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Rugovar wurde heute begraben.Der Traum von Kosovo auch?????

Erstellt von port80, 26.01.2006, 17:59 Uhr · 6 Antworten · 992 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von port80

    Registriert seit
    30.06.2005
    Beiträge
    1.331

    Rugovar wurde heute begraben.Der Traum von Kosovo auch?????

    Zehntausende säumen letzten Weg von Kosovo-Präsident
    Etwa 30 Auslands­delegationen nahmen in Pristina teil - Solana ruft zu schneller Nachfolgeregelung auf

    Pristina - Mehrere zehntausend Menschen haben am Donnerstag in Pristina an den Trauerfeierlichkeiten für den Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova teilgenommen. Der Sarg mit dem Leichnam von Rugova wurde in Begleitung einer Ehrengarde des Kosovo-Schutzkorps vom Parlament in eine Sporthalle ins Zentrum Pristinas gebracht werden, wo die offizielle Trauerfeier stattfand. Zur Beerdigung (15.00 Uhr) wurden Hunderttausende Albaner aus dem ganzen Kosovo sowie etwa 30 Auslandsdelegationen erwartet. Österreich war durch Außenministerin Ursula Plassnik vertreten.

    Internationale Trauergäste

    In der Sporthalle "1. Oktober" fand die zentrale Trauerfeier statt. Unter anderem hielten der UNMIK-Chef Sören Jessen-Petersen, der EU-Außenpolitikbeauftragte Javier Solana, der Präsident des Provinz-Parlamentes Nexhat Daci und der Regierungschef Bajram Kosumi Trauerreden. Der Trauerzug begab sich anschließend durch die zentrale Agim-Ramadani-Strasse zum "Denkmal für gefallene Kämpfer" im Stadtviertel Velania, wo Rugova gegen 15.00 Uhr beerdigt werden sollte.

    Solana: Politisches Vakuum füllen

    Solana rief die Kosovo-Politiker auf, das von Rugova hinterlassene politische Vakuum schnell zu füllen. Dies werde keine leichte Aufgabe sein. Wichtig sei, dass ihm Persönlichkeiten nachfolgten, die einen "Sinn für Verantwortung, einen Sinn für Einheit, einen Sinn für Großzügigkeit für die Menschen im Kosovo" hätten. "Je früher die Entscheidungen fallen, desto besser für alle." Es sei "eine der Ironien der Geschichte", dass der Kosovo Rugova in dem Augenblick verloren habe, in dem er am meisten gebraucht worden sei, sagte Solana unter Anspielung auf die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos, die auf Februar vertagt wurden.

    Teilnahme Tadic´abgelehnt

    Schon in den frühen Morgenstunden herrschte in Pristina großes Gedränge. Alle Geschäfte waren geschlossen. Für die Ordnung in Pristina sorgten vorwiegend Angehörige der Kosovo-Polizei. Auf den Straßen waren nur wenige UNO-Fahrzeuge zu sehen. Die internationale Schutztruppe KFOR hat dagegen ihre Präsenz in den serbischen Enklaven verstärkt. Nachdem die Teilnahme des serbischen Präsidenten Boris Tadic am Begräbnis seitens der Familie Rugovas und den Behörden abgelehnt wurde, entschlossen sich auch die meisten Vertreter der serbischen Volksgruppe in der Provinz, am Begräbnis nicht teilzunehmen.

    "Friedhof der Märtyrer"

    Rugova wird am "Friedhof der Märtyrer" in Pristina beigesetzt. Der Friedhof war ursprünglich den Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Inzwischen wurden dort Mitglieder der extremistischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) beerdigt, die 1998/99 gegen serbische Sicherheitskräfte kämpften. An der Begräbnisstätte wurden nach Rugovas Tod 61 Kiefern gepflanzt, für jedes seiner Lebensjahre eine. Eine religiöse Zeremonie war nicht vorgesehen. Rugova war am Samstag im Alter von 61 Jahren an Lungenkrebs gestorben. (APA/AP)


    Heute wurde rugova begraben, wie es aussieht wurde mit ihm auch der traum von ein unabhängikes Kosovo mitbegraben.

    Die Albanischen Officielen haben heute eine grosse chance in richtung versöhnung bzw. Politische Diplomatie ,und somit pluspunkte für ihre Unabhängigkeit verpasst.
    Es war ein fataler Fehler Tadic nicht zum Begräbniss zuzulassen,dadurch wurde Diplomatische ungechicklichkeit bewiessen,was aber wiederum verständlich ist.
    Mehr sorge müsste den Albaner eher das von westliche politiker ausser Solana kein Grosser Name zu finden war.Auch hier kann man erkennen das letzt endes kein so grosser wert auf Rugova gelegt wurde, da er mehr oder weniger mit der Terror Organisation UCK verstrickt war.Damit lassen sich westliche Politiker nicht gerne Repräsentieren, was viele davon abgehalten hat Rugovas begräbniss zu besuchen.
    Da die Serbische Regierung jetzt noch Den Hague zugang zu den Staatsarhiven gewährt hat,lässt alles auf ein deal zuschliessen.Demnach ist es eine schon gemachte sache was mit Kosovo passiert.Die Welt und Staatengemeinschft wird eine 100 % Unabhängichkeit nie zustimmen da für viele bewusst ist was Kosovo mit Serbien verbindet.Die Mutter eines Kindes kann nie genommen werden,meistens ist es so das ein sorgenrecht die Mutter und nicht der Vater bekommt.So wird es auch mit Kosovo wohl werden.Das Kosovo, serbiens Jerusalem wird wohl immer Serbisch bleiben.Darauf deutet zumindest alles hin.

  2. #2
    Avatar von ETHNICALBANIA

    Registriert seit
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    Beiträge
    578

    Re: Rugovar wurde heute begraben.Der Traum von Kosovo auch??

    Zitat Zitat von port80
    Zehntausende säumen letzten Weg von Kosovo-Präsident
    Etwa 30 Auslands­delegationen nahmen in Pristina teil - Solana ruft zu schneller Nachfolgeregelung auf

    Pristina - Mehrere zehntausend Menschen haben am Donnerstag in Pristina an den Trauerfeierlichkeiten für den Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova teilgenommen. Der Sarg mit dem Leichnam von Rugova wurde in Begleitung einer Ehrengarde des Kosovo-Schutzkorps vom Parlament in eine Sporthalle ins Zentrum Pristinas gebracht werden, wo die offizielle Trauerfeier stattfand. Zur Beerdigung (15.00 Uhr) wurden Hunderttausende Albaner aus dem ganzen Kosovo sowie etwa 30 Auslandsdelegationen erwartet. Österreich war durch Außenministerin Ursula Plassnik vertreten.

    Internationale Trauergäste

    In der Sporthalle "1. Oktober" fand die zentrale Trauerfeier statt. Unter anderem hielten der UNMIK-Chef Sören Jessen-Petersen, der EU-Außenpolitikbeauftragte Javier Solana, der Präsident des Provinz-Parlamentes Nexhat Daci und der Regierungschef Bajram Kosumi Trauerreden. Der Trauerzug begab sich anschließend durch die zentrale Agim-Ramadani-Strasse zum "Denkmal für gefallene Kämpfer" im Stadtviertel Velania, wo Rugova gegen 15.00 Uhr beerdigt werden sollte.

    Solana: Politisches Vakuum füllen

    Solana rief die Kosovo-Politiker auf, das von Rugova hinterlassene politische Vakuum schnell zu füllen. Dies werde keine leichte Aufgabe sein. Wichtig sei, dass ihm Persönlichkeiten nachfolgten, die einen "Sinn für Verantwortung, einen Sinn für Einheit, einen Sinn für Großzügigkeit für die Menschen im Kosovo" hätten. "Je früher die Entscheidungen fallen, desto besser für alle." Es sei "eine der Ironien der Geschichte", dass der Kosovo Rugova in dem Augenblick verloren habe, in dem er am meisten gebraucht worden sei, sagte Solana unter Anspielung auf die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos, die auf Februar vertagt wurden.

    Teilnahme Tadic´abgelehnt

    Schon in den frühen Morgenstunden herrschte in Pristina großes Gedränge. Alle Geschäfte waren geschlossen. Für die Ordnung in Pristina sorgten vorwiegend Angehörige der Kosovo-Polizei. Auf den Straßen waren nur wenige UNO-Fahrzeuge zu sehen. Die internationale Schutztruppe KFOR hat dagegen ihre Präsenz in den serbischen Enklaven verstärkt. Nachdem die Teilnahme des serbischen Präsidenten Boris Tadic am Begräbnis seitens der Familie Rugovas und den Behörden abgelehnt wurde, entschlossen sich auch die meisten Vertreter der serbischen Volksgruppe in der Provinz, am Begräbnis nicht teilzunehmen.

    "Friedhof der Märtyrer"

    Rugova wird am "Friedhof der Märtyrer" in Pristina beigesetzt. Der Friedhof war ursprünglich den Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Inzwischen wurden dort Mitglieder der extremistischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) beerdigt, die 1998/99 gegen serbische Sicherheitskräfte kämpften. An der Begräbnisstätte wurden nach Rugovas Tod 61 Kiefern gepflanzt, für jedes seiner Lebensjahre eine. Eine religiöse Zeremonie war nicht vorgesehen. Rugova war am Samstag im Alter von 61 Jahren an Lungenkrebs gestorben. (APA/AP)


    Heute wurde rugova begraben, wie es aussieht wurde mit ihm auch der traum von ein unabhängikes Kosovo mitbegraben.

    Die Albanischen Officielen haben heute eine grosse chance in richtung versöhnung bzw. Politische Diplomatie ,und somit pluspunkte für ihre Unabhängigkeit verpasst.
    Es war ein fataler Fehler Tadic nicht zum Begräbniss zuzulassen,dadurch wurde Diplomatische ungechicklichkeit bewiessen,was aber wiederum verständlich ist.
    Mehr sorge müsste den Albaner eher das von westliche politiker ausser Solana kein Grosser Name zu finden war.Auch hier kann man erkennen das letzt endes kein so grosser wert auf Rugova gelegt wurde, da er mehr oder weniger mit der Terror Organisation UCK verstrickt war.Damit lassen sich westliche Politiker nicht gerne Repräsentieren, was viele davon abgehalten hat Rugovas begräbniss zu besuchen.
    Da die Serbische Regierung jetzt noch Den Hague zugang zu den Staatsarhiven gewährt hat,lässt alles auf ein deal zuschliessen.Demnach ist es eine schon gemachte sache was mit Kosovo passiert.Die Welt und Staatengemeinschft wird eine 100 % Unabhängichkeit nie zustimmen da für viele bewusst ist was Kosovo mit Serbien verbindet.Die Mutter eines Kindes kann nie genommen werden,meistens ist es so das ein sorgenrecht die Mutter und nicht der Vater bekommt.So wird es auch mit Kosovo wohl werden.Das Kosovo, serbiens Jerusalem wird wohl immer Serbisch bleiben.Darauf deutet zumindest alles hin.


    Du hast recht Mr.Profesor Dr.
    nur schade dass dich niemand fragt ehrlich.

  3. #3
    Avatar von Kosova_Kid

    Registriert seit
    03.01.2006
    Beiträge
    2.072

    Re: Rugovar wurde heute begraben.Der Traum von Kosovo auch??

    Zitat Zitat von port80
    Zehntausende säumen letzten Weg von Kosovo-Präsident
    Etwa 30 Auslands­delegationen nahmen in Pristina teil - Solana ruft zu schneller Nachfolgeregelung auf

    Pristina - Mehrere zehntausend Menschen haben am Donnerstag in Pristina an den Trauerfeierlichkeiten für den Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova teilgenommen. Der Sarg mit dem Leichnam von Rugova wurde in Begleitung einer Ehrengarde des Kosovo-Schutzkorps vom Parlament in eine Sporthalle ins Zentrum Pristinas gebracht werden, wo die offizielle Trauerfeier stattfand. Zur Beerdigung (15.00 Uhr) wurden Hunderttausende Albaner aus dem ganzen Kosovo sowie etwa 30 Auslandsdelegationen erwartet. Österreich war durch Außenministerin Ursula Plassnik vertreten.

    Internationale Trauergäste

    In der Sporthalle "1. Oktober" fand die zentrale Trauerfeier statt. Unter anderem hielten der UNMIK-Chef Sören Jessen-Petersen, der EU-Außenpolitikbeauftragte Javier Solana, der Präsident des Provinz-Parlamentes Nexhat Daci und der Regierungschef Bajram Kosumi Trauerreden. Der Trauerzug begab sich anschließend durch die zentrale Agim-Ramadani-Strasse zum "Denkmal für gefallene Kämpfer" im Stadtviertel Velania, wo Rugova gegen 15.00 Uhr beerdigt werden sollte.

    Solana: Politisches Vakuum füllen

    Solana rief die Kosovo-Politiker auf, das von Rugova hinterlassene politische Vakuum schnell zu füllen. Dies werde keine leichte Aufgabe sein. Wichtig sei, dass ihm Persönlichkeiten nachfolgten, die einen "Sinn für Verantwortung, einen Sinn für Einheit, einen Sinn für Großzügigkeit für die Menschen im Kosovo" hätten. "Je früher die Entscheidungen fallen, desto besser für alle." Es sei "eine der Ironien der Geschichte", dass der Kosovo Rugova in dem Augenblick verloren habe, in dem er am meisten gebraucht worden sei, sagte Solana unter Anspielung auf die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos, die auf Februar vertagt wurden.

    Teilnahme Tadic´abgelehnt

    Schon in den frühen Morgenstunden herrschte in Pristina großes Gedränge. Alle Geschäfte waren geschlossen. Für die Ordnung in Pristina sorgten vorwiegend Angehörige der Kosovo-Polizei. Auf den Straßen waren nur wenige UNO-Fahrzeuge zu sehen. Die internationale Schutztruppe KFOR hat dagegen ihre Präsenz in den serbischen Enklaven verstärkt. Nachdem die Teilnahme des serbischen Präsidenten Boris Tadic am Begräbnis seitens der Familie Rugovas und den Behörden abgelehnt wurde, entschlossen sich auch die meisten Vertreter der serbischen Volksgruppe in der Provinz, am Begräbnis nicht teilzunehmen.

    "Friedhof der Märtyrer"

    Rugova wird am "Friedhof der Märtyrer" in Pristina beigesetzt. Der Friedhof war ursprünglich den Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Inzwischen wurden dort Mitglieder der extremistischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) beerdigt, die 1998/99 gegen serbische Sicherheitskräfte kämpften. An der Begräbnisstätte wurden nach Rugovas Tod 61 Kiefern gepflanzt, für jedes seiner Lebensjahre eine. Eine religiöse Zeremonie war nicht vorgesehen. Rugova war am Samstag im Alter von 61 Jahren an Lungenkrebs gestorben. (APA/AP)


    Heute wurde rugova begraben, wie es aussieht wurde mit ihm auch der traum von ein unabhängikes Kosovo mitbegraben.

    Die Albanischen Officielen haben heute eine grosse chance in richtung versöhnung bzw. Politische Diplomatie ,und somit pluspunkte für ihre Unabhängigkeit verpasst.
    Es war ein fataler Fehler Tadic nicht zum Begräbniss zuzulassen,dadurch wurde Diplomatische ungechicklichkeit bewiessen,was aber wiederum verständlich ist.
    Mehr sorge müsste den Albaner eher das von westliche politiker ausser Solana kein Grosser Name zu finden war.Auch hier kann man erkennen das letzt endes kein so grosser wert auf Rugova gelegt wurde, da er mehr oder weniger mit der Terror Organisation UCK verstrickt war.Damit lassen sich westliche Politiker nicht gerne Repräsentieren, was viele davon abgehalten hat Rugovas begräbniss zu besuchen.
    Da die Serbische Regierung jetzt noch Den Hague zugang zu den Staatsarhiven gewährt hat,lässt alles auf ein deal zuschliessen.Demnach ist es eine schon gemachte sache was mit Kosovo passiert.Die Welt und Staatengemeinschft wird eine 100 % Unabhängichkeit nie zustimmen da für viele bewusst ist was Kosovo mit Serbien verbindet.Die Mutter eines Kindes kann nie genommen werden,meistens ist es so das ein sorgenrecht die Mutter und nicht der Vater bekommt.So wird es auch mit Kosovo wohl werden.Das Kosovo, serbiens Jerusalem wird wohl immer Serbisch bleiben.Darauf deutet zumindest alles hin.
    ich könnt über deine dummheit heulen!
    du denkst doch nicht wirklich das die politiker nicht auf seinen tod gefasst wahren,oder?
    Ausserdem waren aus jedem land jemand wichtiges Da!
    Amina koyim kosovo ist kind von serbien
    das wird eher durch rugovas tod leichter da die anderen staaten ihm die unabhängigkeit schuldig sind!

  4. #4
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
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    7.474
    Nach NATO und KFOR dürfen nun auch Angehörige der EUFOR-Truppe serbisch-montenegrinisches Territorium überqueren. In Belgrad wurde ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Damit ist auch der Weg ins Kosovo frei.



    Das Abkommen regelt die Nutzung des Territoriums von Serbien-Montenegro durch EUFOR-Kräfte für den Fall, dass ein Eingriff im Kosovo erforderlich wird. Es ist bereits am gleichen Tag in Kraft getreten. Ein ähnliches Transitabkommen hatte Serbien-Montengro im vergangenen Sommer mit der NATO vereinbart.



    Territoriale Integrität bleibt



    Bei der Unterzeichnung des Abkommens in Belgrad äußerten sich beide Seiten, der serbisch-montenegrinische Außenminister Vuk Draskovic und der EUFOR-Kommandeur, Generalmajor Gian Marco Chiarini, sehr zufrieden. Sie betonten gleichzeitig, die territoriale Integrität der Staatengemeinschaft Serbien-Montenegro werde nicht beeinträchtigt. Derartige Befürchtungen hatten nationalistische serbische Kreise nach dem Abkommen mit der NATO im vergangenen Jahr geäußert.



    Fernziel: Partnerschaft für den Frieden



    Außenminister Vuk Draskovic bekräftigte, neben dem Schutz der serbischen Gemeinschaft im Kosovo habe das Transitabkommen mit der EUFOR noch eine tiefere Bedeutung: „Dies bestätigt erneut unsere Entschlossenheit, baldmöglichst Mitglied der Partnerschaft für den Frieden zu werden sowie der EUFOR und der NATO beizutreten.“ Er habe General Chiarini zudem die Frage gestellt, welche Verfahren und Voraussetzungen erforderlich seien, damit die serbisch-montenegrinischen Streitkräfte auch Mitglied der EUFOR werden können. Draskovic berichtete: „Seine Antwort fiel militärisch kurz und knapp aus: ‚Wenn ihr nicht Mitglieder der Partnerschaft für den Frieden seid, geht es nicht, sobald ihr drin seid, geht es.’ Doch wir können der Partnerschaft für den Frieden nicht beitreten, solange wir nicht die Hindernisse in der Zusammenarbeit mit dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal ausgeräumt haben“, sagte Draskovic. Er bezog sich damit auf die jüngsten Aussagen der Chefanklägerin des Tribunals, Carla del Ponte. Sie wirft Belgrad mangelnde Kooperation bei der Verhaftung der flüchtigen Angeklagten Ratko Mladic und Radovan Karadzic vor.



    Beitrag zu mehr Stabilität



    Der Kommandeur der EUFOR-Kräfte in Bosnien-Herzegowina, General Gian Marco Chiarini, sagte: „Dieses Abkommen ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass beide Seiten die Kooperation stärken. Es stellt einen wichtigen Beitrag zu den Bestrebungen dar, Stabilität in der Region herzustellen“. Das Abkommen kann jedoch von beiden Seiten gelöst werden. Dafür muss lediglich eine bestimmte Frist eingehalten werden. Beide Unterzeichner erklärten zudem, das Abkommen beziehe sich ausschließlich auf das Kosovo und beinhalte keine Kooperation im Falle einer Fahndung oder Verhaftung flüchtiger mutmaßlicher Kriegsverbrecher auf dem Territorium von Serbien und Montenegro.

  5. #5
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Wie das WM-Organisationskomitee in Frankfurt/Main mitteilte, ist der für den 25. Januar vorgesehene Besuch in Serbien und Montenegro nach dem schwersten Zugunglück in der montenegrinischen Geschichte auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Dort ist eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.

    Geplant war, dass Beckenbauer nach einem Empfang in Paris weiter nach Belgrad fliegen sollte. Die OK-Delegation mit Beckenbauer an der Spitze hat bereits 16 Länder besucht und dabei vor geladenen Gästen aus Politik, Sport und Medien über den Stand der WM-Vorbereitungen informiert. Demnächst stehen Tschechien (30. Januar in Prag), die Schweiz (31. Januar in Bern), Spanien (1. Februar in Madrid) und England (2. Februar in London) auf dem Programm.

  6. #6
    Avatar von illyrian_eagle

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    6.793
    Heute wurde rugova begraben, wie es aussieht wurde mit ihm auch der traum von ein unabhängikes Kosovo mitbegraben.

    Die Albanischen Officielen haben heute eine grosse chance in richtung versöhnung bzw. Politische Diplomatie ,und somit pluspunkte für ihre Unabhängigkeit verpasst.
    Es war ein fataler Fehler Tadic nicht zum Begräbniss zuzulassen,dadurch wurde Diplomatische ungechicklichkeit bewiessen,was aber wiederum verständlich ist.
    [quote]Mehr sorge müsste den Albaner eher das von westliche politiker ausser Solana kein Grosser Name zu finden war.Auch hier kann man erkennen das letzt endes kein so grosser wert auf Rugova gelegt wurde, da er mehr oder weniger mit der Terror Organisation UCK verstrickt war.Damit lassen sich westliche Politiker nicht gerne Repräsentieren, was viele davon abgehalten hat Rugovas begräbniss zu besuchen.
    Da die Serbische Regierung jetzt noch Den Hague zugang zu den Staatsarhiven gewährt hat,lässt alles auf ein deal zuschliessen.Demnach ist es eine schon gemachte sache was mit Kosovo passiert.Die Welt und Staatengemeinschft wird eine 100 % Unabhängichkeit nie zustimmen da für viele bewusst ist was Kosovo mit Serbien verbindet.Die Mutter eines Kindes kann nie genommen werden,meistens ist es so das ein sorgenrecht die Mutter und nicht der Vater bekommt.So wird es auch mit Kosovo wohl werden.Das Kosovo, serbiens Jerusalem wird wohl immer Serbisch bleiben.Darauf deutet zumindest alles hin.[/quote


    Spartanischer Pony sei still und kümmer dich um die Angelegenheiten deines Landes. Ach ja schon mitbekommen, Griechenland ist das Ausländerfeindlichste land in Europa. Genau das haben ich und albanesi auch früher schon gesagt und jetzt hatt sich das auch offiziel bestätigt.
    ]

    Also was ich damit meine, dass ich und albanesi und auch gjergj der meinung sind das Kosova unabhängig wird und so wird es auch kommen. Egal was du Griechischer bergwolf hier verzapfst. :!:

  7. #7
    Feuerengel
    Manchmal frage ich mich was werden die Serben sagen wenn KS doch unabhängig wird was ja auch so am Ende rauskommen kann. :wink:
    Kann mir das einer beantworten:
    Wollt ihr dann auch mit euren Miloshevic-Propaganda-Mythos-Lügen uns in den Arsch kriechen. Das wäre der Höhepunkt diese Sache.

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