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Scharia und Demokratie.

Erstellt von Leo, 19.01.2013, 15:51 Uhr · 66 Antworten · 3.048 Aufrufe

  1. #41
    D.Hans
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Übertreib nich, Cetnik!!!

    Die Sharia wurde und wird von hunderten Millionen Muslimen als Rechtspflege bei Nachbarschaftskonflikten eingesetzt, so ähnlich wie beim neudeutschen "Ombudsmann", d.h. man zieht nicht gleich wegen irgendwelcher Kleinigkeiten vor Gericht.
    Die scharfe Anwendung, so mit Steinigungen, Amputationen etc. ist eine einseitige Auslegung der Wahabiten, Taliban, Al-Quaida und ähnlichen Fuzzis.
    Es gibt im Islam eben keine zentrale Instanz, wie z.B. den Papst oder den Patriarchen. Die letzte zentrale Institution, die al-Azhar Universität in Kairo hat leider un den letzten Jahrzehnten an Einfluss verloren, obwohl dort mehrere hunderttausende Studenten/Innen aus der muslimischen Welt eingetragen sind.
    Deshalb kann von Zeit zu Zeit immer wieder ein bescheuerter Mullah irgendwelchen Blödsinn verbreiten...

    Ich glaube (und hoffe) nicht, dass die Mehrheit der hier im BF anwesenden Muslime diese Steinzeit-Interpretation des Koran billigt, anderenfalls würde ich meine Anwesenheit hier stark überdenken...
    Ich fürchte doch. Auch ich überdenke gerade meine Anwesenheit hier...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Darf man denn das Gesetz des Herrn in Frage stellen?
    Ja, insbesondere wenn der jeweilige "Herr" für mich nicht relevant ist.

  2. #42
    Avatar von Rockabilly

    Registriert seit
    27.01.2011
    Beiträge
    15.854
    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Es wäre egal wie unlogisch das für den buddhisten ist. Er hätte sich den Gesetzen ,auf die sich die Gesellschaft geeinigt hat(was in den islamischen Ländern der Fall wäre) unterzuordnen,wie wir zum Beispiel den Gesetzen Deutschlands oder der Schweiz.
    Die Sharia ist ein Gesetz von dem nur Muslime profitieren. Von sieben Milliarden Menschen könnten nur 1.5-2 Milliarden Menschen davon "gut" Leben, wärend die restlichen 5-5.5 Milliarden Menschen mindst. Zweitklassik wären. Und kommt nicht mit "Gesetz des Herrn", es ist schlicht und einfach das islamische Rechtsystem. Wie soll es für einen Christen "das Gesetz des Herrn" sein, wenn er dort wie Ware zweiter Klasse behandelt wird? Es wäre nur eine Frage der Zeit bis sich diese fünf Milliarden Menschen gegen dieses Gesetz stellen würden. Die Welt ist zu vielfälltig in der religiösen Intepretation sowie gesellschaftlichen Strukteren. Wenn selbst die Demokratie bei vielen Völkern nicht ankommt dann die Sharia erst recht nicht.

  3. #43
    D.Hans
    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen

    ..."Was die Menschen so sagen wir mal im Westen für moralisch richtig finden, finden die Menschen im Osten vielleicht nicht richtig..."
    Genau aus diesem Grund darf man die Gesetze des "Herrn" in Frage stellen.

  4. #44
    Avatar von AlbaJews

    Registriert seit
    02.06.2011
    Beiträge
    7.744
    Es gibt Gute Sachen in der Sharia und auch nicht so Gute, die auch leider dem Koran widersprechen.

  5. #45
    D.Hans
    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Es geht mir aber hier nicht um Moral, und nicht um Westen und Osten (der Westen ist meiner Meinung nach nicht in einer Lage, wo er die anderen über Demokratie belehren darf). Es geht um ein einfaches Prinzip. Wie kann ein Staat behaupten, demokratisch zu sein, wenn grundsätzlich eine Gruppe von Menschen weniger politische Rechte als die andere hat? Deswegen kann man Apartheid oder das heutige System in Palästina nicht als demokratisch akzeptieren.
    Wer wäre es denn Deiner Meinung nach?

  6. #46
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
    02.01.2011
    Beiträge
    11.789
    Islam ist nicht nur eine Religion sondern auch ein Politik- und Gesellschaftsmodell. Es gibt nur einen Souverän: Allah.
    Somit erübrigt sich die Frage ob Demokratie und Scharia zusammen passen.

  7. #47
    D.Hans
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Es gibt heute in der Wissenschaft relativ starke und bestimmende Strömungen, die in ihrem Wahrheitsanspruch nicht weniger dogmatisch sind als die Kirche im Mittelalter oder Teile des Islams heute. Die Forschung und die Lehre sind oftmals gesteuert von Interessensgruppen und ist somit nicht unschuldig und neutral, wie diese Teile der Wissenschaft sich gerne darstellen.
    Der Unterschied von "Wissenschaft" und "Kirche" liegt darin, dass die Wissenschaft ihre Theorien BEWEISEN muss, um anerkannt zu werden. Nenne einfach EIN Beispiel für so eine "Strömung".

  8. #48

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Islam ist nicht nur eine Religion sondern auch ein Politik- und Gesellschaftsmodell.
    Es gibt nur einen Souverän: Allah.
    Somit erübrigt sich die Frage ob Demokratie und Scharia zusammen passen.
    Ergänzend zu Deinem Beitrag könntest Du die Vertretung Allahs auf unserem Planeten Gaia anführen, namentlich den "Schatten Allahs" (die Mullahs der 'Republik' Iran), und deren Verständnis dokumentieren. Bei den letzten großen Demonstartionen haben wir "die Liebe Allahs", ausgetragen von seinem Schatten, deutlich zur Kenntnis nehmen können, auch die Kalaschnikowas in den Händen der Mullah-Lakaien, die blind in das demonstrierende indogermanische Kulturvolk der Iraner schossen.


    Iraner demonstrieren gegen den "Schatten Allahs"
    (Theokratie und Mullah-Diktatur) und dessen liebevolle Fürsorge.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von D.Hans Beitrag anzeigen
    Der Unterschied von "Wissenschaft" und "Kirche" liegt darin, dass die Wissenschaft ihre Theorien BEWEISEN muss, um anerkannt zu werden. Nenne einfach EIN Beispiel für so eine "Strömung".
    Hallo D.Hans,
    ich dachte schon, mich in Deine Person geirrt zu haben.
    Aber Dein Beitrag oben macht alles wett.
    Gut so.

  9. #49

    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    3.346
    Zitat Zitat von D.Hans Beitrag anzeigen
    Wer wäre es denn Deiner Meinung nach?
    Also, wahrscheinlich niemand. Ich weiß nichts darüber, dass irgendwo eine demokratisches System erreicht wurde. Die Schweiz hat vielleicht den besten Versuch gemacht, bin aber auch von ihr nicht überzeugt.

    Das was uns die globalen Eliten als Demokratie verkaufen wollen, ist eher eine Oligarchie mit einigen demokratischen Elementen. Vielleicht demokratischer als die früheren Systemen, von einer wahren Demokratie im Sinne des Wortes ist noch sehr weit entfernt.

    Und das bringt mich zu einer weiteren Frage: ist Demokratie mit Kapitalismus überhaupt möglich? Ich mache gleich einen anderen Thread dazu.

  10. #50
    Avatar von Skitnik

    Registriert seit
    19.01.2010
    Beiträge
    1.327
    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Es wäre egal wie unlogisch das für den buddhisten ist. Er hätte sich den Gesetzen ,auf die sich die Gesellschaft geeinigt hat(was in den islamischen Ländern der Fall wäre) unterzuordnen,wie wir zum Beispiel den Gesetzen Deutschlands oder der Schweiz.

    das ist lari fari leroit.

    Der glaube darf nie mit dem staat vermischt werden. das menschenrecht sieht auch glaubensfreiheit vor und freiheit für individualitäten. laut sharia muss man ja beten zu den gegebenen zeiten - soll ein buddist nun auch in richtung mekka beten? frauen müssen kopftücher tragen - muss eine buddistin nun auch ein kopftuch tragen? in nem staat mir sharia "recht" wäre schweinefleisch illegale wahre.

    Wo bleibt die Glaubensfreiheit? wo bleibt das recht auf individualität?

    Das sharia gesetz ist darauf ausgerichtet, alle menschen möglichst islamisch leben zu lassen und andere glaubensrichtungen zu unterdrücken um grossflächig zu islamisieren. denn laut kuran darf man keinem aufzwingen moslem zu werden, mann darf es ihm aber vorleben um ihn so von den vorzügen zu überzeugen. Und um das gehts im sharia gesetz.

    alles was nur im anhauch nicht islamisch ist wird verboten, damit die moslems allen vorleben können wie gut ihr leben ist. und alle sind gezwungen so zu leben wie sie - sodass keine andere wahl mehr besteht ausser auszuwandern oder zu konformieren.

    Nur die meinung eines ungläubigen

    cheers.

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