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Sammelthread EU-Gespräche Kroatiens

Erstellt von , 16.12.2004, 18:53 Uhr · 76 Antworten · 2.956 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Und was bringt es Kroatien? Wirtschaftliche Diktatur aus dem Ausland! Nun auch noch Politische Bevormundung!

  2. #12
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Mir fällt auf das eure Position im Vergleich zu 1995 fast unverändert ist... Man schaue sich mal Litauen etc. an. Woran kann das liegen???
    Im Jahr 95´ hatte Kroatien gerade mal den Friedesvertrag mit zwei Nachbarn Unterschrieben(den sie gerne schon 1991 Unterschrieben hätten :wink: ),das kann man also mit heute gar nicht vergleichen.In dem "Vaterländischenkrieg" ist es für Tudjman nicht leicht gewesen ,gegenüber der EU,eine Weiße Weste zu behalten, also war klar das erst nach seiner Regierung ein Antrag auf Vollmitgliedschaft gestellt würde ,und zwar 2001 unter Racan ,der nicht so unter dem Krieg auffiel..
    Kroatien nun mit Litauen zu vergleichen ist schwierig.Ganz andere Ausgangslagen...zu einen hatten die Litauer (1991 unabhängig) keinen Krieg und zum anderen hatte der Europäische Rat bereits am 22. Juni 1993 (Kopenhagen)erklärt das Litauen und andere Staaten ihre Vollmitgliedschaft gestellt haben.

    Also der Vergleich:
    Litauen 1993 Antrag gestellt und 2004 aufgenommen.= 11 Jahre
    Kroatien 2001 Antrag gestellt und evt. 2007 aufgenommen=6 Jahre

    Fazit=Wir habenGewonnen und REKORD(so schnell war noch niemand) 8O
    Worauf willst du hinaus? Ich wollte damit fragen, woran es liegen könnte, dass die EU Politiker euch jetzt nicht besser als 1995 beurteilen. Also nach allem was du da geschrieben hast (Krieg, erst 1995 Unabhängig....) müste doch eure Bewertung heute im vergleich zu damals drei mal so hoch sein. Verstehst du worauf ich hinaus will???

  3. #13
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Mir fällt auf das eure Position im Vergleich zu 1995 fast unverändert ist... Man schaue sich mal Litauen etc. an. Woran kann das liegen???
    Im Jahr 95´ hatte Kroatien gerade mal den Friedesvertrag mit zwei Nachbarn Unterschrieben(den sie gerne schon 1991 Unterschrieben hätten :wink: ),das kann man also mit heute gar nicht vergleichen.In dem "Vaterländischenkrieg" ist es für Tudjman nicht leicht gewesen ,gegenüber der EU,eine Weiße Weste zu behalten, also war klar das erst nach seiner Regierung ein Antrag auf Vollmitgliedschaft gestellt würde ,und zwar 2001 unter Racan ,der nicht so unter dem Krieg auffiel..
    Kroatien nun mit Litauen zu vergleichen ist schwierig.Ganz andere Ausgangslagen...zu einen hatten die Litauer (1991 unabhängig) keinen Krieg und zum anderen hatte der Europäische Rat bereits am 22. Juni 1993 (Kopenhagen)erklärt das Litauen und andere Staaten ihre Vollmitgliedschaft gestellt haben.

    Also der Vergleich:
    Litauen 1993 Antrag gestellt und 2004 aufgenommen.= 11 Jahre
    Kroatien 2001 Antrag gestellt und evt. 2007 aufgenommen=6 Jahre

    Fazit=Wir habenGewonnen und REKORD(so schnell war noch niemand) 8O
    Worauf willst du hinaus? Ich wollte damit fragen, woran es liegen könnte, dass die EU Politiker euch jetzt nicht besser als 1995 beurteilen. Also nach allem was du da geschrieben hast (Krieg, erst 1995 Unabhängig....) müste doch eure Bewertung heute im vergleich zu damals drei mal so hoch sein. Verstehst du worauf ich hinaus will???
    Damit wollte ich dir erklären wiso du falsch lagst und warum man Kroatien nur schwer mit Litauen vergleichen kann.Die Litauer mussten nicht um ihre Unabhängigkeit kämpfen (mit Waffen) also hatten sie nicht das Problem mit Den Haag gehabt.
    Genau das ist aber der "Stolperstein" für die kroatische Regierung.Länder wie Deutschland ,Österreich,Frankreich,Polen,Slowenien usw. usw. unterstützen den weg Kroatiens so rasch wie möglich in die EU beizutreten, jedoch nur wenn die zuständigen Behörden alles tun um Gotovina zu fassen(also ist seine Festnahme nicht Pflicht).
    Großbritanien und die Niederlande hingegen fordern das Gotovina auf jeden Fall gefaßt werden müsse bevor Kroatien in die EU dürfte.

    Fazit: Das jetzige Verhältnis zur EU ist eindeutig besser als 95`, den Kroatien hat den Status zum Beitritskanditdaten (2003) bekommen. Bleibt einzig der Fall Gotovina der Kroatien von dem Termin 2007 trennt.

    PS: Nur wegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher ,der laut Regierung nicht zu finden ist,sollte man Kroatien nicht den Weg versperren Mitglied zu werden.
    Man bedenke nur wieviele Kriesverbrecher in den Niederlanden frei rum laufen (Ruanda und Srebrenica)

    PS PS: Wiso kommst du darauf das Kroatien erst 1995 unabhängig wurde...das hatte ich nicht geschrieben. :wink:

  4. #14
    Und was bringt es Kroatien? Wirtschaftliche Diktatur aus dem Ausland! Nun auch noch Politische Bevormundung!
    Es ist bemerkenswert wieviele Zuneigung du plötzlich den Kroaten schenkst.
    Dir Verlogenem Sack erkläre ich mal morgen die Vorteile der EU...aber ein Stichwort schenk ich dir schon mal jezt :Binnenmarkt.
    Der größte Vorteil der deutschen Wirtschaft war ihr Binnenmarkt.80 Millionen Menschen konnten ihre Produkte kaufen.Seit dem neuen Zollabkommen haben Länder wie Luxenburg und Deutschland den selben Binnenmarkt nämlich knapp 400 Millionen potenzelle Kunden...jetzt müsste man nur eins und eins zusammen zählen...aber das lass mal lieber (bekommst sonst noch Kopfschmerzen vom Rechnen)

  5. #15

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Der Binnenmarkt......du glaubst doch nicht ernsthaft das KRoatische Produkte die EU Produkte vom Markt drängen werden oder siehst du ein Wirtschaftliches Loch in der Cevapcici Industrie?

    MFG
    Prorok

  6. #16

    Registriert seit
    26.09.2004
    Beiträge
    654
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Der Binnenmarkt......du glaubst doch nicht ernsthaft das KRoatische Produkte die EU Produkte vom Markt drängen werden oder siehst du ein Wirtschaftliches Loch in der Cevapcici Industrie?

    MFG
    Prorok
    Nered, er hat es tatsächlich nicht verstanden!

  7. #17
    Avatar von Veliki_Dzon

    Registriert seit
    09.10.2004
    Beiträge
    880
    @Mare-Car:

    Das die EU-Politiker uns genauso beurteilen wie 95 könnte auch an der massenhaften Korruption liegen, die in unserem Land herrscht.
    Am Krieg haben sich so einige Banditen bereichert wie Pasalic oder Rojs.
    Heute sind es Racan und Sanader, die das Land plündern.
    Beispiel INA...Racan und seine Kommunistenbande haben INA um einige Millionen Dollar erleichtert und keiner weiß wo das Geld heute ist

    Hehe ja so ist der Balkan...Korruption wird bei uns am größten geschrieben

  8. #18
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Mir fällt auf das eure Position im Vergleich zu 1995 fast unverändert ist... Man schaue sich mal Litauen etc. an. Woran kann das liegen???
    Im Jahr 95´ hatte Kroatien gerade mal den Friedesvertrag mit zwei Nachbarn Unterschrieben(den sie gerne schon 1991 Unterschrieben hätten :wink: ),das kann man also mit heute gar nicht vergleichen.In dem "Vaterländischenkrieg" ist es für Tudjman nicht leicht gewesen ,gegenüber der EU,eine Weiße Weste zu behalten, also war klar das erst nach seiner Regierung ein Antrag auf Vollmitgliedschaft gestellt würde ,und zwar 2001 unter Racan ,der nicht so unter dem Krieg auffiel..
    Kroatien nun mit Litauen zu vergleichen ist schwierig.Ganz andere Ausgangslagen...zu einen hatten die Litauer (1991 unabhängig) keinen Krieg und zum anderen hatte der Europäische Rat bereits am 22. Juni 1993 (Kopenhagen)erklärt das Litauen und andere Staaten ihre Vollmitgliedschaft gestellt haben.

    Also der Vergleich:
    Litauen 1993 Antrag gestellt und 2004 aufgenommen.= 11 Jahre
    Kroatien 2001 Antrag gestellt und evt. 2007 aufgenommen=6 Jahre

    Fazit=Wir habenGewonnen und REKORD(so schnell war noch niemand) 8O
    Worauf willst du hinaus? Ich wollte damit fragen, woran es liegen könnte, dass die EU Politiker euch jetzt nicht besser als 1995 beurteilen. Also nach allem was du da geschrieben hast (Krieg, erst 1995 Unabhängig....) müste doch eure Bewertung heute im vergleich zu damals drei mal so hoch sein. Verstehst du worauf ich hinaus will???
    Damit wollte ich dir erklären wiso du falsch lagst und warum man Kroatien nur schwer mit Litauen vergleichen kann.Die Litauer mussten nicht um ihre Unabhängigkeit kämpfen (mit Waffen) also hatten sie nicht das Problem mit Den Haag gehabt.
    Genau das ist aber der "Stolperstein" für die kroatische Regierung.Länder wie Deutschland ,Österreich,Frankreich,Polen,Slowenien usw. usw. unterstützen den weg Kroatiens so rasch wie möglich in die EU beizutreten, jedoch nur wenn die zuständigen Behörden alles tun um Gotovina zu fassen(also ist seine Festnahme nicht Pflicht).
    Großbritanien und die Niederlande hingegen fordern das Gotovina auf jeden Fall gefaßt werden müsse bevor Kroatien in die EU dürfte.

    Fazit: Das jetzige Verhältnis zur EU ist eindeutig besser als 95`, den Kroatien hat den Status zum Beitritskanditdaten (2003) bekommen. Bleibt einzig der Fall Gotovina der Kroatien von dem Termin 2007 trennt.

    PS: Nur wegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher ,der laut Regierung nicht zu finden ist,sollte man Kroatien nicht den Weg versperren Mitglied zu werden.
    Man bedenke nur wieviele Kriesverbrecher in den Niederlanden frei rum laufen (Ruanda und Srebrenica)

    PS PS: Wiso kommst du darauf das Kroatien erst 1995 unabhängig wurde...das hatte ich nicht geschrieben. :wink:
    Ja, aber Ihr seid ja JETZT Wirtschaftlich um ein viel höheres besser entwickelt als 1995. Das heisst wenn die Bewertung damals zB 50 gewesen wäre, müsste sie heute, nachdem die Industrie vorwärts geht, der Tourismus wieder kommt und alles geregelt ist, inklusive (glaube ich mal) freier Wahlen, die es 1995 unter Tudjman nicht gab, locker bei 110 -170 liegen. also zwischen Cro heute und Cro '95 liegen meines erachtens nach Welten, obgleich ich seit '90 nicht mehr in Kroatien war, und da war ich noch sehr klein und eigentlich nur auf der durchreise. Aber nur an Gotovina kann es nicht liegen, dass sje euch genauso wie 95 betrachten. Verstehst du? Irgendwas ist da.

  9. #19
    Zitat Zitat von UJKO
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Der Binnenmarkt......du glaubst doch nicht ernsthaft das KRoatische Produkte die EU Produkte vom Markt drängen werden oder siehst du ein Wirtschaftliches Loch in der Cevapcici Industrie?

    MFG
    Prorok
    Nered, er hat es tatsächlich nicht verstanden!
    Ništa drugo nisam ni očekivao od Sadzaklije.Ruga se naših cevapa, al sam nema ništa da poždere..

    @Sandzak Prophet

    Der Binnenmarkt würde von knapp 5 Mio.Kunden auf 400 Mio. steigen. Daran erkenn ich nix negatives für die Cevapfabrikation.
    Ausländische Produkte wie Gillette,Coca-Cola,Daimler-Chrysler,McDonald..usw. gibs schon längs auf dem Balkan ,wird also nicht viel schlimmer kommen.
    Natürlich wirds Nachteile geben aber die Vorteile werden überwiegen,denk ich...
    ------------------------------------

    +Vorteile innerhalb des europäischen Binnenmarktes könnten sein:

    -Zollformalitäten fallen größtenteils flach
    -gemeinsame Beschaffung von z.B technischen Geräte(Polizei,Zoll, usw.)
    -breiteres Waren- und Dienstleistungsangebot dadurch bessere Verbraucherschutz
    -schnellere und billigere grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen
    -Arbeitnehmer und Nichterwerbstätige können im Ausland mehr Geld verdienen, um villeicht in der Heimat wieder was aufzubauen.

    @Mare-Car

    Leider gibs bei den EU Politiker keine Punktetabelle wonach man die EU Tauglichkeit einstufen könnte.Entweder man tut was sie verlangen oder man bleibt eben draußen.Im Prinzip sind die Anforderung(Rechtstaatlichkeit,modernere Justiz..bla..bla) der EU leicht zu schaffen und verständlich.Sogar Rumänien ist bald dabei.Aber die hatten auch kein Krieg.
    ALSO NOCHMAL.Die Betrachtung der EU ,zum Vorhaben kroatiens ,ist NachWieVor nicht wie 95´.Sie ist immer noch besser.
    Und zum anderen ist laut Del Ponte und dem gesamten EU Politikern zu hören ,das Gotovina der größte "Stolperstein" für einen Beitritt ist.

    Noch mal zur Info:
    17. Dezember 2004

    Zagreb - Der kroatische Regierungschef Ivo Sanader hat am Abend die Entscheidung der EU zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit seinem Land begrüßt. Zugleich sicherte er - wie von der EU gefordert - volle Kooperation mit dem Uno-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu. Er forderte den flüchtigen Ex-General Ante Gotovina auf, sich zu stellen. "Jede weitere Verzögerung schadet Kroatien und ihm selbst."
    Der Gipfel hatte beschlossen, die Beitrittsverhandlungen am 17. März 2005 aufzunehmen. Kroatien wurde zur "uneingeschränkten Zusammenarbeit"
    mit dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag aufgefordert, was die Auslieferung des letzten in Den Haag angeklagten Kriegsverbrechers
    bedeutet. Dies gilt als Voraussetzung für einen Beginn der Beitrittsverhandlungen.
    Bestätigt wurde offiziell der Abschluss der Beitrittsverhandlungen mit Bulgarien und Rumänien, die zum 1. Januar 2007 der EU beitreten sollen.
    Zuvor muss noch der Europäische Rat im April 2005 den Beitrittsvertrag unterzeichnen, sofern das Europäische Parlament seine Zustimmung erteilt.

  10. #20

    EU-Zitterwochen für Kroatien

    Die ausständige Auslieferung Gotovinas ist das große Fragezeichen hinter Beitrittsverhandlungen mit Kroatien

    Kroatien sieht seinen Weg nach Brüssel am "Stillstand" angekommen. So resümiert Kolinda Grabar-Kitarovic, die neue kroatische Außenministerin, und beklagt sich bitter, dass die EU "unerfüllbare Bedingungen" stelle. Eigentlich sollten am 17. März die EU- Beitrittsverhandlungen mit Kroatien beginnen. Das Fragezeichen hinter dem Start wird aber immer größer: Verlangt doch die EU, dass Kroatien den flüchtigen General Ante Gotovina an das Haager UNO- Kriegsverbrechertribunal ausliefert – spätestens am 16. März. Das ist der Tag, an dem die EU-Außenminister formell über die Aufnahme von Beitrittsgesprächen entscheiden.

    Je näher das Datum rückt, desto unfreundlicher wird die Stimmung unter den Außenministern. Lange hatte die Formel gegolten, dass "volle Zusammenarbeit" Kroatiens mit dem Tribunal reiche. Das verstand zumindest Zagreb so, dass verbale Versicherungen der Kooperation genügen, um mit Verhandlungen zu beginnen. Nun aber formulieren die EU-Außenminister ihre Anforderungen viel härter: "Der letzte Angeklagte muss zeitgerecht nach Den Haag überstellt werden." Wenn also Gotovina nicht bis 16. März in Den Haag einlangt, beginnen die Verhandlungen nicht am 17. März. Am EU-Gipfel Ende März würde dann der Beitrittsfall Kroatien neu beraten.

    Verbündete verloren Der Grund für die verschärfte Haltung der EU-Außenminister ist ein Gutachten von UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte. Sie glaubt belegen zu können, dass sich Gotovina im Einflussbereich der kroatischen Regierung befindet. Del Ponte führt auch ein Treffen von Vertretern der kroatischen Regierung mit Gotovina in Bosnien-Herzegowina an. Erweiterungskommissar Olli Rehn hatte Kroatien schon davor mit Verzögerung gedroht. "Nach diesem Gutachten ist die Stimmung gekippt", analysiert ein EU-Diplomat. Auch bisherige Verbündete wie Österreich oder Ungarn unterstützen die schärfere Gangart.

    Daran ändert auch nichts, dass Kroatien wiederholt beteuert, dass eine Festnahme Gotovinas unmöglich sei. Da diese Argumentation kein Umdenken bewirkte, hat sich Zagreb nun auf andere Strategien konzentriert: Außenministerin Grabar-Kitarovi´c verweist auf die sinkende EU-Begeisterung in Kroatien und warnt, dass ein Nein aus Brüssel zu Beitrittsverhandlungen "die Hardliner in der gesamten Region" stärken würde.

    Außerdem setzt Kroatien auf Gespräche. Präsident Stipe Mesic besucht diese Woche Belgien, Donnerstag macht sich eine Delegation des Europaparlaments nach Zagreb auf und trifft Mesic und Ministerpräsident Ivo Sanader. Kroatien hofft, bei den Gesprächen einen Stimmungsumschwung zu erreichen. Auf dass die Verhandlungen am 17. März beginnen und Kroatien 2009 der EU beitreten kann. (DER STANDARD, Printausgabe, 1.3.2005)

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