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Saudiarabien-Iran-Konflinkt Sammelthread

Erstellt von Indiana Jones, 03.01.2016, 21:59 Uhr · 208 Antworten · 11.114 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Sakib Sejdovic Beitrag anzeigen
    die saudis kriegen ja nicht mal ihren konflikt mit den jemenitischen ziegenhirten auf die reihe. ich glaube, dass die eher von innen heraus zerfickt werden, bevor sie sich direkt mit dem iran anlegen.


  2. #32
    Avatar von Lorne Malvo

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    Warum schießen sich alle auf die Saudis ein? Der Iran ist schon seit Jahren das Land mit den mit großen Abstand meisten Hinrichtungen im Nahen Osten, und weltweit lässt nur China noch mehr morden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Triglav Beitrag anzeigen

    Im Iran wurden alleine im ersten Halbjahr 2015 700 Menschen hingerichtet. Das ist mehr, als in den letzten zehn Jahren in Saudi Arabien zusammen. Aber ist schon klar, Iran ist das Land der Kultur und der Wissenschaft

    Übrigens ist im Iran die beliebteste Hinrichtungsmethode das Hängen an einem Kran.

  3. #33
    Avatar von kewell

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    Dann wollen wir natürlich keine Umstände machen.
    Terror-Finanzierung
    "Die Saudis werden darauf nicht gerne angesprochen"


    Bei der Lösung des Syrienkonflikts und im Kampf gegen den IS-Terror habe der Westen das große Ganze nicht im Blick, sagte der Nahost-Experte Guido Steinberg im Deutschlandfunk. Im Kern gehe es um einen religiös-ideologisch aufgeladenen Hegemonialkonflikt zwischen den schiitischen Iranern und den sunnitischen Saudis, deren Weltanschauung dem IS gleiche.


    Die vorherrschende Interpretation des Islams in Saudi-Arabien, der Wahabismus, ähnele sehr stark der der Terrormiliz IS, sagte der Islamismusforscher Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik. "Eine der Ursachen der Stärke des IS ist, dass Saudi-Arabien diese Islam-Interpretation seit den Sechziger Jahren in der arabischen Welt, in der islamischen Welt verbreitet hat." Der Kern dieses Wahabismus und der Kern der IS-Ideologie "sind identisch", sagte Steinberg. "Die Saudis werden darauf nicht gerne angesprochen."
    "Letzten Endes ist das, was wir im Irak und in Syrien auf IS-Territorium sehen, die logische Fortsetzung dessen, was die saudi-arabischen Wahabiten mittlerweile seit zweieinhalb Jahrhunderten predigen", sagte Steinberg. Das Problem ließe sich nur lösen, wenn der saudi-arabische religionspolitische Einfluss in der arabischen Welt und in Europa "mit sehr drastischen Maßnahmen" zurückgedrängt werde. Nur das tue die europäische Politik nicht. "Wir sollten unser Verhältnis zu Saudi-Arabien etwas überdenken. Unser Bild ist meines Erachtens so positiv, dass es nicht mehr der Realität entspricht."
    Ideologisch aufgeladener Machtkonflikt

    Der Machtkonflikt sei religiös-ideologisch aufgeladen, sagte der Sicherheitsexperte. Die Saudis seien der Meinung, dass der Iran zuletzt große Einflussgewinne in der arabischen Welt verzeichnet habe, und versuchen daher seit wenigen Jahren "sehr aggressiv", diese Einflussgewinne zurückzudrängen. "Das ist letzten Endes die Ursache der Zuspitzung der regionalen Konflikte, die wir nun in Syrien, im Jemen, im Irak, aber auch in Libyen beobachten können."Terror-Finanzierung - "Die Saudis werden darauf nicht gerne angesprochen

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    Warum schießen sich alle auf die Saudis ein? Der Iran ist schon seit Jahren das Land mit den mit großen Abstand meisten Hinrichtungen im Nahen Osten, und weltweit lässt nur China noch mehr morden.

    Übrigens ist im Iran die beliebteste Hinrichtungsmethode das Hängen an einem Kran.
    Natürerlich wird der Iran international dafür kritisiert. Es ist doch eher so das SA nicht kritisiert wird. Ein paar läppische Bemerkungen seitens des US und der EU.

  4. #34
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen
    Dann wollen wir natürlich keine Umstände machen.
    Terror-Finanzierung
    "Die Saudis werden darauf nicht gerne angesprochen"


    Bei der Lösung des Syrienkonflikts und im Kampf gegen den IS-Terror habe der Westen das große Ganze nicht im Blick, sagte der Nahost-Experte Guido Steinberg im Deutschlandfunk. Im Kern gehe es um einen religiös-ideologisch aufgeladenen Hegemonialkonflikt zwischen den schiitischen Iranern und den sunnitischen Saudis, deren Weltanschauung dem IS gleiche.


    Die vorherrschende Interpretation des Islams in Saudi-Arabien, der Wahabismus, ähnele sehr stark der der Terrormiliz IS, sagte der Islamismusforscher Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik. "Eine der Ursachen der Stärke des IS ist, dass Saudi-Arabien diese Islam-Interpretation seit den Sechziger Jahren in der arabischen Welt, in der islamischen Welt verbreitet hat." Der Kern dieses Wahabismus und der Kern der IS-Ideologie "sind identisch", sagte Steinberg. "Die Saudis werden darauf nicht gerne angesprochen."
    "Letzten Endes ist das, was wir im Irak und in Syrien auf IS-Territorium sehen, die logische Fortsetzung dessen, was die saudi-arabischen Wahabiten mittlerweile seit zweieinhalb Jahrhunderten predigen", sagte Steinberg. Das Problem ließe sich nur lösen, wenn der saudi-arabische religionspolitische Einfluss in der arabischen Welt und in Europa "mit sehr drastischen Maßnahmen" zurückgedrängt werde. Nur das tue die europäische Politik nicht. "Wir sollten unser Verhältnis zu Saudi-Arabien etwas überdenken. Unser Bild ist meines Erachtens so positiv, dass es nicht mehr der Realität entspricht."
    Ideologisch aufgeladener Machtkonflikt

    Der Machtkonflikt sei religiös-ideologisch aufgeladen, sagte der Sicherheitsexperte. Die Saudis seien der Meinung, dass der Iran zuletzt große Einflussgewinne in der arabischen Welt verzeichnet habe, und versuchen daher seit wenigen Jahren "sehr aggressiv", diese Einflussgewinne zurückzudrängen. "Das ist letzten Endes die Ursache der Zuspitzung der regionalen Konflikte, die wir nun in Syrien, im Jemen, im Irak, aber auch in Libyen beobachten können."Terror-Finanzierung - "Die Saudis werden darauf nicht gerne angesprochen

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    Natürerlich wird der Iran international dafür kritisiert. Es ist doch eher so das SA nicht kritisiert wird. Ein paar läppische Bemerkungen seitens des US und der EU.
    Saudi-Arabien wurde in letzter Zeit heftig kritisiert, u.a. vom deutschen Vizekanzler. Kritik über den Iran, den hier offenbar manche User als Hochkultur sehen, muss mir wohl entgangen sein.

  5. #35
    Avatar von kewell

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    Saudi-Arabien wurde in letzter Zeit heftig kritisiert, u.a. vom deutschen Vizekanzler. Kritik über den Iran, den hier offenbar manche User als Hochkultur sehen, muss mir wohl entgangen sein.
    Auch jetzt, als im August der saudische Außenminister Dschubair in Berlin war, hat Steinmeier ihn ja nur sanft gerügt und erklärt, dass Deutschland hoffe, es werde im Fall von Badawi "eine menschliche Lösung" geben. Ob der Vorsitzende des UN-Menschenrechtsrats auch hinter dieser Bitte stand? Saudi-Arabien sind unsere Verbündete Iran nicht.Wenn das Geschäft stimmt, sehen wir doch auch gerne mal über Menschenrechtsverletzungen hinweg


    Der von einer salafistischen Fatwa bedrohte algerische Schriftsteller Kamel Daoud hat gerade in einem Beitrag für die "New York Times" Saudi-Arabien als "IS, der es geschafft hat" bezeichnet und die erschreckenden Parallelen zwischen dem "schwarzen Daesh" und dem "weißen Daesh" ausgeführt: "Ersterer schneidet Kehlen durch, mordet, steinigt, schlägt Hände ab, zerstört das gemeinsame Menschheitserbe, verachtet Archäologie, Frauen und Nichtmuslime. Letzterer ist besser angezogen und gepflegter, aber tut das gleiche."

    Gegen den einen führe der Westen Krieg, dem anderen schüttele man die Hand. Zum Beispiel um milliardenschwere Rüstungsgeschäfte abzuschließen. Das ist entweder schizophren – oder heuchlerisch. Wer vom IS-Terror spricht, darf vom Wahhabismus nicht schweigen.
    Saudi-Arabien: Islamismus mit westlichem Segen - DIE WELT


  6. #36
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    Saudi-Arabien wurde in letzter Zeit heftig kritisiert, u.a. vom deutschen Vizekanzler. Kritik über den Iran, den hier offenbar manche User als Hochkultur sehen, muss mir wohl entgangen sein.
    Hochkultur,LoL!Die gibt es in der Islamischen Welt nicht,der einzigste Unterschied zwischen beiden ist,der Iran wird vom Westen sanktioniert,wobei die Saudies ihre geistes gestörte Idiologie in der ganzen Welt ungehindert verbreiten können,die Seelen der Menschen vergiften und überall Tod und Chaos säen.Labberbacke Gabriel,der wird in noch 100 Jahren labbern,weiterhin Waffen liefern und dem Treiben der Saudies zusehen,anstatt dem Faschismus der Saudies Einhalt zu gebieten.

  7. #37
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von Triglav Beitrag anzeigen
    war mal nicht vor ein paar jahren der iran der böse rückständige auf dem ständig medial drauf geprügelt wurde ?
    das ging ja überall durch.

  8. #38
    Avatar von kewell

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    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen
    war mal nicht vor ein paar jahren der iran der böse rückständige auf dem ständig medial drauf geprügelt wurde ?
    das ging ja überall durch.
    die über israelische Medien (springer&co.) verbreitet wurde

  9. #39
    Avatar von Zeus

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    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen
    war mal nicht vor ein paar jahren der iran der böse rückständige auf dem ständig medial drauf geprügelt wurde ?
    das ging ja überall durch.
    Man muss es im Vergleich betrachten.
    Allgemein betrachtet ist Iran der böse Rückständige.

  10. #40
    Avatar von kewell

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    Wenn ich Freunde bräuchte würde ich Saudi Arabien,USA nicht mit dem Arsch angucken, israel natürlich auch nicht

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