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Schleppende Rückkehr der Flüchtlinge ins Kosovo

Erstellt von Albanesi, 23.06.2005, 15:56 Uhr · 3 Antworten · 904 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    5.698

    Schleppende Rückkehr der Flüchtlinge ins Kosovo

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...625801,00.html

    Schleppende Rückkehr der Flüchtlinge ins Kosovo

    Internationale und kosovo-albanische Vertreter haben anlässlich des Weltflüchtlingstages die Rückkehr aller Binnenflüchtlinge ins Kosovo gefordert. Entscheidend dafür ist aber, dass sie im Kosovo auch leben können.



    Anlässlich des internationalen Flüchtlingstages besuchten Vertreter des UNHCR und der Beauftragte des UN-Genralsekretärs für Binnenflüchtlinge, Walter Kälin, das Kosovo. Während der Gespräche mit offiziellen Kosovo-Vertretern forderte Kälin, dass mehr

    Flüchtlinge heimkehren. „Wir müssen alle zusammenarbeiten, um zu garantieren, dass alle

    Binnenflüchtlinge nach Hause zurückkehren - und zwar so schnell wie möglich. Wir müssen daran arbeiten, um alle vor uns stehenden Hindernisse auszuräumen. Wenn wir über das Kosovo sprechen, dann hoffe ich, dass wir künftig mehr zurückgekehrte Flüchtlinge sehen werden als es in den vergangenen Jahren der Fall war".



    Kosovo-Regierung unterstützt Rückkehr


    Auch die Regierung des Kosovo setzt sich für die Rückkehr der Binnenflüchtlinge ein. Regierungsvertreter betonen jedoch, dass es noch Hindernisse gebe wegen wirtschaftlicher Probleme sowie psychologischer, aber auch politischer Fragen. Regierungssprecher Daut Dauti sagte der Deutschen Welle: „Das Problem der Flüchtlingsrückkehr ins Kosovo ist eher ein wirtschaftliches und finanzielles Problem. Als politisches Problem wird es eher in Serbien beziehungsweise in Belgrad betrachtet. Dort wird versucht, die Flüchtlinge zu manipulieren, damit sie nicht ins Kosovo zurückkehren. Dieser politische Aspekt ist das Problem, das zwischen dem Kosovo und Belgrad besteht".



    Gemischte Arbeitsgruppen


    Um die Probleme zu vermeiden, die während des Rückkehrprozesses aufgetreten sind und um bessere Bedingungen für die Rückkehr zu schaffen - insbesondere die der Mitglieder der serbischen Minderheit - laufen seit Monaten Gespräche zwischen Vertretern von Pristina und Belgrad. Bei den zwei letzten Treffen, die einmal in Belgrad und dann in Pristina stattfanden, einigten sich die serbischen und albanischen Unterhändler unter internationaler Vermittlung darauf, dieses Problem als eine humanitäre Frage zu betrachten. Uneins sind sich die Unterhändler hinsichtlich der Zahl der Flüchtlinge, die zurückkehren sollen. Inzwischen sind die Unterhändler darum bemüht, die Unstimmigkeiten über die Zahl der Rückkehrer zu vermeiden. Beide Seiten wollen auch nicht Manipulationen Raum bieten.



    „Keine Frage von Zahlen“



    Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Rückkehr, der UNHCR-Beauftragte Gottfried Käfner, meint: „Die Frage der Rückkehr ist keine Frage von Zahlen. Die Rückkehr muss Realität werden und dauerhaft sein, weil die Menschen hier leben, sich frei bewegen und den Zugang zum öffentlichen Leben erhalten müssen. Und das ist die Herausforderung, die den Institutionen und Bürgern bevorsteht.“ Käfner zufolge räumen auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe aus Pristina und Belgrad dies ein. „Und es liegt wiederum in der Verantwortung der Institutionen in diesen beiden Zentren, die Rückkehr umzusetzen", sagte Gottfried Käfner.



    Höchste Flüchtlingszahl der Region


    Verglichen mit anderen Ländern und Regionen hat das Kosovo die Flüchtlingszahl. Sechs Jahre nach Kriegende sind etwa 12.000 Binnenflüchtlinge ins Kosovo zurückgekehrt, Zehntausende leben noch außerhalb des Kosovo.



    Anlässlich des Weltflüchtlingstages haben die Vertreter der Kosovo-Institutionen dazu aufgerufen, dass alle Flüchtlinge, die in der Region oder anderen Staaten leben, zurückkehren. Alle Bürger des Kosovo sollen ungeachtet ihrer ethnischen, sozialen und kulturellen Unterschiede ins Kosovo zurückkehren, weil es ihre Heimat sei.



    Bekim Shehu, Pristina

    DW-RADIO/Albanisch, 20.6.2005, Fokus Ost-Südost

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    Um genau zu sein,ca. 180000 Serben und 50000 Roma warten noch auf die Rückkehr in ihre süd serbische Heimat. Mit den Flüchtlingen würden die Albaner nicht mal 85% der Bevölkerung im Kosovo stellen. Serben würden nicht mehr 5% sondern bis zu 12% ausmachen. Andere wie Roma,Bosniaken,Türken ect zusammen um die 5%.Das heisst es würde nur noch knapp über 80% Albaner geben.
    Aber wer weiss ob diese Flüchtlinge zurück kommen,abwarten.

  3. #3

    Registriert seit
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    5.698
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Um genau zu sein,ca. 180000 Serben und 50000 Roma warten noch auf die Rückkehr in ihre süd serbische Heimat. Mit den Flüchtlingen würden die Albaner nicht mal 85% der Bevölkerung im Kosovo stellen. Serben würden nicht mehr 5% sondern bis zu 12% ausmachen. Andere wie Roma,Bosniaken,Türken ect zusammen um die 5%.Das heisst es würde nur noch knapp über 80% Albaner geben.
    Aber wer weiss ob diese Flüchtlinge zurück kommen,abwarten.
    Kosovo hat wirklich andere Probleme und besseres zu tun als nach dem Krieg 1999 als die Serben zu zählen die Kosova verliessen.

    Zum Beispiel alles wieder auf zu bauen was sie zerstört haben :?: :?: :!:


    Wenn du ja von 250000 sprichst, heute leben in Kosovo ca 80000 Serben + die 250000 die du erwähnst wären es 330000 Serbenanteil der Bevölkerung des Kosovo vor dem Krieg !


    Dies würde bedeuten dass 16.5% Prozent Serben der Gesammtbevölkerung Kosovos waren, denn im Kosovo war die Schätzung um die 2 Miollionen und 16.50% würden die 330000 Serben darstellen.

    Doch die Internationale Gemeinschaft sprach immer von einen Anteil Albansicher Kosovaren von 90% = 1,8 Miollionen!

    So waren der Rest 10% = 200000 =Roma, Ashkali, Egjypjan, Serben, Türken, Bosnier, Goranern und so weitwe.

    Von diesen 200000 nichtalbanischer Kosovaren, waren nur ca 7% = 140000 serbischer Herkunft und der Rest 3% = 60000 waren Roma, Ashkali,Türken,Bosnier,Goraner.

    So und nun erkläre mir wie können 250000 Serben geflüchtet sein, wenn die Serben nur 140000 Bewohner des Kosovos darstellten.

    Und dazu kommt noch dass bestimmt mehr als ein Drittel der Kosovoserben ihre Häuser , Land an die Albaner verkauft haben !

    Deswegen wäre die Zahl nochmal nachunten zu korrigieren.

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.988

    Re: Schleppende Rückkehr der Flüchtlinge ins Kosovo

    Zitat Zitat von Albanesi
    Kosovo-Regierung unterstützt Rückkehr


    Auch die Regierung des Kosovo setzt sich für die Rückkehr der Binnenflüchtlinge ein. Regierungsvertreter betonen jedoch, dass es noch Hindernisse gebe wegen wirtschaftlicher Probleme sowie psychologischer, aber auch politischer Fragen. Regierungssprecher Daut Dauti sagte der Deutschen Welle: „Das Problem der Flüchtlingsrückkehr ins Kosovo ist eher ein wirtschaftliches und finanzielles Problem.st
    Wer soll denn das glauben?. Das die Kosovo Regierung die Rückkehr unterstützt!

    Wollen wir mal ehrlich sein. Im Kosovo hat niemand im Moment eine Perspektive und deshalb kann man duchaus verstehen, das niemand zurück kehren will.

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