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Die schwer zu ertragende Sinnlosigkeit der Geschichte

Erstellt von ooops, 22.09.2010, 23:31 Uhr · 239 Antworten · 17.023 Aufrufe

  1. #141
    kenozoik
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Aus China; "Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern. ...





    Ps. muss jetzt weg....im Wettbüro warten interessantere Gesprächspartner....
    apropros

  2. #142
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    das kroatische ,wie slowenische Volk hat auch niemand gefragt, als es zu Jugoslawien kam.
    Vielleicht reden wir da im gewissen Sinne wirklich aneinander vorbei. Auch hier habe ich nicht die Unabhängikeit an sich in Frage gestellt. Es war der Wunsch fast aller Slowenen, Kroaten. Jugoslawien hätte nicht weiter bestehen können. Ich habe nur Gedanken dazu geäußert, ob das Ganze so schnell hat durchgezogen werden müssen.

    .ein System was schon zuvor in Konkursmasse stand....in Fachkreisen auch Insolvenz genannt...
    Das mag sein, ändert aber nichts an den Strukturen, Kreisläufen, die gebildet worden, miteinander verflochten waren und die vielleicht Schritt für Schritt hätten entknotet werden sollen.

    wenn du dich ja so gut auskennst, dann erkläre hier was Kroatien oder Slowenien aus den anderen Republiken bekam und den Bedarf bzw die Ressourcen zu decken ?
    Ich habe nicht behauptet, mich da gut auszukennen. Habe das auch extra geschrieben, dass ich das eher unter vergleichendem Bezug sehe... Ob das annehmbar, richtig ist, steht auf einem anderen Blatt. Kroatien hat sicher durch den Krieg wirtschaftlich einen unglaublichen Rückschlag erlitten. Es geht doch aber auch nicht nur um Ressourcen, sondern auch um Absatzmärkte usw. Und da macht es doch wohl auch schon einen Unterschied, ob man etwa ins Inland liefert, exportieren muss mit Zoll usw.

    Fakten sahen so aus, dass vorallem Devisen ,die die Republiken Kroatien und Slowenien erwirtschaft hatten nach Belgrad flossen. ...nur 8 % der Deviseneinahmen blieben in der Republik Kroatien.
    Das mag stimmen. Und war sicher auch ein verständlicher Grund dafür, warum man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen wollte. Ich sehe allerdings nicht den Bezug dazu, dass aus meiner Sicht der Zerfall eines großen und größeren Landes gesunderweise nicht mit der zu schnellen oder vielleicht gar überhasteten Etablierung neuer Staatsgrenzen erfolgen sollte.

    zwischen annehmen und wissen ist schon ein Unterschied.
    Stimmt. Aber dafür bin ich hier. Um mich auszutauschen und mich ggf. sachlich eines besseren belehren zu lassen

    die Sowjetunion ist nicht von heute auf morgen zusammengebrochen....anderes Thema....
    Richtig...

    na ja....wenn man 45 Jahre unter der Sowjet Knute stand kann man nicht davon ausgehen, dass die jetzige Generation diese Zeit von heute auf morgen ändern kann. Ich war vor kurzem in Lettland......
    Stimmt. Allerdings ist es auch sehr bequem, nach 20 Jahren, und da gab es keinen Krieg usw., nun alles auf das Sowjetsystem zu schieben. Zumal die Russen bis heute die Staaten und ihre Wirtschaft quasi immer noch durch etwas billigere Energie subventionieren. Deutschland und die anderen Westeuropäer bezahlen meines Wissens nach volle Weltmarktpreise für Öl und Gas.

    wir waren geduldig in den Jahren 1980-1990.....das Missvertändnis Jugoslawien ist vorbei . Jeder geht seinen Weg und dann kann niemand mehr behaupten, der andere wäre schuld....
    Richtig, jetzt geht jeder seinen Weg. Soll er auch. Nur ob der Weg dahin hätte anders verlaufen können, vielleicht müssen, das habe ich gefragt. Nichts weiter.

    Viele Grüße

  3. #143

    Registriert seit
    15.09.2010
    Beiträge
    48
    Endlich ist mit Lilith ein bischen Intellekt in diesen Thread gekommen
    Ich versuche jetzt mal neutral zu sein und dieses ethnische Hin und Her auszublenden...

    Original von Metkovic
    ein System was schon zuvor in Konkursmasse stand....in Fachkreisen auch Insolvenz genannt...
    Dafür sind die ehemaligen jugoslawischen Unternehmen noch heute verdammt gut international im Rennen, ich erinnere nur an Gorenje, Zastava, Ikarbus usw...

    Gerade die jugoslawische Wirtschaft war sehr offen, duldete Privatvermögen und Investitionen und exportierte verdammt viel im Vergleich zur Landesgröße. So war Jugoslawien nicht hoch verschuldet und ist an politischen Querelen zerbrochen und nicht wie die anderen Ostblockstaaten an einer nicht mehr liquiden Wirtschaft.

    Original von Metkovic
    wenn du dich ja so gut auskennst, dann erkläre hier was Kroatien oder Slowenien aus den anderen Republiken bekam und den Bedarf bzw die Ressourcen zu decken ?
    Informiere dich über die Unternehmen, dann weißt du bescheid! Aus Slowenien zB Hausgeräte, aus Serbien Automobile, Kroatien war das Touristeneldorado, aber mit dem Industriestandort Zagreb und aus dem Kosovo kamen Erze und Kohle. Heute noch importiert Kroatien Lebensmittel aus Serbien, da diese unschlagbar günstig sind aufgrund der niedrigeren Lebenshaltungskosten dort.

    Original von Metkovic
    Fakten sahen so aus, dass vorallem Devisen ,die die Republiken Kroatien und Slowenien erwirtschaft hatten nach Belgrad flossen. ...nur 8 % der Deviseneinahmen blieben in der Republik Kroatien.
    Dir ist klar was Deviseneinhamen sind????????????????????
    Eine Deviseneinahme ist ausländisches Geld, das in die Republik durch Tourismus oder Gastarbeiter einfließt. Deviseneinahmen durch den Export von Waren sind als Deviseneinahmen zu verbuchen, wenn diese in anderer Währung abgerechnet werden und somit als Fremdwährungsgewinne verbucht werden können, also eingebunkertes ausländischen Geld.

    Hohe Deviseneinahmen bedeutet nicht gleich eine unvergleichlich höhere Wirtschaftskraft, denn die war in Serbien, mit seiner Schwerindustrie auch nicht so schlecht.

    Wieso Kroatien 50% der Deviseneinahmen erzielte ist auch klar, nämlich weil der Tourismus dort exquisit war. Viele ausländische Touristen fielen dort ein wie die Fliegen ;-D aber was man nicht vergessen darf ist, das auch viele jugoslawische Touristen dort Urlaub machten. Viele Slowenen, Montenegriner, Serben und Bosniaken vergnügten sich dort und schufen damit auch eine so tolle touritische Grundlage. Auf gut deutsch, es ging in Kroatien partymäßig die Sau ab, während heute eher ältere Menschen vorwiegend aus Deutschland dort Urlaub machen ;-D

    Die 8% Deviseneinahmen finde ich auch zu wenig für Kroatien damals, aber viel Geld wurde eben für Rüstung und Infrastruktur ausgegeben. Insoweit ist eine Aufsplitung der Deviseneinahmen im Grunde genommen schon gerecht, aber ob es 8%, 10 % oder 15% hätten sein sollen laß ich dahingestellt.

    Original von Metkovic
    zwischen annehmen und wissen ist schon ein Unterschied.
    Sorry ich will jetzt nicht zu persönlich werden, aber bei dir ist das Wissen sehr kurz gekommen und die Emotionen überwiegten doch bei fast allen Aussagen von dir.

    Original von Metkovic
    na ja....wenn man 45 Jahre unter der Sowjet Knute stand kann man nicht davon ausgehen, dass die jetzige Generation diese Zeit von heute auf morgen ändern kann. Ich war vor kurzem in Lettland......
    Das hat rein gar nichts mit Sowjetknute zu tun, sondern mit gewachsenen Wirtschaftsbeziehungen die durch die Unabhängigkeiten zerstört wurden. Würde man Deutschland seine europäischen Wirtschaftsbeziehungen nehmen und auch den atlantischen Raum kappen, so würden hier über 20 Millionen Menschen hungern müssen, da Deutschland auf Nahrungsmittelimporte angewiesen ist und seine Produkte nirgendwo hinexportieren kann! Lilith hat da absolut recht.

    Original von Metkovic
    wir waren geduldig in den Jahren 1980-1990.....das Missvertändnis Jugoslawien ist vorbei . Jeder geht seinen Weg und dann kann niemand mehr behaupten, der andere wäre schuld....
    Ja jeder geht seinen Weg, mit Grenzen die nur als Verwaltungsgrenzen gedacht waren und nie Völker voneinander getrennt haben, das soll dir auch bewußt sein. Deswegen führten alle Krieg untereinander. Noch heute haben die Kroaten Ärger mit den Slowenen wegen ein paar hundert Metern Grenze.

    Die meisten Konflikte in Afrika resultieren daraus, das die afrikanischen Länder innerhalb der damaligen Kolonialverwaltungsgrenzen unabhängig wurden und somit Völker zusammengepfercht wurden die sich nicht abhaben können. BestesBbeispiel ist Zaire oder heute Congo genannt, dort kochen dutzende Volksgruppen ihr Süppchen und immer kommt ein Massenmord dabei raus.

    Original von Metkovic
    einseitig ? die baltischen Länder ware nicht freiwillig in der UdSSR
    Mag sein, doch auch sie verloren mit dem Einmarsch der Deutschen ihre Unschuld und verbündeten sich mit den NAZIs, genauso viele Ukrainer. Insoweit ist es verständlich wieso so viele dieser Völker nach dem Zweiten Weltkrieg unangemessen leiden mussten, sie hatten sich im Zweiten Weltkrieg auf die falsche Seite gestellt und massive Kriegsverbrechen begangen.

    Mag sein, das Kroatien und Slowenien nicht freiwillig im sozialitischen Jugoslawien waren, aber halten wir mal fest, das die Kroaten die Verlierer des Zweiten Weltkrieges waren, also die damalige kroatische Regierung und die Sozialisten und defacto auch die Serben die Gewinner. Und für einen Verlierer ging es den Kroaten noch verdammt gut in Jugoslawien, sie hatten die Krajina behalten oder bekommen und der Staatsgründer selber war auch Kroate. Die Kroaten waren keinerlei ethnischen Unterdrückung oder Ressentiments ausgesetzt nach dem Krieg, mal abgesehen von spontanen Vergeltungsaktionen direkt nach Kriegsende. Und man muß sich mal die Verbrechen des damaligen kroatischen Regimes gegen Serben, Juden, Zigeuner und andere mal anschauen, das ist definitiv Völkermord. Faschistische Kroaten ermordeten 600000 Serben während des Zweiten Weltkrieges! Wer die ganze Zeit von der kroatischen Krajina redet, der sollte auch wissen, das sie kroatisch ist weil diese Serben damals ermordet wurden, mal abgesehen von den Massenvertreibungen in den 90ern.

    Original von Lilith
    Historisch bedingte Ressentiments bestehen, natürlich. Lette ist Lette und soll es auch sein. Ist doch auch in Ordnung. Die Unabhängigkeit an sich habe ich auch nicht in Frage gestellt.
    Damals in den 60ern, 70ern und 80ern hat jeder Kroate, Serbe, Slowene, Bosnier mit stolz geschwellter Brust gesagt das er Jugoslawe sei. Die Menschen hatten damals eine neue Identität auf die sie auch Stolz sein konnten, nur war der Nationalismus nicht so angesagt im damaligen Sozialismus, so war es natürlich einfacher für nationalistische Rattenfänger nochmal oben eins draufzusetzen und die Massen zu ködern.

    Original von Lilith
    Das stimmt. Aber die meisten werden dir trotzdem auch darüber erzählen können, vor welchen Problemen sich plötzlich ihre neunen Staaten wieder fanden. Die von mir angesprochene Energieversorgung, für die man plötzlich bezahlen musste, war nur eines davon.
    Bestes Beipsiel die Ukraine, ein großes Land mit sehr Fläche, Landwirtschaft und Bergbau, das trotzdem nicht auf den grünen Zweig kam nach der UdSSR. Die Ukraine war ja zeitweilig sogar Atommacht oder ist es noch bis heute ;-D
    In Mittelasien herrschen Despoten und teilweise die Anarchie, hier ist man so weit von Wohlstand und Demokratie entfernt wie der Mensch davon zu einem benachrbarten Sonnensystem zu fliegen.

    Vom Balkan will ich gar nicht reden....

    Original von Mastakilla
    Aber die heuten Domoljubis aus dem kroatischen Sabor sind ja der Meinung dass das Kreditaufnehmen und anschließende Kaufen wesentlich einfach ist als selbst irgendetwas zu produzieren, die gute deutsche Wertarbeit, wozu selbst noch was machen, man kriegt ja mit den Krediten alles hinterhergeschmissen, bis ja, bis es dann irgendwann wie in Jugo plop macht und die Blase geplatzt ist, nur hatte Jugo wenigstens einige Unternehmen, die man nachher noch gebrauchen oder, was öfter passierte, verscherbeln konnte
    Genau! Die einzigen die wirklich von dem Zerfall Jugoslawiens profitierten sind die deutschen Unternehmen und politisch die USA gewesen, wenn ich höre das deutsche Handelsketten den slowenischen und kroatischen Markt fest in der Hand halten, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kroatien ist nicht das erhoffte Wirtschaftswunder wiederfahren, auf das es nach der Unabhängigkeit gewartet hat, denn der Krieg hat den Tourismus und das Vertrauen der Touristen zerstöört. Zwar ist Kroatien so halbwegs erholt, aber es hatte auch massive Kriegsschäden zu reparieren und verpulvert, so wie in der jüngeren Vergangenheit auch viel Geld für die Rüstung. Das Geld für die Rüstung fehlt für andere Investitionen!
    Die Haushaltsverschuldung in Kroatien ist immens und zeugt von einer deutlichen sozialen Schieflage der die Bevölkerung dort ausgesetzt ist, die soziale Schieflage ist in Bosnien, serben und vorallem im Kosovo zwar anders gelagrt, aber noch viel gravierender!

    Die neuen Balkanstaaten sind nur Bücklinge des Westens, nämlich der USA und Deutschlands. Viele deutsche Unternehmen fressen sich gerade am Balkan satt und die USA profitieren von willenlosen Zombiestaaten die jede schwachsinnige Entscheidung Washingtons unterstützen. Bestes Beispiel ist der Afghanistaneinsatz in dem Slowenien Kroatien, Bosnien, Montenegro und Albanien mit Soldaten vertreten sind. Zwar ist der Zoll für Afghanistan noch gering, bei einem eventuellen Krieg der NATO im Kaukasus wird der Blutzoll der Balkanländer um einiges höher. Und das die Kriege der Amis völkerrechtlich nicht gerechtfertigt sind, das braucht man gar nicht zu erwähnen...Auf dem balkan haben die USA einen wichtige Dreh und Angelpunkt für ihre Logistik und Aufklärung geschaffen. Sie sind somit noch ein Stück näher an Russland und seine Provinzen herangerückt auf dessen immense Bodenschätze die USa mehr als nur scharf sind. Immerhin haben die USA sich die Erzstätten der Seltenen Erden im Kosovo gesichert, das auch morgen noch die Handys bimmelnn können und die Bevölkerung dort auch rein gar nichts vom Reichtum der Natur hat!

    Original von Lilith
    Vielleicht reden wir da im gewissen Sinne wirklich aneinander vorbei. Auch hier habe ich nicht die Unabhängikeit an sich in Frage gestellt. Es war der Wunsch fast aller Slowenen, Kroaten. Jugoslawien hätte nicht weiter bestehen können. Ich habe nur Gedanken dazu geäußert, ob das Ganze so schnell hat durchgezogen werden müssen.
    Genau meine Ansicht!!! Die Unabhängigkeit ist an sich nicht in Frage zu stellen, nur das Tempo mit all den aufgewühlten Emotionen bei den Ethnien, das war verheerend. Man hätten den Serben in der Krajina erstmal ein bischen Zeit geben müssen, sich mit der neuen kroatischen regierung anzufreunden, vielleicht wären dann nach kurzer zeit die Baumstämme von den Straßen verschwunden, aber das ging ja alles RatzFatz in einem Jahr mit den Reformen von kroatischer Seite aus!

    Original von Lilith
    Stimmt. Aber dafür bin ich hier. Um mich auszutauschen und mich ggf. sachlich eines besseren belehren zu lassen
    Tu das ^_^ Dafür sind hoffentlich wir alle hier...

    Original von Lilith
    die Sowjetunion ist nicht von heute auf morgen zusammengebrochen....anderes Thema....
    Richtig...
    Die Sowjetunion ist an zwei Faktoren zerbrochen, den zu hohen Rüstungsausgaben und den wirtschaftlichen Folgen von Tschernobyl.
    Es ist kein Geheimnis das die NATO mit ihrer atomaren Nachrüstung in Europa in den 80er Jahren die Sowjetunion unter Zugzwang brachte. Die Aufrüstung der USA erfolgte seinerseits unter Pump und die UdSSR musste nachziehen, wollte sie sich nicht in einer strategisch viel schwächeren Position befinden. Dies wussten die Amis und behaupten noch heute, dass sie die UdSSR kaputtrüsten wollten, den atomare Aufrüstung ist sehr sehr sehr teuer.
    Zweiter Faktor ist Tschernobyl, die Folgen sind verheerend gewesen für die UdSSR da viel Wirtschaftskraft nur in der Bekämpfung der Folgen der Atomkatastrophe gebunden wurde. Diese Folgen hat jeder Sowjet gespürt, es gab nämlich in der zeit nach Tschernobyl kein Wirtschaftswachstum mehr, das es immer gering nach dem zweiten Weltkrieg gegeben hat. Die Menschen sahen keinen Fortschritt und politisch regierten die alten Betonköpfe die sich mit der Unzufriedenheit der bevlkerung nicht auseinandersetzen wollten...Als Vergleich: Sollte Biblis in die Luft fliegen, dann kannst du die deutsche Wirtschaft in die Mülltonne stecken, da einer der stärksten Wirtschaftsräume Rhein_amin, mit der ansässigen Börse unbewohnbar wäre und evakuiert werden müsste. Diese Folgen könnte Deutschland nicht stemmen, dafür bräuchte es Jahrhunderte...

    Original von Lilith
    Richtig, jetzt geht jeder seinen Weg. Soll er auch. Nur ob der Weg dahin hätte anders verlaufen können, vielleicht müssen, das habe ich gefragt. Nichts weiter.
    Hätte er, wenn kluge Männer an der Spitze Sloweniens, Kroatiens und Serbiens gestanden hätten!

  4. #144

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    Zitat Zitat von Critter Beitrag anzeigen
    Hätte er, wenn kluge Männer an der Spitze Sloweniens, Kroatiens und Serbiens gestanden hätten!
    Du kannst nicht jemand als unklug abstempeln nur weil er sich nicht Serbien unterordnen wollte.

    Die Slowenen haben es Versucht, sie haben eine Menge Vorschläge gebracht in Kooperation mit den Kroaten, wenn Serbien keine Veränderungen wollte haben sie sich auch alleine den Schuh des nicht "klug" anzuziehen.

  5. #145
    kenozoik
    wisst ihr wer könig sysyphos war? der hatte so ein problem mit einem stein... was heisst hatte, hat es immer noch... na, auf jeden fall haben eure taten zeus offensichtlich auch missfallen und ihr wurdet bestraft wie der anfangs erwähnte könig... einfach in einer modernen variante...

    aber lasst euch nicht stören, macht nur weiter...

    p.s. imamo hrvatsku!

  6. #146

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    Zitat Zitat von Critter Beitrag anzeigen






    Ja jeder geht seinen Weg, mit Grenzen die nur als Verwaltungsgrenzen gedacht waren und nie Völker voneinander getrennt haben, das soll dir auch bewußt sein. Deswegen führten alle Krieg untereinander. Noch heute haben die Kroaten Ärger mit den Slowenen wegen ein paar hundert Metern Grenze.
    ja...aber die Slowenen beauftragen keine Fleuropdienst der mit Panzer Blumen liefert


    Mag sein, doch auch sie verloren mit dem Einmarsch der Deutschen ihre Unschuld und verbündeten sich mit den NAZIs, genauso viele Ukrainer. Insoweit ist es verständlich wieso so viele dieser Völker nach dem Zweiten Weltkrieg unangemessen leiden mussten, sie hatten sich im Zweiten Weltkrieg auf die falsche Seite gestellt und massive Kriegsverbrechen begangen.
    so wie die Sowjet Armee



    Mag sein, das Kroatien und Slowenien nicht freiwillig im sozialitischen Jugoslawien waren, aber halten wir mal fest, das die Kroaten die Verlierer des Zweiten Weltkrieges waren, also die damalige kroatische Regierung und die Sozialisten und defacto auch die Serben die Gewinner.
    klar.......am 8 Mai 45 wart ihr alle Gewinner...




    Und für einen Verlierer ging es den Kroaten noch verdammt gut in Jugoslawien, sie hatten die Krajina behalten oder bekommen und der Staatsgründer selber war auch Kroate.
    welche Krajina ? Knin war immer kroatisch....

    Die Kroaten waren keinerlei ethnischen Unterdrückung oder Ressentiments ausgesetzt nach dem Krieg, mal abgesehen von spontanen Vergeltungsaktionen direkt nach Kriegsende
    .

    ach spontan...nennt man das....


    Und man muß sich mal die Verbrechen des damaligen kroatischen Regimes gegen Serben, Juden, Zigeuner und andere mal anschauen, das ist definitiv Völkermord. Faschistische Kroaten ermordeten 600000 Serben während des Zweiten Weltkrieges!
    diese Zahl stammt von serbischen Hobbyhistorikern....und ist reine Propaganda


    diese Serben tauchen in serbischen Statistiken seltsamerweise nie auf..... http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Crveni_Krst

    Wer die ganze Zeit von der kroatischen Krajina redet, der sollte auch wissen, das sie kroatisch ist weil diese Serben damals ermordet wurden, mal abgesehen von den Massenvertreibungen in den 90ern.
    Massenvertreibung ? du meinst die 170 000 Kroaten die durch serbische Truppen vertrieben wurden.....deine Cetnik Propaganda ist schon köstlich...und nochmals ....Knin....war immer kroatisch, auch wenn manche Filzläuse meinen, dass dieses Gebiet durch eine Flucht aus Serbien nun Serbien sei....





    Damals in den 60ern, 70ern und 80ern hat jeder Kroate, Serbe, Slowene, Bosnier mit stolz geschwellter Brust gesagt das er Jugoslawe sei. Die Menschen hatten damals eine neue Identität auf die sie auch Stolz sein konnten, nur war der Nationalismus nicht so angesagt im damaligen Sozialismus, so war es natürlich einfacher für nationalistische Rattenfänger nochmal oben eins draufzusetzen und die Massen zu ködern.
    genau....und deshalb hat man die Knochen von Lazar ausgebuddelt und per Ochsenkarren durch Serbien gezogen....



    Genau! Die einzigen die wirklich von dem Zerfall Jugoslawiens profitierten sind die deutschen Unternehmen und politisch die USA gewesen, wenn ich höre das deutsche Handelsketten den slowenischen und kroatischen Markt fest in der Hand halten, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    dir wäre es natürlich lieber wenn Serben dies in der Hand hätten...

    ach übrigens....


    Press Online :: Ekonomska okupacija - Postajemo hrvatska kolonija!


    Kroatien ist nicht das erhoffte Wirtschaftswunder wiederfahren, auf das es nach der Unabhängigkeit gewartet hat, denn der Krieg hat den Tourismus und das Vertrauen der Touristen zerstöört.
    ach 10 Mio Touris sind keine schlechte Zahl...

    Zwar ist Kroatien so halbwegs erholt, aber es hatte auch massive Kriegsschäden zu reparieren und verpulvert, so wie in der jüngeren Vergangenheit auch viel Geld für die Rüstung. Das Geld für die Rüstung fehlt für andere Investitionen!
    verpulvert ...... nennt man das in Gross Serbien.....



    Fazit....du warst zulange auf der Couch von Dr. Dabic....

  7. #147
    Dadi
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    soll ich dich zu den Fakten befragen.?...du lebst doch in einer Traumwelt du Freak....und bist in Hamburg gestrandet....
    Is inzwischen echt geil in HH, komm mal auf ein Bierchen und Cevaps vorbei brate
    Ne halt, diesen Balkanfraß magst du ja net, du kriegst Trüffeln in Weißweinsoße, mit Karoffeln und einer Idee Kräutern ^^

  8. #148

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    Original von Metkovic
    diese Zahl stammt von serbischen Hobbyhistorikern....und ist reine Propaganda
    Ich glaub das schlägt dem Faß den Boden aus O_o
    Dir ist schon bewußt, das die Leugnung oder die Verniedlichung der Verbrechen während der NS-Zeit in Deutschland mit Haftstrafen belohnt wird???
    Weißt du das du den Angehörigen der Opfer mit solchen Aussagen ins Gesicht spuckst! Wie kannst du nur so handeln und agieren und erwarten das andere dich respektieren.

    Bedenke mal das du dich so für Kroatien einsetzt und dabei diese menschenverachtenden Aussagen triffst. Alle Menschen setzen dann die Kroaten eben mit dir gleich und in deinem Falle kann man sie dann nur hassen. Ich bin so besonnen und tue das nicht, da ich weit mehr Kroaten kenne als dich und bislang hatte noch keiner so eine abgedrehte Weltanschauung.

    Du lieferst Kroatien wahrlich keine gute PR. Aber vielleicht bist du gar kein Kroate, sondern ein Cetnik, der will das man alle Kroaten als menschenverachtende Faschisten sieht und daher verachtet, ich glaube das ist die Wahrheit. Bleibt mir wohl nichts anderes als deine kruden abgedrehten Ansichten zu ignorieren, so weit dies möglich ist...

    Hier nochmal zu den Opferzahlenn ein Link von wapedia.de
    Wapedia - Wiki: Ustascha
    Und der AG-Friedensforschung
    600.000 Serben in KZ Jasenovac ermordet, 07.05.2010 (Friedensratschlag)

    Dabei geht das Simon-Wiesenthal-Zentrum bei den Verbrechen alleine von Ustasa begangen von 600000 Toten aus und beruht sich auf Untersuchungen im damaligen Jugoslawien, das United States Holocaust Memorial Museum geht von 400000 Toten aus und beruft sich auf kroatische Nachforschungen. Es sind offzielle Zahlen und nicht die von "Hobbyhistorikern". Man kann annehmen das bei den Opfern von den 600000 Toten etwa 100000 Tote, Juden und Zigeuner sind, der Rest Serben. Andere Quellen gehen von bis zu 750000 Toten unter dem Ustasa-Terror aus und kommen auf 600000 tote Serben. Die genaue Zahl lässt sich nach der Zeit nicht feststellen, aber es sind mindestens 300000 bis zu 600000 Serben nur durch den Ustasa-Terror gestorben, hinzu kommen nochmal die Serben die während der Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges und dem Terror anderer Besatzungsmächte ums Leben gekommen sind.
    Insoweit war der serbische Blutzoll im Zweiten Weltkrieg gigantisch!

    Original von Metkovic
    so wie die Sowjet Armee
    Blödsinn! Nenn mir mal wieviele Millionen Deutsche nach dem Krieg von den Sowjets ermordet wurden???

    Na klar gab es Verbrechen an den Deutschen, es gab vereinzelt Morde und Vergewaltigungen und viele Sowjetsoldaten haben geklaut was nicht niet und nagelfest war. Aber man muß bedenken, dass die Familien einzelner Sowjetsoldaten von den Deutschen komplett ausgelöscht wurden oder sie zumindest einen schweren Verlust hinnehmen mussten. Von Stalin gab es bei Einzug nach Deutschland die Order keine Verbrechen an Zivislisten zu verüben, ein Zuwiderhandeln wurde mit dem Tod bestraft! Auch hat Stalin keine Volksgruppen jemals ausgerottet wegen ihren Verbrechen in der NS-Zeit, das Maximum der Bestrafung war die Verbannung. So wurden die Wolgadeutschen nach Kasachstan und die Tschetschenen kurzzeitig sonstwohin deportiert, daher kommen so viele deutsche Aussiedler aus dem Mittleren Asien.

  9. #149
    Avatar von Apollo

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    Zitat Zitat von Critter Beitrag anzeigen
    Ich glaub das schlägt dem Faß den Boden aus O_o
    Dir ist schon bewußt, das die Leugnung oder die Verniedlichung der Verbrechen während der NS-Zeit in Deutschland mit Haftstrafen belohnt wird???
    Weißt du das du den Angehörigen der Opfer mit solchen Aussagen ins Gesicht spuckst! Wie kannst du nur so handeln und agieren und erwarten das andere dich respektieren.

    Bedenke mal das du dich so für Kroatien einsetzt und dabei diese menschenverachtenden Aussagen triffst. Alle Menschen setzen dann die Kroaten eben mit dir gleich und in deinem Falle kann man sie dann nur hassen. Ich bin so besonnen und tue das nicht, da ich weit mehr Kroaten kenne als dich und bislang hatte noch keiner so eine abgedrehte Weltanschauung.

    Du lieferst Kroatien wahrlich keine gute PR. Aber vielleicht bist du gar kein Kroate, sondern ein Cetnik, der will das man alle Kroaten als menschenverachtende Faschisten sieht und daher verachtet, ich glaube das ist die Wahrheit. Bleibt mir wohl nichts anderes als deine kruden abgedrehten Ansichten zu ignorieren, so weit dies möglich ist...

    Hier nochmal zu den Opferzahlenn ein Link von wapedia.de
    Wapedia - Wiki: Ustascha
    Und der AG-Friedensforschung
    600.000 Serben in KZ Jasenovac ermordet, 07.05.2010 (Friedensratschlag)

    Dabei geht das Simon-Wiesenthal-Zentrum bei den Verbrechen alleine von Ustasa begangen von 600000 Toten aus und beruht sich auf Untersuchungen im damaligen Jugoslawien, das United States Holocaust Memorial Museum geht von 400000 Toten aus und beruft sich auf kroatische Nachforschungen. Es sind offzielle Zahlen und nicht die von "Hobbyhistorikern". Man kann annehmen das bei den Opfern von den 600000 Toten etwa 100000 Tote, Juden und Zigeuner sind, der Rest Serben. Andere Quellen gehen von bis zu 750000 Toten unter dem Ustasa-Terror aus und kommen auf 600000 tote Serben. Die genaue Zahl lässt sich nach der Zeit nicht feststellen, aber es sind mindestens 300000 bis zu 600000 Serben nur durch den Ustasa-Terror gestorben, hinzu kommen nochmal die Serben die während der Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges und dem Terror anderer Besatzungsmächte ums Leben gekommen sind.
    Insoweit war der serbische Blutzoll im Zweiten Weltkrieg gigantisch!


    Blödsinn! Nenn mir mal wieviele Millionen Deutsche nach dem Krieg von den Sowjets ermordet wurden???

    Na klar gab es Verbrechen an den Deutschen, es gab vereinzelt Morde und Vergewaltigungen und viele Sowjetsoldaten haben geklaut was nicht niet und nagelfest war. Aber man muß bedenken, dass die Familien einzelner Sowjetsoldaten von den Deutschen komplett ausgelöscht wurden oder sie zumindest einen schweren Verlust hinnehmen mussten. Von Stalin gab es bei Einzug nach Deutschland die Order keine Verbrechen an Zivislisten zu verüben, ein Zuwiderhandeln wurde mit dem Tod bestraft! Auch hat Stalin keine Volksgruppen jemals ausgerottet wegen ihren Verbrechen in der NS-Zeit, das Maximum der Bestrafung war die Verbannung. So wurden die Wolgadeutschen nach Kasachstan und die Tschetschenen kurzzeitig sonstwohin deportiert, daher kommen so viele deutsche Aussiedler aus dem Mittleren Asien.

  10. #150
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Critter Beitrag anzeigen
    I


    Blödsinn! Nenn mir mal wieviele Millionen Deutsche nach dem Krieg von den Sowjets ermordet wurden???

    Na klar gab es Verbrechen an den Deutschen, es gab vereinzelt Morde und Vergewaltigungen und viele Sowjetsoldaten haben geklaut was nicht niet und nagelfest war. Aber man muß bedenken, dass die Familien einzelner Sowjetsoldaten von den Deutschen komplett ausgelöscht wurden oder sie zumindest einen schweren Verlust hinnehmen mussten. Von Stalin gab es bei Einzug nach Deutschland die Order keine Verbrechen an Zivislisten zu verüben, ein Zuwiderhandeln wurde mit dem Tod bestraft! Auch hat Stalin keine Volksgruppen jemals ausgerottet wegen ihren Verbrechen in der NS-Zeit, das Maximum der Bestrafung war die Verbannung. So wurden die Wolgadeutschen nach Kasachstan und die Tschetschenen kurzzeitig sonstwohin deportiert, daher kommen so viele deutsche Aussiedler aus dem Mittleren Asien.
    Bitte verzeih, habe fast das Gefühl, dir jetzt in den Rücken zu fallen. Aber einigem muss auch ich widersprechen. Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten, nicht nur an deutschen Frauen, waren leider keine Einzelphänomene. Ich meine, dass es bei Stalin persönlich etwa auch aus Jugoslawien dazu Beschwerden gab. Und sie wurden von ihm abgekanzelt. Und bei all dem Grauen, was die sowjetischen Soldaten am eigenen Leib, in der eigenen Familie, vielleicht im eigenen Heimatort spätestens auf dem Vormarsch etwa in Weißrussland sahen, natürlich gibt es dafür keine Rechtfertigung. Meines Wissens nach gab es, nachdem die Ausschreitungen zu arge Ausmaße annahmen und man dann auch die entsprechende Reaktion in der Berliner Bevölkerung bemerkte. wohl erst Ende April einen scharfen Erlass. Und ob jeder dafür demgemäß bestraft wurde, das zumindest glaube ich nicht ganz.

    Die Deutschen pflegen, was Verbrechen der Wehrmacht, auch sexuelle Gewalt betrifft, auch so ihre Mythen, glaube ich. Und bedauerlicherweise betont Metkovic, wenn der Zweite Weltkrieg zur Sprache kommt, gern nur die sowjetischen Verbrechen. Aber gut.

    Zu den Deportationen muss ich sagen, sie waren furchtbar und unter den Bedingungen, wie sie stattfanden, hat man auch den Tod vieler wenigstens vorhersehen müssen. Erst in der jüngeren Geschichte wurden NKDW-Dokumente gefunden, wonach z.B. wohl durchaus bis zu einem Viertel der tschetschenischen Bevölkerung damals ums Leben kamen.

    Viele Grüße

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