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Russland will mit NATO-Mitglied Griechenland militärisch enger kooperieren

Erstellt von El Greco, 22.05.2008, 18:54 Uhr · 14 Antworten · 2.553 Aufrufe

  1. #1
    El Greco

    Russland will mit NATO-Mitglied Griechenland militärisch enger kooperieren

    Der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow, der zu einem Arbeitsbesuch in Athen weilt, wird am Mittwoch mit der griechischen Führung über die militärische Zusammenarbeit sowie die Probleme bei der Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen sprechen.

    Am Dienstag führte Iwanow in der griechischen Hauptstadt Verhandlungen mit der Außenministerin Dora Bakojanni und dem Präsidenten Karolos Papoulias Gespräche. Zudem traf er sich mit dem Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Christodoulos.

    Iwanow besuchte auch den Stützpunkt der griechischen Kriegsmarine "Amphiali", wo Luftkissen-Landungsschiffe "Subr" stationiert sind, die von Russland geliefert wurden.

    Der Verteidigungsminister hob hervor, dass Griechenland einer der führenden Partner Russlands unter den NATO-Ländern sei.

    "Wir liefern verschiedene Arten von Verteidigungswaffen und Technik an Griechenland. Unlängst integrierte Russland die griechischen Luftverteidigungsmittel mit langer und kurzer Reichweite in ein einheitliches System", erklärte Iwanow vor der Presse.

    Wie der RIA-Novosti-Korrespondent berichtet, ist zu erwarten, dass Iwanow bei einem Treffen mit dem griechischen Verteidigungsminister Evangelos Meimarakis am Mittwoch die militärtechnische Zusammenarbeit besprechen wird.

    Iwanow wird auch mit dem Premierminister von Griechenland, Konstantinos Karamanlis, zusammentreffen und mit ihm über die Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und deren Träger sprechen.

    Wie Sergej Rybakow, Leiter der Informations- und PR-Verwaltung des russischen Verteidigungsministeriums, mitteilte, werden während der Treffen am Mittwoch auch Themen zur globalen Sicherheit und die Atomprogramme von Iran und Nordkorea behandelt.

    Nach dem Besuch in Griechenland wird Iwanow in die ukrainische Hauptstadt Kiew weiterreisen, wo er am Donnerstag an der erstmaligen Sitzung des Ausschusses für Sicherheit der russisch-ukrainischen Kommission teilnehmen wird. Die Verteidigungsminister der beiden Länder sind Co-Vorsitzende des Sicherheitsausschusses.

    "In der Sitzung wird unter anderem die Unterzeichnung des Plans der Zusammenarbeit zwischen den Verteidigungsministerien Russlands und der Ukraine im Jahr 2007 erwartet", teilte Rybakow mit.

  2. #2
    El Greco
    Griechenland kauft zunehmend mehr Kampftechnik aus Russland. Nach Luftverteidigungssystemen erwarb das Land jetzt drei Luftkissen-Landungsschiffe des Typs Subr.

    Die griechische Seite schwärmt dabei in großen Tönen. Davon konnte sich der russische Verteidigungsminister von Russland, Sergej Iwanow, während seines Arbeitsbesuches in Griechenland überzeugen.

    Bei einem Besuch im Flottenstützpunkt "Amphiali" bei Athen verwies er auf den Fortschritt in der militärtechnischen Beziehung zwischen den beiden Ländern, der den beiderseitigen Interessen entspricht.

    Der Verteidigungsminister war auch an Bord der "Subr" der griechischen Seestreitkräfte. Drei dieser Schiffe verkaufte Russland an Griechenland für 150 Millionen US-Dollar. Weitere 50 Millionen US-Dollar werden die russische Staatskasse füllen, nachdem das vierte Schiff in "Amphiali" eintreffen wird. Mit ihm wird aus Sankt Petersburg auch die Besatzung, die in Russland ausgebildet wird, in die Heimat zurückkehren.

    Dieses Schiff, das auf der Meeresoberfläche gleitet, kann eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h (bis zu 60 Meilen) erreichen. Es eignet sich bestens zum Schutz der zahlreichen griechischen Inseln, sehr schwierig ist es, die "Subr" mit Hilfe von Radargeräten zu orten, denn sie saust in einer dichten Wolke von Wasserstaub. Es ist praktisch unmöglich, das Luftkissen-Landungsschiff mit einem Torpedo zu treffen, denn er wird unter dem Luftkissen "durchgleiten", ohne dabei in Kontakt zu kommen. Bei einer Fahrt kann die "Subr" etwa zehn Schützenpanzerwagen (140 Mann), 500 Soldaten mit Sturmgepäck oder vier mittlere Panzer transportieren. Das Schiff ist mit zwei Sechsrohr-Maschinenkanonen bewaffnet, die in einer Minute 4000 Geschosse abschießen. Es hat an seinem Bord auch den Mehrfachraketenwerfer "Smertsch".

    In der Liste der Importländer von russischer Waffentechnik steht Griechenland nimmt eine besondere Stelle ein. Denn es ist das einzige NATO-Mitglied, das Erzeugnisse der russischen Rüstungsindustrie erwirbt. Dabei nicht nur Marinetechnik. Mit Hilfe Russlands schuf Griechenland das beste Luftverteidigungssystem der Mittelmeerregion. Die Fla-Raketen sichern den Archipel vor einem Luftangriff in einem großen Bereich von Höhen und Entfernungen ab. Betrachtet man das gesamte Paket der Exportlieferungen von Waffen, betrug es mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar.

    Dennoch läuft nicht alles reibungslos ab, schrieb die Zeitung "Rossijskaja Gaseta". Iwanow machte kein Hehl daraus, dass es zum Beispiel Probleme mit den Lieferungen von Ersatzteilen und Baugruppen für die Luftkissen-Landungsschiffe nach Griechenland gebe. Die Ursache liegt in der griechischen Gesetzgebung, die die Unterzeichnung solcher Verträge erst nach einer Ausschreibung erlaubt. Der russische Produzent hat in Griechenland keine Konkurrenten. Die Ukraine versuchte, Kampftechnik anzubieten - ein Landungsschiff wurde an Athen verkauft. Doch die russischen Produzenten weigerten sich, für fremde Beanstandungen zu haften. Im Ergebnis wurde beschlossen, das russisch-griechische Joint Venture "Rosoboronexport-Hellas" zu nutzen.

  3. #3

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    Griechenland kauft zunehmend mehr Kampftechnik aus Russland. Nach Luftverteidigungssystemen erwarb das Land jetzt drei Luftkissen-Landungsschiffe des Typs Subr.

    Die griechische Seite schwärmt dabei in großen Tönen. Davon konnte sich der russische Verteidigungsminister von Russland, Sergej Iwanow, während seines Arbeitsbesuches in Griechenland überzeugen.

    Bei einem Besuch im Flottenstützpunkt "Amphiali" bei Athen verwies er auf den Fortschritt in der militärtechnischen Beziehung zwischen den beiden Ländern, der den beiderseitigen Interessen entspricht.

    Der Verteidigungsminister war auch an Bord der "Subr" der griechischen Seestreitkräfte. Drei dieser Schiffe verkaufte Russland an Griechenland für 150 Millionen US-Dollar. Weitere 50 Millionen US-Dollar werden die russische Staatskasse füllen, nachdem das vierte Schiff in "Amphiali" eintreffen wird. Mit ihm wird aus Sankt Petersburg auch die Besatzung, die in Russland ausgebildet wird, in die Heimat zurückkehren.

    Dieses Schiff, das auf der Meeresoberfläche gleitet, kann eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h (bis zu 60 Meilen) erreichen. Es eignet sich bestens zum Schutz der zahlreichen griechischen Inseln, sehr schwierig ist es, die "Subr" mit Hilfe von Radargeräten zu orten, denn sie saust in einer dichten Wolke von Wasserstaub. Es ist praktisch unmöglich, das Luftkissen-Landungsschiff mit einem Torpedo zu treffen, denn er wird unter dem Luftkissen "durchgleiten", ohne dabei in Kontakt zu kommen. Bei einer Fahrt kann die "Subr" etwa zehn Schützenpanzerwagen (140 Mann), 500 Soldaten mit Sturmgepäck oder vier mittlere Panzer transportieren. Das Schiff ist mit zwei Sechsrohr-Maschinenkanonen bewaffnet, die in einer Minute 4000 Geschosse abschießen. Es hat an seinem Bord auch den Mehrfachraketenwerfer "Smertsch".

    In der Liste der Importländer von russischer Waffentechnik steht Griechenland nimmt eine besondere Stelle ein. Denn es ist das einzige NATO-Mitglied, das Erzeugnisse der russischen Rüstungsindustrie erwirbt. Dabei nicht nur Marinetechnik. Mit Hilfe Russlands schuf Griechenland das beste Luftverteidigungssystem der Mittelmeerregion. Die Fla-Raketen sichern den Archipel vor einem Luftangriff in einem großen Bereich von Höhen und Entfernungen ab. Betrachtet man das gesamte Paket der Exportlieferungen von Waffen, betrug es mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar.

    Dennoch läuft nicht alles reibungslos ab, schrieb die Zeitung "Rossijskaja Gaseta". Iwanow machte kein Hehl daraus, dass es zum Beispiel Probleme mit den Lieferungen von Ersatzteilen und Baugruppen für die Luftkissen-Landungsschiffe nach Griechenland gebe. Die Ursache liegt in der griechischen Gesetzgebung, die die Unterzeichnung solcher Verträge erst nach einer Ausschreibung erlaubt. Der russische Produzent hat in Griechenland keine Konkurrenten. Die Ukraine versuchte, Kampftechnik anzubieten - ein Landungsschiff wurde an Athen verkauft. Doch die russischen Produzenten weigerten sich, für fremde Beanstandungen zu haften. Im Ergebnis wurde beschlossen, das russisch-griechische Joint Venture "Rosoboronexport-Hellas" zu nutzen.
    Haben die Griechen kein Geld mehr

  4. #4
    El Greco
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Haben die Griechen kein Geld mehr
    Wie kommste drauf?

  5. #5

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    Wie kommste drauf?
    nichtmal mehr die chinesen wollen bei den russen einkaufen
    sie kaufen nur ersatzteile

  6. #6
    Avatar von Hellenic-Pride

    Registriert seit
    08.05.2008
    Beiträge
    8.520
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    Griechenland kauft zunehmend mehr Kampftechnik aus Russland. Nach Luftverteidigungssystemen erwarb das Land jetzt drei Luftkissen-Landungsschiffe des Typs Subr.

    Die griechische Seite schwärmt dabei in großen Tönen. Davon konnte sich der russische Verteidigungsminister von Russland, Sergej Iwanow, während seines Arbeitsbesuches in Griechenland überzeugen.

    Bei einem Besuch im Flottenstützpunkt "Amphiali" bei Athen verwies er auf den Fortschritt in der militärtechnischen Beziehung zwischen den beiden Ländern, der den beiderseitigen Interessen entspricht.

    Der Verteidigungsminister war auch an Bord der "Subr" der griechischen Seestreitkräfte. Drei dieser Schiffe verkaufte Russland an Griechenland für 150 Millionen US-Dollar. Weitere 50 Millionen US-Dollar werden die russische Staatskasse füllen, nachdem das vierte Schiff in "Amphiali" eintreffen wird. Mit ihm wird aus Sankt Petersburg auch die Besatzung, die in Russland ausgebildet wird, in die Heimat zurückkehren.

    Dieses Schiff, das auf der Meeresoberfläche gleitet, kann eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h (bis zu 60 Meilen) erreichen. Es eignet sich bestens zum Schutz der zahlreichen griechischen Inseln, sehr schwierig ist es, die "Subr" mit Hilfe von Radargeräten zu orten, denn sie saust in einer dichten Wolke von Wasserstaub. Es ist praktisch unmöglich, das Luftkissen-Landungsschiff mit einem Torpedo zu treffen, denn er wird unter dem Luftkissen "durchgleiten", ohne dabei in Kontakt zu kommen. Bei einer Fahrt kann die "Subr" etwa zehn Schützenpanzerwagen (140 Mann), 500 Soldaten mit Sturmgepäck oder vier mittlere Panzer transportieren. Das Schiff ist mit zwei Sechsrohr-Maschinenkanonen bewaffnet, die in einer Minute 4000 Geschosse abschießen. Es hat an seinem Bord auch den Mehrfachraketenwerfer "Smertsch".

    In der Liste der Importländer von russischer Waffentechnik steht Griechenland nimmt eine besondere Stelle ein. Denn es ist das einzige NATO-Mitglied, das Erzeugnisse der russischen Rüstungsindustrie erwirbt. Dabei nicht nur Marinetechnik. Mit Hilfe Russlands schuf Griechenland das beste Luftverteidigungssystem der Mittelmeerregion. Die Fla-Raketen sichern den Archipel vor einem Luftangriff in einem großen Bereich von Höhen und Entfernungen ab. Betrachtet man das gesamte Paket der Exportlieferungen von Waffen, betrug es mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar.

    Dennoch läuft nicht alles reibungslos ab, schrieb die Zeitung "Rossijskaja Gaseta". Iwanow machte kein Hehl daraus, dass es zum Beispiel Probleme mit den Lieferungen von Ersatzteilen und Baugruppen für die Luftkissen-Landungsschiffe nach Griechenland gebe. Die Ursache liegt in der griechischen Gesetzgebung, die die Unterzeichnung solcher Verträge erst nach einer Ausschreibung erlaubt. Der russische Produzent hat in Griechenland keine Konkurrenten. Die Ukraine versuchte, Kampftechnik anzubieten - ein Landungsschiff wurde an Athen verkauft. Doch die russischen Produzenten weigerten sich, für fremde Beanstandungen zu haften. Im Ergebnis wurde beschlossen, das russisch-griechische Joint Venture "Rosoboronexport-Hellas" zu nutzen.
    Guter Kauf muss ich sagen....

  7. #7
    Avatar von BaBa_SaAd

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    22
    wenn die griechen mir russland enger militärisch arbeiten will was machen die dann in der nato???????

  8. #8
    Avatar von Mr.Mackey

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    888
    Da freuen sich die die Griechischen Soldaten.

    KOSTENLOSEN WODKA FÜR ALLE !

  9. #9

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    Beiträge
    800
    Ich kann nur hoffen, dass diese Waffen nicht benutzt werden.
    Menschen die Waffen verkaufen, sind Menschen die auch dafür sorgen dass sie Verwendung finden.
    Die Geschichte hat gezeigt, dass es sich hierbei um Personen handelt, die keine Religion und auch keinen Bezug zu irgendeiner nationalen Zugehörigkeit haben.
    Statt dessen, brufen sie Volksgruppen im Namen der Religion oder der Nation, für ihr Vaterland, welches ihnen slebst nicht am Herzen liegt, zu sterben.
    Bisher waren es doch immer die Arbeiter, die solche schweren Waffen bezahlt haben um sich damit gegenseitig umzubringen.
    Vielleicht gibt es für den Geschmack einiger einflussreicher Persönlichkeiten, im Moment zu viele Menschen auf dieser Welt.

    Hoffentlich gibt es ab jetzt für immer Frieden auf dem Balkan, denn wir hatten hier genug Kriege für mindestens 20 Planeten...

  10. #10
    Baader
    Auf irgendeine Weise fehlt mir der Warschauer Pakt zunehmends. Was bringt das verdammte Verbrecherpack mit den vier Buchstaben, wenn es keine Gegenseite mehr gibt?

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