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Sarajevo: 20 Jahre nach Anfang der serbischen Belagerung

Erstellt von Kampfposter, 06.04.2012, 08:10 Uhr · 241 Antworten · 13.616 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Josip Frank

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.007

  2. #72
    Gast829627
    Zitat Zitat von hamza m3 g-power Beitrag anzeigen
    auuuu jukas einheit wurde doch nicht gefördert man... reden die euch sowas ein oder woher hast du diese informationen? als izetbegovic ne arme aufgestellt hatte, wurde juka gejagt. Er hat sich mit seinen 300 mann auf der bjelasnica versteckt und wollte verhandeln. er meinte er hat die stadt verteidigt etc. izetbegovic wollte ihn aber haben.
    dann ist er nach mostar geflüchtet in die HVO.
    wer die besseren leute waren weiß ich nicht, aber vikic hat straßen sauber gehalten. wenn es so wäre, dass juka waffen bekommen hat vikic aber nicht (lächerlich zumal die ganze stadt gegen juka war) dann würde er es heute erwähnen oder er hätte sich damals als serbe dagegen gestellt


    als juka sich gegen halilovic stellte ist er zur hvo rüber und hat trotzdem sarajevo mit kokain versorgt ......nichts desto trotz wurde er anfangs mehr eingesetzt als vikics leute......ich sage nicht das er ne besser einheit hatte aber sie wurde öfter bis dato eingesetzt obwohl man wusste das sie aus kriminellen bestand die brutal vorging .......

  3. #73
    hamza m3 g-power
    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Da muss ich Dich leider korrigieren. Die Ilidza war von Beginn an serbisch und wurde nie erobert. Sie fiel erst 1996 im Rahmen der Übergabe durch das DPA an die Föderation. Wie ich schrieb: Ab Stupska Petlja begann bis Hadzici serbisches Territorium. Es grenzte dann unmittelbar an Kiseljak, wo die Kroaten standen. Erst dahinter in Richtung Visoko gab es wieder Gebiete unter Kontrolle der Armija BiH.

    Der Igman wurde verteidigt, fiel aber in der 1993 wie Teile der Bijelasnica an die VRS, im Rahmen einer Offensive. Da war Sarajevo faktisch unter Totalblokade. Die VRS räumte diese Gebiete selbst.

    In Dobrinja, Pofalici und auf der Grbavica (Jevrejsko Groblje) waren die Linien bis Kriegsende stabil. Die Territorialgewinne in Sarajevo beruhten im wesentlichen auf das Daytoner Abkommen, nicht auf militärische Leistungen.

    Also bitte...etwas mehr Realismus und keine Schönfärberei.

    Die Frage ist aber nach wie vor: Warum beendeten die Serben das ganze Thema nicht einfach durch eine umfassende Offensive, nicht nur auf Sarajevo ? Sicher, Städte einnehmen ist so eine Sache. Nimmt man aber Bihac 1994, dann war da Ende. Keine Munition, da nutzen Häuser nix.

    Diese Situation lag 92/Anfang93 in Sarajevo vor. Warum also kein "kurzer Prozess" ?
    Weil sie Schiss hatten in den Häuserkampf zu gehen. Sie wussten, dass sie das verlieren. Sie hatten mit unseren Leuten doch schon an den Linien zu tun gehabt bekommen und merkten "Die Jungs sind bereit". Sie wollten 100% sicher gehen. Wie du sagst in der Dobrinja waren die Linien stabil. Wir schossen zurück und bis unsere Moral nicht am Boden war, trauten sich die Cetniks nicht Sarajevo zu entern.
    Und hör auf die Leistung der Soldaten und Sehiden der ARBiH totzureden und zu sagen, dass Sarajevo noch existiert sei keine militärische Leistung. Du kannst Fakten nennen, aber die Schüsse für diese Fakten hast du nicht gezählt. Also mach mal halblang. Ich färbe nichts schön, sondern du. Ich habe Verwandte, die auf der Ilidza und in Pofalice den serbischen Truppen wiederstand geleistet haben. Vielleicht war Ilidza serbisches Teritorium, heißt aber nicht, dass die Serben da gechillt haben und Kaffee getrunken haben. Unsere Männer waren bereit für alles, das wussten Karadzics und Mladics Leute.

  4. #74
    hamza m3 g-power
    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    als juka sich gegen halilovic stellte ist er zur hvo rüber und hat trotzdem sarajevo mit kokain versorgt ......nichts desto trotz wurde er anfangs mehr eingesetzt als vikics leute......ich sage nicht das er ne besser einheit hatte aber sie wurde öfter bis dato eingesetzt obwohl man wusste das sie aus kriminellen bestand die brutal vorging .......
    Lieber Legija, diese Leute wurden nicht eingesetzt. Sie taten was sie wollten

  5. #75
    Avatar von Kampfposter

    Registriert seit
    20.11.2011
    Beiträge
    3.820
    Zitat Zitat von hamza m3 g-power Beitrag anzeigen
    Weil sie Schiss hatten in den Häuserkampf zu gehen. Sie wussten, dass sie das verlieren. Sie hatten mit unseren Leuten doch schon an den Linien zu tun gehabt bekommen und merkten "Die Jungs sind bereit". Sie wollten 100% sicher gehen. Wie du sagst in der Dobrinja waren die Linien stabil. Wir schossen zurück und bis unsere Moral nicht am Boden war, trauten sich die Cetniks nicht Sarajevo zu entern.
    Und hör auf die Leistung der Soldaten und Sehiden der ARBiH totzureden und zu sagen, dass Sarajevo noch existiert sei keine militärische Leistung. Du kannst Fakten nennen, aber die Schüsse für diese Fakten hast du nicht gezählt. Also mach mal halblang. Ich färbe nichts schön, sondern du. Ich habe Verwandte, die auf der Ilidza und in Pofalice den serbischen Truppen wiederstand geleistet haben. Vielleicht war Ilidza serbisches Teritorium, heißt aber nicht, dass die Serben da gechillt haben und Kaffee getrunken haben. Unsere Männer waren bereit für alles, das wussten Karadzics und Mladics Leute.

    Du erzählst einfach nicht das was LordVader hören will.^^

    "Sie hatten gar kein Interesse daran Sarajevo einzunehmen um BiH in Jugoslawien zu belassen.
    Es ging ihnen ausschliesslich um die Teilung der Stadt sowie BiHs."


  6. #76
    Avatar von Snežana

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    Europa lebt oder stirbt in Sarajewo

    20 Jahre nach Beginn des Bosnienkriegs
    Europa lebt oder stirbt in Sarajewo



    Vor 20 Jahren umzingelten bosnisch-serbische Einheiten Sarajewo. Sie blieben 1425 Tage, mehr als 10.000 Menschen wurden ermordet. Sarajewo steht für die Tatenlosigkeit der Internationalen Gemeinschaft. Heute haben sich die USA und Europa aus dem Reformprozess Bosnien und Herzegowinas verabschiedet. Doch es ist absurd zu glauben, dass das Land aus eigener Kraft eine stabile Demokratie wird.

    Heute jährt sich zum 20. Mal der Beginn der Belagerung Sarajevos. Am 5. April 1992 umzingelten bosnisch-serbische Einheiten die Stadt. Sie blieben 1425 Tage - unterstützt von der jugoslawischen Bundesarmee unter dem damaligen Regierungschef Slobodan Milosevic, der seine Vision eines Großserbiens zu verwirklichen suchte. Mehr als 10.000 Menschen, darunter auch viele Kinder, wurden durch Granatfeuer oder Heckenschützen ermordet. Zehntausende wurden teils schwer verletzt, viele davon auf der Suche nach Lebensmitteln in ihrem täglichen Kampf ums Überleben. Das alles geschah mitten in Europa.


    Bild vergrößern Ein Denkmal in Sarajewo erinnert an die ersten beiden Menschen, die im Bürgerkrieg von bosnisch-serbischen Scharfschützen getötet wurden. (© AFP)


    Doch 20 Jahre nach Kriegsbeginn sind die Belagerung Sarajewos und die ethnischen Säuberungen, die ihren erschütternden Höhepunkt in dem Massaker von Srebrenica fanden, von der Bühne internationaler Aufmerksamkeit leider weitgehend verschwunden. Erst Angelina Jolie, amerikanische Schauspielerin und Regisseurin, schaffte es zuletzt mit ihrem Film "In the Land of Blood and Honey", einer breiteren Öffentlichkeit erstmals nahe zu bringen, wie grausam der Krieg 1992 auf den europäischen Kontinent zurückkehrte und wie das Europa der Wendezeit damals so kläglich versagte, ihn zu beenden.
    Sarajewo steht deswegen auch für die Sprach- und Tatenlosigkeit der Internationalen Gemeinschaft, die den offensichtlichen Gräueltaten zuschaute und sich nicht auf ein entschlossenes Handeln einigen konnte. Oft genug wurden UN-Soldaten selber Ziel der Angriffe, mussten sie dem Morden tatenlos zusehen, weil die politische Rückendeckung für ein Eingreifen fehlte.
    Nicht wenige europäische Politiker erlagen der Propaganda der Kriegsparteien, Christen, Muslime, Kroaten, Serben und Bosniaken könnten nicht friedvoll in einem Land leben. Andere solidarisierten sich zwar mit den Opfern, brachten jedoch nicht den Mut auf, durch entschlossenes Handeln den Krieg zu verhindern oder wenigstens viel früher zu beenden.
    Europa ließ es damals sehenden Auges zu, dass der historisch gewachsene, europäische Islam als Teil einer friedvollen, multikulturellen Gesellschaft auf dem Westbalkan ausgerottet oder vertrieben werden sollte.
    Aus dieser Vergangenheit erwächst für die Internationale Gemeinschaft und allen voran für die Europäische Union eine besondere Verantwortung für den westlichen Balkan. Kroatien hat alle Voraussetzungen für den EU-Beitritt 2013 erfüllt. Auch Serbien ist seit knapp einem Monat offizieller EU-Beitrittskandidat. Doch Bosnien und Herzegowina scheint dieser Weg bis auf Weiteres versperrt.
    Vergegenwärtigt man sich, dass maßgeblich die damaligen Präsidenten Serbiens und Kroatiens, Milosevic und Tudjman, hinter dem Krieg in Bosnien und Herzegowina standen, so muss die EU-Integration der beiden Nachbarn für die Menschen in Bosnien und Herzegowina umso bitterer wirken.
    Es verwundert daher nicht, dass in jüngster Vergangenheit nationalistische Kräfte die innerethnischen Konflikte befeuern - in der Hoffnung, aus der wachsenden Enttäuschung über Europa für sich Profit ziehen zu können.
    Und wie lautet die politische Antwort der EU und der Internationalen Gemeinschaft? Die USA haben ihren Blick schon seit den Anschlägen des 11. September 2001 weg vom Balkan gelenkt und sehen, nicht zu Unrecht, die europäischen Partner in der Verantwortung.

    Die EU ist wegen der Finanzkrise mit sich selbst beschäftigt


    Die EU ist aufgrund der Finanz- und Schuldenkrise allerdings vor allem mit sich selbst beschäftigt. Eine Beitrittsdebatte um ein Land auf dem Westbalkan mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von über 40 Prozent erscheint vielen europäischen Staats- und Regierungschefs nicht gerade attraktiv, versprechen sie sich davon doch keine Wählerstimmen oder strategischen Nutzen wie im Falle Serbiens, wo die Verleihung des EU-Kandidatenstatus auch eine Stärkung des pro-europäischen Lagers bedeutet. Europa hat sich de facto aus dem Reformprozess Bosnien und Herzegowinas verabschiedet und ihn der EU-Bürokratie überlassen, für die oftmals nicht der Inhalt von Verhandlungspaketen als entscheidend gewertet wird, sondern vielmehr deren bloßer Abschluss als solches.
    Hintergrund dieses völlig unpolitischen Agierens war und ist bis heute die Uneinigkeit seitens der involvierten EU-Mitgliedsstaaten als auch von wichtigen Verhandlungspartnern wie der Türkei oder den USA. Während die beiden letztgenannten ähnlich wie Großbritannien schon lange die Hoffnung aufgegeben haben, dass das alleinige Winken mit einer EU-Beitrittsperspektive die nötigen Veränderungen in Bosnien-Herzegowina bringen werden, hoffen die EU-Kommission, aber auch Deutschland und Frankreich weiter, bislang jedoch weitgehend vergeblich.
    Die spezifischen Probleme eines multiethnischen Landes brauchen aber mehr als bloße Hoffnung. Es ist absurd zu glauben, dass Bosnien-Herzegowina es aus eigener Kraft schaffen wird, eine stabile Demokratie zu werden. Und es ist unredlich, bis zum Sankt Nimmerleinstag eine EU-Beitrittsperspektive vorzugaukeln, die in der Realität allem Anschein wohl nicht ernstgemeint ist.

    Auch wenn dem 2011 ins Amt gekommenen EU-Sonderbeauftagten Peter Sörensen ein gutes Zeugnis für seine Arbeit ausgestellt wird, so werden seine Kompetenzen nicht ausreichen, die politischen Hardliner aller Seiten, die vom ungeklärten Status Quo und der grassierenden Korruption und Vetternwirtschaft am meisten profitieren, in die Schranken zu weisen und ihnen die nötigen Kompromisse abzuringen. Dies muss sich jedoch ändern, will man diese radikalen Kräfte nicht am Ende gar stärken, wenn sie gegenüber der Bevölkerung behaupten können, dass sie scheinbar erfolgreich mit der EU und den Vereinten Nationen zusammen arbeiten und Abschlüsse erzielen.
    Der einzige erfolgversprechende Ausweg kann daher nur eine Repolitisierung der bosnischen Frage auf höchster EU-Ebene sein, um den völlig festgefahrenen Reform- und Modernisierungsprozess des Landes wieder zu beleben. Dies gilt insbesondere für eine wirkliche Reform der Verfassung des Landes, die in heutiger Version einer Aussöhnung sowie dem Aufbau einer zivilen, demokratischen politischen Kultur im Wege steht. Denn das sogenannte Dayton-Abkommen vom November 1995 legte eine faktische Dreiteilung des Landes fest, die sich bis heute als völlig dysfunktional erweist und alle politischen Entscheidungsfindungen blockiert.
    Ohne eine neue Verfassung wird es auch kein Ende des noch immer formal äußerst mächtigen UN-Mandats des sogenannten Hohen Repräsentanten geben. Ein Mandatsende wäre jedoch ein wichtiges Signal hin zum eigentlichen Ziel, nämlich Bosnien und Herzegowina endlich aus der internationalen Verantwortung zu entlassen und souverän auf eigene Beine zu stellen.
    Zu solch einer Repolitisierung gehört zuvorderst sich wieder mit jenen Partnern auf eine gemeinsame Strategie zu verständigen, die es neben der EU und ihren involvierten Mitgliedsstaaten zum Durchbruch vor Ort braucht. Dies gilt nicht nur für die USA, sondern auch für die Türkei. Anders als viele andere Länder hat Ankara sein Engagement in Bosnien-Herzegowina in den letzten Jahren nicht reduziert, auch wenn oft der Eindruck erweckt wird, dass die Türkei sich vor allem als Sicherheitsgarant für den muslimischen Bevölkerungsteil sieht.
    In Wirklichkeit erstreckt sich das Engagement der Türkei weit über ethnisch-religiöse Grenzen in der Region hinaus, hat die Türkei zum Beispiel viel für die Annäherung Bosnien und Herzegowinas an Serbien geleistet. Es ist daher absurd, den europäischen Blick weiter nur auf einzelne Balkanländer wie Serbien oder Kroatien zu richten und so zu tun, als ob die Türkei nichts mit Europa zu tun hätte.
    Der 20. Jahrestag des Beginns der Belagerung Sarajewos ist ein geeigneter Zeitpunkt, ein neues Kapitel in der Nachkriegsgeschichte Bosnien und Herzegowinas - und damit auch Europas - aufzuschlagen. Dies wäre nicht nur europäische Integrationspolitik in ihrem ureigenen Sinne. Wir Europäer sind es auch den Tausenden Toten schuldig, deren Gräber inmitten Sarajewos auch zwanzig Jahre nach Beginn der Belagerung uns alle mahnen. Europa lebt oder stirbt in Sarajewo, hatte ich damals im Streit mit den Anhängern einer pazifistischen Position erklärt. Dieser Grundsatz gilt noch immer.

    20 Jahre nach Beginn des Bosnienkriegs - Europa lebt oder stirbt in Sarajewo - Politik - sueddeutsche.de

  7. #77
    hamza m3 g-power
    Zitat Zitat von Kampfposter Beitrag anzeigen
    Du erzählst einfach nicht das was LordVader hören will.^^

    "Sie hatten gar kein Interesse daran Sarajevo einzunehmen um BiH in Jugoslawien zu belassen.
    Es ging ihnen ausschliesslich um die Teilung der Stadt sowie BiHs."

    Genau sie wollten nur ihr Stück vom Kuchen, niemals wären sie darauf gekommen Sarajevo einzunehmen. Und sie haben Sarajevo nur so zugebombt, weil es so Spaß macht, sie hatten einfach kein Bock die Stadt gleich einzunehmen, die netten Cetniks

  8. #78
    Avatar von Novljanin

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    26.06.2011
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    1.394
    rip den toten
    gedenken auch an die vertriebenen serben und ausharrend eingekesselten moslems!

  9. #79
    Avatar von Kampfposter

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    3.820
    Zitat Zitat von hamza m3 g-power Beitrag anzeigen
    Genau sie wollten nur ihr Stück vom Kuchen, niemals wären sie darauf gekommen Sarajevo einzunehmen. Und sie haben Sarajevo nur so zugebombt, weil es so Spaß macht, sie hatten einfach kein Bock die Stadt gleich einzunehmen, die netten Cetniks
    Den Alija hatten sie doch auch schon gefangen genommen und trotzdem frei gelassen, wo ist denn deine Logik das sie alles daran setzten BiH politisch tot zu stellen?

    Sie wollten ein geteiltes BiH, ihre grösstmögliche RS (zumindest halb BiH) und halb Sarajevo, das war der ganze Plan.

    Dank Alijas nicht vorhandenen Vorbereitungen haben sie doch in Windeseile alles bekommen was sie wollten, wozu noch Unmengen Mensch und Material für die andere hälfte Sarajevos opfern?

    Terror wurde von serbischer Seite ausgeübt damit sie ihre Forderungen auch Unterschrieben bekommen, also legitimiert, dem kam Alija auch 1995 nach.

  10. #80
    hamza m3 g-power
    Zitat Zitat von Kampfposter Beitrag anzeigen
    Den Alija hatten sie doch auch schon gefangen genommen und trotzdem frei gelassen, wo ist denn deine Logik das sie alles daran setzten BiH politisch tot zu stellen?

    Sie wollten ein geteiltes BiH, ihre grösstmögliche RS (zumindest halb BiH) und halb Sarajevo, das war der ganze Plan.

    Dank Alijas nicht vorhandenen Vorbereitungen haben sie doch in Windeseile alles bekommen was sie wollten, wozu noch Unmengen Mensch und Material für die andere hälfte Sarajevos opfern?

    Terror wurde von serbischer Seite ausgeübt damit sie ihre Forderungen auch Unterschrieben bekommen, also legitimiert, dem kam Alija auch 1995 nach.
    Sarajevo ist nicht geteilt. Ein winziger Teil Sarajevos liegt in der RS, geteilt heißt das nicht. Sie wollten ganz Sarajevo und ganz Bosnien einnehmen. Hätten sie nur ein Stück Sarajevos haben wollen, hätten sie nach 2 Wochen aufgehört zu bombardieren und hätten ihre Stellungen gehalten. Lächerliche These.
    Zur Geiselnahme ALijas :Beschäftige dich mal ausgiebig mit dem Thema, dann weißt du auch wieso Alija wieder freigelassen wurde. 1. ist es nicht legitim ein Staatspberhaupt einfach zu töten und 2. hatte die ARBiH Druckmittel, um ihn freizukriegen.

    Der bosnische Staatspräsident Alija Izetbegović befand sich am 2. Mai 1992 auf der Rückreise von Friedensgesprächen mit der Europäischen Gemeinschaft in Lissabon, als er zusammen mit seiner Tochter und seinem Leibwächter am Flughafen Sarajevo von bosnisch-serbischen Truppen gefangengenommen und in die Kaserne der Bundesarmee im serbisch besetzten Lukavica verbracht wurde. Der Befehl dazu war vom Kommandanten der Bundesarmee in Bosnien, General Milutin Kukanjac erteilt worden, der sich zu diesem Zeitpunkt mit etwa 270 Mann im Hauptquartier der Bundesarmee im Stadtzentrum befand und von bosniakischen Kampftruppen belagert wurde.

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