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Sammelthread Russ. Position in Kosovo-Frage

Erstellt von Krajisnik, 22.04.2005, 12:47 Uhr · 832 Antworten · 19.017 Aufrufe

  1. #791
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    hier noch der text zu den drohungen putins....

    Putin droht: «Neue Ziele in Europa»
    Vor dem G-8-Gipfel hat der russische Präsident Wladimir Putin als Reaktion auf die US-Raketenabwehrpläne seine Drohungen gegen den Westen verschärft.

    Er kündigte an, als mögliche Reaktion «neue Ziele in Europa» ins Visier russischer Raketen zu nehmen.

    «Wenn die Amerikaner einen Teil ihres strategischen Nuklearpotenzials nach Europa verlegen und wir nach Ansicht unserer Militärexperten dadurch bedroht werden, dann sind wir gezwungen, Gegenmassnahmen zu ergreifen», sagte Putin in dem vom Kreml am Montag veröffentlichten offiziellen Text eines Interviews.

    Der Kremlchef machte deutlich, dass er die geplante US- Raketenabwehr für Mitteleuropa als ein Element des «strategischen Nuklearpotenzials der USA» wertet.

    «Natürlich müssten wir dann neue Ziele in Europa ins Visier nehmen», sagte Putin wörtlich. Zuvor hatten russische Militärs zu verstehen gegeben, dass vor allem die geplante US-Radaranlage in Tschechien und die US-Raketensilos in Polen anvisiert werden könnten.

    Der russische Präsident machte im Interview zugleich deutlich, dass er gegen ein solches Wettrüsten sei und keine Konfrontation mit dem Westen suche. Putin wird auf dem Gipfeltreffen vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm mit US-Präsident George W. Bush zu einem Einzelgespräch zusammenkommen.

    Quelle

    Müssen wir Angst haben?...

  2. #792

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    Ein echter Illyrer hat niemals Angst.

  3. #793
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Ein echter Illyrer hat niemals Angst.
    ich habe ja auch an die allgemeinheit gedacht....

    nur war es wohl falsch ausgedrückt....

    bin ja immer noch am lernen.....

  4. #794

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    Sehr gut, ich habe auch nichts anderes erwartet.

  5. #795

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    Es ist so wie es immer war. Russland ist ein Partner der einen aber auch wie kalten Kaffee behandelt falls er hat was er braucht!

    Und der Zeitungsartiekl stimmt. Jeder hängt seine Hoffnungen an Russland, aber jeder weiss gleichzeitig auch das Russland uns häufig enttäuscht hat.

    Schöne Formulierung...sie kochen ihr eigenes Süppchen.

    so far
    LALA

  6. #796
    Avatar von skenderbegi

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    hier noch was vom spiegel....

    Auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion existieren seit fünfzehn Jahren vier international anerkannte Republiken mit allen Attributen von Staatlichkeit, Regierung, Parlament, Verfassung, Polizei und Armee: Transnistrien, abgespalten von Moldau, Südossetien und Abchasien, losgetrennt von Georgien und Nagorny-Karabach, das sich von Aserbaidschan losgesagt hat. In diesen Gebieten leben rund eine Million Menschen. Russland hat diese de-facto-Staaten bislang nicht anerkannt, erwägt aber diesen Schritt für den Fall, das Kosovo anerkannt wird. (Der Spiegel)

    ich persönlich denke die russen sind am schauen was sie für sich bezw. in ihrer region rausholen können....

    alles hat seinen preis....

  7. #797
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    QUESTION: Are the veto powers in the United Nations Security Council even capable of developing a compromise anymore over independence for Kosovo?
    Putin: If I knew a compromise, I would have come up with a proposal long ago. I don't know. But we must continue to search for one patiently.

    http://www.spiegel.de/international/...6345-2,00.html

    auf deutsch
    frage;

    können die veto-mächte im uno-sicherheitsrat überhaupt noch einen kompromiss über die unabhängigkeit des kosovo finden?

    putin;

    wenn ich einen kompromiss wüsste hätte ich ihn schon vorgeschlagen.ich weis es nicht.aber man muss weiter geduldig danach suchen....


    -------------------------------------------------------------------------------------------------------

  8. #798
    Avatar von skenderbegi

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    Donnerstag 7. Juni 2007, Ausland


    Kosovo: Putin und Serbien gegen den Rest der Welt
    Auf dem G-8-Gipfel steht auch das Dauerproblem Kosovo auf der Tagungsagenda ganz oben.



    von Rudolf Gruber

    WienEine Annäherung zwischen den USA und Russland wird allerdings auch in dieser Frage nicht erwartet. Dafür kann Serbien wieder mit mehr Wohlwollen der EU rechnen. Nicht zuletzt, weil der Einfluss Russlands auf dem Balkan wieder wächst. Den Hauch des «Kalten Krieges» zwischen West und Ost bekommt auch die südserbische Albanerprovinz Kosovo zu spüren.

    Russlands Entschlossenheit, den vom Westen unterstützten Plan des UNO-Beauftragten Martti Ahtisaari über eine international überwachte Unabhängigkeit Kosovos im UNO-Sicherheitsrat mit einem Veto zu Fall zu bringen, nimmt eher zu als ab. In einem Interview bezeichnete Präsident Wladimir Putin ein selbständiges Ko-sovo jüngst als «schädlich und gefährlich», weil damit der Separatismus in Russland und auch in Europa gefördert werde.

    Verschiebung der Abstimmung

    Schon ist die Rede davon, dass die Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat auf Herbst verschoben wird. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wird die Vetodrohung auf dem G-8-Gipfel nicht aus der Welt schaffen können. Im Gegenteil: Denn Russland geht es nicht um die Zukunft Kosovos, sondern um die Rückeroberung seines Einflusses auf dem Balkan. Damit droht eine Kollision mit der westlichen Friedenspolitik in dieser Region. Obwohl seit Mitte Mai in Belgrad eine demokratische Regierung im Amt ist, bleibt Serbien tief in ein proeuropäisches und prorussisches Lager gespalten. Premier Vojislav Kostunica, ein grosser EU-Skeptiker, folgt am Samstag der Einladung Putins zu einem Treffen am Rande eines internationalen Wirtschaftsforums nach Sankt Petersburg.

    Antiwestliche Kräfte verstärkt

    Russlands Werben und wachsende Weltmachtambitionen machen Serbiens Nationalisten und Sozialisten zunehmend Freude: Denn der Verbündete Russland gewinnt immer mehr an Gewicht gegenüber der EU, die unangenehme Reformen und die Auslieferung von serbischen «Patrioten» an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag fordert. Auch das wachsende wirtschaftliche Engagement russischer Firmen in Serbien stärkt die antiwestlichen Kräfte in Belgrad. Denn Russland liefert nicht nur Energie und Rohstoffe, sondern winkt auch mit günstigen Krediten und dringend nötigen Investitionen. Jüngste Meldung: Aeroflot will die serbische - früher jugoslawische - Fluglinie JAT samt dem Belgrader Flughafen kaufen und bietet dafür 450 Millionen Euro.
    USA und EU haben die bislang harte Haltung gegenüber Serbien längst aufgeweicht, um das Land nicht gänzlich Russlands Einfluss zu überlassen. Die Auslieferung der fünf meistgesuchten mutmasslichen Kriegsverbrecher, allen voran die bosnisch-serbischen Ex-Führer Radovan Karadzic und Ratko Mladic, ist nicht mehr Bedingung, sondern wird nur noch «erhofft».


    http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=187758

  9. #799

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    Kosovo:Putin und Serbien gegen den Rest der Welt

    Kosovo: Putin und Serbien gegen den Rest der Welt

    Auf dem G-8-Gipfel steht auch das Dauerproblem Kosovo auf der Tagungsagenda ganz oben.



    von Rudolf Gruber

    WienEine Annäherung zwischen den USA und Russland wird allerdings auch in dieser Frage nicht erwartet. Dafür kann Serbien wieder mit mehr Wohlwollen der EU rechnen. Nicht zuletzt, weil der Einfluss Russlands auf dem Balkan wieder wächst. Den Hauch des «Kalten Krieges» zwischen West und Ost bekommt auch die südserbische Albanerprovinz Kosovo zu spüren.

    Russlands Entschlossenheit, den vom Westen unterstützten Plan des UNO-Beauftragten Martti Ahtisaari über eine international überwachte Unabhängigkeit Kosovos im UNO-Sicherheitsrat mit einem Veto zu Fall zu bringen, nimmt eher zu als ab. In einem Interview bezeichnete Präsident Wladimir Putin ein selbständiges Ko-sovo jüngst als «schädlich und gefährlich», weil damit der Separatismus in Russland und auch in Europa gefördert werde.

    Verschiebung der Abstimmung

    Schon ist die Rede davon, dass die Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat auf Herbst verschoben wird. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wird die Vetodrohung auf dem G-8-Gipfel nicht aus der Welt schaffen können. Im Gegenteil: Denn Russland geht es nicht um die Zukunft Kosovos, sondern um die Rückeroberung seines Einflusses auf dem Balkan. Damit droht eine Kollision mit der westlichen Friedenspolitik in dieser Region. Obwohl seit Mitte Mai in Belgrad eine demokratische Regierung im Amt ist, bleibt Serbien tief in ein proeuropäisches und prorussisches Lager gespalten. Premier Vojislav Kostunica, ein grosser EU-Skeptiker, folgt am Samstag der Einladung Putins zu einem Treffen am Rande eines internationalen Wirtschaftsforums nach Sankt Petersburg.

    Antiwestliche Kräfte verstärkt

    Russlands Werben und wachsende Weltmachtambitionen machen Serbiens Nationalisten und Sozialisten zunehmend Freude: Denn der Verbündete Russland gewinnt immer mehr an Gewicht gegenüber der EU, die unangenehme Reformen und die Auslieferung von serbischen «Patrioten» an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag fordert. Auch das wachsende wirtschaftliche Engagement russischer Firmen in Serbien stärkt die antiwestlichen Kräfte in Belgrad. Denn Russland liefert nicht nur Energie und Rohstoffe, sondern winkt auch mit günstigen Krediten und dringend nötigen Investitionen. Jüngste Meldung: Aeroflot will die serbische - früher jugoslawische - Fluglinie JAT samt dem Belgrader Flughafen kaufen und bietet dafür 450 Millionen Euro.
    USA und EU haben die bislang harte Haltung gegenüber Serbien längst aufgeweicht, um das Land nicht gänzlich Russlands Einfluss zu überlassen. Die Auslieferung der fünf meistgesuchten mutmasslichen Kriegsverbrecher, allen voran die bosnisch-serbischen Ex-Führer Radovan Karadzic und Ratko Mladic, ist nicht mehr Bedingung, sondern wird nur noch «erhofft».

  10. #800

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    Ich finde das serbien genau auf diesem weg bleiben sollte......

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