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schweiz als vermittler zwischen kosov@ und serbien!

Erstellt von MIC SOKOLI, 26.07.2005, 12:47 Uhr · 1 Antwort · 484 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    schweiz als vermittler zwischen kosov@ und serbien!

    http://www.winti-guide.ch/News/Aktue...Artikel=487458

    Calmy-Rey klärt Status-Frage direkt im Kosovo

    Bundesrätin Micheline Calmy-Rey reist am Samstag nach Kosovo um die vom EDA lancierte Debatte über den künftigen Status der UNO-verwalteten Provinz fortzusetzen. Die Diskussion über die Unabhängigkeitsfrage ist laut Calmy-Rey auch im Interesse der Schweiz.

    sda

    Eine Stabilisierung des Kosovo sei für die Schweiz von grosser Bedeutung. In der Schweiz lebten rund 10 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo, sagte Calmy-Rey in einem Interview, das heute in den Westschweizer Zeitungen «24 Heures» und «Tribune de Genève» veröffentlicht wurde.

    Bern wolle den Leuten vor Ort helfen statt dies in der Schweiz tun zu müssen. Dazu müsse die Kosovo-Frage vorangebracht werden. Die Konfliktparteien sollten direkte Gespräche führen. Derzeit sei der Dialog aber «sehr schwierig», sagte die Bundesrätin.

    Calmy-Rey weist den Vorwurf zurück, mit der Forderung nach einer «formellen Unabhängigkeit» Kosovos zu voreilig gehandelt zu haben. «Wir haben unseren kleinen Stein vor allen anderen geworfen», räumte sie mit Blick auf die Rede von UNO-Botschafter Peter Maurer ein.

    Manchmal müsse jemand ganz oben den Mut haben, auszusprechen was viele an der Basis denken. Die Schweiz habe die Glaubwürdigkeit, dies zu tun.

    Botschafter Maurer hatte Ende Mai vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York die Schweizer Position vorgestellt, wonach eine Rückkehr des Kosovo unter serbische Souveränität weder wünschenswert noch realistisch sei.

    Die Diskussion über den Status müsse parallel zu jenen über die Demokratisierung geführt werden, lautet die neue Stossrichtung des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

    Mitte Juni erörterte die Schweizer Aussenministerin mit der serbischen Führung in Belgrad die Position Berns. Dabei machte Präsident Boris Tadic klar, dass Serbien gegen jede Teilung ist.

    Die Standards für Menschenrechrechte oder Minderheitenschutz müssten erreicht werden, sagte Calmy-Rey im Interview. Der bisherige Ansatz, dass zunächst diese Standards erfüllt werden müssten, sei aber kontraproduktiv. Es sei schwierig, die Standards zu erreichen, «wenn man seine Zukunft nicht sieht», rechtfertigte sie den Schweizer Vorstoss.

    Die EDA-Chefin will nun während ihres dreitägigen Kosovo-Besuchs mit allen betroffenen Seiten diese Fragen erörtern. Abschluss ihrer Visite wird am Montag eine 1. August-Feier mit der SWISSCOY sein.

    ----------------------------------------------------------

    ein stabilen frieden zwischen kosova und serbien wird es nur mit der anerkennung einer freien republik kosova geben.
    wie schon erwähnt, und ganz meiner meinung, können die standarts nicht gleichzeitig mit der klärung des status erfüllt werden, sondern erst nach der unabhängigkeit.
    zudem erfüllen die meisten eu-länder diese standarts nicht,
    vielleicht in europa nur norwegen!

  2. #2

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    1.190
    ...und da geht die Schweizer "Neutralitaet"....baden....!!!

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