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Rumänien nach dem EU Beitritt

Erstellt von Vasile, 18.01.2007, 12:47 Uhr · 75 Antworten · 3.577 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Was hatte Ceausescu für Unterschiede mit z.B Tito? Hatte er auch wie Enver Religionen verboten?

  2. #12

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    Zitat Zitat von Vasile
    Zitat Zitat von mi_srbi
    Ich denke mal das liegt daran das in Rumänien die Bevölkerung insgesamt wirklich sehr arm war,ärmer als fast alle Länder und war nach Albanien wohl doch das unsicheste und ärmste Land auf dem Balkan.
    Rumänien und Albanien hatten auch die längsten und brutalsten Diktaturen in Europa: Nicolae Ceausescu und Enver Hoxha. Diese Völker haben besonders viel unter komunistischen Diktaturen gelitten.
    Noch bis zum Ende der 90-er Jahren waren beide Länder die ärmsten in Europa vor allem wegen der Rückständigkeit die solche Diktaturen hinterlassen haben..
    Albanien ist es wohl immernoch,Rumänien hat zu Bulgarien und Serben aufgeschlossen wobei ich mir Rumänien erstmal selbst angucken muss ummir ein eigenes Bild zu machen.

  3. #13
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    Diesen Ruf habt ihr heute immernoch bei vielen ind en Köpfen und der wird noch paar Jährchen andauern.
    Dass es immer noch gibt hat zu einem guten Anteil mit dem von dir ernannten Beispiel zu tun. Dass es noch einige Jahre andauern wird hat mit meinem Beispiel mit der größe des Landes zu tun.

    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Was hatte Ceausescu für Unterschiede mit z.B Tito? Hatte er auch wie Enver Religionen verboten?
    In der Ceausescu-Zeit war die Toleranz gegenüber der Kirchen ungefähr genauso wie in der Sowjetunion. Ceausescu hat aber wirtschaftlich das Land komplett ruiniert, wie es in keinem anderen Ostblockstaat passierte (vielleicht außer Enver Hodxa in Albanien), denn er fürhte eine isolationistische Politik. Er ließ das Land jahrelang verhungern um die Schulden gegenüber der Weltbank zu bezahlen. Polen hingegen kümmerte sich nicht um das Bezahlen der Schulden und das war auch gut so denn 1990 wurden ihr die Schulden annuliert. In Ungarn gab es auch während der Komunistischen Zeit die privaten Kleinunternehmer, die höchstens 10 oder 15 Personen beschäftigen durften, in Rumänien gehörte alles nur dem Staat. Solche Maßnahmen fürhten die rumänische Wirtschaft ins Chaos und Rückständigkeit. Ceausescu hatte sich in den 80-er Jahre sowohl von dem Westen als auch von den Ostblockstaaten isloiert. Diese Isolation führte zu einem weiteren Rutsch in der Rückständigkeit.

    Zitat Zitat von mi_srbi
    wobei ich mir Rumänien erstmal selbst angucken muss ummir ein eigenes Bild zu machen.
    Das ist richtig!

  4. #14

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    Rumänischer Leu als Star-Performer
    Von Volker Zenk, Analyst FXdirekt Bank AG

    Seit dem 1. Januar 2007 ist Rumänien Mitglied der Europäischen Union. Der rumänische Leu (RON), der im Jahre 2006 eine der am besten performenden Osteuropa-Währungen war, wird uns trotzdem noch eine Weile erhalten bleiben. Mit Kursgewinnen von fast 8,0% gegenüber dem Euro stach er im vergangenen Jahr die anderen Valuten der Region aus.

    Das rumänische Finanzministerium plant erst im Jahre 2014, die Einheitswährung einzuführen. Die Vorbereitungen laufen aber bereits; so soll noch in diesem Monat ein Konvergenzprogramm erarbeitet und nach Brüssel geschickt werden.

    Die rumänische Ökonomie ist im Jahre 2006 auf einem soliden Wachstumspfad geblieben. Die deutlich anziehende Binnennachfrage sowie steigende ausländische Direktinvestitionen sind die Haupttriebfedern des Aufschwungs. Besonders positiv stellt sich die Lage im Industriesektor dar: Dieser verzeichnet Ende 2006 ein Plus von über 10% im Jahresvergleich. Das rumänische Bruttoinlandsprodukt dürfte 2006 einen Zuwachs von etwas über 7,0% verbuchen, für das laufende Jahr wird ein Rücksetzer auf 5,5% erwartet. Die Inflationsrate geht kontinuierlich zurück und sank zuletzt auf 4,8% im Jahresvergleich – der tiefste Stand, seit sich das Land vom Kommunismus verabschiedet hat. Das Ziel der Regierung, zum Jahresende 2006 eine Teuerung unterhalb der 5%-Marke aufzuweisen, sollte damit auf jeden Fall erreicht werden.

    Mit Blick auf den Staatshaushalt erfüllt Rumänien bereits heute die zur Einführung des Euro erforderlichen Maastricht-Kriterien. So kalkuliert der jüngst vom Parlament verabschiedete Entwurf für das Haushaltsbudget 2007 mit einem Minus von 2,8% des BIPs. Im laufenden Jahr werden dabei die Ausgaben für die Bereiche Infrastruktur, Gesundheit und Bildung deutlich erhöht, um sich in diesen Sektoren EU-Standards anzunähern. 2006 hatte die Zielmarke für das rumänische Haushaltsdefizit noch 2,5% betragen, der effektive Fehlbetrag dürfte aber nahe der 2,0%-Marke liegen.

    » Währungen handeln wie ein Profi
    – im Handelsblatt Devisen-Center

    Die große Schwäche des neuen EU-Mitglieds Rumänien ist hingegen das Leistungsbilanzdefizit. Dieses hat sich in den ersten drei Quartalen 2006 um 46,6% im Jahresvergleich auf 6,7 Milliarden EUR ausgeweitet. Allerdings hat der Karpatenstaat bislang keine Probleme, genug Kapital anzulocken, um das Minus zu finanzieren. Dessen Hauptursache ist das Handelsbilanzdefizit, das angesichts des leicht rückläufigen Exportwachstums bei gleichzeitig steigender Importnachfrage 2006 bislang um 53% anwuchs.

    Die rumänische Zentralbank fährt angesichts der robusten Verfassung der heimischen Wirtschaft eine restriktive Geldpolitik. Seit sieben Monaten hat sie ihren Leitzins unverändert bei 8,75% belassen. Der steigende Realzins sowie die Heraufstufung rumänischer Staatsanleihen auf „Investment Grade“ durch die Ratingagentur Moody’s beflügeln den Anleihemarkt und sorgen für weiter hohe ausländische Kapitalzuflüsse.

    Der Wechselkurs von EUR/RON, der im Jahresverlauf 2006 von Notierungen um 3,6500 bis knapp oberhalb der 3,30er-Marke zurückgefallen ist, ist aktuell an einem Wendepunkt angelangt. Der im Dezember und Januar ausgebildete Doppelboden bei 3,3240 hat das Währungspaar wieder in Richtung der 3,4000 ansteigen lassen, wo nun ein Richtungsentscheid ansteht. Trotz der insgesamt guten Stimmung den Emerging-Markets-Währungen gegenüber rechnen wir in den kommenden Monaten nicht mit einer weiteren Aufwertung des rumänischen Leu, sondern erwarten vielmehr das Einschwenken in eine Seitwärtsbewegung. Der positive Effekt durch die hohen ausländischen Kapitalzuflüsse und die Belastung durch das weiter ansteigende Leistungsbilanzdefizit dürften sich dabei in etwa aufwiegen. Erst unterhalb des 15-Monatstiefs bei 3,3240 ergibt sich neues Abwärtspotenzial für EUR/RON in Richtung 3,2000.

  5. #15
    Avatar von Yutaka

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    Sag mal Vasile wie sind eigl. so die rumänische Frauen nimmt mich doch ganz schön Wunder?

    Sind die wie die Russinen ? Nur scharf aufs Geld und auch so arrogant?

  6. #16
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    Rumänischer Leu als Star-Performer
    Ja das ist so, aber davon profitieren mehr die Investoren als die Bevölkerung.

  7. #17
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von T1tt0l4r00c4
    Sag mal Vasile wie sind eigl. so die rumänische Frauen nimmt mich doch ganz schön Wunder?

    Sind die wie die Russinen ? Nur scharf aufs Geld und auch so arrogant?
    Über die schönheit der rumänischen Frauen habe ich schon berichtet, vor allem in dem Threads über die Miss Universe vom letzten Jahr als Rumänien des 2. Platz bekam. Die rumänischen Frauen sind ganz ok, außer wenn man sie ärgert werden sie besonders streitsüchtig. :wink:

    Ich weiß nicht wie die russischen Frauen sind, aber vielleicht könntest du, als Slawe, das besser wissen als ich.

  8. #18
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    Zitat Zitat von Vasile
    Zitat Zitat von mi_srbi
    Ich denke mal das liegt daran das in Rumänien die Bevölkerung insgesamt wirklich sehr arm war,ärmer als fast alle Länder und war nach Albanien wohl doch das unsicheste und ärmste Land auf dem Balkan.
    Rumänien und Albanien hatten auch die längsten und brutalsten Diktaturen in Europa: Nicolae Ceausescu und Enver Hoxha. Diese Völker haben besonders viel unter komunistischen Diktaturen gelitten.
    Noch bis zum Ende der 90-er Jahren waren beide Länder die ärmsten in Europa vor allem wegen der Rückständigkeit die solche Diktaturen hinterlassen haben..
    Albanien ist es wohl immernoch,Rumänien hat zu Bulgarien und Serben aufgeschlossen wobei ich mir Rumänien erstmal selbst angucken muss ummir ein eigenes Bild zu machen.

    Ich bitte dich.....................

    Albanien holt auf und das mit wachsenden fortschritt...............

    Rumänien hatt nicht aufgeschlossen du idiot dieses Land hatt euch schon längst überholt................

  9. #19

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    Was ich an Rumänien nie verstanden habe: Warum fahrt ihr zu uns um uns Billigware zu verkaufen und zweitens: Warum ist der Durchschnittslohn rotz höhrem BIP nicht deutlich höher als in Serbien?

    Rumänien (2006)
    Der monatliche Durchschnittslohn beträgt 240 Euro
    Pro-Kopf-Einkommen
    Nettodurchschnittsgehalt 2005: 734,5 RON (ca. 183 EUR),
    Bruttodurchschnittsgehalt 2005: 819,5 RON (ca. 202 EUR)
    BIP - 8.800$
    http://www.taz.de/pt/2006/05/16/a0156.1/text
    http://www.auswaertiges-amt.de/diplo...Rumaenien.html
    https://www.cia.gov/cia/publications...k/geos/ro.html



    Serbien (2006)
    Die Arbeitslosigkeit beträgt etwa 31 Prozent, der monatliche
    Durchschnittslohn liegt bei 250 Euro.
    BIP - $4,400
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...461191,00.html
    https://www.cia.gov/cia/publications...k/geos/rb.html

  10. #20
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von LaLa
    Was ich an Rumänien nie verstanden habe: Warum fahrt ihr zu uns um uns Billigware zu verkaufen
    Das machen die Ungarn auch in Rumänien nach dem EU-Beitritt von 2004. Vor allem Zucker kauften sie in Rumänien massenweise ein. Einige Waren werden nach dem EU-Beitritt teurer.

    Zitat Zitat von LaLa
    und zweitens: Warum ist der Durchschnittslohn rotz höhrem BIP nicht deutlich höher als in Serbien?

    Rumänien (2006)
    Der monatliche Durchschnittslohn beträgt 240 Euro
    Pro-Kopf-Einkommen
    Nettodurchschnittsgehalt 2005: 734,5 RON (ca. 183 EUR),
    Bruttodurchschnittsgehalt 2005: 819,5 RON (ca. 202 EUR)
    BIP - 8.800$
    http://www.taz.de/pt/2006/05/16/a0156.1/text
    http://www.auswaertiges-amt.de/diplo...Rumaenien.html
    https://www.cia.gov/cia/publications...k/geos/ro.html


    Serbien (2006)
    Die Arbeitslosigkeit beträgt etwa 31 Prozent, der monatliche
    Durchschnittslohn liegt bei 250 Euro.
    BIP - $4,400
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...461191,00.html
    https://www.cia.gov/cia/publications...k/geos/rb.html
    Der Bruttolohn betrug in Rumänien ca. 330€ anfang Herbst des letzten Jahres. Ich hatte darüber auch etwas im Forum gepostet. Vorgestern hörte ich im online-Radio Europa FM dass er bei fast 400 € liegt.
    Außerdem sind die Daten von TAZ ziemlich aus den Finger gesaugt und unzuverlässig. Schon alleine die Behauptung, in Rumänien würden 2 Milionen Zigeuner leben (also sogar mehr Zigeuner als Ungarn 8O ) ist so als würde ich sagen würde dass in Serbien (samt Kosovo) mehr Zigeuner als Albaner leben. Das ist schlicht unmöglich.
    Die Daten von CIA World Factbook sind für Vergleiche auch nicht brauchbar. In der Tat benutzen sie so viele Quellen wie möglich für das Kalkulieren der Daten, aber sie haben nicht in jedem Land die selbe Anzahl von Quellen und sind demzufolge in jedem Land nach unterschiedlichen Kriterien berechnet und für Vergleiche nicht geeignet.

    Eine professionelle Quelle die ich empfehle ist diese hier:
    http://www.wiiw.ac.at/e/home.htm
    http://www.wiiw.ac.at/balkan/data.html
    Nicht nur die direkten Daten sind interessant, sondern auch die Links zu anderen Berechnungen. Zwar sind die Daten spätestens für 2005 berechnet, aber wenigstens sind die ordentlich gemacht.

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