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Sammelthread Russ. Position in Kosovo-Frage

Erstellt von Krajisnik, 22.04.2005, 12:47 Uhr · 832 Antworten · 19.039 Aufrufe

  1. #801
    Avatar von KraljEvo

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    Finde gut das sich Russland mit uns einsetzt!

  2. #802
    Avatar von Schiptar

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    “Serbia, Russia have common Kosovo policy”

    23 June 2007 | 09:02 | Source: B92 BELGRADE -- Prime Minister Vojislav Koštunica met Russian Minister of Emergency Situations Sergei Shoigu in Belgrade Friday. After the meeting, Koštunica said that establishment of “joint Russian-Serbian policy over Kosovo” during his recent meeting with President Vladimir Putin in St. Petersburg was “of great importance,” according to the government web site.

    The common position is based on respect of the UN Charter, the UN Security Council Resolution 1244 and the Serbian Constitution, Koštunica added.

    Koštunica also stressed Serbia’s “firm determination to improve economic relations with Russia,” through widening trade between the two countries.

    According to him, cooperation with Russia is of strategic importance for Serbia, as well as that this cooperation developed “in the spirit of partnership.”

    Shoigu, co-chairman of the Inter-Governmental Serbian-Russian Committee for Trade, Economic and Technical Cooperation, said that political and economic relations between the two countries were “very good.”

    He said that important strategic projects were launched during the past year and that Russia was very interested in further investments.

    Russian investments in strategic economic areas, such as energy, infrastructure, river and air traffic, metallurgy and banking were singled out as important targets of future cooperation.

    Quelle: B92

  3. #803
    Avatar von Yutaka

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    Kosovos Schicksal in Russlands Händen

    Russland hat auch einen von den USA, Grossbritannien und Frankreich überarbeiteten Entwurf einer UNO- Resolution für eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo abgelehnt.


    Russland habe im UNO-Sicherheitsrat klar gemacht, es sei gegen eine «automatische» Unabhängigkeit der Provinz, sagte ein westlicher Diplomat am Donnerstag (Ortszeit) in New York. In dem Text heisst es, dass das Kosovo ein einzigartiger Fall sei, der sich aus der Auflösung Ex-Jugoslawiens ergeben habe und der deswegen keinen Präzedenzfall für den Sicherheitsrat schaffe.

    Moskau soll damit in seinen Befürchtungen besänftigt werden, dass nach einer Unabhängigkeit der serbischen Präsenz russische Republiken ebenfalls nach Unabhängigkeit strebten.

    Der Sicherheitsrat verhandelt derzeit über den Plan des UNO- Vermittlers Martti Ahtisaari, der eine «überwachte Unabhängigkeit» des Kosovo vorsieht. Dies läuft auf die Loslösung der überwiegend von Albanern bewohnten Provinz von Serbien hinaus.

    Serbien weigert sich aber, die Kontrolle über die Region aufzugeben, und wird dabei von seinem traditionellen Verbündeten Russland unterstützt.

    Um Serbien und den Kosovo-Albanern mehr Zeit für eine Verhandlungslösung zu geben, hatten die UNO-Vetomächte Frankreich, Grossbritannien und USA eine viermonatige Beratungspause im Sicherheitsrat vorgeschlagen.

  4. #804
    Avatar von Yutaka

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    Russlands Freude über Kosovos Scheitern

    Russlands Freude über Kosovos Scheitern

    Nach dem Scheitern der Bemühungen um die Unabhängigkeit der südserbischen Provinz Kosovo im UNO- Sicherheitsrat verbucht Russland für sich einen Punktsieg.

    «Die Entscheidung kann man nur positiv aufnehmen», sagte der Vize-Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Duma, Leonid Slutzki. «Das ist eine logische Folge unserer aktiven Politik», lobte auch der Sprecher des Aussenministeriums, Michail Kamynin, in Moskau.

    Der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin sah darin ein Eingeständnis des Westens, dass weitere Verhandlungen für die Zukunft des Kosovos nötig seien. Damit sei der Unabhängigkeitsplan des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari ad acta gelegt, sagte Tschurkin.

    Völlig verschiedene Sichtweisen

    Diese Sicht widerspricht jedoch diametral den Plänen der USA und der EU, die die Ahtisaari-Vorschläge für die eingeschränkte Souveränität des Kosovos nach wie vor als Geschäftsgrundlage sehen.

    Moskau pocht zudem wie Serbien darauf, die Entscheidung der Kontaktgruppe nach 120 Tagen Verhandlung zwischen Albanern und Serben vom UNO-Sicherheitsrat bestätigen zu lassen. Für Washington ist der Weg über dieses oberste UNO-Gremium dagegen durch die russische Veto-Drohung dauerhaft versperrt.

    Zunächst will Moskau aber in der Kontaktgruppe mitarbeiten, die von den USA, Russland, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Italien gestellt wird. Zwar hat Russland dort kein Vetorecht, ist aber offensichtlich vom eigenen Gewicht überzeugt und will mitreden.

    Angst vor Präzendenzfall


    Der russische Präsident Wladimir Putin hat mehrfach davor gewarnt, mit der internationalen Anerkennung eines Kosovo-Staates einen Präzedenzfall für die Lösung anderer Regionalkonflikte zu schaffen. Putin nannte in diesem Zusammenhang das spanische Baskenland und Katalonien.

    Moskau geht es um die von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien, in denen russische Truppen stationiert sind. In der Slowakei und in Rumänien treten ungarische Minderheiten für neue Grenzen ein.

    Denkbar ist nach Meinung politischer Beobachter aber auch, dass Russland sich eine Zustimmung zu einer Lösung für das Kosovo mit geopolitischen Zugeständnissen seitens des Westens erkaufen könnte. Russland liegt seit Monaten mit den USA wegen Washingtons Plänen für eine Raketenabwehr im Streit und hat hier eine Zusammenarbeit angeboten.

    Zudem droht Putin der NATO, aus dem Vertrag über die Begrenzung Konventioneller Streitkräfte (KSE) und damit einem der wichtigsten Vereinbarungen zur europäischen Sicherheit auszusteigen.

    Kosovo-Resolution

    «Eine Entscheidung über das Kosovo ist nur auf Grundlage einer Einigung zwischen Belgrad und Pristina möglich», hatte der russische Aussenminister Sergej Lawrow immer wieder aufs Neue deutlich gemacht. Russland beruft sich nach den Worten von Kamynin nach wie vor auf die Kosovo-Resolution 1244.

    Danach stellt «die Situation in der Region auch weiterhin eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit» dar. In dem Dokument von 1999 ist unter anderem die «Förderung der Herstellung substanzieller Autonomie und Selbstverwaltung im Kosovo» festgehalten.

  5. #805
    Avatar von Ivo2

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    Ist ja klar, wenn Kosovo selbstständig wird, dann haben etliche Staaten, allen voran Russland ein gewaltiges Problem.

  6. #806
    Avatar von Vasile

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  7. #807
    Avatar von port80

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Die Serben und die Albaner haben in ihren Köpfen immer noch die Klischees aus 1999, als die NATO-Truppen Serbien bombardierten und in dem Kosovo einmarschierten, was die mehrheitliche albanische Bevölkerung dort als einen Anlass für das Erlangen der Unabhägigkeit interpretierte.
    Ob es wirklich so war? Sind die Amerikaner wirklich so besessen von der Idee, einem unabhängigen Staat zu schaffen in dem die Bevölkerung zu 80% Muslime sind? Schon klar, der Islam im Kosovo ist nicht mit dem mancher islamistischen Staaten zu vergleichen, sondern neigt eher zu einem Islam mit europäischen Werten (zumindest ist das was man anstrebt) - ein Euroislam so wie es Bassam Tibi vorsieht. Diese Entwicklung ist im Kosovo oft gelungen, manchmal aber auch gescheitert.
    Was wollten aber die Amerikaner wirklich von Serbien in 1999? Sie wollten Milosevic stürzen. Dessen zu innerliche Beziehung mit Russland war ihnen ein Dorn im Auge. Eine zu große Annäherung Serbiens an Russland und eine Abwendung vom Westen musste verhindert werden. Mit allen Mitteln!
    Man konnte aber Milosevici nicht ohne völkerrechtliche Begründungen stürzen. So mussten Gründe gefunden werden. Man hat sich die größte Minderheit ausgewählt die in den letzten Jahren an Rechte verloren hat und gegen Serbien leicht aufgebracht werden konnte: die Kosovo-Albaner.
    Die USA nutzte Milosevics übertreibener Nationalismus und dessen Illusion, er könnte die Albaner aus dem Kosovo vertreiben so wie auch die Kroaten die Serben aus der Krajina vertreiben haben. Außerdem setzte er auf die Unterstützung Russlands im internationalen Skandal. Diese Unterstützung kam aber nicht. Heute wird es langsam immer deutlich dass Russland gar nicht helfen wollte, denn Russland braucht einen Unabhängigen Kosovo, als Präzedenzfall für seine Pläne in Abchasien, Südossetien und Transnistrien. Ab und zu hört man noch Stimmen aus Moskau gegen die Unabhängigkeit des Kosovo, aber getan wurde aus Moskau so gut wie nichts. Und es wird auch zukünftig nichts gegen dem Separatismus im Kosovo getan. Außer leere Worte.
    Der Westen hat mit dem Sturz vom Milosevevic seinen Ziel erreicht. Milosevic ist nun auch tot. Serbien wendet sich langsam, aber sicher dem Westen zu. Man diskutiert heute sogar von einem EU- und NATO-Beitritt Serbiens, wenn schon nicht unbedingt für die nächsten paar Jahren.
    Aus dem Westen hört man immer leiser Unterstützungsaussagen für dem Kosovo. Separatistische Tendenzen bereiten manchen Staaten Kopfscherzen (Korsika, Baskenland, Nordirland etc)
    Dafür kommt Russland immer lauter:

    Quelle: http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=a&id=592357

    Wer würde also im Falle einee unabhägigen Kosovo etwas gewinnen: Russland oder der Westen?
    stop!!!

    die ganze geschichte hat einen hacken, abhasien hin oder her,..das ist den russen egal, das zauberwort und in dem fall was zählt ist TSCHETSCHENIEN,...und somit das ÖL, tschetschenien darf auf keinen fall unabhängig werden (von den russen her gesehen).

    Also gilt das zu verhindern, somit nützt den russen eine unabhängigkeit kosovos überhaupt nicht, im gegenteil, es würde russland schädigen.

  8. #808
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von T1TT0L4R0CC4 Beitrag anzeigen
    .....«Eine Entscheidung über das Kosovo ist nur auf Grundlage einer Einigung zwischen Belgrad und Pristina möglich», hatte der russische Aussenminister Sergej Lawrow immer wieder aufs Neue deutlich gemacht. ....

    hehe, Einigung
    Der Typ ist lustig

    als ob sich Serben und Albaner einigen könnten

    eher kommt das nächste Millenium

  9. #809

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Ist ja klar, wenn Kosovo selbstständig wird, dann haben etliche Staaten, allen voran Russland ein gewaltiges Problem.
    Demnach wäre auch die Unabhängigkeit der Krajina legitim gewesen.

  10. #810
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Ist ja klar, wenn Kosovo selbstständig wird, dann haben etliche Staaten, allen voran Russland ein gewaltiges Problem.
    Ja wie wärs wenn sich diese Länder darum bemühen würden, die probleme in ihrem Land zu lösen, das hat nämlich sicher seinen Grund wieso die alle wegwollen, dann wäre es nämlich scheissegal ob Ks unabhängig wird

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