Securitate-Verdacht gegen Botschafter

Der rumänische Botschafter in Wien ist zurückgetreten. Er soll mit der früheren Geheimpolizei zusammengearbeitet haben.

APA Hoisie (Bild) war zwei Jahre lang Botschafter in Wien. Nach rumänischem Recht müssen Abgeordnete und Beamte in einer Ehrenerklärung angeben, ob sie unter kommunistischer Herrschaft mit der berüchtigten Geheimpolizei Securitate zusammengearbeitet haben. Im Falle einer Falschaussage droht ihnen ein strafrechtliches Verfahren.

Nach Berichten über seine Zusammenarbeit mit der früheren Geheimpolizei Securitate ist nun der rumänische Botschafter in Wien zurückgetreten. Andrei Corbea-Hoisie habe seine Entscheidung nach einem Gespräch mit Außenminister Adrian Cioroianu getroffen, berichtete der Nachrichtensender Realitatea TV. In der rumänischen Botschaft in Wien war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Artikel vom 27.05.2007, 15:14 | apa,afp | grü

Die sind doch vollkommen verseucht, von den alten Geheimdienst Terror Brigaden.