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Saudi-Arabien und Pakistan helfen

Erstellt von Perun, 18.02.2011, 20:43 Uhr · 9 Antworten · 861 Aufrufe

  1. #1

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    Saudi-Arabien und Pakistan helfen

    Saudi-Arabien und Pakistan helfen offenbar dabei, in Bahrain Schiiten zu jagen. Wegsehen kann der Westen nicht, Bahrain ist Heimatbasis der 5. US-Flotte.
    Was in der Nacht auf dem Lulu-Platz in Bahrains Hauptstadt Manama passierte, davon hallte das Internet am Tag danach wider. Und je mehr Stimmen, je mehr Erzählungen und Details aus der nun vollständig vom Militär kontrollierten Stadt dringen, desto mehr verdichtet sich ein tragischer Eindruck:
    Proteste in Bahrain blutig niedergeschlagen
    Bei neuen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei in dem Golfstaat Bahrain sind ...
    Das Regime von König Hamad wollte die Demonstranten am Lulu-Platz nicht einfach vertreiben – es ging darum, möglichst hart zuzuschlagen: „Jemandem vor mir haben sie den Kopf geschossen“, wird eine junge Journalistin im Kurznachrichtendienst Twitter zitiert. „Sie haben einen Mediziner zusammengeschlagen und dann wieder losgelassen, damit du nicht bei uns stirbst‘“, schreibt ein anderer.
    Und der „New York Times“-Journalist Nicholas Kristof tweetet unablässig: „Etwa zehn Rettungssanitäter wurden von der Polizei angegriffen. Ich habe mit ihnen gesprochen und ihre Verletzungen gesehen“ – „Die Regierung hat verboten, dass Ambulanzen ausrücken, sagt das Krankenhaus“ – „Ein Krankenwagen-Fahrer hat mir gerade erzählt, ein saudischer Offizier habe ihm eine Waffe an den Kopf gehalten und gesagt, er bringt ihn um, wenn er Verletzten hilft.“ Mindestens fünf Menschen starben. Die Räumung des Platzes in der Nacht zum Donnerstag sollte wehtun, so scheint es. Darauf deuten nicht nur schwer überprüfbare Internet-Äußerungen hin, sondern auch glaubwürdige Berichte.

    Schon der Zeitpunkt der Räumung passt eher zu einem Überfall, als zu einer geordneten Polizeiaktion: Es war offenbar mitten in der Nacht, als die Einsatzkräfte kamen. Ohne Warnung – so Augenzeugen – gingen sie mit Tränengas, Knüppeln und Blendgranaten auf die schlafende Protestierer los, die hier seit drei Tagen in einem provisorischen Zeltlager ähnlich jenem auf dem Tahrir-Platz in Kairo für größere Mitsprache der Bevölkerung in dem Emirat demonstriert hatten, insbesondere für die Rechte der schiitischen Bevölkerungsmehrheit.
    Schrotladungen im Gesicht und Brustkorb
    Und Reporter der „New York Times“ berichten aus den Krankenhäusern der Stadt noch Schwerwiegenderes: Dort seien Menschen eingeliefert worden, denen offenbar Schrotladungen ins Gesicht und den Brustkorb gefeuert wurden, offenbar während sie lagen. Nach Angaben der schiitischen Oppositionspartei Wifak fehlte noch von mindestens 60 Demonstranten jede Spur.
    „Offenbar ist das Regime in Panik geraten“, sagt Salman Shaikh, Direktor des amerikanischen Think Tanks Brookings Institution im Emirat Katar. „So ist eine instabile Lage in eine gewalttätige umgeschlagen. Doch wenn wir eines aus den Ereignissen der letzten Wochen gelernt haben, dann das: Wenn Du auf dein eigenes Volk einschlägst, dann gerätst Du nur noch mehr unter Druck.“ Deshalb stürzte etwa Tunesiens Diktator Ben Ali im Januar. Für die Panik der Herrscher von Bahrain gibt es indes besondere Gründe.

    Das Herrscherhaus der al-Chalifa stellt nicht nur als Familie eine winzige Elite dar, es gehört auch einer religiösen Minderheit an: Die Herrscher von Bahrain sind seit jeher Sunniten, während ihr Volk mehrheitlich dem schiitischen Islam anhängt. Wie sehr sich die Machthaber auf ihrer 500.000-Einwohner-Insel in der Defensive sehen, darauf deutet die von verschiedenen Seiten berichtete Einzelheit der letzten Nacht, dass unter den Einsatzkräften zahlreiche auswärtige Befehlsträger aus sunnitischen Militärmächten wie Pakistan und Saudi-Arabien gewesen seien.
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    Tatsächlich spielen sie im Sicherheitsapparat Bahrain schon lange eine wichtige Rolle. Und seit Jahrzehnten beklagen sich die Schiiten über wirtschaftliche und politische Benachteiligung. Vorwürfe über Menschenrechtsverletzungen durch die Sicherheitsbehörden bei der Unterdrückung schiitischen Protestes wurden immer wieder laut. Doch wie bei anderen Verbündeten im arabischen Raum übersah der Westen geflissentlich solche Grausamkeiten.
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    33 Inseln
    1,3 Millionen Menschen
    1971
    Diskriminierung
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    Bedeutung für die USA

    Immerhin ist der Ölstaat auch die Heimatbasis der 5. US-Flotte, einem Grundstein amerikanischer Sicherheitspolitik mitten im persischen Golf, direkt gegenüber von Washingtons Erzfeind Iran. Und das Mullahregime wurde in der Vergangenheit immer wieder bezichtigt, den Widerstand der schiitischen Glaubensbrüder gezielt zu schüren, um die sunnitischen Herrscher zu vertreiben und einen Bündnispartner an der Südküste des Golfs zu gewinnen. Auch jetzt vermutet mancher Beobachter hinter den Demonstrationen von Manama die Hand Teherans.

    „Ich glaube, die Iraner haben bei weitem weniger Einfluss auf die Bewegung, als sie gerne hätten“, sagt der Experte Shaikh, der als Spezialist für Konfliktlösung hochrangige Spitzendiplomaten in mehreren Krisengebieten beriet. „Es scheint, als wenn sie ziemlich marginalisiert sind.“ Dafür sprächen Auftreten und Forderungen der Revolte, die Parolen, die Sprüche auf Plakaten und transparenten – und die Tatsache, dass auch zahlreiche Sunniten teilnähmen.

    „Das ist eher ein breites gesellschaftliches Bündnis für mehr Bürgerbeteiligung, nicht vor allem für die Schia oder den Islam“, so Shaikh. „Der Protest in Bahrain folgt den jugendlichen Bewegungen, die wir jetzt auch in anderen arabischen Ländern gesehen haben: sie sind egalitär und dezentral über das Internet organisiert. Das prägt auch ihr Denken und das passt schlecht zum iranischen Konzept.

  2. #2

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    wir sind hier in Politikforum der Balkan....wieso stellst du das Thema nicht ins Aussenpolitik..für sowas sollte eine Verwarnung geben.

  3. #3
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    wir sind in Balkanforum...wieso stellst du das Thema nicht ins Aussenpolitik..für sowas sollte eine Verwarnung geben.

    Genau,wir sind im Balkanforum.Also hau ab und geh zum Asienforum

  4. #4

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Genau,wir sind im Balkanforum.Also hau ab und geh zum Asienforum

    das sagt ein Neugrieche...noch dein Grosseltern wurden von den Turkos aus Kleinasien vertrieben.hehe..natürlich diene ich der Armee der Turkos.

  5. #5
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    das sagt ein Neugrieche...noch dein Grosseltern wurden von den Turkos aus Kleinasien vertrieben.hehe..natürlich diene ich der Armee der Turkos.

    Du ,,dienst,, der Armee der Zauberpilzen :



  6. #6

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Du ,,dienst,, der Armee der Zauberpilzen :


    in vorletzten Beitrag versuchst du zuerst ein Land zu beleidigen und in diesen Beitrag versuchst du irgrendwie meine Persönlichkeit zu beleidigen.in dem du versuchts mir meine Intelligenz abzusprechen.
    du Neugrieche du wirst im Leben immer eine Kolonie der Turkos bleiben und keine Aussicht auf souverenäs und freies Denken haben..ich dagegen an der Seite der Turkos hab einen freien Einblick über alle Geschehnisse.

  7. #7
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    ich dagegen an der Seite der Turkos hab einen freien Ausblick über alle Geschehnisse.

    Neue Pilzsorte mit der du rumexperementierst?

  8. #8
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von Karadeniz-Pontos-S.Meer Beitrag anzeigen
    das sagt ein Neugrieche...noch dein Grosseltern wurden von den Turkos aus Kleinasien vertrieben.hehe..natürlich diene ich der Armee der Turkos.
    Hab ich dir nicht gesagt, dass du erst überlegen sollst, bevor du wild auf die Tasten haust?



    Hippokrates

  9. #9

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    Zitat Zitat von hippokrates Beitrag anzeigen
    Hab ich dir nicht gesagt, dass du erst überlegen sollst, bevor du wild auf die Tasten haust?



    Hippokrates
    eine andere Wahl lässt mir der Neugrieche nicht..wie kann man ein Volk beleidigen von dem man Jahrhunderte Lang kolonisiert worden ist...der wollte mit "Asienforum" die ganze Türken abwerten....das ist unzulässig und er musst mit heftigen gegen angriffen rechnen bis er von seinem Traum-Fachismus runterkommt in die Realität.

  10. #10
    MaxMNE
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Schon der Zeitpunkt der Räumung passt eher zu einem Überfall, als zu einer geordneten Polizeiaktion: Es war offenbar mitten in der Nacht, als die Einsatzkräfte kamen. Ohne Warnung – so Augenzeugen – gingen sie mit Tränengas, Knüppeln und Blendgranaten auf die schlafende Protestierer los, die hier seit drei Tagen in einem provisorischen Zeltlager ähnlich jenem auf dem Tahrir-Platz in Kairo für größere Mitsprache der Bevölkerung in dem Emirat demonstriert hatten, insbesondere für die Rechte der schiitischen Bevölkerungsmehrheit.
    Schrotladungen im Gesicht und Brustkorb
    Und Reporter der „New York Times“ berichten aus den Krankenhäusern der Stadt noch Schwerwiegenderes: Dort seien Menschen eingeliefert worden, denen offenbar Schrotladungen ins Gesicht und den Brustkorb gefeuert wurden, offenbar während sie lagen. Nach Angaben der schiitischen Oppositionspartei Wifak fehlte noch von mindestens 60 Demonstranten jede Spur.
    Diese Dreckschweine. Ich hoffe die Shiiten stellen Bahrain auf den Kopf.


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