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Sammelthread EU-Gespräche Kroatiens

Erstellt von , 16.12.2004, 18:53 Uhr · 76 Antworten · 2.961 Aufrufe

  1. #1

    Sammelthread EU-Gespräche Kroatiens

    Merkwürdig...sehr Merkwürdig ist Politik.EU Politiker ,insbesondere Niederländer und Briten, behaupten das Kroatien nur mit der Auslieferung Gotovinas auf Beitrittsverhandlungen hoffen darf.Doch als es um den positiven Avis(Status als EU Kandidat)ging, wollte plötzlich keiner mehr ein Veto einlegen.Das selbe Spiel Wiederholt sich bei dem jetzigen Dezembergipfel.
    Es wird wohl darauf hinauslaufen das im April 2005 mit Beitrittsverhandlungen gestartet werden kann,auch ohne die Auslieferung.Würde verdammt gern wissen was sich hinter den Kulissen zu dem Thema abspielt zB. mit privaten Absprachen zwischen Politiker .

    Was denkt ihr zum Thema?

    paar News dazu:

    Kroatien: Ist Beitrittskandidat, hat aber noch keine Beitrittsverhandlungen.Zagreb wird sie aber aller Voraussicht nach am Freitag bekommen. Dafür wird allerdings erwartet, dass Kroatien endlich alle gesuchten Kriegsverbrecher an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausliefert.



    Brüssel - Nach langen internen Auseinandersetzungen einigten sich die 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union darauf, von Kroatien die Auslieferung eines seit Jahren gesuchten Kriegsverbrechers und die volle Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu verlangen, machen es aber nicht zur bindenden Voraussetzung für Aufnahme-Gespräche.

    In der von den Außenministern abgestimmten Vorlage für den EU-Gipfel am kommenden Freitag heißt es nur allgemein, dass „die vollständige Kooperation“ mit dem Gerichtshof „bestätigt“ sein soll, wenn die Verhandlungen eröffnet werden. Wer das bestätigt, bleibt offen.

    Die ursprüngliche Idee, den EU-Ministerrat darüber entscheiden zu lassen, wurde fallen gelassen. Er hätte bedeutet, dass die Gespräche erst dann hätten aufgenommen werden können, wenn die Kroaten die noch gesuchten Kriegsverbrecher tatsächlich ausgeliefert haben. Carla del Ponte, die Chefanklägerin in Den Haag, hatte sich im Sommer bei der Europäischen Union über die mangelnde Bereitschaft Zagrebs beklagt, zum Beispiel einen wegen Kriegsverbrechen gesuchten General festzunehmen und auszuliefern.



    Während Kroatien nun voraussichtlich im März mit seinen Beitrittsgesprächen beginnen kann, haben Rumänien und Bulgarien jetzt die ihren abgeschlossen. Die Außenminister beschlossen deshalb, ihre Aufnahme in die EU zu empfehlen. Es wird damit gerechnet, dass der Gipfel dem folgt. Beide Länder könnten dann im Jahre 2007 beitreten. Während der Fall Bulgarien glatt abging, gab es für Rumänien zum Schluss noch erhebliche Probleme und das Land muss sich auf eine sehr genaue Beobachtung durch Brüssel einstellen.

    Im Aufnahmebeschluss wird ausdrücklich auf Mängel im Bereich Innen und Justiz, Wettbewerb und Umwelt hingewiesen, die Bukarest noch dringend beheben muss. Wie in anderen Fällen zuvor verlässt sich die EU darauf, dass die noch existierenden Probleme zwischen der Unterschrift des Beitrittsvertrages im Jahre 2005 und dem Vollzug der Aufnahme im Jahre 2007 gelöst werden können.

  2. #2
    jugo-jebe-dugo

    Re: Kroatien und die Union

    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Merkwürdig...sehr Merkwürdig ist Politik.EU Politiker ,insbesondere Niederländer und Briten, behaupten das Kroatien nur mit der Auslieferung Gotovinas auf Beitrittsverhandlungen hoffen darf.Doch als es um den positiven Avis(Status als EU Kandidat)ging, wollte plötzlich keiner mehr ein Veto einlegen.Das selbe Spiel Wiederholt sich bei dem jetzigen Dezembergipfel.
    Es wird wohl darauf hinauslaufen das im April 2005 mit Beitrittsverhandlungen gestartet werden kann,auch ohne die Auslieferung.Würde verdammt gern wissen was sich hinter den Kulissen zu dem Thema abspielt zB. mit privaten Absprachen zwischen Politiker .

    Was denkt ihr zum Thema?

    paar News dazu:

    Kroatien: Ist Beitrittskandidat, hat aber noch keine Beitrittsverhandlungen.Zagreb wird sie aber aller Voraussicht nach am Freitag bekommen. Dafür wird allerdings erwartet, dass Kroatien endlich alle gesuchten Kriegsverbrecher an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausliefert.



    Brüssel - Nach langen internen Auseinandersetzungen einigten sich die 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union darauf, von Kroatien die Auslieferung eines seit Jahren gesuchten Kriegsverbrechers und die volle Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu verlangen, machen es aber nicht zur bindenden Voraussetzung für Aufnahme-Gespräche.

    In der von den Außenministern abgestimmten Vorlage für den EU-Gipfel am kommenden Freitag heißt es nur allgemein, dass „die vollständige Kooperation“ mit dem Gerichtshof „bestätigt“ sein soll, wenn die Verhandlungen eröffnet werden. Wer das bestätigt, bleibt offen.

    Die ursprüngliche Idee, den EU-Ministerrat darüber entscheiden zu lassen, wurde fallen gelassen. Er hätte bedeutet, dass die Gespräche erst dann hätten aufgenommen werden können, wenn die Kroaten die noch gesuchten Kriegsverbrecher tatsächlich ausgeliefert haben. Carla del Ponte, die Chefanklägerin in Den Haag, hatte sich im Sommer bei der Europäischen Union über die mangelnde Bereitschaft Zagrebs beklagt, zum Beispiel einen wegen Kriegsverbrechen gesuchten General festzunehmen und auszuliefern.



    Während Kroatien nun voraussichtlich im März mit seinen Beitrittsgesprächen beginnen kann, haben Rumänien und Bulgarien jetzt die ihren abgeschlossen. Die Außenminister beschlossen deshalb, ihre Aufnahme in die EU zu empfehlen. Es wird damit gerechnet, dass der Gipfel dem folgt. Beide Länder könnten dann im Jahre 2007 beitreten. Während der Fall Bulgarien glatt abging, gab es für Rumänien zum Schluss noch erhebliche Probleme und das Land muss sich auf eine sehr genaue Beobachtung durch Brüssel einstellen.

    Im Aufnahmebeschluss wird ausdrücklich auf Mängel im Bereich Innen und Justiz, Wettbewerb und Umwelt hingewiesen, die Bukarest noch dringend beheben muss. Wie in anderen Fällen zuvor verlässt sich die EU darauf, dass die noch existierenden Probleme zwischen der Unterschrift des Beitrittsvertrages im Jahre 2005 und dem Vollzug der Aufnahme im Jahre 2007 gelöst werden können.



    Ganz klar.Ohne Kriegsverbrecher Govnovina keine EU.

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Wenn man dann noch auf der Karte guckt und Rumänien,Bulgarien und vieleicht auch Kroatien mit rechnet,dasss trotzdem ein grosses Loch bleibt(SCG,Bosnien,Maz. und Albanien).Und SCG und Mazedonien werden wohl als erstes rein kommen von diesem grossen Loch um es zu stopfen aber auich erst in 10 - 12 Jahren.

  4. #4
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Wenn man dann noch auf der Karte guckt und Rumänien,Bulgarien und vieleicht auch Kroatien mit rechnet,dasss trotzdem ein grosses Loch bleibt(SCG,Bosnien,Maz. und Albanien).Und SCG und Mazedonien werden wohl als erstes rein kommen von diesem grossen Loch um es zu stopfen aber auich erst in 10 - 12 Jahren.
    Geographisch gehören diese Staaten zu Europa,keiner hat das Recht ihnen dies abzuerkennen.Demokratisch und Politisch aber müssen wir uns meiner Meinung nach ändern.
    Um sich aber zuändern braucht es die richtige Zeit,Hilfe von anderen Staaten(je mehr desto besser),Geld und das Verständnis sich Anpassen zu müssen.
    Jeder Serbe wünscht sich Gotovina im Knast zu sehen und andersrum die Kroaten Slobodan .Solche "Bauernopfer" muss es geben um die Vergangenheit zu bewältigen.
    Die kroatische Regierung macht unter dem Druck der EU langsam aber sicher Fortschritte Richtung der selbigen.Und das ist auch für Länder wie Mazedonien,Bosnien und Serbien nur von Vorteil.

  5. #5
    Mare-Car
    Mir fällt auf das eure Position im Vergleich zu 1995 fast unverändert ist... Man schaue sich mal Litauen etc. an. Woran kann das liegen???

  6. #6
    Avatar von Veliki_Dzon

    Registriert seit
    09.10.2004
    Beiträge
    880
    EU? - Nein Danke!

    Was hat ein kleines Land wie wir in der EU verloren? Wir hätten so gut wie nichts mitzubestimmen. Wir wären nur ein Vasallenstaat der westlichen Industrieländer.
    Man kann auch gut wirtschaftlich zusammenarbeiten ohne sich dieser Diktatur unterzuwerfen, was zur Zeit sehr gut klappt.

    Und einen unserer größten Helden - Ante Gotovina - ausliefern nur um sich einer neuen Diktatur zu unterwerfen? - Nein Danke!




    Aber so sehr ich auch hoffe, dass wir diesem Scheißverein nicht beitreten, so denke ich, dass leider kein Weg dran vorbei führt. Bleibt nur die Hoffnung, dass der Schaden nicht allzugroß wird...

  7. #7
    Avatar von Veliki_Dzon

    Registriert seit
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    Beiträge
    880
    Mir fällt auf das eure Position im Vergleich zu 1995 fast unverändert ist... Man schaue sich mal Litauen etc. an. Woran kann das liegen???

    Stari moj....boli me kurac sta oni o nama mislu...

  8. #8
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Veliki_Dzon
    EU? - Nein Danke!

    Was hat ein kleines Land wie wir in der EU verloren? Wir hätten so gut wie nichts mitzubestimmen. Wir wären nur ein Vasallenstaat der westlichen Industrieländer.
    Man kann auch gut wirtschaftlich zusammenarbeiten ohne sich dieser Diktatur unterzuwerfen, was zur Zeit sehr gut klappt.

    Und einen unserer größten Helden - Ante Gotovina - ausliefern nur um sich einer neuen Diktatur zu unterwerfen? - Nein Danke!




    Aber so sehr ich auch hoffe, dass wir diesem Scheißverein nicht beitreten, so denke ich, dass leider kein Weg dran vorbei führt. Bleibt nur die Hoffnung, dass der Schaden nicht allzugroß wird...

    Auf alles was sich auf die EU bezieht teilen wir beiden die selbe Meineung. Zu dem Govnar oder wie er heisst kann ich nix sagen, weil ich ihn nicht kenne, nie wirklich was von ihm gehört habe etc.

  9. #9
    Avatar von Veliki_Dzon

    Registriert seit
    09.10.2004
    Beiträge
    880
    Auf alles was sich auf die EU bezieht teilen wir beiden die selbe Meineung

    Gut zu wissen!


    Zu dem Govnar oder wie er heisst kann ich nix sagen, weil ich ihn nicht kenne, nie wirklich was von ihm gehört habe etc.
    Das Gegenteil hab ich auch nicht erwartet
    hehe..

  10. #10
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Mir fällt auf das eure Position im Vergleich zu 1995 fast unverändert ist... Man schaue sich mal Litauen etc. an. Woran kann das liegen???
    Im Jahr 95´ hatte Kroatien gerade mal den Friedesvertrag mit zwei Nachbarn Unterschrieben(den sie gerne schon 1991 Unterschrieben hätten :wink: ),das kann man also mit heute gar nicht vergleichen.In dem "Vaterländischenkrieg" ist es für Tudjman nicht leicht gewesen ,gegenüber der EU,eine Weiße Weste zu behalten, also war klar das erst nach seiner Regierung ein Antrag auf Vollmitgliedschaft gestellt würde ,und zwar 2001 unter Racan ,der nicht so unter dem Krieg auffiel..
    Kroatien nun mit Litauen zu vergleichen ist schwierig.Ganz andere Ausgangslagen...zu einen hatten die Litauer (1991 unabhängig) keinen Krieg und zum anderen hatte der Europäische Rat bereits am 22. Juni 1993 (Kopenhagen)erklärt das Litauen und andere Staaten ihre Vollmitgliedschaft gestellt haben.

    Also der Vergleich:
    Litauen 1993 Antrag gestellt und 2004 aufgenommen.= 11 Jahre
    Kroatien 2001 Antrag gestellt und evt. 2007 aufgenommen=6 Jahre

    Fazit=Wir habenGewonnen und REKORD(so schnell war noch niemand) 8O

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