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Russische Propaganda: Insiderin berichtet aus der Trollfabrik des Kreml

Erstellt von Xhaka, 29.05.2015, 13:57 Uhr · 10 Antworten · 1.786 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Xhaka

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    13.05.2015
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    697

    Russische Propaganda: Insiderin berichtet aus der Trollfabrik des Kreml

    Russische Propaganda: Insiderin berichtet aus der Trollfabrik des Kreml

    Aussteigerin Savchuk: "Ich wusste, ich tue etwas Schlechtes"

    Sie schreiben Tausende Kommentare in Onlineforen - im Dienste der russischen Propaganda und gelockt vom Geld. So auch Lyudmila Savchuk. Doch jetzt hat sie gekündigt und berichtet, wie es in der Trollfabrik des Kreml zugeht.

    Mitten in einem vierstöckigen Marmorgebäude in St. Petersburg tippen Hunderte Arbeiter an der vordersten Front des Informationskrieges an ihren Computern. Das sagen diejenigen, die selbst drin waren. Sie sind bekannt als die "Kreml-Trolle", zwölf Stunden am Tag fluten sie die Kommentarspalten des Internets mit Propaganda-Stanzen im Sinne ihres Präsidenten Wladimir Putin.

    Propaganda war schon immer eine Spezialität des Kreml, aber die Troll-Kampagne wurde in den vergangenen Jahren enorm verstärkt. Hunderte Online-Aktivisten leisten ihren Beitrag, um dem westlichen Druck wegen des prorussischen Aufstands im Osten der Ukraine entgegenzuwirken. Die Kampagnen zielen zum Beispiel auf Serbien, das angeblich EU-Träume träumt, damit das Land zurück in russische Bahnen kommt. Und natürlich auf Deutschland, die USA und andere westliche Mächte.
    Die Europäische Union beobachtet das mit Sorge, und arbeitet an einem Plan, um Russlands Desinformationskampagne zu bekämpfen. Details dazu sind bislang nicht bekannt.
    Lyudmila Savchuk ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Sie war eine der "Kreml-Trolle". Bis Mitte März. Die 34 Jahre alte Journalistin sagt heute, sie habe schon ein ungutes Gefühl von Überwachung à la George Orwell gehabt, als sie den Job antrat. Damals unterschätzte sie die Intensität und den Umfang der Arbeit. "Ich wusste, ich tue etwas Schlechtes. Aber ich habe natürlich nie damit gerechnet, dass es so schrecklich und so riesig werden würde", sagt sie bei einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP in ihrer Wohnung. Die Wände zieren bunte Zeichnungen, Savchuk hat zwei Kinder im Vorschulalter.
    "Sie wissen nicht, was sie tun"
    Sie beschreibt, wie die Trolle die vielen Accounts in den sozialen Netzwerken unter unterschiedlichen Pseudonymen bespielen. Die Mitarbeiter aus ihrer Abteilung sollten pro Zwölf-Stunden-Schicht 160 Blogeinträge produzieren. In anderen Abteilungen fluteten die bezahlten Trolle das Netz mit manipulierten Bildern und Pro-Putin-Kommentaren unter Texten auf russischen und westlichen Nachrichtenseiten.
    In einigen Abteilungen, sagt sie, erhielten die Mitarbeiter täglich eine Liste von Gesprächsthemen und Gefühlen, die sie online provozieren sollten. "Mir scheint, dass sie nicht wissen, was sie tun", sagt Savchuk. "Sie wiederholen einfach nur, was ihnen gesagt wird."

    Die meisten Trolle seien jung, sagt sie. Angezogen von verhältnismäßig hohen Gehältern von umgerechnet 700 bis 900 Euro im Monat.
    Ihre Beschreibung der Arbeit stimmt überein mit den Aussagen der anderen Schreiber, die sich öffentlich dazu äußerten, so wie Anfang April im "Guardian". Aber Savchuk ist die einzige, die mit vollem Namen an die Öffentlichkeit geht. Nach etwas mehr als zwei Monaten kündigte sie ihren Job, sie wollte nicht weiter Teil der Propaganda-Maschinerie sein.
    Beschäftigt werden die Trolle von einer Agentur namens "Internet Research". Russische Medien berichten, sie werde von einer Holding finanziert, die vom Personalchef Putins geführt wird - und ein guter Freund des Präsidenten sein soll. Diejenigen, die dort arbeiteten, zweifeln nicht daran, dass die Anweisungen direkt aus dem Kreml kommen.


    "Trollfabrik" in Sankt Petersburg: Schulter an Schulter am Rechner für Putin

    Russland ist eine heilige Insel, Obama ein blutiger Diktator
    Der St. Petersburger Journalist Andrei Soshnikov berichtete als einer der ersten über die "Troll-Fabrik". Rund 400 Menschen arbeiten laut Soshnikov in dem Marmorgebäude. Auf Youtube veröffentlichte er ein Video, das einen seltenen Einblick gewährt: In einem Raum sitzen die Trolle Schulter an Schulter vor ihren Computern. Die "Troll-Fabrik" zog dort ein, als sie im März 2014 expandierte - in dem Monat, in dem Russland die Krim besetzte und die erste Runde der westlichen Wirtschaftssanktionen provozierte.
    Mittlerweile seien vermehrt englischsprachige Trolle eingestellt worden, sagt Journalistin Soshnikov. Dies sei Teil der Bemühungen, die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten zu beeinflussen.
    "Die Leser klicken auf die Seite 'Russia Today' und merken plötzlich, dass Russland eine heilige Insel ist, Obama ein blutiger Diktator und die wahre Meinungsfreiheit nur in Russland existiert", sagt Sashnikov.
    Auch in Serbien werden Trolle rekrutiert, meist aus den kleinen rechtsgerichteten Parteien, sagen Experten. Als der russische Oppositionsführer Boris Nemzow im Februar in Moskau getötet wurde, waren die serbischen Trolle schnell: "Es muss die CIA gewesen sein, wer sonst?", war der Tenor auf serbischen Newssites. Die Zustimmungsbekundungen gingen in die Hunderte, während Kommentare wie "Putin ist verantwortlich" nur Spott ernteten.

    Die serbische Bevölkerung bezieht ihre Informationen über Russland meist aus prorussischen Medien und die Trolle sind ganz auf Kreml-Kinie. Das Ergebnis: Die weitverbreitete Meinung in Serbien, dass die ukrainische Führung in Kiew aus Neonazis besteht und Putin die Krim zu Recht annektiert hat. "Eine weitere Folge war, dass die Unterstützung für die EU-Integration in der Bevölkerung unter 50 Prozent landete. Zum ersten Mal seit dem Sturz von Slobodan Miloševic im Oktober 2000", sagt Jelena Milic, Expertin im Center for Euro-Atlantic Studies in Belgrad. "Es wird sehr schwer, das wieder rückgängig zu machen."
    In Deutschland händigte das Außenministerium unterdessen ein Papier an seine Diplomaten aus, wie man am besten die russischen Standardargumente zum Ukraine-Konflikt entlarvt. Dort findet man zum Beispiel den Vorschlag, auf die Bemerkung "In Kiew sind Faschisten an der Macht" damit zu antworten, dass radikale und rechtsextreme Gruppen nur einen kleinen Teil der Demonstranten ausmachten, und dass rechtsextreme Parteien in den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sehr schlecht abschnitten.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/russische-trollfabrik-eine-insiderin-berichtet-a-1036139.html

  2. #2

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    26.02.2011
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    9.975
    Zitat Zitat von Xhaka Beitrag anzeigen
    Russische Propaganda: Insiderin berichtet aus der Trollfabrik des Kreml

    Aussteigerin Savchuk: "Ich wusste, ich tue etwas Schlechtes"

    Sie schreiben Tausende Kommentare in Onlineforen - im Dienste der russischen Propaganda und gelockt vom Geld. So auch Lyudmila Savchuk. Doch jetzt hat sie gekündigt und berichtet, wie es in der Trollfabrik des Kreml zugeht.

    Mitten in einem vierstöckigen Marmorgebäude in St. Petersburg tippen Hunderte Arbeiter an der vordersten Front des Informationskrieges an ihren Computern. Das sagen diejenigen, die selbst drin waren. Sie sind bekannt als die "Kreml-Trolle", zwölf Stunden am Tag fluten sie die Kommentarspalten des Internets mit Propaganda-Stanzen im Sinne ihres Präsidenten Wladimir Putin.

    Propaganda war schon immer eine Spezialität des Kreml, aber die Troll-Kampagne wurde in den vergangenen Jahren enorm verstärkt. Hunderte Online-Aktivisten leisten ihren Beitrag, um dem westlichen Druck wegen des prorussischen Aufstands im Osten der Ukraine entgegenzuwirken. Die Kampagnen zielen zum Beispiel auf Serbien, das angeblich EU-Träume träumt, damit das Land zurück in russische Bahnen kommt. Und natürlich auf Deutschland, die USA und andere westliche Mächte.
    Die Europäische Union beobachtet das mit Sorge, und arbeitet an einem Plan, um Russlands Desinformationskampagne zu bekämpfen. Details dazu sind bislang nicht bekannt.
    Lyudmila Savchuk ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Sie war eine der "Kreml-Trolle". Bis Mitte März. Die 34 Jahre alte Journalistin sagt heute, sie habe schon ein ungutes Gefühl von Überwachung à la George Orwell gehabt, als sie den Job antrat. Damals unterschätzte sie die Intensität und den Umfang der Arbeit. "Ich wusste, ich tue etwas Schlechtes. Aber ich habe natürlich nie damit gerechnet, dass es so schrecklich und so riesig werden würde", sagt sie bei einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP in ihrer Wohnung. Die Wände zieren bunte Zeichnungen, Savchuk hat zwei Kinder im Vorschulalter.
    "Sie wissen nicht, was sie tun"
    Sie beschreibt, wie die Trolle die vielen Accounts in den sozialen Netzwerken unter unterschiedlichen Pseudonymen bespielen. Die Mitarbeiter aus ihrer Abteilung sollten pro Zwölf-Stunden-Schicht 160 Blogeinträge produzieren. In anderen Abteilungen fluteten die bezahlten Trolle das Netz mit manipulierten Bildern und Pro-Putin-Kommentaren unter Texten auf russischen und westlichen Nachrichtenseiten.
    In einigen Abteilungen, sagt sie, erhielten die Mitarbeiter täglich eine Liste von Gesprächsthemen und Gefühlen, die sie online provozieren sollten. "Mir scheint, dass sie nicht wissen, was sie tun", sagt Savchuk. "Sie wiederholen einfach nur, was ihnen gesagt wird."

    Die meisten Trolle seien jung, sagt sie. Angezogen von verhältnismäßig hohen Gehältern von umgerechnet 700 bis 900 Euro im Monat.
    Ihre Beschreibung der Arbeit stimmt überein mit den Aussagen der anderen Schreiber, die sich öffentlich dazu äußerten, so wie Anfang April im "Guardian". Aber Savchuk ist die einzige, die mit vollem Namen an die Öffentlichkeit geht. Nach etwas mehr als zwei Monaten kündigte sie ihren Job, sie wollte nicht weiter Teil der Propaganda-Maschinerie sein.
    Beschäftigt werden die Trolle von einer Agentur namens "Internet Research". Russische Medien berichten, sie werde von einer Holding finanziert, die vom Personalchef Putins geführt wird - und ein guter Freund des Präsidenten sein soll. Diejenigen, die dort arbeiteten, zweifeln nicht daran, dass die Anweisungen direkt aus dem Kreml kommen.


    "Trollfabrik" in Sankt Petersburg: Schulter an Schulter am Rechner für Putin

    Russland ist eine heilige Insel, Obama ein blutiger Diktator
    Der St. Petersburger Journalist Andrei Soshnikov berichtete als einer der ersten über die "Troll-Fabrik". Rund 400 Menschen arbeiten laut Soshnikov in dem Marmorgebäude. Auf Youtube veröffentlichte er ein Video, das einen seltenen Einblick gewährt: In einem Raum sitzen die Trolle Schulter an Schulter vor ihren Computern. Die "Troll-Fabrik" zog dort ein, als sie im März 2014 expandierte - in dem Monat, in dem Russland die Krim besetzte und die erste Runde der westlichen Wirtschaftssanktionen provozierte.
    Mittlerweile seien vermehrt englischsprachige Trolle eingestellt worden, sagt Journalistin Soshnikov. Dies sei Teil der Bemühungen, die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten zu beeinflussen.
    "Die Leser klicken auf die Seite 'Russia Today' und merken plötzlich, dass Russland eine heilige Insel ist, Obama ein blutiger Diktator und die wahre Meinungsfreiheit nur in Russland existiert", sagt Sashnikov.
    Auch in Serbien werden Trolle rekrutiert, meist aus den kleinen rechtsgerichteten Parteien, sagen Experten. Als der russische Oppositionsführer Boris Nemzow im Februar in Moskau getötet wurde, waren die serbischen Trolle schnell: "Es muss die CIA gewesen sein, wer sonst?", war der Tenor auf serbischen Newssites. Die Zustimmungsbekundungen gingen in die Hunderte, während Kommentare wie "Putin ist verantwortlich" nur Spott ernteten.

    Die serbische Bevölkerung bezieht ihre Informationen über Russland meist aus prorussischen Medien und die Trolle sind ganz auf Kreml-Kinie. Das Ergebnis: Die weitverbreitete Meinung in Serbien, dass die ukrainische Führung in Kiew aus Neonazis besteht und Putin die Krim zu Recht annektiert hat. "Eine weitere Folge war, dass die Unterstützung für die EU-Integration in der Bevölkerung unter 50 Prozent landete. Zum ersten Mal seit dem Sturz von Slobodan Miloševic im Oktober 2000", sagt Jelena Milic, Expertin im Center for Euro-Atlantic Studies in Belgrad. "Es wird sehr schwer, das wieder rückgängig zu machen."
    In Deutschland händigte das Außenministerium unterdessen ein Papier an seine Diplomaten aus, wie man am besten die russischen Standardargumente zum Ukraine-Konflikt entlarvt. Dort findet man zum Beispiel den Vorschlag, auf die Bemerkung "In Kiew sind Faschisten an der Macht" damit zu antworten, dass radikale und rechtsextreme Gruppen nur einen kleinen Teil der Demonstranten ausmachten, und dass rechtsextreme Parteien in den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sehr schlecht abschnitten.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/russische-trollfabrik-eine-insiderin-berichtet-a-1036139.html
    ok spiegel.de.. alles klar russlandbashing und so.. selber schuld..

  3. #3
    Avatar von Lorne Malvo

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    Lilith?

  4. #4
    Avatar von Lynes

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    Ich werd mir das jetzt nicht durchlesen, aber ich hoffe euch ist klar dass Spam-Bots mittlerweile ÜBERALL eingesetzt werden?

    Das was Ihr hier als besonders fiese Sache der Russen darstellt, ist im Internet Normalität. Und leider nicht nur dort, was man dieser Tage an der "unabhängigen, freien Presse" sehen kann, die wenn es um Russland geht fast geschlossen ins selbe Horn bläst.

  5. #5
    Avatar von NovaKula

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  6. #6
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von mujaga Beitrag anzeigen
    ok spiegel.de.. alles klar russlandbashing und so.. selber schuld..
    Du bist ganz schön eingefahren. Es ist doch klar, das die das machen. Dafür haben die Amis NGOs finanziert ebenso gewisse Musikszenen, tun sie noch heute. Nur nicht mehr in dem Ausmaß, weil sie dazu zu arrogant sind.

  7. #7
    Avatar von Kalampakiotis

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    Wer nach diesem Titelbild des Spiegels zum Flugzeugabsturz in der Ukraine dieses Blatt in Sachen Russland noch ernst nimmt, ist selber schuld..

  8. #8
    Avatar von Holzmichl

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    24.682
    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Wer nach diesem Titelbild des Spiegels zum Flugzeugabsturz in der Ukraine dieses Blatt in Sachen Russland noch ernst nimmt, ist selber schuld..
    Stefan Niggemeier | Wie der ?Spiegel? mit dem Vorwurf der ?Kriegshetze? umgeht

  9. #9
    Avatar von Poliorketes

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Xhaka Beitrag anzeigen
    Sie schreiben Tausende Kommentare in Onlineforen - im Dienste der russischen Propaganda und gelockt vom Geld. So auch Lyudmila Savchuk. Doch jetzt hat sie gekündigt und berichtet, wie es in der Trollfabrik des Kreml zugeht.

    Nur kommentare? Die russen müssen aufjedenfall in sachen propaganda aufholen. Da sind die deutschen medien nämlich spitzenreiter.



    Wie sagte der meister der propaganda (göbbels) noch mal? Nachrichten sind nur gut wenn sie unseren interessen dienen.

  10. #10
    Avatar von Xhaka

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    697
    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Nur kommentare? Die russen müssen aufjedenfall in sachen propaganda aufholen. Da sind die deutschen medien nämlich spitzenreiter.



    Wie sagte der meister der propaganda (göbbels) noch mal? Nachrichten sind nur gut wenn sie unseren interessen dienen.
    Das du als Grieche den Westen der deinen Land Milliarden von Euro in den Arsch geschoben hat nicht sonderlich leiden kannst verwundert mich. Ach stimmt ja. Euer Land hat sich ja lieber neue Panzer gekauft anstatt ins Volk und die Wirtschaft zu Investieren. Die Schulden wachsen trotzdem. Jetzt braucht es einen Sündenbock und der Kopf muss in einen neuen Arsch geschoben werden. Da kommt Putin ganz gelegen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Ähhmmm.. Am Konflikt ist der Westen schuld....

    Militärpräsenz im Nachbarland Google Earth und Welpen-Fotos enttarnen russische Soldaten in der Ukraine




    Noch immer streitet Russland ab, dass seine Armee in der Ukraine aktiv ist. Mit einer neuen Methode hat ein US-Thinktank nun die russische Militärpräsenz in dem umkämpften Land nachgewiesen. Satellitenbilder, soziale Medien und Hundefotos haben die russischen Soldaten verraten.



    „Es gibt keine russischen Truppen in der Ukraine“, behauptete Wladimir Putin kürzlich in seiner Fragestunde im Staatsfernsehen. Auch wenn ihm das außerhalb seines eigenen Landes wohl niemand mehr glaubt: Russlands Präsident bestreitet beharrlich, dass seine Armee im Osten der Ukraine aktiv ist.
    In einer neuen Studie will der US-Thinktank „Atlantic Council“ genau das jetzt jedoch stichfest bewiesen haben. „Es gäbe keinen Konflikt in der Ukraine, wenn Putin ihn nicht provozieren würde“, so die Zusammenfassung des Berichts von Damon Wilson, einem der fünf Verfasser.
    Bilder von Soldaten und ihrer Technik als Hilfsmittel

    Um eine russische Militärpräsenz im Donbass nachzuweisen, wurden ungewöhnliche Hilfsmittel verwendet: Nicht nur Satellitenbilder und Google Earth machten sich die Experten zu Nutze, sondern auch soziale Netzwerke und der Eifer russischer Soldaten, auf solchen Plattformen Fotos zu veröffentlichen.
    Geolocation nennen die Autoren ihre Methode: Sie sammelten eine Vielzahl an Bildern, die auf verschiedenen Social-Media-Webseiten veröffentlicht wurden und beispielsweise russische Soldaten oder deren Ausstattung und Waffen zeigten.
    Anschließend versuchten sie festzustellen, wo diese Bilder aufgenommen wurden. Durch aufwendige Suche gelang es unter anderem mittels Aufnahmen von Google Street View, die Gegend zu identifizieren. Und das war häufig in der Ukraine.
    Hundewelpe enttarnt russischen Soldaten

    Oft sind es die russischen Soldaten selbst, die Bilder von sich oder ihrem technischen Gerät veröffentlichen – oder auch von Hundewelpen. Mehrere Soldaten der fünften Panzerbrigade und der 37. motorisierten Infanteriebrigade aus der russischen Region Burjatien fotografierten sich laut Bericht mit einem kleinen Husky auf dem Arm. Diese Fotos landeten auf dem sozialen Netzwerk Vkontakte, dem russischen Facebook.
    Aufgenommen wurden diese Fotos nahe des Ortes Kusminski in Russland an der ukrainischen Grenze. Wenig später fotografierten Journalisten genau diese Brigaden im ostukrainischen Debalzewe. Die Truppen waren also nachweislich von Russland in die Ukraine vorgerückt. Dort kämpften sie um Debalzewe. Einer dieser Soldaten erzählte später der russischen Zeitung „Novaja Gazeta“ sogar selbst, dass er im Kampf um Debalzewe verletzt wurde.
    Eindringen eines Militärkonvois in die Ukraine bewiesen

    Auch Youtube diente den Experten als Ansatzpunkt für ihre Untersuchungen. Im Juli 2014 wurde auf der Internet-Plattform ein Video eines Militärkonvois hochgeladen, der mehrere Panzerhaubitzen transportierte. Mit Hilfe von Satellitenaufnahmen und einer Online-Karte einer russischen Internetfirma ermittelte der US-Thinktank, dass das Video in der russischen Stadt Rostow-am-Don aufgenommen wurde.
    Zwei Monate später filmte ein Fernsehteam des Senders Al-Dschasira eine Militärtruppe im ostukrainischen Nowoasowsk – mit genau demselben Tarnmuster, den identischen weißen Flecken am Geschützturm und gekennzeichnet mit den gleichen Nummern auf den Panzerhaubitzen. Auch in diesem Fall konnte somit bewiesen werden, dass Separatisten von Russland aus in die Ukraine eindrängen.
    Separatisten haben Waffen, die nur aus Russland kommen können

    Satellitenbilder belegen der Studie zufolge außerdem, dass russische Trainingscamps entlang der ukrainischen Grenze den Sammelplatz bilden, von dem aus Militärequipment in die Ukraine transportiert werde.
    Außerdem konnten die Experten eine Vielzahl an Waffen und Munition identifizieren, die sich in den Händen der Separatisten befanden. Der Knackpunkt: Diese werden teilweise nur in Russland hergestellt und nicht vom ukrainischen Militär benutzt.


    "Um zu vertuschen": Putin hat umstrittenes Dekret beschlossen


    Der „Atlantic Council“ untersuchte zudem Einschlaglöcher im Grenzgebiet der Ukraine. Durch Satellitenbilder und Krateruntersuchungen ließ sich die Flugbahn der Geschosse berechnen. So kamen die Autoren zu dem Schluss, dass die Ukraine im Sommer 2014 von russischem Staatsgebiet aus beschossen worden sein muss.

    In letzter Zeit hatten sich Berichte über den Tod von russischen Soldaten im ukrainischen Konfliktgebiet gehäuft. Dass Wladimir Putin in dieser Woche ein Dekret unterzeichnet hat, das Berichte über den Tod von russischen Soldaten „bei Spezialeinsätzen in Friedenszeiten“ verbietet, wertet US-Außenamtssprecher Jeff Rathke als Bestätigung für die Erkenntnisse des Berichts.

    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/militaerpraesenz-im-nachbarland-mit-google-earth-und-welpen-fotos-so-werden-russische-soldaten-in-der-ukraine-enttarnt_id_4716072.html

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