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Russland: Sicherheitsrat rechnet mit Kriegsereignissen - atomarer Präventivschlag?

Erstellt von Cobra, 25.10.2009, 00:10 Uhr · 40 Antworten · 1.455 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Franko

    Registriert seit
    06.01.2007
    Beiträge
    3.128
    . . .

    und mit dem Atomaren Schrott ist dann die Welt Beschäftigt,
    weil Russland nicht in der Lage dazu ist . . .




    Erbe des Kalten Krieges

    Entsorgung von verstrahltem Schrott

    In Zeiten des Kalten Krieges war Murmansk, nördlich des Polarkreises, Stützpunkt der russischen Nordmeerflotte. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden viele der überalterten Atom-U-Boote ausgemustert. Sie liegen heute als radioaktiver Schrott im Sperrgebiet des Militärhafens. Die atomar getriebenen U-Boote müssen ähnlich verschrottet werden wie ausgediente Atommeiler. Und das ist teuer und kompliziert.
    Viele der zum Teil demontierten Atom-U-Boote liegen vertäut an Pontons in den Buchten um Murmansk im Nordmeer. Wenn die Segmente mit den Reaktoren zu lange im Wasser liegen oder sinken, gelänge Radioaktivität ins Wasser. Hilfe bei der Entsorgung der gefährlichen U-Boot-Altlasten leistet ein deutsch-russischen Projekt.

    Tickende Zeitbomben

    Im Jahr 2002 wurde auf dem G8-Gipfel im kanadischen Kananaskis die "Globale Partnerschaft gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und -materialien" gegründet. Dies war der Beginn eines deutsch-russischen Gemeinschaftsprojektes, um den nuklearen Schrott aus dem Kalten Krieg zu entsorgen. Die Bundesregierung wird sich mit insgesamt 600 Millionen Euro an dem Projekt beteiligen, davon sind 300 Millionen Euro bereits geflossen.



    ZDF
    Schilder warnen vor nuklearer Strahlung.



    Alle ausgemusterte Atom-U-Boot-Flotte sollen demontiert werden. Die umweltgerechte Entsorgung der Reaktoren ist für Russland ein Riesenproblem. Von den fast 200 ausrangierten Atom-U-Booten liegen 120 im Nordwesten Russlands. Von diesen sind 33 bereits entsorgt und 45 zu 3er Sektionen verarbeitet worden. Die meisten Stahlkolosse, die bis zu 170 Meter lang sind, wurden in den letzten 15 Jahren aus dem Verkehr gezogen und dümpeln nun als tickende Zeitbomben im militärischen Sperrgebiet. Die größte Sorge jedoch war, dass Terroristen radioaktives Material aus dem Gebiet schmuggeln könnten. Nach Informationen des Geheimdienstes ist das jedoch bislang nicht geschehen.





    ZDF
    Im Trockendock werden die Boote entsorgt.

    Verschrottung von U-Booten

    Die Schiffsreparaturwerft NERPA und andere Werften im militärischen Sperrgebiet wurden von 2004 bis 2006 modernisiert, um vor Ort die Atom-U-Boote abzuwracken. Die großen U-Boote der Typhoon- und der Oscar-Klasse bestehen aus rund zwölf Abschnitten. Sie sind durch Schotten voneinander getrennt. Ein Segment enthält den Reaktor, der das U-Boot angetrieben und mit Strom versorgt hat. Vor der Demontage haben die russischen Behörden die hochradioaktiven Kernbrennstäbe und Waffen aus den Booten entfernt.





    ZDF
    Das Atom-U-Boot wird in alle Einzelteile zerlegt.

    Die weitere Zerlegung koordinieren deutsche Ingenieure. Ein Großteil ist konventioneller Schrott mit massenweise Kabeln, Instrumenten, Belüftungssystemen und Luken. Vieles kann recycelt werden. Kontaminierte Rohrleitungen des Kühlsystems werden getrennt entsorgt. Manche U-Boote waren sogar aus teurem Titan gebaut - das macht die Entsorgung rentabel.




    ZDF
    Grafik der Reaktor-Sektion



    Schwimmender Nuklearmüll

    Die Sektion mit dem Kernreaktor ist der am stärksten kontaminierte Teil des U-Bootes. Als erster Schritt wird diese Sektion mit den beiden angrenzenden Sektionen vom Rumpf getrennt. Sind die Schotten dicht, ist solch ein Abschnitt schwimmfähig und kann im Wasser gelagert werden, während der Rest des U-Bootes verschrottet wird. Etwa 40 Atom-U-Boote haben russische Ingenieure auf diese Weise bis auf diese so genannten verstrahlten 3er-Sektionen demontiert. Sie schwimmen im militärischen Sperrgebiet der Saida-Bucht in der Nähe von Murmansk. Aber auch die 3er-Sektionen müssen irgendwann an Land, um in der Werft NERPA für die Zwischenlagerung vorbereitet zu werden.





    ZDF
    Das Zwischenlager für Reaktor-Segmente wird zwölf Hektar groß.

    Dann werden die angrenzenden Sektionen abgetrennt, so dass nur noch der Reaktor im intakten Druckkörper des U-Bootes übrig bleibt. Sind die Öffnungen mit riesigen Stahlblechen versiegelt, so entsteht ein Behälter, der nicht nur den Reaktor, sondern auch weiteren verstrahlten Schrott aufnehmen kann.





    Da viele Reaktoren nach unten hin abstrahlen, werden sie zusätzlich mit Beton- und Bleiplatten isoliert. Danach werden diese bis zu 1500 Tonnen schweren Einheiten mit Schleppkähnen in die circa 25 Kilometer entfernte Saidabucht geschleppt.

    Auf insgesamt zwölf Hektar werden im Granitgestein riesige, ein Meter dicke Betonlagerflächen geschaffen für 150 Reaktorsektionen, den Reaktoren von 28 nuklear betriebenen Atomeisbrechern und anderen Schiffen. In frühestens 70 bis 80 Jahren ist die Strahlung des nuklearen Mülls so weit reduziert, dass die Verschrottung der Reaktoren nicht mehr gefährlich ist.








    Quelle:
    Erbe des Kalten Krieges - ZDF.de

  2. #12
    Kelebek
    Russland hat nur Gas, sonst gar nichts. Bald ist Europa unabhängig von russischen Gasen und dann siehts in Russland auch bitter aus, typisch für ein kommunistisches Land.

  3. #13
    Avatar von Naprelje

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    95
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Du, ich sag dir mal was, ich bin ein Bewunderer Putins, er weis wie man Politik macht und sich nicht verarschen lässt (gut, einige Dinge würde ich anders machen).

    Ich wünschte, auf dem Balkan hätten wir ebenfalls solche Leute, damit mal etwas aus unseren Staaten wird
    Bitte Putin bewundern????

    Die Russen lassen sich seine Politik NUR gefallen weil endlich Stabilität eingekehrt ist und sie auf Arbeit und endlich auf Wohlstand hoffen.

    Doch das verdanken sie nicht NUR Putin, auch wenn er seinen Teil dazu beigetragen hatt..

    Viel mehr was es der Anstieg der Rohstoffpreise und die Öffnung des Russischen Marktes

    Jetzt ist aber ihre Wirtschaft sehr abgeflacht und die Stimmung schwingt um dank der Wirtschafts Krise..

    Aber der liebe Putin hat ja Vorgesorgt keine Pressefreiheit mehr alle Medien unter Kontrolle Berlusconi lässt grüßen sind ja richtige Busenfreunde die zwei.

  4. #14

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    20.935
    Zitat Zitat von Naprelje Beitrag anzeigen
    Bitte Putin bewundern????

    Die Russen lassen sich seine Politik NUR gefallen weil endlich Stabilität eingekehrt ist und sie auf Arbeit und endlich auf Wohlstand hoffen.

    Doch das verdanken sie nicht NUR Putin, auch wenn er seinen Teil dazu beigetragen hatt..

    Viel mehr was es der Anstieg der Rohstoffpreise und die Öffnung des Russischen Marktes

    Jetzt ist aber ihre Wirtschaft sehr abgeflacht und die Stimmung schwingt um dank der Wirtschafts Krise..

    Aber der liebe Putin hat ja Vorgesorgt keine Pressefreiheit mehr alle Medien unter Kontrolle Berlusconi lässt grüßen sind ja richtige Busenfreunde die zwei.
    Du vergisst zum Beispiel den Georgien Krieg wo Putin 4 Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat

    1. Sieg
    2. Verhinderung von NATO-Beitritt Georgiens
    3. Klargemacht, dass Russland wieder ein Global Player ist
    4. Revanche für das Kosovo mit Abchasien und Südossetien

    Er ist nicht irgendein bestechlicher Bauer wie unsere Idioten in den Sesseln, er ist geschulter Ex-KGBler und weis wie das Spiel in der Geopolitik läuft.
    Er wird Russland stark machen und deswegen hoffe ich auch eine ähnliche Person in unseren Gebieten

  5. #15

    Registriert seit
    04.05.2009
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    13.681
    Russland fällt wie Yugoslavia.
    wieviele Völker leben darin?

  6. #16

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    13.681
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Du vergisst zum Beispiel den Georgien Krieg wo Putin 4 Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat

    1. Sieg
    2. Verhinderung von NATO-Beitritt Georgiens
    3. Klargemacht, dass Russland wieder ein Global Player ist
    4. Revanche für das Kosovo mit Abchasien und Südossetien

    Er ist nicht irgendein bestechlicher Bauer wie unsere Idioten in den Sesseln, er ist geschulter Ex-KGBler und weis wie das Spiel in der Geopolitik läuft.
    Er wird Russland stark machen und deswegen hoffe ich auch eine ähnliche Person in unseren Gebieten
    Wat für Player digger?
    Kämm dir lieber deine Locken 100 mal.
    Es gibt höchstens 70 Millionen Russen,
    alle anderen sind Usbeker,Georgier,Kasachen usw.
    Die zahl der Russen sinkt.

  7. #17
    Avatar von Naprelje

    Registriert seit
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    95
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Du vergisst zum Beispiel den Georgien Krieg wo Putin 4 Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat

    1. Sieg
    2. Verhinderung von NATO-Beitritt Georgiens
    3. Klargemacht, dass Russland wieder ein Global Player ist
    4. Revanche für das Kosovo mit Abchasien und Südossetien

    Er ist nicht irgendein bestechlicher Bauer wie unsere Idioten in den Sesseln, er ist geschulter Ex-KGBler und weis wie das Spiel in der Geopolitik läuft.
    Er wird Russland stark machen und deswegen hoffe ich auch eine ähnliche Person in unseren Gebieten
    Stimmt recht hast du er bewies damit das er Mut hatt zu handeln aber trotzdem ist Russland ein kleiner Spieler man kann sie gleichsetzen mit Frankreich und Großbrittanien...

    Doch zu den wirklichen Global Player wie China und USA wird Russland nie wieder aufschließen, er hatt zuviele interen Probleme um eine richtige Außenpolitik zu Verfolgen.

    Armut, politische Gegner, Korruption,

    Seine Sorge gilt der Zukunft den er weiß so gut wie jeder das Europa in der Zukunft nicht mehr abhängig sein wird vom russischen Gas was dann?

    Einen Schachzug hatt er schon getätigt mit Opel er braucht Know How im Land um eine stabile Wirtschaft aufzubauen sonst wird er schneller Fallen als er es selbst glaubt

  8. #18
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Russland fällt wie Yugoslavia.
    wieviele Völker leben darin?
    Pass auf mit so Sprüchen, Bosnien ist auch so ein Staat (leider auch noch in einem viel maroderem Zustand als Russland)

  9. #19

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    Zitat Zitat von Roberto Beitrag anzeigen
    Wat für Player digger?
    Kämm dir lieber deine Locken 100 mal.
    Es gibt höchstens 70 Millionen Russen,
    alle anderen sind Usbeker,Georgier,Kasachen usw.
    Die zahl der Russen sinkt.
    Nein, 80% der Einwohner Russlands sind Russen. Bei 140 Mio Einwohnern macht das ca. 112 Mio!

  10. #20
    Avatar von Franko

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    3.128
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    1.
    2.
    3.
    4. Revanche für das Kosovo mit Abchasien und Südossetien

    .
    .
    .


    Revanche ? ? ?


    Eher Eigentor ! ! !


    Russland hat die einseitige Unabhängigkeitserklärung der einstigen serbischen Provinz Kosovo immer heftig verurteilt und den Befürwortern illegales und unmoralisches Verhalten vorgeworfen. Nun beschreitet Moskau im Konflikt mit Georgien einen ähnlichen Weg.



    .

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