Kein Zurück zur Situation vor 1999, keine Teilung des Kosovos, kein Anschluss an Nachbarländer – und ein Ja: Die Lösung muss für dieMenschen im Kosovo akzeptabel sein. Da kann man sich also ausrechnen, was dabei herauskommt. Es ist für uns sehr wichtig, dass die Statusfrage schnell geklärt wird. Ahtisaari hat über vier Aspekte verhandelt. Erstens: die Dezentralisierung und damitverbunden neue Kompetenzen für die Kommunen. Zweitens: den Schutz des kulturellen Erbes; das betrifft zum Beispiel die serbischen Kirchen und Klöster im Kosovo. Drittens: die Minderheitenrechte. Viertens: wirtschaftliche Fragen. Da geht es dann auch um Eigentumsfragen und die Aufteilung der Schulden Serbiens. Das zusammen macht die Substanz des Pakets aus, der nach den Wahlen in Serbien auf dem Tisch liegen wird.




    FACTS: Nun hat ein Mitglied des UN-Sicherheitsrates, Russland, durchblicken lassen, dass es nichts akzeptieren wird, was nicht auch von beiden Seiten – also auch von Serbien – akzeptiert wird. Was passiert, wenn Russland ein Veto einlegt, Njet sagt?

    Rücker: Alle in der Kontaktgruppe wissen, dass eine Aufschiebung der Klärung der Statusfrage für die internationale Gemeinschaft zu erheblichen politischen und wirtschaftlichen Kosten führen würde. Es könnte zu einer Destabilisierung der Region führen. Daran kann niemand ein Interesse haben. Ich gehe davon aus, dass auch Russland ein Interesse daran hat, dass dieses letzte Teil im balkanischen Puzzle zügig eingefügt wird.
    FACTS: Serbien hat eine neue Verfassung verabschiedet, in deren Präambel die Zugehörigkeit des Kosovos zu Serbien explizit festgeschrieben wird. Auf der andern Seite haben kosovoalbanische Spitzenpolitiker verlauten lassen, das Parlament des Kosovos könne ja auch eigenmächtig die Unabhängigkeit erklären. Trügt der Eindruck, dass im Kosovo die Uno immer mehr als Besatzungmacht empfunden wird?

    Rücker: Nach zehn Jahren Unterdrückung und nach sieben Jahren internationaler Präsenz, vor allem nach zahlreichen und sehr deutlichen Ankündigungen der internationalen Gemeinschaft, die Frage des Status des Kosovos endlich zu lösen, ist es kein Wunder, wenn hier eine gewisse Ungeduld herrscht. In diesem Zusammenhang sagt man jetzt natürlich: Wir wollen nun die nächste Stufe. Das bedeutet implizit und explizit das Ende der UN-Mission.

    FACTS: Noch vor drei Jahren, im März 2004, kam es zu einem Pogrom, bei dem 19 Serben getötet und fast 300 serbische Häuser und ein Dutzend serbische Kirchen zerstört wurden. Ist angesichts der Frustration der Albaner mit weiteren Pogromen zu rechnen?

    Rücker: Nein. Die Gesellschaft ist jetzt wesentlich reifer. Auch die Institutionen sind reifer als im Jahr 2004. Und die internationale Gemeinschaft ist nun auch besser vorbereitet, solchen Entwicklungen schon im Ansatz zu begegnen.

    FACTS: Etwa die Hälfte der Kosovo-Serben hat nach der Nato-Intervention die Provinz verlassen. Werden noch mehr Serben fliehen oder auswandern, falls das Kosovo unabhängig wird?

    Rücker: Ich glaube nicht, dass es zum Exodus kommt. Immer mehr Kosovo-Serben werden erkennen, wie wichtig es ist, dass sie sich ins politische und wirtschaftliche Leben im Kosovo integrieren und einen Beitrag zu einem demokratischen, multiethnischen Kosovo leisten.

    FACTS: Das sind schöne Worte. Aber im Norden des Kosovos, wo die Serben weitgehend unter sich leben, scheint Belgrads Strategie, die serbische Bevölkerung gegen das multiethnische Projekt aufzubringen, erfolgreich zu sein. Die Serben dort werden ein unabhängiges Kosovo nie akzeptieren. Sie fühlen sich zu Serbien gehörig.

    Rücker: Wir haben auf die jüngsten Tendenzen zu einer weichen Abspaltung des Nordens deutlich reagiert. Es gab eine Erklärung der Bürgermeister des Nordens, nicht mehr mit der «Provisorischen Regierung» zusammenarbeiten zu wollen. Wir haben danach den Dialog mit unseren kosovo- serbischen Gesprächspartnern intensiviert. Wir haben zusätzliche Infrastrukturprojekte angeboten, und die internationale Schutztruppe KFor hat ihre Präsenz im Norden verstärkt.

    FACTS: Trotzdem ist die Lage im serbisch besiedelten Norden brenzlig. Das Auto des Trainers der Basketballmannschaft Bambi, die als einziges serbisches Team in der Liga des Kosovos spielte, wurde von serbischen Extremisten angezündet …

    Rücker: Die Bambi-Mannschaft zeigt ja auch, dass es eben Serben gibt, und es sind viele, die sagen: Wir sehen unsere Zukunft hier im Kosovo. Wirwollen mit seinen politischen Institutionen zusammenarbeiten. Wir wollen uns ins Wirtschaftsleben integrieren. Wir wollen nicht aus Belgrad ferngesteuert werden. Das gefällt dann offenbar manchen nicht, und die setzen dann die integrationswilligen Serben unter Druck. Das ist völlig unakzeptabel.
    FACTS: Aber die Bambi-Mannschaft war da wohl eher die Ausnahme. Letztlich kontrollieren doch von Belgrad gesteuerte Serben den Norden Kosovos.

    Rücker: Es gibt zwei Tendenzen: Serben, die sich von Belgrad fernsteuern lassen. Und – immer mehr – Serben, die ihre Zukunft in einem demokratischen, multiethnischen Kosovo sehen.

    FACTS: Bevor Sie Ihr jetziges Amt antraten, waren Sie für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Kosovos zuständig. Die Arbeitslosigkeit beträgt rund 50 Prozent. Jedes Jahr strömen 35 000 neue Jugendliche auf den Arbeitsmarkt. Würde die Anerkennung eines unabhängigen Kosovo in wirtschaftlicher Hinsicht etwas bringen?

    Rücker: Die Unklarheit des politischen Status ist ein Grund unter andern für die unbefriedigenden wirtschaftlichen Indikatoren. Das Wirtschaftswachstum ist allerdings momentan gar nicht so schlecht. Wir haben hier wahrscheinlich dieses Jahr ein reales Wachstum von gegen fünf Prozent, und das kommt fast ausschliesslich aus dem Privatsektor. Das Kosovo hat heute – wegen des ungeklärten politischen Status – keinen Zugang zu den internationalen Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank. Das Kosovo kann sich nicht verschulden, kann keine Kredite aufnehmen. Das ist für eine Entwicklungsökonomie ein grosses Problem. Gewisse, zum Glück nicht alle, Investoren halten sich auch noch immer zurück, weil der Status noch nicht geklärt ist.


    --------------------------------------------------------------------------------


    SERBIEN UND DAS KOSOVO
    Kein Kompromiss in Sicht

    Im kommunistischen Jugoslawien erhielt das Kosovo 1974 einen autonomen Status innerhalb Serbiens. Unter Serbiens Präsident Slobodan Milosevic wurde 1989 die Provinz gleichgeschaltet. Nach einem Jahrzehnt von Repression gegen die Albaner, die etwa neun Zehntel der Bevölkerung des Kosovos ausmachten, tauchte Ende 1997 unter dem Kürzel UCK eine Guerilla auf, die bald weite Teile der Provinz unter Kontrolle hatte. Als internationale Friedensverhandlungen im Frühjahr 1999 scheiterten und die serbische Polizei und die jugoslawische Armee zur massiven Vertreibung der Albaner übergingen, bombardierte die Nato Ziele in ganz Serbien. Schliesslich akzeptierte Milosevic den Abzug der serbischen Verbände und eine internationale Verwaltung der Provinz.

    Ein Finne soll vermitteln

    Vor einem Jahr beauftragte UN-Generalsekretär Kofi Annan den Finnen Martti Ahtisaari mit Verhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo. Belgrad besteht auf der Zugehörigkeit des Kosovos zu Serbien, wie sie auch der UN-Sicherheitsrat 1999 in einer Resolution explizit festhielt. Die Albanerwollen keine Regelung akzeptieren, die ihnen die Unabhängigkeit vorenthält. Ein Kompromiss ist nicht in Sicht. So will Ahtisaari unmittelbar nach den Wahlen in Serbien (vom 21. Januar) dem UN-Sicherheitsrat einen eigenen Vorschlag unterbreiten.


    ----------------------------------------------------------------------

    es sieht doch so aus als würde auf eine momentane eingeschränkte unabhängikeit gehen...

    ich denke wenn es der mann nicht weis wer solls dann wissen......

    ein gutes interview wie ich finde das alle aspekte der problematik in kosova anspricht.

    das mit der basketball-mannschaft habe ich gar nicht mitbekommen....
    __________________

  3. #3

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    Man muss bereit sein, für die Fehler von Tito und Milosevic zu zahlen!

    Deshalb auch eine größtmögliche Autonomie, die es den Albanern ermöglicht Ihre Sprache und Kultur zu leben!

    Das muss reichen!

  4. #4
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von SSSSrbijo
    Man muss bereit sein, für die Fehler von Tito und Milosevic zu zahlen!

    Deshalb auch eine größtmögliche Autonomie, die es den Albanern ermöglicht Ihre Sprache und Kultur zu leben!

    Das muss reichen!
    gut gebrüllt pinguin..... :wink: .


    nur fragt dich niemand danach und hast das ganze durchgelesen????

  5. #5
    Avatar von skenderbegi

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    ja will denn niemand sich dazu äussern ?????? :wink:

    oder sind erste resignations -tränen am laufen.... 8)

    dabei gäbe es doch soviele punkte wo durchaus sich lohnen würde diese genauer unter die lupe zunehmen......

  6. #6
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von SSSSrbijo
    Man muss bereit sein, für die Fehler von Tito und Milosevic zu zahlen!

    Deshalb auch eine größtmögliche Autonomie, die es den Albanern ermöglicht Ihre Sprache und Kultur zu leben!

    Das muss reichen!
    gut gebrüllt pinguin..... :wink: .


    nur fragt dich niemand danach und hast das ganze durchgelesen????
    nachdem du eigentlich laufend unter beweis stellst das du eh nix verstehst was du liest, bringst du es sogar fertig dich in einem kurzem satz von nur 10 wörtern zu widersprechen.

    mann ey, du bist ein prachtsexemplar von einem schwachkopf...

  7. #7
    Avatar von Secondos

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    Zitat Zitat von Lepoto
    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von SSSSrbijo
    Man muss bereit sein, für die Fehler von Tito und Milosevic zu zahlen!

    Deshalb auch eine größtmögliche Autonomie, die es den Albanern ermöglicht Ihre Sprache und Kultur zu leben!

    Das muss reichen!
    gut gebrüllt pinguin..... :wink: .


    nur fragt dich niemand danach und hast das ganze durchgelesen????
    nachdem du eigentlich laufend unter beweis stellst das du eh nix verstehst was du liest, bringst du es sogar fertig dich in einem kurzem satz von nur 10 wörtern zu widersprechen.

    mann ey, du bist ein prachtsexemplar von einem schwachkopf...


  8. #8

    Registriert seit
    23.11.2006
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    617
    Zitat Zitat von skenderbegi
    nur fragt dich niemand danach...
    Guten Tag Herr Niemand!

  9. #9
    Avatar von Tihomir

    Registriert seit
    12.01.2007
    Beiträge
    542

    ....

    Also wenn man mich fragen würde,mich fragt ja keiner ...man muß in die zukunft schauen...für die kinder..egal ob serbisch oder albanisch...die beste lösung währe meiner meinung eine teilung des kosovo...50 zu 50%....es währe ruhe und jeder könnte sich auf seiner seite einrichten...und die menschen könnten sich eine zukunft aufbauen..in frieden mit perspektive glaube das währe die beste lösung...alles andere wird sich noch jahre hinziehen.....und ob autonomie oder unabhänigkeit...wirklichen frieden wird es da durch nicht geben...ja so das ist meine meinung!!!

  10. #10
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Re: ....

    Zitat Zitat von Tihomir
    Also wenn man mich fragen würde,mich fragt ja keiner ...man muß in die zukunft schauen...für die kinder..egal ob serbisch oder albanisch...die beste lösung währe meiner meinung eine teilung des kosovo...50 zu 50%....es währe ruhe und jeder könnte sich auf seiner seite einrichten...und die menschen könnten sich eine zukunft aufbauen..in frieden mit perspektive glaube das währe die beste lösung...alles andere wird sich noch jahre hinziehen.....und ob autonomie oder unabhänigkeit...wirklichen frieden wird es da durch nicht geben...ja so das ist meine meinung!!!
    du dummer kleiner serbischer bastard ........
    1,8 mio bürger sollen gleich viel platz erhalten wie 200000 serben.

    und wie du schon am anfang sagst es interessiert niemandem.........

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