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Auf dem Schlachtfeld von gestern

Erstellt von Emir, 19.05.2009, 10:01 Uhr · 13 Antworten · 931 Aufrufe

  1. #1
    Emir

    Reden Auf dem Schlachtfeld von gestern

    "Dass Biden seine Gespräche in der Hauptstadt von Bosnien-Hercegovina beginnt, empfindet man in Belgrad nämlich als Missachtung des serbischen Anspruchs, Schlüsselstaat der Region zu sein. Dass der Gast aus dem Westen überdies auch in das Kosovo reist, nach serbischer Lesart also in einen Nichtstaat, der nur eine unbotmäßige Provinz Serbiens ist, wird die Gespräche Bidens nicht einfacher machen."

    Scheiße haben die Probleme... ich könnte wetten, das war diese Jemeric (Sohn des jämerlichen)... Find das einfach nur peinlich!!!

    Wenn es interessiert (geben auch zu das die den Balkan vernachlässigt haben) der soll eifnach lesen ....




    19. Mai 2009 An diesem Dienstag beginnt der amerikanische Vizepräsident Joseph Biden in Sarajevo eine Reise durch Südosteuropa, die ihn auch nach Serbien und in das Kosovo führen wird. Schon die Route ist ein Politikum. Dass Biden seine Gespräche in der Hauptstadt von Bosnien-Hercegovina beginnt, empfindet man in Belgrad nämlich als Missachtung des serbischen Anspruchs, Schlüsselstaat der Region zu sein. Dass der Gast aus dem Westen überdies auch in das Kosovo reist, nach serbischer Lesart also in einen Nichtstaat, der nur eine unbotmäßige Provinz Serbiens ist, wird die Gespräche Bidens nicht einfacher machen.
    Doch Bosnien ist zu recht wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, seit die Unabhängigkeitserklärung des Kosovos im vergangenen Jahr wie erhofft glimpflich verlaufen ist. Von der amerikanischen und europäischen Diplomatie war der Dreivölkerstaat von (muslimischen) Bosniaken, Serben und Kroaten in den vergangenen Jahren arg vernachlässigt worden, da die ohnehin schwindende Aufmerksamkeit des Westens für den Balkan fast ganz vom Kosovo in Anspruch genommen wurde. Da nun die kosovarische Spätgeburt halbwegs gesund auf die Welt gekommen ist, bringt sich das ältere bosnische Problemkind jedoch wieder in Erinnerung.
    „Ein schwarzes Loch mit tief verwurzelter Korruption“
    Aber in Serbien stehen Joseph Biden schwierige Gespräche bevor

    In Banja Luka, der Hauptstadt der knapp die Hälfte des Landes einnehmenden bosnischen Serbenrepublik, sorgt der Serbenführer Milorad Dodik dafür, dass fast nichts geht in dem Balkanstaat. Dabei geht es Dodik nicht um die Abspaltung der Serbenrepublik oder gar um ihren Anschluss an Serbien. Er ist viel zu pragmatisch und machtbewusst, um solch ein seinen Ambitionen abträgliches Ziel zu verfolgen, zumal ihm in Belgrad die Partner dazu fehlen. Auch droht Bosnien kein Rückfall in den Konflikt der neunziger Jahre, der 100.000 Tote forderte und noch viel mehr Menschen die Heimat raubte.
    Der ehemalige Hohe Repräsentant der Staatengemeinschaft in Bosnien, der Brite Ashdown sagte jüngst, die Gefahr für Bosnien sei nicht ein Wiederaufflammen der Kämpfe, sondern die Entstehung eines „zweiten Zypern“. Er beschrieb das Land als „geteilt, dysfunktional, ein schwarzes Loch, mit tief verwurzelter Korruption. Ein Raum, den zu verlassen wir uns nicht erlauben können, weil es zu destabilisierend wäre, wenn wir das täten. Den wir aber auch nicht zu voller Staatlichkeit schieben können“. Auch Ashdown hat, wie in jüngster Zeit üblich, Milorad Dodik als den Schurken der Saison ausgemacht, der an der bosnischen Misere die Hauptsschuld trage. So wird es für Biden bei seinen Gesprächen in Bosnien um die Frage gehen, was die Vereinigten Staaten tun können, um das Land auf Kurs und Dodik zur Staatsräson zu bringen.
    Auf Konfrontation mit dem Kosovo
    Zum Thema




    Anders, aber nicht einfacher liegen die Dinge in Serbien. Als Bild für die schwierigen amerikanisch-serbischen Beziehungen steht die noch stärker als in den meisten anderen Ländern gesicherte amerikanische Botschaft in Belgrad, in der die meisten Beschäftigten ohne Tageslicht arbeiten müssen, weil seit dem bisher letzten Überfall im Februar 2008 alle zu den Straßen hin liegenden Fenster zugemauert oder mit Stahlplatten versiegelt wurden. Unvergessen ist, dass der Angriff eines serbischen Mobs auf die amerikanische Vertretung wenige Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovos von dem damals regierenden Ministerpräsidenten Koštunica mindestens begünstigt wurde.
    Zwar ist Koštunica schon seit mehr als einem Jahr abgewählt und auch als Oppositionsführer inzwischen nahezu bedeutungslos, doch die jetzige serbische Führung, deren dominierende Figuren Staatspräsident Tadi und sein Außenminister Jeremi sind, verfolgt in kosovarischen Angelegenheiten ebenfalls einen Konfrontationskurs. So verhindert man gemeinsam mit Moskau die Mitgliedschaft des Kosovos in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, der OSZE oder dem Europarat. Ob Biden hier einen Richtungswechsel herbeiführen kann oder es nicht doch bei einigen ebenso freundlichen wie folgenlosen öffentlichen Bekundungen bleibt, ist fraglich.
    Kein Geschenk für Serbien
    In dem Belgrader Wochenblatt „Nin“ erschien dazu dieser Tage ein Kommentar, der die Essenz der serbischen Skepsis enthielt. Als Autorin zeichnete Ljiljana Smajlovi, die zur Regierungszeit Koštunicas Chefredakteurin des traditionsreichen Belgrader Blattes „Politika“ war und der nationalistischen Linie des Ministerpräsidenten in ihren Kommentaren so eng folgte, dass sie bald nach dessen Machtverlust ebenfalls ihren Posten räumen musste. Man kenne Biden als „extrem pro-albanischen Politiker“, der stets dieselbe Politik des Bombardierens der Serben befürwortet habe, schreibt Frau Smajlovi und stellt dann fest, offenbar sei Washington auch nach dem Verschwinden des „unnachgiebigen“ Koštunica noch nicht zufrieden.
    Anders als die Albaner hätten die Serben von Bidens Visite daher nichts zu erwarten, auch wenn Amerikaner sich einbildeten, die Besuche ihrer Politiker seien „wertvolle politische Geschenke an das besuchte Land und seine regierende Elite“. Das sei für Serbien jedoch nicht so: „Der Balkan steht nicht mehr oben auf der Liste amerikanischer Prioritäten, alle Ziele wurden hier mehr oder weniger erreicht, die Nato expandiert mit Erfolg und der serbische Widerstand gegen die amerikanische Politik ist auf ein symbolisches Maß beschränkt worden“, fällt Frau Smajlovi ein Urteil, das auch in der an sich westorientierten Demokratischen Partei von Staatspräsident Tadic nicht selten zu hören ist.
    Wie eine Erholung dürfte für Biden daher die abschließende Etappe seiner Reise in Prishtina wirken. Als George Bush im Juni 2007 Albanien besuchte, wurde er in Tirana von jubelnden Menschenmassen empfangen, und ähnlich war es Bill Clinton ergangen, als er, schon längst nicht mehr Präsident, im September 2003 Prishtina besucht hatte. Auch für Joseph Biden wird der Empfang im Kosovo, dem treuesten Verbündeten der Amerikaner auf dem Balkan, standesgemäß ausfallen.
    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: AFP, AP
    Quelle: Biden bereist Balkan: Auf dem Schlachtfeld von gestern - Ausland - Politik - FAZ.NET

  2. #2
    Avatar von Peyo

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    haha "der Serbische Anspruch"......

  3. #3

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    Tja was soll, man dazu sagen...

    Ich finde den artikel sehr parteiisch und alles andere als neutral. "empfindet man in Belgrad nämlich als Missachtung des serbischen Anspruchs, Schlüsselstaat der Region zu sein." Wer sagt den das ? Es ist einfach eine behauptung die im artikel gemacht wird... Ich meine hat jeremic das gesagt oder tadic? Falls ja, hätte man den einen oder anderen ja zitiert...
    Wiedermal so ein artikel der nichts anderes bezweckt als ein schlechtes licht auf serbien zu werfen und den bosnischen serben...

    Das serbien diesen debilen biden nicht gern empfängt ist ja logisch... Das serbien, kosovo als staat nicht anerkennen kann ist ja auch logisch, aber hier wird das so dargestellt, als würde serbien auf fremdes territorium anspruch erheben...
    Warum schreiben die nicht, dass die abspaltung von kosovo ein illegaler akt ist? Warum schreiben die nichjt, dass kosovo serbischer boden ist? Nein die tun so, als ob alles rechtmässig sei und serbien wird wiedermal als buuman dagestellt, weil sie mit den russen kooperieren. Was ja auch logisch ist betrachtet man die letzen 20 jahre...

    Zuerst wird man in den medien zerrissen, als das böse schlechthin dagestellt weil man nicht zulassen wollte sich abschlachten zu lassen, dan wird man noch bombardiert und am ende nimmt man einem 15% vom rechtmässigen besitz weg und nach alle dem soll man sich auch noch bedanken und diejenigen die das getan haben mit offenen armen empfangen...?
    Das ist amerikanische logik....

  4. #4
    Avatar von Sinopeus

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    Die USA werden irgendwann in den kommenden Jahren ihre merkwürdige Haltung gegenüber Serbien aufgeben.

  5. #5
    Emir
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Die USA werden irgendwann in den kommenden Jahren ihre merkwürdige Haltung gegenüber Serbien aufgeben.
    Was ist den merkwürdig dran? Das die net zuerst nach Serbien fahren sondern einen Tag später?

  6. #6

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    Welcome Biden auf unserem albanischen Boden, Kosova!

  7. #7

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  8. #8

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  9. #9

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    Zitat Zitat von pravoslavac-sa-balkana Beitrag anzeigen
    Tja was soll, man dazu sagen...

    Ich finde den artikel sehr parteiisch und alles andere als neutral. "empfindet man in Belgrad nämlich als Missachtung des serbischen Anspruchs, Schlüsselstaat der Region zu sein." Wer sagt den das ? Es ist einfach eine behauptung die im artikel gemacht wird... Ich meine hat jeremic das gesagt oder tadic? Falls ja, hätte man den einen oder anderen ja zitiert...
    Wiedermal so ein artikel der nichts anderes bezweckt als ein schlechtes licht auf serbien zu werfen und den bosnischen serben...

    Das serbien diesen debilen biden nicht gern empfängt ist ja logisch... Das serbien, kosovo als staat nicht anerkennen kann ist ja auch logisch, aber hier wird das so dargestellt, als würde serbien auf fremdes territorium anspruch erheben...
    Warum schreiben die nicht, dass die abspaltung von kosovo ein illegaler akt ist? Warum schreiben die nichjt, dass kosovo serbischer boden ist? Nein die tun so, als ob alles rechtmässig sei und serbien wird wiedermal als buuman dagestellt, weil sie mit den russen kooperieren. Was ja auch logisch ist betrachtet man die letzen 20 jahre...

    Zuerst wird man in den medien zerrissen, als das böse schlechthin dagestellt weil man nicht zulassen wollte sich abschlachten zu lassen, dan wird man noch bombardiert und am ende nimmt man einem 15% vom rechtmässigen besitz weg und nach alle dem soll man sich auch noch bedanken und diejenigen die das getan haben mit offenen armen empfangen...?
    Das ist amerikanische logik....
    ei ei ei ... zuweilen verfällst Du leider wieder in eine sehr 90er-jahre Rhetorik - ich kenne Beiträge von dir, die im Grunde auf ein differenzierteres Denken schließen lassen, was dich, im Gegensatz zu den meisten hier abhebt.

  10. #10
    Avatar von danijel.danilovic

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    Džozef Bajden u Sarajevu

    Američki potpredsednik Džozef Bajden doputovao u Sarajevo. Bajden će se sastati sa trojicom članova Predsedništva BiH Nebojšom Radmanovićem, Harisom Silajdžićem i Željkom Komšićem.
    Potpredsednik Sjedinjenih Američkih Država Džozef Bajden doputovao je rano jutros u Sarajevo, prvu stanicu turneje po regionu, u okviru koje će posetiti i Beograd i Prištinu.
    Bajdenov dolazak u Sarajevo


    Na sarajevskom aerodromu dočekali su ga ministar spoljnih poslova BiH Sven Alkalaj i gradonačelnik Sarajeva Alija Behmen. Na aerodromu i u celom gradu uvedene su jake mere bezbednosti zbog Bajdenove posete.
    Bajdena će tokom posete Sarajevu pratiti visoki predstavnik EU za spoljnu politiku i bezbednost Havijer Solana i visoki predstavnik međunarodne zajednice u BiH Valentin Incko. Bosanski mediji navode da će njih dvojica prisustvovati svim razgovorima koje će potpredsednik SAD voditi sa zvaničnicima BiH.
    Planirano je da se potpredsednik SAD najpre sastane sa trojicom članova Predsedništva BiH Nebojšom Radmanovićem, Harisom Silajdžićem i Željkom Komšićem.
    Bajden će se posle toga obratiti Parlamentarnoj skupštini BiH i održati sastanak sa vladom. Predviđen je razgovor sa predsednikom Saveta ministara BiH Nikolom Špirićem i premijerom Republike Srpske Miloradom Dodikom.
    Komesar EU za spoljnu politiku i bezbednost Havijer Solana naglasio je da će političkim liderima predočiti zajedničko snažno jedinstveno viđenje EU i SAD kad je reč o budućnosti BiH.
    "Bitno je da se politička situacija u Bosni razvija u funkciji ispunjenja 'pet plus dva' uslova, od kojih neki još nisu sprovedeni", naglasio je Solana.
    Bosanskiki zvaničnici očekuju da poseta američkog potpredsednika Bajdena ubrza reformske procese u Bosni i Hercegovini.
    Sarajevo smatra da od današnje posete Džozefa Bajdena zavisi i ubrzanje puta BiH prema EU i NATO.
    Najviši mogući nivo bezbednosti
    Mediji u BiH pišu da obaveštajne i bezbednosne službe ne raspolažu saznanjima o bilo kakvoj mogućoj pretnji Džozefu Bajdenu.
    Ministar bezbednosti BiH Tarik Sadović potvrdio je da je nivo bezbednosti podignut na najveći mogući nivo, dodajući da postoji intenzivna saradnja sa američkim bezbednosnim agencijama.
    Rute kojima će se kretati Bajden biće blokirane, a objekti u kojima će boraviti nalaziće se pod posebnom zaštitom.
    Povodom današnje posete neke srpske i hrvatske organizacije najavile su da će širom BiH organizovati proteste zbog, kako kažu, diskriminacije nemuslimanskog stanovništva.
    Proteste su najavili Boračka organizacija Republike Srpske i nevladina organizacija "Kroacija libertas" u Federaciji BiH.




    RTS :: D?ozef Bajden u Sarajevu

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