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Sammelthread Russ. Position in Kosovo-Frage

Erstellt von Krajisnik, 22.04.2005, 12:47 Uhr · 832 Antworten · 19.019 Aufrufe

  1. #811
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Demnach wäre auch die Unabhängigkeit der Krajina legitim gewesen.
    Die Chance wäre dagewesen. Babic und Martic haben es vorgezogen, die Unabhängigkeit nicht anzustreben.

  2. #812
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Zhan_Si_Min Beitrag anzeigen
    Ja wie wärs wenn sich diese Länder darum bemühen würden, die probleme in ihrem Land zu lösen, das hat nämlich sicher seinen Grund wieso die alle wegwollen, dann wäre es nämlich scheissegal ob Ks unabhängig wird
    Das ist nicht so einfach. Siehe auch ETA in Spanien.

  3. #813
    Grasdackel
    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Demnach wäre auch die Unabhängigkeit der Krajina legitim gewesen.
    Niemals im Leben.

  4. #814
    Avatar von Cigo

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    7.854
    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Demnach wäre auch die Unabhängigkeit der Krajina legitim gewesen.
    nein,so einen verbrecherstaat hätte nicht einmal russland unterstützt

  5. #815

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Das ist nicht so einfach. Siehe auch ETA in Spanien.
    Da liegt nun das Problem. Wir können nicht einen Präzedensfall schaffen in dem sich jede Region nach Gutdünken für unabhängig erklären kann.
    Wenn das Kosovo unabhängig werden würde, müsste die Republik Serbien zustimmen. Da stimmst du mir doch sicherlich zu?

    Das ist die einzige und vernünftigste Lösung.

  6. #816
    Avatar von Ivo2

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    19.007
    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Da liegt nun das Problem. Wir können nicht einen Präzedensfall schaffen in dem sich jede Region nach Gutdünken für unabhängig erklären kann.
    Wenn das Kosovo unabhängig werden würde, müsste die Republik Serbien zustimmen. Da stimmst du mir doch sicherlich zu?

    Das ist die einzige und vernünftigste Lösung.
    Dazu hab' ich schon mehrmals meine Meinung geäussert. Wenn du die Suchfunktion benutzt, wirst du diese auch finden.
    Es kann nur mit Verhandlungen und Kompromisen von allen Seiten funktionieren, alles andere ist shit.

  7. #817
    Avatar von skenderbegi

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    11.090

    Daumen hoch

    soviel von der nzz.ch zur freude russlands.....

    Russlands Aussenpolitik der Aufrechnung und Rechthaberei trübt nicht nur den Blick für die Realitäten, sondern ist auch alles andere als effektiv und weitsichtig. Während die für eine eher einfältige Antwort lange Reaktionszeit im diplomatischen Geplänkel mit London auf die inneren Spannungen um den richtigen aussenpolitischen Kurs gegenüber dem Westen verweist, mutet es fast absurd an, wenn nach dem Scheitern der Kosovo-Resolution im Uno-Sicherheitsrat die russische Diplomatie sich als Siegerin wähnt.

    Grenzen der Selbstherrlichkeit


    Der Fall Kosovo zeigt exemplarisch, wie es Moskau nicht gelingt, sich konstruktiv zu beteiligen. Als selbsternannter slawischer Patenonkel der Serben hätte Russland in Belgrad sein Gewicht gewiss produktiver einbringen können, als die serbische Obstruktion mitzutragen. Und die Beschwörung des Präzedenzfalls Kosovo für die zahlreichen ungelösten Konflikte im postsowjetischen Raum hat den dortigen Lokalpotentaten erst recht ein Argumentarium in die Hand gegeben. Das Scheitern der Uno-Verhandlungen nun als Erfolg zu preisen, ist darum fahrlässig, weil damit verkannt wird, dass Russland sich – nicht zum ersten Mal auf dem Balkan – selber ins Abseits manövriert hat. Der Fall Kosovo und die angespannten Beziehungen zu London sowie, in geringerem Mass, zu Warschau belasten das Verhältnis zur EU und zum Westen insgesamt. Der Fall Kosovo zeigt zugleich die Grenzen der aussenpolitischen Selbstherrlichkeit Russlands auf.

    --------------------------------------------------------------

  8. #818
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    4.998
    Hey Skendi du Verfechter des Ungerechten


    Auch interessant:

    Kosovo droht Europa zu spalten
    In Serbien hat das Scheitern der Kosovo-Verhandlungen in der Uno für Euphorie gesorgt. In Kosovo ist man bestürzt. Und die EU ist ratloser denn je.
    22.07.2007 -- Tages-Anzeiger Online

    «Ein Sieg für Serbien und Russland». Mit diesen Worten hat der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica das Scheitern der Uno-Resolution zum künftigen Status von Kosovo begrüsst. Die westlichen Staaten hatten einen Entwurf zurückgezogen aus Angst vor einem russischen Veto im Uno-Sicherheitsrat (TA vom Samstag). Die Resolution sah vor, dass in den nächsten vier Monaten Vertreter der Kosovo-Albaner und Serbiens erneut über eine Lösung verhandeln sollten.

    Westliche Diplomaten waren Moskau auch in einem anderen entscheidenden Punkt entgegen gekommen: Sollten Belgrad und Pristina keine Einigung erzielen, dann würde der Plan des ehemaligen finnischen Staatschefs Martti Ahtisaari für eine «überwachte Unabhängigkeit» der Provinz nicht automatisch in Kraft treten. Doch Moskau lehnte aber auch diesen Kompromissvorschlag ab. Angesichts der russischen Blockade im höchsten Uno-Gremium wollen die westlichen Staaten eine Lösung für Kosovo im Rahmen der so genannten Balkan-Kontaktgruppe suchen. Dort hat Russland kein Vetorecht. Weniger euphorisch als Premier Kostunica reagierte Präsident Boris Tadic nach dem diplomatischen Sieg Serbiens in New York. Die Position Belgrads sei nun besser als zu Beginn der Statusgespräche, sagte Tadic. «Das bedeutet aber nicht, dass wir in einer glänzenden Situation stecken und dass alles gelöst wurde.» Tadic sprach der Kontaktgruppe das Recht ab, eine Entscheidung über die Zukunft Kosovos zu treffen. Gleichzeitig warnte er vor einer weiteren Anlehnung Serbiens an Russland, die von Kostunica vorangetrieben wird. Serbien könne kein Staat innerhalb der russischen Föderation werden, meinte der prowestliche Staatschef: «Wir gehören zu Europa».
    Die kosovo-albanischen Politiker zeigten sich enttäuscht über den russischen Widerstand. Regierungschef Agim Ceku drohte mit einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung am 28. November. An diesem Tag feiern die Albaner auf dem Balkan die Unabhängigkeit Albaniens, die am 28. November 1912 im südalbanischen Vlora proklamiert wurde.

    Schwere Kost für die Europäer

    Nach dem Scheitern in New York werden sich morgen in Brüssel auch die EU-Aussenminister an ihrem Treffen während eines voraussichtlich sehr langen Mittagessens dem Dossier Kosovo annehmen. Seitens der portugiesischen EU-Präsidentschaft war von einem «schwierigen Problem» die Rede, das «noch komplizierter wird, wenn die Europäer unfähig sein sollten, eine kohärente Position zu finden». Von einer solchen gemeinsamen Linie ist die EU trotz anders lautender Beteuerungen gegenwärtig weit entfernt. Es gebe eine Gruppe von Staaten, die «ohne die Uno nichts tun will, obwohl doch kein denkender Mensch sich so einschränken kann», klagte am Freitag ein ranghoher EU-Diplomat. Er warnte angesichts dieser restriktiven Haltung namentlich Spaniens, Zyperns, der Slowakei und Rumäniens vor «einer tickenden Zeitbombe», da die Situation nur schwieriger werde, wenn man weiter zuwarte. Allerdings fühlen sich verschiedene EU-Staaten Belgrad historisch verbunden oder fürchten als Nachbarn neue Spannungen in der Region. So sprach sich der bulgarische Aussenminister Iwajlo Kalfin deswegen gestern gegen eine unilaterale Unabhängigkeitserklärung Kosovos aus.

  9. #819
    Avatar von Velez

    Registriert seit
    08.04.2006
    Beiträge
    8.514
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    nein,so einen verbrecherstaat hätte nicht einmal russland unterstützt
    den haben sie schon zugelassen mit der unabhängigkeit kroatiens.

  10. #820
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Dazu hab' ich schon mehrmals meine Meinung geäussert. Wenn du die Suchfunktion benutzt, wirst du diese auch finden.
    Es kann nur mit Verhandlungen und Kompromisen von allen Seiten funktionieren, alles andere ist shit.
    Ja nur was Ks angeht ist das so ne sache. Die Serben wollen nicht verhandeln, wenn es ums Thema Unabhägigkeit geht, und die Albaner wollen nur die unabhägigkeit. Entgegengesetzter geht es gar nicht, da is einfach ne Sackgasse. Also einigen werden sich die Parteien wohl nie. Also ich für meinen Teil glaube nicht dass das jemals eintreffen wird, dann wird die Statusfrage wohl nie geklärt werden...

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