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Russland brandmarkt Nato wegen Angriffskrieg gegen Belgrad vor zehn Jahren

Erstellt von specialForces, 24.03.2009, 13:48 Uhr · 110 Antworten · 5.669 Aufrufe

  1. #11

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    Zitat Zitat von CoolinBan Beitrag anzeigen
    die einzige aggression der nato war die tatsache so lange zu warten und milosevics faschistenregime nicht bereits 1991/92 zu bombardieren.
    Es hätte gereicht Milo zu fassen, oder meinetwegen auch seinen Standort zu bombardieren, man könnte ganz leicht rausfinden wo der sich befindet (Ich erinnere nur an die serbischen Minister, die mit der CIA zu tun hatten), aber stattdessen zerbombt man das ganze Land, mit 500-2500(Laut NATO), wenn nicht noch mehr Toten als Folge.
    Dazu kommt noch der Einsatz von Uran und Streubomben, in zivilen Gebieten und besonders im Kosovo, wo auch zahlreiche Albaner umkamen und die Menschen und die Natur radioaktiv belastet wurden bzw. werden.

    Aber das schert ja keinen, schließlich wird noch heute propagandiert, dass man eine bevorstehende humanitäre Krise abgewehrt hat (Was laut OSZE nicht der Fall war, sondern das Gegenteil bewirkt hat) und dass diese Mittel gerechtfertigt waren. Einfach nur ekelhaft


    Bezüglich Russlands Aussage kann ich nur eins sagen. Die Russen schert es nicht, was damals pasiert ist, ihnen ist es nur wichtig gegen die NATO auszusagen, um ihre Ausdehnung kristiseren zu können. Dennoch haben sie in vielen Punkten Recht.
    Der Angriff wurde ohne Einwilligung der UN gestartet und wiedereinmal wurde von der USA aus auf das globale Recht geschissen. Dazu kommt noch die Doppelmoral, mit der man auf der einen Seite die Albaner vor den Serben schützen will, aber gleichzeitig alle Angriffe auf Serben und ihre Eigentümer, toleriert und nichts dagegen tut, im Gegenteil.
    Ferner frage ich mich, warum ein Zastavawerk und viele andere Industriegebäude zerbombt werden müssen, um Milosevic zu stoppen.

  2. #12

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    es wundert mich wieso damals Russland nicht mit NJET gevotet hat, denn das Veto-Recht hatte Russland schon????

    nur im nachhinein bellen ist feige....
    Der NATO-Angriffskrieg war nicht mit UNO-Mandat gestartet worden, sprich illegal. Die Russsen hätten sicher ihr Veto eingelegt.

  3. #13
    Avatar von specialForces

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    1.759
    Russlands Außenminister: Folgen der Nato-Luftangriffe auf Jugoslawien weiterhin spürbar


    20:21 | 24/ 03/ 2009
    MOSKAU, 24. März (RIA Novosti). Die negativen Folgen der Ereignisse von vor zehn Jahren, als die Nato-Truppen Luftangriffe gegen Jugoslawien geflogen hatten, was letzten Endes zur einseitigen Proklamierung der Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien geführt hat, werden laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow noch lange spürbar bleiben.
    „Wir haben einen zusätzlichen Reizfaktor auf dem Balkan bekommen. Die Folgen dieser Handlungen, die durch die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo trotz der Resolution 1244 fortgesetzt wurden, werden wir bedauerlicherweise noch lange zu spüren bekommen“, sagte Lawrow am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Moskau.
    In Serbien wird am Dienstag der Opfer der Nato-Aggression von vor zehn Jahren gedacht. Die ersten Raketenschläge hatten die Nato-Flugzeuge, die auf Flugzeugträgern im Adriatischen Meer sowie in Militärstützpunkten in mehreren westeuropäischen Ländern stationiert waren, am 24. März 1999 ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates gegen Militärobjekte in serbischen Städten geführt.
    Anlass dafür war die Weigerung der serbischen Behörden, ein ausländisches Militärkontingent im Kosovo stationieren zu lassen, wo die jugoslawische Armee und Polizei gegen die albanischen Extremisten gekämpft hatten.
    Nach unterschiedlichen Schätzungen hatte die Nato-Operation „Barmherziger Engel“ 2500 bis 3000 Zivilisten und rund 1000 Angehörige der jugoslawischen Armee und Polizei das Leben gekostet. Weitere 10 000 Menschen wurden verletzt.
    „Unsere Haltung gegenüber diesen Handlungen hat sich nicht geändert. Diese Handlungen hatten außerhalb des internationalen Rechtsfeldes gelegen, waren in Verletzung der UN-Charta beschlossen worden und waren der Stabilität in Europa keineswegs förderlich, ganz zu schweigen von den zahlreichen Leiden, die sie dem serbischen Volk gebracht hatten“, sagte Lawrow.

  4. #14
    Soulino
    danke nato.

  5. #15
    Avatar von valamala

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    167
    Wer hätte den Russland gefragen.

  6. #16

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    11.391
    alle die die russische politik für gerechtfertigt halten, sollten ihre koffer packen und den nächsten flieger dorthin nehmen,
    bitte nur ein one way ticket.

    wer gegen die westliche alianz als übel empfindet hat im westen nichts zu suchen.

    Ruusland und Tschetschenien





    Menschenrechtler und internationale Persönlichkeiten bilanzieren zum Krieg in Tschetschenien
    4.11.1999: Die Witwe von Andrej Sacharow, Frau Jelena Bonner, sagte vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats über Tschetschenien aus. In ihrem letzten Absatz fasst sie die Lage zusammen: "Flächenbombardements, Bombardierungen von Städten, Dörfern und Flüchtlingskonvois stellen eine schwere Verletzung der Genfer Konventionen über den Schutz von Zivilisten in Kriegszeiten und den Protokollen zur Konvention dar. Dies zeigt die extreme Missachtung dieser wichtigen internationalen Abkommen durch die russische Regierung. Die Methoden der Kriegsführung zeigen, dass dies kein Krieg gegen Terroristen ist. Die russischen Generäle versuchen, einen großen Teil der tschetschenischen Nation auszulöschen. Das Ziel ist es, Tschetschenien, ohne die Tschetschenen als Teil der Russischen Föderation zu behalten: Dies ist Völkermord. Dies ist nicht wieder eine Verletzung von Menschenrechten, dies ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Völkermord kann nicht länger eine innerrussische Angelegenheit bleiben, egal, wie lange Präsident Jelzin und Putin dies betonen mögen."
    Jelena Bonner in Relief Web (www.reliefweb.int) 4.11.1


  7. #17
    Dzek Danijels
    Zitat Zitat von Soulino Beitrag anzeigen
    danke nato.
    noch so einer der zuerst uck ganz laut gerufen hat, dann als er sah uck kriegen auf sack, ganz laut njato njato und usa schreien musste..........

  8. #18

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    11.391
    was hat die russische und serbische politik gemein??

    serbien in Kosova

    Kosovo | 24.03.2009
    Das Dorf der Witwen

    Sofije Rashkaj und Dile Prekpalaj
    Am 24.03.1999 begann die NATO ihre Luftangriffe auf die Bundesrepublik Jugoslawien. Kurz darauf begannen serbische Truppen mit der Vertreibung der mehr als 700.000 Kosovo-Albaner. Mehr als 5000 Albaner wurden umgebracht.

    Zwölf Frauen sitzen im schlichten Büroraum des Bäuerinnenvereins des Dorfes Klein Krusha im Süden des Kosovo. Diese Albanerinnen sind Witwen und Waisen. Sie haben ihre Ehemänner, Väter und Söhne vor zehn Jahren verloren.

    Am Freitag, den 26. März 1999, trieben plötzlich aufgetauchte serbische Truppen die Bewohner Klein Krushas zusammen. Sofije Rashkaj sah ihren Mann und ihren Sohn nie wieder. "Serbische Polizisten und Soldaten haben uns Frauen verjagt. Die männlichen Kinder durften wir nur mitnehmen, wenn sie jünger als zehn Jahre alt waren", erzählt sie. Sie ist mit mehr als 200 Frauen über den Fluss Drin in ein Dorf am anderen Ufer geflohen. "Die Leute dort haben uns geholfen." Nach drei Tagen seien sie weiter zu Fuß über die albanische Grenze geflohen.

    Sechs Überlebende, 115 Tote

    Das Dorf der Witwen | Europa | Deutsche Welle | 24.03.2009

    die terroristen leben noch in serbien.

  9. #19

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    Zitat Zitat von Prinzessin Lillifee Beitrag anzeigen
    noch so einer der zuerst uck ganz laut gerufen hat, dann als er sah uck kriegen auf sack, ganz laut njato njato und usa schreien musste..........
    wer hat zuletzt njato njato gerufen....
    überleg noch mal ganz genau...

  10. #20
    Avatar von Epirote

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    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    alle die die russische politik für gerechtfertigt halten, sollten ihre koffer packen und den nächsten flieger dorthin nehmen,
    bitte nur ein one way ticket.

    wer gegen die westliche alianz als übel empfindet hat im westen nichts zu suchen.

    Ruusland und Tschetschenien





    Menschenrechtler und internationale Persönlichkeiten bilanzieren zum Krieg in Tschetschenien
    4.11.1999: Die Witwe von Andrej Sacharow, Frau Jelena Bonner, sagte vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats über Tschetschenien aus. In ihrem letzten Absatz fasst sie die Lage zusammen: "Flächenbombardements, Bombardierungen von Städten, Dörfern und Flüchtlingskonvois stellen eine schwere Verletzung der Genfer Konventionen über den Schutz von Zivilisten in Kriegszeiten und den Protokollen zur Konvention dar. Dies zeigt die extreme Missachtung dieser wichtigen internationalen Abkommen durch die russische Regierung. Die Methoden der Kriegsführung zeigen, dass dies kein Krieg gegen Terroristen ist. Die russischen Generäle versuchen, einen großen Teil der tschetschenischen Nation auszulöschen. Das Ziel ist es, Tschetschenien, ohne die Tschetschenen als Teil der Russischen Föderation zu behalten: Dies ist Völkermord. Dies ist nicht wieder eine Verletzung von Menschenrechten, dies ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Völkermord kann nicht länger eine innerrussische Angelegenheit bleiben, egal, wie lange Präsident Jelzin und Putin dies betonen mögen."
    Jelena Bonner in Relief Web (www.reliefweb.int) 4.11.1

    Was hat das mit dem Thema zu tun?

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