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Schwarzgeld aus Griechenland zwecks lobbying um Namensstreit

Erstellt von Skitnik, 25.09.2011, 20:24 Uhr · 56 Antworten · 3.409 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Zoran

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    27.750
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Hast du auch Quellen für die 70%? Du vergisst, dass FYROM in Thessaloniki Waren an Land lädt, die sie benötigen, nicht wir. Es besteht also zusätzlich zur Abhängigkeit von griechischen Investitionen noch eine Abhängigkeit vom Hafen von Thessaloniki. Was denkst du, was geschieht, wenn ab sofort keine Waren mehr nach FYROM weitergeleitet werden? Genau das ist 1995 geschehen und innerhalb weniger Wochen hat FYROM seiner Verfassung und Flagge geändert.
    Unter anderem wird der Hafen von Athen gerade ausgebaut und ist teilweise von China gepachtet worden. Es gibt mittel- bis langfristig Pläne, Waren nicht mehr bis nach Hamburg oder Rotterdam zu transportieren sondern nur bis nach Athen oder Thessaloniki und sie dort auf LKWs umzuladen. Von dort aus werden sie nach Europa verteilt.

    Benni, du überschätzt die gegebenen Kredite und die Schulden Griechenlands. Die EU hat zusammengenommen ein BIP von 15 Mrd. $, alleine Deutschland hat Schulden von zwei Billionen Euro und Deutschland ist gerade mal mit 65% gemessen am BIP verschuldet. Griechenlands Schulden sind für Griechen schlimm. Alles andere Übel, dass aus der Verschuldung Griechenlands erwächst, ist Werk der Finanzmärkte und der Finanz-Globalisierung.

    Du führst ja als Argument auf, dass dann diejenigen in Probleme geraten, die Griechenland Geld geliehen haben. Dann überleg dir mal, weshalb bis heute nicht öffentlich gemacht wurde, wem Griechenland welches Geld schuldet. Es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür - die größten EU-Staaten möchten es nicht. Sie möchten es nicht, weil sonst herauskommen würde, dass Griechenland mit Deutschland, Frankreich, England, den USA, China etc. etc. Geschäfte getätigt hat, die nur durch Korruption und ohne den Willen des Volkes geschehen sind. Und um zu verhindern, dass ein unbestechlicher Finanzbeamter auf dumme Ideen kommt, wurde die griechische Zentralbank unter EU-Zwangsverwaltung gestellt. Sieh mal hier:



    Statistics

    Dort, wo eigentlich jedes viertel Jahr Statistiken veröffentlicht werden, die die Glaubwürdigkeit einer Bank oder eines Landes beweisen sollen, kommt nichts mehr, weil es unter EU-Verwaltung steht. Das hat alles seine Gründe.

    Wusstest du übrigens, dass die Hilfkredite von 2010 von Deutschland nur genehmigt wurden, nachdem Griechenland garantiert hat, seine Rüstungsimporte von deutschen und französischen Rüstungsunternehmen nicht zu stoppen? Denk mal drüber nach.

    Das ist alles eine riesengroße Scheiße und europäische wie amerikanische Geschäftsleute haben aus reiner Angst vor dem Knast so viel Druck ausgeübt, dass die EZB keine Statistiken zu Griechenland mehr veröffentlicht. Und wir sind am Ende die faulen Griechen, denen es im Blut liegt, den ganzen Tag in der Sonne rumzuliegen und nichts zu tun.

    Du sagst, dass sich diejenigen einmischen dürfen, denen man Geld schuldet und ich sage dir, dass das nicht der Fall ist, da diese Schuldgeschäfte von griechischen Politikern und Unternehmen getätigt wurden, ohne dass das griechische Volk davon wusste oder zugestimmt hat. Aus diesem einfachen Grund bleibt die ganze Krise in Griechenland und niemand hat dabei mitzureden. Diejenigen, die mitreden wollen, müssen sich ihr Mitspracherecht schon auf griechischem Boden erkämpfen.

    ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ - Komm und hol sie dir. Das galt vor 2000 Jahren, das gilt auch heute. Wir beugen uns nicht vor Betrügern und Hunden, die uns mit schmutzigen Mitteln zu besiegen versuchen. Keine wirtschaftliche oder militärische Großmacht ist so mächtig, wie sie auf den ersten Blick scheint und wir haben schon vor 2000 Jahren gezeigt, dass eine Macht mit kleinen Mitteln zerrissen werden kann. Alleine unser Austritt aus der EU wird den Zusammenbruch der EU einleiten, also sollte die EU lieber aufpassen, wie sie mit uns umgeht und nicht umgekehrt.

    Wurde in einem anderem Thema schon geklärt:


    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Makedoniens gelassene Siegesgewissheit

    Im Falle Serbien hatten die Brüsseler Bedingungen mitunter einen Hauch von Legitimität, bei Makedonien versucht die EU erst gar nicht, das Problem mit Pseudorationalität zu bemänteln. Das Problem ist der griechische Boykott, und je länger der anhält, desto mehr fühlen sich albanische Nationalisten in Makedonien ermutigt, ihn als Instrument gegen makedonische Politik mitzutragen.

    Im April 2010 sah es so aus, als könne der Streit beendet werden. Der griechische Vizeaußenminister Dimitris Droutsas schlug vor, Makedonien in „Nord-Makedonien“ umzubenennen. Das war unter allen Lösungen die am wenigsten schlechteste, denn zum einen enthielt sie den geographischen Namen „Makedonien“ (wo Athen früher Benennungen wie „Republik Skopje“ bevorzugte), zum zweiten verwies sie indirekt auf ein „Süd-Makedonien“, also die 34.411 Quadratkilometer makedonischen Territoriums, die sich Griechenland 1913 im Bukarester Frieden aneignete. Selbstentlarvung von Landräubern – auch nicht schlecht!
    Makedonien ging auf Droutsas Vorschlag nicht ein, womit es recht handelte. Der Minister ließ erst am 6. Juli in einem Interview die Maske fallen, und zum Vorschein kam griechische Erpressung in einer Härte, die man so noch selten erlebt hatte. Droutsas äußerte „drei klare Botschaften an das benachbarte Land und die internationale Gemeinschaft“: Beide hätten ein für allemal zur Kenntnis zu nehmen, dass „Griechenland den politischen Willen zu einer Lösung hat“. Diese Lösung stünde unter dem „Vorbehalt einer geographischen Bestimmung für den allgemeinen Gebrauch“, was allem Anschein ein Zurückweichen hinter „Nord-Makedonien“ bedeutet. Und drittens darf Makedonien „keine europäische Perspektive haben und keine Verhandlungen für einen EU-Beitritt beginnen, bevor nicht die Namensfrage gelöst ist“.

    Was erlauben Griechenland?

    Gibt es die EU überhaupt noch, wenn ausgerechnet der Bilanzfälscher und Haushaltsbetrüger Griechenland ihr solche Auflagen machen darf? Oder um mit Erfolgfußballtrainers Giovanni Trapattonis unvergesslichem Ausbruch in seiner „Wutrede“ von 1998 zu fragen: „Was erlauben Griechenland?“

    Makedonien tat Brüssel den Gefallen, auf Athener Narreteien nicht einzugehen. Dabei wollen die Makedonen in die EU und haben sich in einer Umfrage Mitte Juli zu 75 Prozent dafür ausgesprochen und ihrem Land die EU-Reife bescheinigt. Aber für 66,5 Prozent ist es undenkbar, den eigenen Staatsnamen für die EU-Mitgliedschaft aufzugeben, lediglich 26,2 Prozent wären dazu bereit. Im Übrigen macht man sich nach zehn Jahren Hinhaltens durch Brüssel keine Illusionen über die vollmundig verheißene „europäische Perspektive“: 32 Prozent sehen Makedonien „in zwei, drei Jahren“ in der EU, 21,6 Prozent „in den nächsten fünf Jahren“, 15 Prozent in zehn Jahren, 11 Prozent meinen, „dass das nie geschehen wird“.

    Sei es drum! Die EU hat ein schlechtes Gewissen, was sich für Makedonien in vermehrten Hilfsgeldern niederschlägt. Auch die NATO hat noch eine Bringschuld bei Makedonien, nachdem sie sich im April 2010 beim Gipfeltreffen in Bukarest dem Diktat Griechenlands beugte und Makedonien, seinen treuen Verbündeten bei Auslandseinsätzen, nicht aufnahm. Am 7. Juli wurde Außenminister Milososki und Verteidigungsminister Konjanovski in Brüssel versichert, derartiges werde sich nicht wiederholen und man würde mit Griechenland „intensive Gespräche“ führen. So etwas hören Makedonen gern, die angesichts potentieller Gegner in ihrem engsten Umfeld zu 82 Prozent für eine NATO-Mitgliedschaft sind.

    Griechenlands Krise ist günstig für Makedonien

    Die jetzige makedonische Regierung aus Nationalkonservativen und albanischen Integralisten hat eine ungefährdete Zweidrittelmehrheit im Parlament, muss also keine politischen Gegner fürchten. Auch auswärtig sieht man die Lage gelassen: Griechenland ereifert sich zwar gegen „Makedonien“, ist aber dank EU-Fördermitteln der größte Investor in Makedonien, wo über 250 griechische Firmen bislang über eine Milliarde Euro, vorwiegend aus EU-Töpfen, angelegt haben.

    Griechenlands derzeitige Wirtschaftskrise kann sich für Makedonien nur günstig auswirken. Nicht nur deshalb, weil in Grenznähe Griechen massenhaft zu Hamsterkäufen einreisen. Viel wichtiger ist, dass Makedonien den Hafen Thessaloniki, den Griechenland ihm in den 1990er Jahren mit zwei Embargos versperrte, seit Jahren dominiert: 70 Prozent des gesamten Warenumschlags im Hafen kamen aus oder nach Makedonien. Damit das so bleibt und möglichst noch besser wird, hat der neue Hafendirektor Stilianos Angeloudis Preisnachlässe und vermehrten Lagerraum für Makedonen versprochen, zudem Neuanschaffungen von Maschinen im Wert von 20 Millionen Euro. Beide Seiten warten auf das Ende der politischen Querelen, die Athen wohl nur noch aus Angst vor einem Gesichtsverlust betreibt. Dann endlich könnte man durchstarten: Fluglinie Skopje – Athen, mehr Güterzüge Skopje – Thessaloniki etc. Sollten sich die Griechen einmal mehr ins eigene Fleisch schneiden und durch Streiks der Bahnbeschäftigten den Handel mit Makedonien schädigen, könnte dieses leicht und dauerhaft auf Häfen wie das montenegrinische Bar und das albanische Durres ausweichen.

    Balkan: Wo man die EU schtzt und wo sie nicht ernst genommen wird - Eurasisches Magazin

    Makedonische Geschäftsleute haben großes Interesse bei der Privatisierung des Hafens in Thessaloniki mitzuwirken d.h. sie wollen oder werden Anteile kaufen.

    Македонските компании објавија дека го сакаат Солунското пристаниште!?


    На патот од Солун во правец на Македонија, граничен премин Богородица (Евзони), редицата за камионски влез во Македонија е огромна. Најмногу (околу 90%) се македонски камиони. Чекаат и по два дена за влез. Слушнавме дека има идеи за отворање посебен терминалски премин преку Евзони, но ќе биде готов дури следната година или можеби во 2013 година.

    Логичната дилема што се поставува сега е како е можно ваков третман да имаат македонските транспортни фирми и компании, воопшто, ако се знае дека операциите на Солунското пристаниште од страна на македонски фирми сочинуваат меѓу 40% и 60% од вкупните годишни операции.

    Од друга страна, Грција е во топ трите најголеми трговски партнери на Македонија, а најверојатно судбината, и наша и нивна, е да биде можеби и главен партнер. Грција можеби е најголемиот инвеститор во Македонија.

    Проблемот со блокадата на “крвотокот” на релација Солунско пристаниште-граница Богородица (Евзони) беше и една од главните теми на состанокот (за повеќемина познавачи на состојбите историски состанок), кој во петокот, во преубавата зграда на Стопанската комора на Солун го одржаа Димитриос Бакацелос, претседател на Стопанската комора на Солун и Бранко Азески, претседател на Стопанската комора на Македонија. Бакацелос беше придружуван од првиот потпретседател, Емануел Влахогијанис, а Азески од група македонски инвеститори.



    Македонската бизнис-делегација на средба во Стопанската комора на Солун

    Отсуството на многу билатерални договори (особено тој за двојно оданочување), како и честите штрајкови во Грција во овој период, кои директно го блокираат транспортот кон Македонија и од Македонија кон Солунското пристаниште, беа главните теми.

    Честите штрајкови и блокади во Грција, кои на најдиректен начин имаат негативно влијание врз економијата на Македонија, Бакацелос ги објасни како појава која, во принцип, не бира на кого му штети. Објасни дека многу штета во овој период за грчката економија прават токму овие штрајкови. Но, фактот дека грчката економија е во сериозна финансиска криза е многу поголем проблем од самите блокади, па оттука, главната тема е како ќе излезе Грција од кризата и каква економија ќе има потоа.

    Но, вистинската голема вест од оваа средба е тоа што поголемите компании од Македонија побараа од солунската Комора консултации за можностите за влез во приватизацијата на Солунското пристаниште! Станува збор за втор обид за приватизација на ова клучно пристаниште за нашата економија, по минатогодишниот неуспешен обид. Бакацелос информираше дека пристаништето ќе биде приватизирано во текот на 2012 година.

    Идејата на македонската бизнис-делегација за евентуален приватизациски влез во пристаништето Бакацелос ја оцени како добра и интересна. Тој ги информираше македонските инвеститори дека и Стопанската комора на Солун преку своите членки - големите компании од регионот на Северна Грција - е заинтересирана за приватизација на пристаништето. Тие биле заинтересирани и минатата година, но не успеале во обидот.

    Тоа што е важно за оваа приватизација, која инвестициски ќе биде интересна до крајот на годината и во почетокот на следната година, е податокот дека наскоро ќе следува јавен меѓународен тендер на којшто ќе може да се пријават сите заинтересирани! Важен е фактот дека за релевантна понуда ќе се смета таа која зад себе ќе има силен меѓународен бродски-терминален оператор!

    Ние сме многу заинтересирани како комора на Солун да влеземе во оваа приватизација, оти ова пристаниште е стратешки важно за компаниите во овој дел на Грција. Ве разбираме колку ви е и вам важно со оглед на големиот обем на операциите кои ги реализирате преку пристаништето. Нашата визија е Комората на Солун да земе силно учество во оваа работа. Ова не е ништо ново ако се има предвид дека пристаништата, па дури и саемите, на пример во Франција, се купени директно од компаниите. Затоа што ним им служат, се разбира”, вели Бакацелос.

    На средбата двајцата претседатели зборуваа за економската и финансиската криза во светот. Тие се согласија дека за двете земји, како и за регионот, воопшто, многу важни индикатори се економско-финансиските состојби во Европската унија, особено состојбите во Германија и во Италија.

    Се согласија дека во овие турбулентни политички времиња меѓу двете земји импонира и гордо звучи сознанието дека речиси нема проблем во функционирањето на бизнис-релациите, како и односите меѓу самите граѓани. Македонците се најбројни посетители во овој дел на Грција (Солун со Халкидики - од каде што во петокот во исто време кога бизнис-делегацијата од Стопанската комора ја посети солунската Комора тие беа на гости во Скопје, во Стопанската комора на Македонија).

    Од двете комори беше оценето дека економската соработка е одлична, но дека има уште многу простор за инвестициско освојување. На тоа треба да се работи во наредниот период, бидејќи и потребите на Солунското пристаниште за приватизација и нови инвестиции сами по себе кажуваат дека бизнис-релациите меѓу компаниите од Македонија и од Грција се од суштинско значење за развојот, за отворањето работни места и животниот стандард на повеќемилионската популација граѓани од двете страни на границата.
    IDIVIDI: ???????????? ???????? ???????? ???? ?? ?????? ?????????? ???????????!?

    Die Zeiten ändern sich. man sollte sich langsam anpassen und nicht das sture Schaf spielen.

  2. #32
    Avatar von Zoran

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    Endlich wird auch in Mazedonien über die Affäre berichtet.

    „Салцбургер Нахрихтен“: Лобист од Австрија лобирал против Македонија

    Како што пишува австрискиот весник „Салцбургер Нахрихтен“,лобист од Австрија во текот на сослушувањето за други скандали признал дека примал пари од грчки бизнисмени за да лобира против Македонија.

    Не е наведено каде лобирал Петар Хохегер,
    кој одговарајќи за приватизацијата во случајот Бувог тежок 10 милиони евра , изјавил дека 100 илјади од нив потекнуваат од проектот Македонија ,или како што изјавил пред судот „да се спречи Македонија да го задржи своето име“.

    Парите биле собрани во неформален фонд полнет од грчки бизнисмени ,а требало да бидат употребени да се најде компромис за името Македонија. Грчката влада била запознаена со проектот и првично се согласила но подоцна се откажала од поддршката. Парите биле префрлени на Кипар ,но настанал спор кога требало да се наплати фактурата, се наведува во вчерашното издание на австрискиот весник „ Салцбургер Нахрихтен “. Кога се случил настанот , кои грчки бизнисмени го полнеле фондот и од чија влада била одобрена нелегалната трансакција,не се наведува.
    http://kanal5.com.mk/default.aspx?mI...&eventId=80634

  3. #33
    Avatar von Skitnik

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Was denn unter den Tisch kehren? Griechische Angelegenheiten bleiben griechische Angelegenheiten und wer sich einmischt, holt sich früher oder später eine Backpfeife ab, mehr nicht.



    Von allen ehemalig jugoslawischen Ländern hat sich FYROM am wenigsten und insgesamt am langsamsten entwickelt, das ist nun mal so. Ob wir Schulden haben oder nicht, ob wir unser Geld hierfür oder dafür ausgeben, braucht nicht jemanden zu interessieren, in den Griechenland investiert hat und welcher nebenbei ein zwanzig mal kleineres BIP als Griechenland hat.

    oh got yunan dir sollte man das sprechen verbieten.
    wenn ich deine texte lese muss ich mich fremdschähmen.

  4. #34
    Bendzavid
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Hast du auch Quellen für die 70%? Du vergisst, dass FYROM in Thessaloniki Waren an Land lädt, die sie benötigen, nicht wir. Es besteht also zusätzlich zur Abhängigkeit von griechischen Investitionen noch eine Abhängigkeit vom Hafen von Thessaloniki. Was denkst du, was geschieht, wenn ab sofort keine Waren mehr nach FYROM weitergeleitet werden? Genau das ist 1995 geschehen und innerhalb weniger Wochen hat FYROM seiner Verfassung und Flagge geändert.
    Unter anderem wird der Hafen von Athen gerade ausgebaut und ist teilweise von China gepachtet worden. Es gibt mittel- bis langfristig Pläne, Waren nicht mehr bis nach Hamburg oder Rotterdam zu transportieren sondern nur bis nach Athen oder Thessaloniki und sie dort auf LKWs umzuladen. Von dort aus werden sie nach Europa verteilt.

    Benni, du überschätzt die gegebenen Kredite und die Schulden Griechenlands. Die EU hat zusammengenommen ein BIP von 15 Mrd. $, alleine Deutschland hat Schulden von zwei Billionen Euro und Deutschland ist gerade mal mit 65% gemessen am BIP verschuldet. Griechenlands Schulden sind für Griechen schlimm. Alles andere Übel, dass aus der Verschuldung Griechenlands erwächst, ist Werk der Finanzmärkte und der Finanz-Globalisierung.

    Du führst ja als Argument auf, dass dann diejenigen in Probleme geraten, die Griechenland Geld geliehen haben. Dann überleg dir mal, weshalb bis heute nicht öffentlich gemacht wurde, wem Griechenland welches Geld schuldet. Es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür - die größten EU-Staaten möchten es nicht. Sie möchten es nicht, weil sonst herauskommen würde, dass Griechenland mit Deutschland, Frankreich, England, den USA, China etc. etc. Geschäfte getätigt hat, die nur durch Korruption und ohne den Willen des Volkes geschehen sind. Und um zu verhindern, dass ein unbestechlicher Finanzbeamter auf dumme Ideen kommt, wurde die griechische Zentralbank unter EU-Zwangsverwaltung gestellt. Sieh mal hier:



    Statistics

    Dort, wo eigentlich jedes viertel Jahr Statistiken veröffentlicht werden, die die Glaubwürdigkeit einer Bank oder eines Landes beweisen sollen, kommt nichts mehr, weil es unter EU-Verwaltung steht. Das hat alles seine Gründe.

    Wusstest du übrigens, dass die Hilfkredite von 2010 von Deutschland nur genehmigt wurden, nachdem Griechenland garantiert hat, seine Rüstungsimporte von deutschen und französischen Rüstungsunternehmen nicht zu stoppen? Denk mal drüber nach.

    Das ist alles eine riesengroße Scheiße und europäische wie amerikanische Geschäftsleute haben aus reiner Angst vor dem Knast so viel Druck ausgeübt, dass die EZB keine Statistiken zu Griechenland mehr veröffentlicht. Und wir sind am Ende die faulen Griechen, denen es im Blut liegt, den ganzen Tag in der Sonne rumzuliegen und nichts zu tun.

    Du sagst, dass sich diejenigen einmischen dürfen, denen man Geld schuldet und ich sage dir, dass das nicht der Fall ist, da diese Schuldgeschäfte von griechischen Politikern und Unternehmen getätigt wurden, ohne dass das griechische Volk davon wusste oder zugestimmt hat. Aus diesem einfachen Grund bleibt die ganze Krise in Griechenland und niemand hat dabei mitzureden. Diejenigen, die mitreden wollen, müssen sich ihr Mitspracherecht schon auf griechischem Boden erkämpfen.

    ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ - Komm und hol sie dir. Das galt vor 2000 Jahren, das gilt auch heute. Wir beugen uns nicht vor Betrügern und Hunden, die uns mit schmutzigen Mitteln zu besiegen versuchen. Keine wirtschaftliche oder militärische Großmacht ist so mächtig, wie sie auf den ersten Blick scheint und wir haben schon vor 2000 Jahren gezeigt, dass eine Macht mit kleinen Mitteln zerrissen werden kann. Alleine unser Austritt aus der EU wird den Zusammenbruch der EU einleiten, also sollte die EU lieber aufpassen, wie sie mit uns umgeht und nicht umgekehrt.

    Das mit den 70% wurde im Gruevski Thread öfters gepostet kannst es da nachlesen wenn du willst und außerdem kann man ganz einfach auch den Hafen des Nachbarlandes Albanien nutzen, die würden sich sehr darüber freuen auch Montenegro wäre eine Alternative. Das selbe Szenario wie 95 wird es nicht mehr geben da nun Ausweichmöglichkeiten bestehen und warum hat man damals nicht Albanien genutzt bzw. die Häfen dort? Genau das Land steckte selber in einer tiefen Krise.

  5. #35
    Yunan
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Wurde in einem anderem Thema schon geklärt:
    Wahnsinn, wirklich aufschlussreich.
    Nichts als Rumgeschwafel.



    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    akedonische Geschäftsleute haben großes Interesse bei der Privatisierung des Hafens in Thessaloniki mitzuwirken d.h. sie wollen oder werden Anteile kaufen.
    Ich glaube, du verkennst die Realität etwas, mein Guter. Zum einen hat kein FYROMski die Mittel, in großem Stil zu investieren, zum anderen könnt ihr investieren wie ihr wollt, unter unseren Bedingungen da es auch unser Hafen ist. Wenn uns irgendwas nicht gefällt, werdet ihr einfach rausgeworfen.
    Vielleicht pachten sie ja eine verfallene Abstellhalle vor dem Zaun zum Hafen.

    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    IDIVIDI: ???????????? ???????? ???????? ???? ?? ?????? ?????????? ???????????!?

    Die Zeiten ändern sich. man sollte sich langsam anpassen und nicht das sture Schaf spielen.
    Wie gesagt, unser Hafen, nicht eurer. Wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt und irgendwo mitreden will wo nur Erwachsene zu reden haben, dann gibts eben ne Ohrfeige.

  6. #36
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Wahnsinn, wirklich aufschlussreich.
    Nichts als Rumgeschwafel.





    Ich glaube, du verkennst die Realität etwas, mein Guter. Zum einen hat kein FYROMski die Mittel, in großem Stil zu investieren, zum anderen könnt ihr investieren wie ihr wollt, unter unseren Bedingungen da es auch unser Hafen ist. Wenn uns irgendwas nicht gefällt, werdet ihr einfach rausgeworfen.
    Vielleicht pachten sie ja eine verfallene Abstellhalle vor dem Zaun zum Hafen.



    Wie gesagt, unser Hafen, nicht eurer. Wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt und irgendwo mitreden will wo nur Erwachsene zu reden haben, dann gibts eben ne Ohrfeige.
    Genau das steht in dem Artikel:
    Makedonische Geschäftsleute werden in die Privatisierung einsteigen und das sie die Handelskammer in Saloniki kontaktiert haben um genauere Anweisungen/Richtlinien über die Prozedur der Privatisierung des Hafens zu bekommen.

    Da werden die nötigen Mittel schon vorhanden sein wenn sie so einen Schritt tätigen.

  7. #37
    Yunan
    Zitat Zitat von benni1 Beitrag anzeigen
    Das mit den 70% wurde im Gruevski Thread öfters gepostet kannst es da nachlesen wenn du willst und außerdem kann man ganz einfach auch den Hafen des Nachbarlandes Albanien nutzen, die würden sich sehr darüber freuen auch Montenegro wäre eine Alternative. Das selbe Szenario wie 95 wird es nicht mehr geben da nun Ausweichmöglichkeiten bestehen und warum hat man damals nicht Albanien genutzt bzw. die Häfen dort? Genau das Land steckte selber in einer tiefen Krise.
    Ne, passt schon, ich weiß, dass es nicht stimmt.
    Wenn es so einfach wäre, würde es schon längst gemacht werden, nur hat weder Albanien noch Montenegro einen großen Hafen. Und selbst wenn man einen bauen würde, würden nur kleine Schiffe anlegen und das würde sich einfach nicht rechnen, wenn der Hafen in Thessaloniki und Athen ausgebaut wird und sozusagen Anlaufhafen würde alle Schiffe aus Asien würde. Albanien würde ich es allemal gönnen, um die Wirtschaft noch weiter anzukurbeln. Aber es ist einfach unrealistisch.
    Wäre ich in einer mächtigen Position, würde ich sogar sehen, wie ich Albanien gut an die griechische Wirtschaft anbinden kann ohne sie zu benachteiligen. Also geeignete Konzepte für den Ausbau der albanischen Wirtschaft unabhängig von Griechenland und seiner Wirtschaftsleistung. Einfach deswegen, weil ich Albanien und Albaner mag.

  8. #38
    Yunan
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Genau das steht in dem Artikel:
    Makedonische Geschäftsleute werden in die Privatisierung einsteigen und das sie die Handelskammer in Saloniki kontaktiert haben um genauere Anweisungen/Richtlinien über die Prozedur der Privatisierung des Hafens zu bekommen.

    Da werden die nötigen Mittel schon vorhanden sein wenn sie so einen Schritt tätigen.
    Was stellst du dir eigentlich unter investieren vor? Denkst du, dass ihr uns irgendwie abhängig von euch zwei Milliönchen machen könnt? Wir erlauben euch höchstens, etwas zu pachten aber mehr auch nicht.

  9. #39
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
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    27.750
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Was stellst du dir eigentlich unter investieren vor? Denkst du, dass ihr uns irgendwie abhängig von euch zwei Milliönchen machen könnt? Wir erlauben euch höchstens, etwas zu pachten aber mehr auch nicht.
    Und genau das stand auch in dem Artikel:

    Das es griechen mit der Angst bekommen, mit dem Gedanken das sich die Mazedonier im besetzten Untermakedonien einkaufen.

  10. #40
    Yunan
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Und genau das stand auch in dem Artikel:

    Das es griechen mit der Angst bekommen, mit dem Gedanken das sich die Mazedonier im besetzten Untermakedonien einkaufen.
    Du spinnst doch, haha.

    Wenn uns nicht gefällt, was ihr dort tut, dann wird euer Geld und das gepachtete Gelände einfach beschlagnahmt und eure "Geschäftsleute" per Arschtritt an die Grenze befördert. Haha, wie er denkt, dass diese Furzsümmchen irgendwas bewirken können.

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