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schießerei bei wahlen

Erstellt von Tiraner, 01.06.2008, 15:16 Uhr · 72 Antworten · 3.306 Aufrufe

  1. #1

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    schießerei bei wahlen

    Schießereien bei Wahl in Mazedonien

    Skopje (dpa) - Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Mazedonien sind von mehreren Zwischenfällen überschattet worden. Bei Schießereien in einem Wahllokal in der Hauptstadt Skopje und im zehn Kilometer entfernten Dorf Krusino seien zwei Menschen verletzt worden, berichteten die örtlichen Medien. In Skopje hätten sich Albaner einen Schusswechsel mit der Sonderpolizei geliefert, hieß es. Zwischenfälle wurden auch aus der nordwestlichen, mehrheitlich von Albanern bewohnten Region um die Stadt Tetovo berichtet

  2. #2

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    Unbekannte schießen auf Parteizentrale







    Skopje (RPO). Die Zentrale der Albanischen Partei in Skopje ist am Sonntag beschossen worden. Das sagte eine Parteisprecherin. Ebenfalls fielen Schüsse in einem Wahllokal. Ein Mann kam ums Leben. Zudem machen Gerüchte über Wahlbetrug die Runde. Der Urnengang droht im Chaos zu versinken.
    Es seien Parteimitglieder in dem Gebäude gewesen, als eine "große Schießerei losging", sagte Ermira Mehmeti, Sprecherin der albanischen Partei Demokratische Union für die Integration. Die Parteimitglieder hätten Schutz im Keller gesucht, sagte sie telefonisch. Im Hintergrund waren Sirenen zu hören. Ein Mann sei von Schüssen verletzt worden und seinen seinen Verletzungen wenig später erlegen, sagte Mehmeti weiter. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Ein Polizeibeamter bestätigte diese Angaben.
    Parteichef Ali Ahmeti, ein früherer Rebellenführer, sei nicht in der Zentrale gewesen. Die albanische Nationale Befreiungsarmee kämpfte 2001 gegen Regierungstruppen. Am 12. Mai wurden Schüsse auf Ahmetis Auto in Tetovo im überwiegend albanisch bewohnten Nordosten abgegeben; seine Partei sprach von einem Attentatsversuch.
    Massive Sicherheitsvorkehrungen
    Ein Sprecher der Wahlkommission, Zoran Tanevski, sagte, in dem Dorf Aracinovo bei Skopje sei die Abstimmung ausgesetzt worden, nachdem dort eine Person in einem Wahllokal mit Schüssen verletzt worden sei. Auch in dem Dorf Gurgunica bei Tetovo sei die Wahl ausgesetzt worden, nachdem mit Maschinenpistolen bewaffnete Männer aufgetaucht seien.
    Tanevski sagte weiter, in dem Dorf Malino nordöstlich von Skopje sei eine Wahlurne und Wahlmaterial gestohlen worden. In Ciflig im Nordwesten sollen Wahlurnen mit gefälschten Stimmzetteln vollgestopft worden sein.
    Die Behörden hatten strenge Sicherheitsvorkehrungen angekündigt; insbesondere in den Gebieten der 2,1 Millionen Albaner sollte eine Rekordzahl von Polizisten eingesetzt werden. Bereits der Wahlkampf wurde von Gewalt und Betrugsvorwürfen überschattet.
    Vorgezogenen Wahlen
    Bei der vorgezogenen Parlamentswahl waren 1,7 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahllokale sollten von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet sein. Angetreten waren 1.540 Kandidaten von 18 Parteien; das Parlament in Skopje hat 120 Sitze.
    Laut Umfragen kann die konservative Partei VMRO-DPMNE von Ministerpräsident Nikola Gruevski mit gut 30 Prozent der Stimmen rechnen. Die oppositionellen Sozialdemokraten von Radmila Secerinska kommen demnach auf rund 20 Prozent. Die Wahl gilt als Test für den von der Regierung angestrebten Beitritt Mazedoniens zur NATO und zur EU. Die Annäherung wird zurzeit noch vom Namensstreit mit Griechenland blockiert.

  3. #3

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    Anarchie zum Wahlauftakt in Mazedonien


    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Harter Wahlkampf in Mazedonien, gerade auch unter den Albanern


    Die Wahl in Mazedonien ist von Chaos und Gewalt überschattet. Um die Zentrale einer albanischen Partei in Skopje gab es Schießereien. Aus Dörfern der Albaner-Gebiete werden Übergriffe mit Todesopfern gemeldet.


    Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Parteiführer Ali Ahmeti, angeblich Ziel eines Attentats im Mai 2008 Schießereien, Tote und Verletzte, gestohlene Wahlurnen: Die Wahlen in der früheren jugoslawischen Republik drohen in Anarchie zu versinken. Eine Sprecherin der Albaner-Partei "Demokratische Union für die Integration" (DUI) sagte, um die Parteizentrale in der Hauptstadt habe es eine "große Schießerei" gegeben. Parteimitglieder hätten sich in den Keller geflüchtet. Parteichef Ali Ahmeti, ein früherer Rebellenchef, beschuldigte die rivalisierende "Demokratischen Partei der Albaner" (DPA) und deren "kriminelle Gruppen".

    Rivalitäten zwischen Albaner-Parteien

    Bereits der Wahlkampf war von Gewalt, Betrugsvorwürfen und Beleidigungen geprägt worden. Für den Wahltag waren daher strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Anfang Mai hatte es nach Parteiangaben schon ein Attentat auf Ahmeti gegeben. Im Vorfeld der Wahl war es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der DUI und der früher mitregierenden DPA gekommen. Ahmeti rief jetzt seine Anhänger zu Besonnenheit auf.

    Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Wahlhelfer werden von Polizei eskortiertAus mehreren Ortschaften in den mehrheitlich von Albaner bewohnten Regionen werden am Wahltag Scharmützel gemeldet. Laut lokalen Medien sollen sich in Krusino Albaner und Mitglieder der Sonderpolizei beschossen haben. Mehrere Zwischenfälle gab es um die Stadt Tetovo.

    In Aracinovo bei Skopje wurde die Abstimmung aus Sicherheitsgründen ausgesetzt, nachdem eine Person in einem Wahllokal verletzt worden war. Bei einem Angriff auf eine Polizeipatrouille soll dort nach unbestätigten Berichten ein Mensch erschossen worden sein. Die Wahlkommission erklärte, in einigen Orten seien Wahlurnen und Wahlmaterial gestohlen worden. Es seien zudem mit gefälschten Stimmzetteln vollgestopfte Urnen aufgetaucht.

    Polemik und offene Gewalt im Wahlkampf

    In Mazedonien sind 1,8 Millionen Bürger zur Stimmabgabe bei der vorgezogenen Parlamentswahl aufgerufen. Auf den Listen standen 1540 Kandidaten von 18 Parteien. Das Parlament in Skopje hat 120 Sitze.

    Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Besprühtes Wahlplakat des DUI-Führers Laut Umfragen konnte die nationalkonservative Partei VMRO-DPMNE von Ministerpräsident Nikola Gruevski mit gut 30 Prozent der Stimmen rechnen. Die größte Oppositionspartei, das Sozialdemokratische Bündnis SDSM von Radmila Secerinska käme demnach auf bis zu 20 Prozent. Die Wahl galt als Test für den von der Regierung angestrebten Beitritt Mazedoniens.

    Die vorgezogene Wahl war nötig geworden, weil die Albaner von der DPA im März die Koalition mit Gruevski im Streit über die Anerkennung des Kosovo verlassen hatte. Mindestens ein Viertel der mazedonischen Bevölkerung sind Albaner. (sc)

  4. #4

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    Von weiterer Gewalt überschattet haben in Mazedonien die vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. Bei Schießereien kam mindestens ein Mensch ums Leben; mehrere weitere wurden verletzt. Schon im Wahlkampf hatte es gewaltsame Zwischenfällen geben - mit Toten und Verletzten.

    In dem Ort Aracinovo, der in einem mehrheitlich von Albanern bewohnten Gebiet liegt, wurde die Abstimmung aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung der "Früheren jugoslawischen Republik Mazedonien" sind Albaner. Zwanzig Parteien und Bündnisse stellen sich zur Wahl. Erwartet wird ein Sieg der bisher regierenden
    "Koalition für ein besseres Mazedonien". Sie umfasst 19 kleinere Parteien. In letzten Umfragen kam sie auf gut 30 Prozent der Stimmen.

    Der amtierende Regierungschef Nikola Gruevski erklärte bereits, er wolle mit seinem früheren Koalitionspartner, der "Demokratischen Partei der Albaner", weiterregieren.
    Der wichtigste Gegner von Gruevski Bündis kann nur mit 11 Prozent der Stimmen rechnen: Die oppositionellen Sozialdemokraten mit Radmila Sekerinska. Sie führen das Parteienbündnis "Sonne - Koalition für Europa". Ihre Spitzenkandidatin erreichte einst als Europaministerin, dass die EU ihrem Land den Status eines Beitrittskandidaten verlieh. Doch wegen des Staatsnamens Mazedonien verhindert Griechenland die Beitrittsverhandlungen. Dies gab nationalistischen Tendenzen in dem Nachbarland Auftrieb.
    Athen sieht in der Namensgebung "Mazedonien" einen Anspruch auf die griechische Provinz gleichen Namens.

  5. #5

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    Ein Toter und Verletzte bei Wahl in Mazedonien

    Ausland, 01.06.2008, DerWesten , 0 Kommentare


    Skopje. Die vorgezogene Parlamentswahl in Mazedonien ist am Sonntag von blutigen Zusammenstößen mit mindestens einem Toten überschattet worden.

    Bei Schießereien zwischen Anhängern der beiden Albanerparteien DUI und DPA wurden außerdem zahlreiche Menschen verletzt. Medien berichteten von sieben Verletzten allein bei Schusswechseln nahe der Hauptstadt Skopje.
    In zahlreichen Wahllokalen in den vornehmlich von Albanern bewohnten Gebieten, vor allem in und um Tetovo im Nordwesten des Landes, musste die Abstimmung unterbrochen werden. Dort überfielen bewaffnete Gruppen die Wahllokale, entwendeten Wahlmaterial und bedrohten die Wähler, wie der Vorsitzende der staatlichen Wahlkommission in Skopje berichtete. Die Wahlbeteiligung habe bis zum frühen Nachmittag 28 Prozent betragen.
    20 angetretene Parteien und Koalitionen

    Staatspräsident Branko Crvenkovski äußerte tiefes Bedauern wegen der Vorfälle und rief zur Besonnenheit auf. Auch der Präsident Albaniens, Bamir Topi, appellierte an seine Landsleute im Nachbarland, Ruhe zu bewahren. Die mazedonischen Albaner müssten sich von jeder Gewalt distanzieren, forderte Topi in der albanischen Hauptstadt Tirana.
    Bereits während des Wahlkampfes hatte es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Albanerparteien gegeben, bei denen ein Mensch getötet und mehrere verletzt wurden.
    Der Urnengang wird unter anderem als Test für die Bereitschaft des südlichen Balkanlandes dafür betrachtet, die Annäherung an die EU und NATO fortzuführen. Knapp 1,8 Millionen Wähler konnten zwischen 20 angetretenen Parteien und Koalitionen entscheiden. In Umfragen lag die bisher regierende national-konservative «Koalition für ein besseres Mazedonien» unter der Führung der nationalkonservativen VMRO-DPMNE vorn. Erste Ergebnisse wurden am späten Abend erwartet. (dpa

  6. #6
    cro_Kralj_Zvonimir
    Es herscht Chaos im Moment in Mazedonien bing espannt wie sich die Lage entwickelt.

  7. #7
    Avatar von Pjetër Bogdani

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    es kann momentan alles passieren
    auch ein krieg ist gut möglich

  8. #8
    El Greco
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir Beitrag anzeigen
    Es herscht Chaos im Moment in Mazedonien bing espannt wie sich die Lage entwickelt.
    Ich denke es wird das gleiche wie im Kosovo passieren ...

  9. #9
    Avatar von Mbreti

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    ein neuer albanischer Staat entsteht, denn die Slawen meinen ihnen gehört alles, aber nicht mit uns!

  10. #10

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    macht mal langsam ihr bergbauern
    hättest es wohl gerne du grieche,dass wir uns gegenseitig töten

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