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Sammelthread EU-Beitrittsverhandlungen Mazedoniens

Erstellt von Albanesi, 05.02.2005, 12:35 Uhr · 162 Antworten · 4.309 Aufrufe

  1. #121

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    Zitat Zitat von montagnes-noires
    Zitat Zitat von Lara_TR
    er ist grieche ihr müsst ihn verstehen!!! zwar eu-land...aber haben kein richtiges mitsprache recht!!! und bescheissen die kommision andauernd!!!

    also in mazedonien leben die menschen aneinander vorbei!! die eine seite die mazedonier...auf der anderen die albaner.....daher sollte die eu...dem land helfen die stabilität zu festigen!!!

    und nicht leere versprechungen aussprechen!!! aber mazedonien wird sicher vor serbien eu kommen...und bih...
    Laber nicht immer so viel mist, Fräulein (Edit, Mitsurugic ).
    Dein Propaganda dreck kannst du auf kosova.de verzapfen da bist du sicher erwünscht

    du kennst dich wahrscheinlich besser in inneren mazedonischen angelegenheiten aus als andere, da montenegro an Fyrom grenzt.....

  2. #122

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    1.031
    is das so schlimm??? wenn ich darüber bescheid wüsste???

    ich bin osmanin...ich kenn doch meine ehemaligen kolonien :P

  3. #123

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    Freude in Skopje über EU-Kandidaten-Status

    http://www.nzz.ch/2005/12/19/al/articleDF5UD.html

    19. Dezember 2005, Neue Zürcher Zeitung





    Freude in Skopje über EU-Kandidaten-Status
    Neuer Impuls für die Fortsetzung der Reformpolitik

    Mit grosser Erleichterung hat die Regierung Mazedoniens auf den Entscheid der Staats- und Regierungschefs der EU reagiert, dem Land den EU-Kandidaten-Status zu geben. Die Chancen für die Fortsetzung der Reformpolitik bleiben damit intakt.




    ahn. Skopje, 18. Dezember

    Mit grosser Erleichterung ist in Skopje die Nachricht aus Brüssel aufgenommen worden, dass die Europäische Union nun Mazedonien den Kandidaten-Status verliehen hat. Am Samstagabend versammelten sich mehrere tausend Leute in dichtem Schneetreiben auf dem Hauptplatz von Skopje, um den Entscheid der EU-Staats- und -Regierungschefs zu feiern.

    Auch Albaner als Helden der Nation
    Ein Schauspieler, der aufzählte, was Mazedonien seinerseits Europa gegeben habe, zählte neben Philipp von Makedonien und den mazedonischen Unabhängigkeitskämpfern um 1900 auch den albanischen Helden Skanderbeg und die albanischstämmige Skopjerin Mutter Teresa auf. Gleichgültig, was realhistorisch davon zu halten ist, die Ernennung ethnisch albanischer Repräsentanten in die Ehrengalerie des Landes ist ein wichtiges Novum auf dem Weg zu einer multiethnischen Demokratie.
    Ohne Druck und Förderung durch die EU bliebe sie wohl undenkbar. Ministerpräsident Vlado Buckovski sagte in seiner kurzen Rede, das Land habe seinen neuen Status durch Reformen redlich verdient. Noch sei viel zu tun, aber am Schluss werde Mazedonien dort sein, wo es hingehöre, im Schoss der europäischen Familie.

    In der Öffentlichkeit war der Optimismus nach der positiven Empfehlung der Europäischen Kommission allmählich von düsteren Verschwörungstheorien verdrängt worden. Es ging das Gerücht eines serbisch-französischen Komplotts: Serbien habe seinen traditionellen Alliierten davon überzeugt, Mazedonien Steine in den Weg zu legen, damit Belgrad den Vorsprung Skopjes auf dem Weg nach Brüssel einholen könne. Weil man solche Theorien hierzulande ernst nimmt, wandte sich der serbische Präsident Tadic an die Presse. Das Gegenteil sei wahr, sagte Tadic. Er unterstütze Skopje voll und ganz bei der Integration des Landes in die EU.

    Ähnliche Stellungnahmen gab es auch aus dem benachbarten Pristina. Skopjes Fortschritt weckt auch in Kosovo nicht den Neid, sondern die Hoffnung, dass die EU-Perspektive für den Westbalkan, die am Gipfel von Thessaloniki 2003, so schien es jedenfalls, verbindlich gemacht worden war, auch wirklich aufrechterhalten wird. Die Nachricht, dass Frankreich ein Veto gegen Mazedoniens Kandidaten-Status erwägt, hatte hier für erhebliche Unruhe gesorgt. Auf dem Rücken der Kleinen werde die Krise der EU ausgetragen, schrieb ein Kolumnist.

    Die Presse zitierte ausgiebig aus einem Bericht der European Stability Initiative. Dieser Think- Tank mit Sitz in Berlin warnte davor, Mazedonien zu übergehen. Dies wäre umso unverständlicher, als dieses Land das einzige Beispiel einer erfolgreichen Krisenprävention der EU im ex- jugoslawischen Raum darstelle. Anders als in Bosnien oder Kosovo konnte hier nicht zuletzt dank einer kohärenten und schnellen Reaktion der EU die Eskalation ethnischer Spannungen zum Bürgerkrieg verhindert werden. Aber auch seit dem Abkommen von Ohrid im Sommer 2001 hat sich die EU massiv engagiert und viel zur Stabilisierung beigetragen. Ironischerweise hat sich dabei kein Land so stark wie Frankreich profiliert: Die Franzosen stellten am meisten Truppen für die Militär- und Polizeimission. Bei den Ohrider Gesprächen war der Franzose François Léotard Unterhändler der EU, die Verfassungsreformen wurden massgeblich vom Juristen Robert Badinter inspiriert, und der erste Sondergesandte der EU war der Diplomat Alain LeRoy.

    Mitgliedschaft als Motor
    Der eigentliche Motor der Reformen ist aber die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft. Mazedonien hat freilich erst damit begonnen, den Acquis communautaire, dieses riesige Gesetzespaket, ins nationale Recht zu übernehmen. Bis Beitrittsgespräche beginnen können, wird noch viel Wasser den Vardar hinunterfliessen. Aber um die schwierigen und schmerzhaften Reformen durchzuführen, müssen die Politiker ihren Wählern eine EU-Zukunft glaubwürdig versprechen können. Diese darf nicht in weiter Ferne liegen, sondern muss absehbar sein, um motivierend zu wirken. Das Timing zählt.

  4. #124

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    Wir wohl nichts mit dem grossalbanischem Reich....

    ...oder gibt's da noch einen Geheimplan a la Kondovo....????

  5. #125

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    Du täuschst dich....


    Ein wirtschaftlich starker albanischer Siedlungsraum wird sich auch überall in Makedonien sich ausbreiten .....so auch die Assimilation kommen nichtalbanischer Volksgruppen in Makedonien.

  6. #126

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    Zitat Zitat von Albanesi2
    Du täuschst dich....


    Ein wirtschaftlich starker albanischer Siedlungsraum wird sich auch überall in Makedonien sich ausbreiten .....so auch die Assimilation kommen nichtalbanischer Volksgruppen in Makedonien.
    ...und wenn nicht....dann nehme ich mal an, gibt's Krieg in EURABIEN...!!!1

  7. #127

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    Zitat Zitat von Partibrejker
    ...und wenn nicht....dann nehme ich mal an, gibt's Krieg in EURABIEN...!!!1

    Das ist nicht Problem der Albaner ...bzw im Interrese ....wir hassen eigentlich niemandem..wir sind selbst ein Volk das in vielen Kultureinflüssen vertreten sind......

    ..das Christen und Muslime sich köpfen und umbringen.....da sind wir nicht die feundlich Dritten

    Nicht wahr lieber Jude???? :wink:

  8. #128
    Avatar von Südslawe

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    Mazedonien arbeitet an EU Platz

    Sechs Jahre nach dem Friedensabkommen von Ohrid arbeitet sich Mazedonien an die Europäische Union heran

    Heikler Versöhnungsprozess zwischen Mazedoniern und Albanern.

    Aufzählung Hoffnung auf Reiseerleichterungen durch Kurs auf EU.

    Skopje. Multiethnisch war Skopje lange bevor es das Wort überhaupt gab. In der mazedonischen Hauptstadt wohnten mazedonisch-orthodoxe Mazedonier neben muslimischen Albanern, Türken, Serben, Roma. Die Gebäudezeile, die die Altstadt fast umschließt und nach dem Erdbeben 1963 entstand, hat ein japanischer Architekt entworfen, die St. Kyrill und Method-Universität ein slowenischer. Die fast 500 Jahre währende Dominanz des Osmanischen Reiches ist in den Minaretten und Kuppeldächern der türkischen Badeanstalten sichtbar. Und über all dem thront seit 2000 das Millenniums-Kreuz, eine 76 Meter hohe Stahlkonstruktion auf dem Berg Vodno. In der Nacht beleuchtet scheint es über der Stadt zu schweben.

    Auf das Zusammenleben verschiedener Völker weisen mazedonische Politiker gern hin. "Wir fühlen uns als Europa im Kleinen", beschreibt es Außenminister Antonio Milososki. Das Ohrid-Abkommen, das das Zusammenleben regeln soll, sei "eine gute Basis für einen multiethnischen Staat im Herzen des Balkan", sagt auch die Vorsitzende der oppositionellen Sozialdemokraten, Radmila Sekerinska. In Ohrid haben sich 2001 die wichtigsten mazedonischen Parteien auf einen Vertrag geeinigt, der der albanischen Minderheit – rund ein Viertel der Bevölkerung – mehr Rechte einräumt. Zuvor ist es zu Kämpfen zwischen albanischen Separatisten und staatlichen Sicherheitskräften gekommen, bei denen 200 Menschen starben.

    Nebenstatt Miteinander

    "Wir wollen nicht als Ausländer in unserem Land behandelt werden", erklärt der ehemalige UCK-Führer und jetzige Vorsitzende der größten Albaner-Partei DUI (Demokratische Integrationsunion), Ali Ahmeti. "Wir wollen unsere Sprache, das Recht auf unsere Kultur und Bildung." Doch auch er räumt ein, dass sich die Situation gebessert habe – und zählt auf: Ende 2001 gab es nur 117 albanische Polizisten in Mazedonien, vier Jahre später waren es rund 2000. In der öffentlichen Verwaltung ist der Anteil an albanischen Mitarbeitern von 5 auf 16,3 Prozent gestiegen.

    Allerdings macht auch Ahmeti klar, dass die Volksgruppen mehr nebendenn miteinander leben: "Das Land ist ethnisch geteilt." Albaner wählen meist Albaner-Parteien, Mazedonier andere. Der Riss geht auch durch das Parlament. Im Vorjahr hat die stimmenstärkste national-konservative Partei, VMRO-DPMNE (Innere Mazedonische Revolutionsorganisation – Demokratische Partei für die Einheit Mazedoniens), mit der DPA (Demokratische Partei der Albaner) eine Regierungskoalition gebildet. Die höhlt aber die Rechte der Albaner aus, befand DUI – und zog aus dem Parlament aus. DUI hätte zu hohe Forderungen gestellt und wolle sich nun nicht mit der Oppositionsrolle begnügen, ist hingegen die Begründung in Regierungskreisen.

    Auch im Alltag ist Mazedonien von einer Durchmischung der Volksgruppen entfernt. In Skopje gibt es zwar ein Albaner-Viertel, aber zweisprachige Ortstafeln sind rar. In Tetovo wiederum, wo vier Fünftel der knapp 90.000 Einwohner Albaner sind, überwiegen albanische Aufschriften. In zweisprachigen Schulen lernen mazedonische Kinder auf Mazedonisch, albanische auf Albanisch – und das getrennt.

    EU-Recht bis 2010

    Dennoch bescheinigt auch die Europäische Union Mazedonien Fortschritte bei der Achtung von Minderheitenrechten. Und wieviel Wert sie auf eine positive Meinung in Brüssel legen, betonen alle Parteien. Immerhin gehören Nato- und EU-Beitritt seit Jahren zu den Prioritäten der jeweiligen Regierungen.

    Mittlerweile ist Mazedonien EU-Beitrittskandidat; ein Datum für eine Mitgliedschaft gibt es aber noch nicht. Die Regierung hofft auf den Beginn von Verhandlungen im kommenden Jahr. Bis 2010 werde das Land jedenfalls vollständig das EU-Recht übernommen haben, kündigt die für Europäische Angelegenheiten zuständige Vizeministerpräsidentin Gabriela Konevska-Trajkovska an. Ihren Aussagen zufolge unterstützen 90 Prozent der Mazedonier den Annäherungskurs an die EU.

    Viele von ihnen erhoffen sich dadurch nicht zuletzt Reiseerleichterungen. Denn derzeit ist die Erlangung eines Visums mit enormem bürokratischen Aufwand und Kosten verbunden. Visa für eine vierköpfige Familie machen 140 Euro aus – nur etwas weniger als ein Durchschnittsgehalt. Die Zeiten der relativen Reisefreiheit in Jugoslawien sind Vergangenheit. "Wir leben wie in einem Reservat", sagt ein Mazedonier. Allein das zu ändern wäre ihm einen Beitritt zur Europäischen Union wert.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=282230

  9. #129
    Avatar von Südslawe

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    Wie es aussieht ist es noch ein langer Weg für Mazedonien , 2010 ist ein wenig verfrüht um in die EU aufgenommen zu werden und nicht zu vergessen mit den Minderheiten Problemen in Mazedonien ist es auch nicht geregelt !
    Ausserdem, wieviele Länder wollen die noch aufnehmen?

  10. #130

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    Hätten die Terroristen wie Ali Ahmeti nicht mit den scheiss Konflikt angefangen wären wir vielleicht 2010 drin.Der Konflikt hat Mazedonien weit nach hinten geworfen.

    Ich hoffe auf 2012,2014 klingt realistischer.

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