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Schwere Regierungskrise in Mazedonien

Erstellt von napoleon, 14.03.2008, 09:25 Uhr · 248 Antworten · 7.903 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    Zitat Zitat von delija_rs Beitrag anzeigen
    Solange du mir keine Quelle lieferst die das Gegenteil behauptet bist einzig und allein du der LÜGNER!!!!!!!!!!


    klar bin ich für serben ein lügner



    2. Jt. v. Chr.

    Im nordwestlichen Balkan entwickeln sich lokale Kulturen, die heute als proto-illyrisch angesehen werden. Nebenprä-indoeuropäischen Volksgruppen, sind die ältestenindoeuropäischen Einwanderer, die Träger der Tumulus-Kultur ander Ethnogenese der Illyrer beteiligt. Danach geben die indoeuropäischenTräger der spätbronzezeitlichen Glasinac-Kultur (im heutigenBosnien) der weiteren Ethnogenese der Illyrer einen Schub. Danebensind auch Kontakte und kultureller Austausch mit dem mykenisch-kretischenKulturkreis denkbar.

    1. Jt. v. Chr.

    Die Zuordnung der Illyrer zu den mittel- und ostmitteleuropäischen Kulturen, wie z. B. Lausitz-Kultur oder Urnenfelderkultur ist zwar umstritten, ein Beeinflussung jedoch wahrscheinlich, da Errungenschaften einer (Leit-)Kultur selten auf eine Ethnie beschränkt bleiben, sondern häufig auch von anderssprachigen Nachbarvölkern übernommen werden. Bestimmte Techniken der Keramikherstellung und die Erdbestattung verbreiten sich vom Balkan aus bis nach Süditalien. (Die Wahrscheinlichkeit einer Verwandtschaft der Stämme beiderseits der Adria stützt sich z. B. auf Ähnlichkeiten zwischen der illyrischen Sprache und jener der süditalienischen Messapier.)

    8. Jh. v. Chr.

    Die kontinuierliche Entwicklung von Regionalkulturen, spiegelt sich in der Differenzierung der illyrischen Stämme. Homer nennt in seiner Ilias die Dardani und Paeones als Verbündete der Trojaner. Auch später treten die Illyrer in Opposition und Konkurrenz zu den Griechen und später zu den Makedonen auf. Der Begriff Illyrer (grie.: Illúrioi) wird uneinheitlich gebraucht. Die Zahl ihrer bekannten Stämme, wird mit den Erkundungsfahrten der Griechen entlang Adria in den nächsten Jahrhunderten anwachsen.
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    5. Jh. v. Chr.


    Hekataios von Milet, bezeichnet die Japyger, Taulantier, Chelidonier, Sesarether als Illyrer. Um die Städte herum entstehen kleinere illyrische Fürstentümer. Daneben kam es auch zu oftmals recht kurzlebigen Reichsbildungen.
    Griechische Siedler beginnen mit der Kolonisierung des illyrischen Siedlungsgebietes. Nicht immer friedliche Kontakte zu den griechischen Städten führen zur Übernahme griechischer Kulturelemente durch die Illyrer, für deren Elite griechische Luxuswaren zu Prestigegütern werden. (Im 20. Jh. werden die Ausgrabungen der Sippengrabhügel im nordalbanischen Mati-Tals und am Ohrid-See zahlreiche griechische Importwaren zu Tage fördern.)
    So offenbaren die Entstehung und der Ausbau von befestigten Höhensiedlungen zu städtischen Zentralorten, wie z. B. Byllis oder Berat, die verstärkten griechischen Einflüsse, die auch bedeutende Veränderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaftsstruktur nach sich ziehen. Neben dem städtisches Handwerk und dem Handel gewinnt auch die Seefahrt an Bedeutung.

    455/452 v. Chr.

    Herodot beschreibt in seinen Historien (I 96) das Volk der Illyriōn Enetoí (die sich tätowieren und Menschenopfer zelebrieren) als Nachbarn der Triballer, Dardaner und Makedonen und stellt dadurch eine Verwandtschaft zu den oberitalischen Venetern in Frage, was zur Vermutung führt, dass er die Illyrer lediglich als einen Unterstamm der Makedonen ansieht. Neben den balkanillyrischen Stämmen kennen die griechischen Autoren auch jenen der italischen Messapier.
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    4. Jh. v. Chr.

    Schriftliche Überlieferungen griechischer Historiker berichten von Kriegen zwischen dem Königreich Makedonien gegen die Illyrer und die in Epirus ansässigen Molosser.
    So hat der Periplus des Pseudo-Skylax bereits Kenntnis von illyrischen Stämmen, bei denen er zwischen an den Küsten lebenden Buliner, Hyller, Hierastammer, Nestäer, Manier, Encheleer, Taulantier, Oriker, sowie Amantier) und solchen des Hinterlandes , wie Autariaten, Atiutaner und Dexarer unterscheidet. Das Fehlen der Japyger lässt sich mit deren Vertreibung durch die Liburner erklären.
    Die Ansicht, dass die Illyrer ein Volk an der Adriaküste des Balkan sind, mit den Liburnern als nördliche und den Chaonen als südliche Nachbarn, hält sich im griechischen Kulturraum bis in die römische Zeit hinein.

    um 400 v. Chr.


    Der illyrische Siedlungsraum liegt an der Peripherie der Hallstadt- und Latenkultur.
    Illyrische Stämme geraten in kriegerische Auseinandersetzung mit den Kelten. In der südlichen Region kommt es zu ethnischen Vermischungen zwischen den Völkern.
    Die landschaftlichen Gegebenheiten bestimmen die ökonomische Basis der eisenzeitlichen Bewohner Illyriens.
    Während die Gebirgsregionen des westlichen Balkans von Hirtenkulturen bestimmt sind, dominiert in den Ebenen der Ackerbau. Die illyrische Gesellschaft der Eisenzeit ist in Sippen- und Familienverbände gegliedert.
    Spätere Grabfunde sind ein Beleg dafür, dass die einzelnen Stammesgebiete von Fürsten beherrscht wurden, deren Familien sich sozial deutlich von der übrigen Bevölkerung abhoben.
    Illyrische Grabstätte an der Straße Gjirokast ër-Kakvij ë /Südalbanien
    (Foto: 2007 © by timediver®)
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    359 v. Chr.

    Perdikkas III. von Makedonien fällt im Kampf die Truppen des illyrischen Königs Bardyllis.

    323 v. Chr.

    Philipp II. von Makedonien kann die Illyrer zwar entscheidend schlagen, sie bleiben jedoch auch unter seinem Sohn Alexander (dem Großen) weiterhin selbständig.

    3. Jh. v. Chr.

    Die illyrischen Könige Glaukias und Agron errichten bedeutende regionale Fürstentümer. In dieser Zeit werden die Illyrer auch für ihre Seeräuberei berüchtigt.

    230 v. Chr.

    Zum Schutz vor illyrischen Piraten unterstellen sich einige griechische Kolonien an der Adriaküste und der vorgelagerten dalmatinischen Inseln dem Schutze Roms.
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    229/228 v. Chr.


    Gestützt auf das illyrische Königreich von Shkodra und der Schwäche der griechischen Küstenstädte kann sich Piraterie auf der Adria ausbreiten. Die von Rom zur illyrischen Königin Teutana (=Königin der teu-ta, ein Name der mit der mit den indoeuropäischen Begriffen für Gemeinschaft, (Volks-)stamm verwandt ist) entsandte Delegation kehrt ohne Verhandlungsergebnis, jedoch mit einem auf der Rückkreise Ermordeten Römer an den Tiber zurück.
    Im darauf folgenden 1. Illyrischen Krieges muss die Königin im Angesicht der gewaltigen römischen Flotte einlenken.
    In Folge eines oktruierten Friedensvertrages muss sie auf einen großen Teil Illyriens verzichten und jährliche Kriegskostenentschädigung zahlen. Der Küstenstreifen Zwischen Lissos (Lezh) und Epiros, mit den Inseln Korkyra (Korfu), Pjaros (Hvar), Issa (Vis), der Stadt Epidamnos (Dyrrhachion/Urazzo/Duerrёs), Atintanien und das Gebiet der Parthiner wird ein römisches Protektorat unter dem Regenten Demetrios von Pharos.Südlich von Lissos ist illyrischen Kriegschiffen jegliche Operation verboten.
    Illyrische Waffen - Helm - Schild; Skanderbeg Museum Kruj
    (Foto: 2007 © by timediver®)

    220/219 v. Chr.


    Demetrios von Pharos bricht den Vertrag von 22. Im 2. Illyrischen Krieg zerstört Konsul L. Aemilius die Stadt Pharos. Demetrios flieht zu Philipp II. von Makedonien.
    Die gesamte kommt Region endgültig unter die Herrschaft des römischen Adlers.

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    168 v. Chr.


    Unter König Genthios (Gentius), der in Shkodra residiert gibt es die einzige eigenständige Münzprägung der Illyrer. Nachdem Gentius als letzter illyrischer König von den Römern geschlagen wurde, wird er als Gefangener nach Rom geführt.
    Damit ist die 61jährige Zeit des Kampfes zwischen Römern und Illyrern jedoch noch nicht beendet. Die Eroberung des gesamten von Illyrern bewohnten Gebiets dauert noch an, das von den Römer in mehrere Vasallenstaaten aufgeteilt wird.

    Teuta & Gentius Nationalmuseum Tirana
    (Foto: 2007 © by timediver®)
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    178/155 v. Chr.

    Durch die Eroberung Istriens und einem Feldzug gegen die Delmatae (Dalmatiner) mit Eroberung deren Hauptstadt Delminium (Županjac) wird die Adria bis auf wenige Ausnahmen zu einem römischen Binnenmeeer.

    32 v. Chr.


    Nach den Feldzügen Oktavians wird das gesamte "befriedete" Gebiet zwischen raetischen Alpen bis nach Mazedonien dem Imperium Romanum als Provinz Illyricum eingegliedert, die wegen ihrer Bodenschätze (Gold, Silber, Kupfer und Eisen), Waldbestände und Marmor wirtschaftlich attraktiv ist.

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    Da die Illyrer kein ethnisch homogenes Volk waren, sondern eine Konföderation verschiedener Stämme, wird der Begriff von den römischen Autoren unterschiedlich verwendet.
    Die im Dalmatien ansässigen Dalmater (auch Dalmaten oder Delmaten), die Taulantiner (Nordalbanien), Breuker (am Unterllauf der Save, Sirmien), Iapoden westliches Bosnien) und Paeoner (nordöstlich von Mazedonien) gehören hierzu. Deren vormalige Nachbarn, die Liburner (im heutigen Norwestdalmatien), werden vom römischen Historiker Florus bereits auch zu den Illyrern (I 21) gerechnet.
    Bei Eustathios und Appian (Illyr. 8) werden noch die Histrier und bei Strabon die Breuni und Genauni in den Alpen (VII 314) als weitere illyrische Stämme aufgeführt.
    Pomponius Mela (II 56), sowie Plinius der Ältere (in seiner naturalis historia III 144), empfehlen entgegen den Verallgemeinerungen des Begriffes Illyrer diesen nur in Sinne von "Illyrii proprie dicti" (Illyrer im engeren Sinne) zu verwenden. Sie meinten damit lediglich die illyrischen Stämme an der mittleren italischen Adriaküste.
    Zu den illyrischen Stämmen Italiens werden Daunier, Peuketier, Kalabrer und Japyger sowie drei Stämme, die in Italien neue Namen angenommen haben (Messapier, Sallentiner und Poediculi) gerechnet.
    Mit Aussnahme von 260 messapischen Inschriften sollten jedoch von diesem Zweig der Illyrer keine nennenswerten Sprachzeugnisse erhalten bleiben. Die Illyrer anderer Berichte treten hingegen zwischen Donau und Save im Norden und dem Epirus im Süden auf, wo sie als Nachbarn der Thraker angesehen werden.
    Bei den Dardanern des oberen Axiotals wird heute vermutet, dass sie ursprünglich ein Stamm der Thraker gewesen sein könnten, dessen Kultur von den Illyrern überformt wurde.
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    Amphitheater Duerr (Fotos: 2007 © by timediver®)


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    3. Jh. n. Chr.

    Durch Jahrhunderte andauernden Kontakt akkulturierten sich die Illyrer allmählich an die römische Lebensweise, was im Laufe der Generationen auch zu einem Wechsel der Sprache zum Lateinischen hin führte. Die illyrisch-römischen Beziehungen sind jedoch wechselseitig, denn die Truppen des Illyricums rekrutieren sich vornehmlich aus romanisierten Illyrern und der Elite der romanisierten Illyriciani aus Sirmium entstammen einige römische Kaiser.
    • 260-270 Kaiser Marcus Aurelius Claudius
    • 270-276 Kaiser Probus
    • 284-305 Kaiser Cäsar Valerius Diocles (Diokletian)
    • bis 324 rivalisierende Regenten der Tetrachie

    Um 500 n. Chr.

    Während die illyrischen Bewohner an der Schwelle zum Mittelalter im Küstengebiet der Adria größtenteils romanisiert sind, lassen sich in ihrer Nachbarschaft Bewohner des Inlandes nieder, die ihre illyrische Muttersprache beibehalten haben.
    Aus dieser Siedlungssymbiose entsteht im nördlichen Albanien das Volkstum der Albaner, in deren kollektiver Ethnizität die Spuren des Illyrertums bewahrt blieben. Als Fusionsprodukt zwischen dem Illyrischen des Binnenlandes und der Sprache der Küstenillyrer, die sich teilweise an das Lateinische assimiliert hatten, entsteht die albanische Sprache. Deren weitere Sprachelemente dem Thrakischen entstammen, das sich ebenfalls in einer Phase der Lateinisierung befunden hatte. Zu den ältesten Begriffen des albanischen Wortschatzes gehören ca. 70 Substratwörter aus vorrömischer Zeit (die auch im heutigen Rumänischen präsent sind.)
    Das Albanische wird zum einzigen, bis heute existenten Vertreter eines eigenen Sprachzweiges der indogermanischen Sprachfamilie, zu dem die ausgestorbenen illyrischen und messapischen Idiomen gehörten.
    ( "IMA"-Sprachzweig" © timediver 2007)
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    7. Jahrhundert

    Während Gebiete südlich des Flusses Skhumbin von slawischen Stämmen erobert werden, zieht sich die alteingesessene Bevölkerung, in das unzugängliche Bergland zurück. Ein großer Teil der romanisierten-illyrischen Bevölkerung, geht, ebenso wie die Thraker, im Laufe weniger Jahrhunderte in den Südslawen auf.

    Um 1000

    Das gesamte Gebiet zwischen Schwarzem Meer und Adria, einschließlich des heutigen Albanien gehört zum Großreich des bulgarischen Zaren Samuel.

    11. Jahrhundert

    Erstmalige Bezeichnung der Bewohner um Duerrës als Albaner nach dem dort einstmals ansässigen Illyrerstamm "Albanoi".

    1014

    Nachdem die Bulgaren am 29. Juli in der Schlacht von Kleidion (Clidium) von Kaiser Basileios II. (Bulgaroktonos ) vernichtend geschlagen werden, kann dieser erneut die byzantinische Herrschaft über Albanien ausdehnen.
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    1054


    Das große Schisma zwischen Rom und Byzanz hat zur Folge, dass sich im Norden Albaniens die römisch-katholische Kirche etabliert, während sich im Süden die griechisch-orthodoxe Richtung verbreitet.
    Aufgrund ihrer diesseits orientierten Haltung passen sich albanischen Großgrundbesitzer, Bischöfe und Bevölkerung gemäß ihren jeweiligen Interessen mal der einen, mal der anderen Glaubensrichtung an. Der katholisch-orthodoxer Konflikt sollte in Albanien niemals zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen.



    1081

    Die sizilianischen Normannen landen in der Nähe von Vlora (Vlorë) und dringen über die Via Egnatia ins Landesinnere in. Eine dauerhafte Herrschaft können sie jedoch nicht errichten.
    1190-1216

    Mit Arberien (Arberia)und seiner Hauptstadt Krujë etabliert sich das erste unabhängige Fürstentum. Unter Fürst Dhimiter erreicht Arberien, seine größte Ausdehnung, von Pult im Norden bis zum Fluss Devoll im Süden, von Shkodër und Duerrës im Westen bis Dibër im Osten.

    Principata e Abrit Tirana Nationalmuseum
    (Foto: 2007 © by timediver®)

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    1205

    Die Republik Venedig bringt die Stadt Dyrrachim (Durazzo/Duerrës) unter ihre Kontrolle.
    1272-1282

    Der sizilianische König Karl von Anjou errichtet eine kurzzeitige Herrschaft an der Küste und nennt sich "Rex Albanae"


    14. Jahrhundert








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    Ab 1348

    Nachdem albanische Volksstämme immer weiter in den Süden, bis in den Epirus und nach Thessalien vorgedrungen sind und das aufgrund innerer Unruhen geschwächte Byzanz nicht mehr auf dem Balkan eingreifen kann, bringt der serbische König Stefan Dushan im Bündnis mit nordalbanischen Adligen ein großes Territorium unter seine Herrschaft. Als Kaiser der Serben und Griechen regiert Stefan fortan sein serbisches Großreich, das jedoch wegen einer fehlenden Zentralregierung allmählich machtpolitisch und geografisch zersplittert.
    Albanische Familienclans gründen eigene halbautonome Fürstentümer, die sich dem serbischen König wiedersetzten. Die Balsha mit der Unterstützung Venedigs im Norden und Skhodra als Mittelpunkt einen gut organisierten Staat. Ballsha II. trägt den Titel eines Königs. Daneben gibt es die Kastrioti, die Topia um Duerrës., die Muzakas um Berat, die Zenebisht in Gjirokaster und die Arta von Shpatads (heute GR).

    1354

    Die Osmanen überqueren die Dardanellen und beginnen in Makedonien mit der Errichtung von Militärbasen.

    1389


    Am 28. Juni tritt eine aus Serben, Ungarn, Bosniern, Bulgaren und Albanern gebildete Allianz unter dem serbischen Prinzen Lazar auf dem Amselfeld (Kosovo/Kosova) auf die Truppen Sultan Murads I. Obwohl neben Lazar auch Murad I. den Tod fand, sollte der Sieg des osmanischen Heeres das Schicksal der Balkanländer für die nächsten 500 Jahre bestimmen.

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    1415

    Nachdem weder das geschwächte byzantinische Reich, noch die kleineren christlichen Balkanstaaten das weitere Vordingen der Osmanen verhindern konnten, stoßen diese bis nach Zentralalbanien vor, wo sie die Stadt Krujë einnehmen.

    1417

    Die Osmanen erobern Vlora, Kanina, Berta und Gjirokastër.

    Ab 1431


    Durch die Eroberung weiterer Gebiete festigt Murad II. die Herrschaft der Osmanen auf dem Balkan. Zur Sicherung der eroberten Gebiete werden Garnisonen errichtet und Volksstämme aus Kleinasien angesiedelt. Südlich des Flusses Mat und nördlich des Epirus wird das heutige Albanien zu einer osmanischen Provinz (Sanjak) zusammengefasst.
    Um ihren Herrschaftsanspruch gegenüber Rom und Venedig zu sichern, gewährten die Osmanen auch auf dem Balkan eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber den ansässigen Ethnien und deren Sprachen.
    Um die den Christen auferlegte Kopfsteuern zu sparen, treten Bewohner des Balkans zum Islam über. Zur Sicherung der Loyalität müssen christliche Familien in regelmäßigen Abständen ihre Söhnen an die Hohe Pforte des Sultans ausliefern (Devşirme), wo diese im Islam erzogen, zu Beamten ausgebildet oder eine soldatische Ausbildung bei den Janitscharen erhalten. Gjon Kastrioti beherrscht ein Gebiet von Prizren im Norden bis Lezhë im Süden.
    Auch er muss seinen Sohn Gjergi Kastrioti (den späteren Skanderbeg) und dessen drei Brüder den Osmanen übergeben......

    Albanische Fürstentümer - Museum Kruj (Foto: 2007 © by timediver®)
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    1455

    In Venedig wird mit dem "Mëshari" (Missale) das erste Buch in gegischer Sprachform gedruckt.

    1462

    Die älteste schriftliche Überlieferung des gegisch-albanischen besteht in einer katholischen Taufformel.


    Ab 1468

    Während Skanderbegs Sohn mit seinen Arbëreshe (eine Ableitung von Albanoi) nach Süditalien emigriert, bezeichnen sich die "Daheimgebliebenen" mit der Zeit als Shiqtarë und ihr Land als Shiqipëria.
    Neben Shqipponjë (Adler) wird die Eigenbezeichnung auch auf shqip (deutlich) oder das Verb shqippoj (verständlich sprechen) zurückgeführt. Dies deutet darauf hin, dass sich die Albaner nach der osmanischen Eroberung anhand ihrer eigenen Sprache gegenüber anderssprachigen Ausländern definierten.
    Da der Adler ins Gebirge passt und zudem für Stärke, Stolz, Freiheit steht, also auch für das Volk der Shkiptaren, korrespondieren beide Deutungen, die legendäre und die sprachhistorisch reale, mit dem Nationalbewusstsein der Albaner, das sich neben der kriegerischen Wehrhaftigkeit auch über Sprache definiert.

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    1492

    Der Katechismus des italo-albanischen Priesters Leke Matranga erscheint in der toskischen Variante.

    1496

    Die erste deutsch-albanische Wörtersammlung entsteht.

    17. Jahrhundert

    Der Begriff Illyria taucht als poetischer Begriff in William Shakespeares "Was ihr wollt" auf.

    1809

    Napoleon benennt die von Österreich eroberten Gebiete Dalmatien, Fiume, Görz, Istrien, Krain, Triest und Teile Kroatiens und Kärntens als "Illyrische Provinzen " der Kaiserreiches Frankreich.
    1816

    Der Wiener Kongress gibt einem Teil der ehemals napoleonischen Gebiete den Namen "Königreich Illyrien", das sich allerdings als kurzlebig erweisen sollte.

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    1830


    Beginn einer geistigen Bewegung der nationalen Wiedergeburt von Völker Südosteuropas, die seit Jahrhunderten unter osmanischer Vorherrschaft standen.
    Die albanische "Rilindja" muss sich auf andere Wurzeln berufen, als die nationale Wiedergeburt der Griechen und der Südslawischen Völker. Anders als bei der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter slawischen, insbesondere kroatischen intellektuellen populären illyrischen-panslawischen Idee, die eine Vereinigung aller Südslawen zum Ziel hatte, geht der albanische Ansatz nicht von einem geographischen Begriff Illyrien aus, der nach der slawischen Landnahme im 6. Jahrhundert aufgehört hatte zu existieren.
    Es werden Forschungen durchgeführt, um eine sprachliche Kontinuität zwischen den antiken Illyrer und den Albanern herzustellen. So sind neben albanischen auch nichtalbanische Forscher der Überzeugung dass die albanische Sprache, die neben Griechisch und Armenisch zu den isolierten Zweigen der indoeuropäischen Sprachfamilie zählt, eine Nachfolgerin des Illyrischen sei. Dies ist strittig, weil sich die Beweisführung aufgrund der wenigen Quellen, die zudem ausschließlich aus kurzen Inschriften bestehen, sehr schwierig gestaltet.
    Von Kritikern wird daher neben einer illyrischen Herkunft der Albaner auch deren spätere Einwanderung (wie bei den Slawen) in ihren heutigen Sprachraum erwogen.
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    1908

    Der Kongress von Manastir (Bitola, heute FYRM) nimmt das lateinische Alphabet als allgemeingültiges für albanische Sprache an.
    1912

    Am 8. November wir in Vlora die Republik Albanien ausgerufen.

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    2005

    Neritan Ceka veröffentlicht sein Buch "The Illyrian to the Albanians"

    Sprachfamilie


    Mehr als 600 Lehnwörter lateinischer Herkunft, zeugen von einer fortgeschrittenen Akkulturation einer vormals autochthonen Bevölkerung an die römische Lebensweise und Sprache.
    Im Alltag und über die Terminologie der griechisch-orthodoxen Kirche gelangten auch Gräzismen in das Albanische. Seit dem 6 Jahrhundert kamen Slawische, vornehmlich serbische, im 12. Jahrhundert venezianische, ab dem 15. Jahrhundert schließlich auch türkische Entlehnungen hinzu.
    Die Namen der illyrischen Könige Gent(ius) und Agron, sowie der Königin Teuta sind bei den Albaner(innen) auch heute noch oftmals anzutreffen. Die in einigen Enklaven Griechenlands lebenden Arvanitika sprechen eine Variante mit starkem Lokalkolorit, das sich von anderen Formen des Albanischen deutlich unterscheidet.
    Auch die Entwicklung des in Süditalien gesprochenen Arbëreshë weist erhebliche Abweichungen vor. Bei vernünftiger Betrachtung kann davon ausgegangen werden, dass die heutigen Albaner in einer Beziehung zu den antiken Illyrern stehen. Die bereits seit der Antike unterschiedlich definierten und klassifizierten Illyrer verkörpern hierbei nur einige von vielen Elemente, die zur albanischen Ethnogenese führen sollten.
    Das Albanische ist der einzige Vertreter des sogenannten "IMA"-Sprachzweiges (©timediver 2007) der indogermanischen Sprachfamilie, zu dem u. a. die ausgestorbenen illyrischen und messapischen Idiomen gehörten.

  2. #52
    Avatar von Furyc

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    BOHAAAAH ist dir langweilig. Nudelst du das ganze hier runter weil dir zum Hier und Jetzt kein Argument einfällt???

  3. #53

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Die Albaner gelten nach einigen Theorien als Nachfahren / Abkömmlinge der Illyrer. Sind aber nicht die Illyrer selbst, wie auch heute die Portugiesen, Franzosen oder Rumänen keine Römer sind, sondern Abkömmlinge von denen.
    Doch Serben als Serben gab es schon damals mit serbischer Sprache, Flagge, Kultur,...etc....

    Ausserdem gibt es auch Theorien, dass die Albaner aus Albania (einem ehem. Kaukaus-Staat kamen). Und kurrioserweise gibt es auch Theorien, dass die heutigen Dalmatier ebenfalls Abkömmlinge der Illyrer sind.
    Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Da es über all diese Sachen Belege wie auch Fragen und Unklarheiten gibt. Völker mischen sich nun mal und ich denke, darin liegt das grösste Problem und darum gibt es keine Eiddeutigkeit. Wären die Albaner tatsächlich Illyrer und nur Illyrer, würden sie heute Illyrer heissen und ihr Staat Illyria / Illyrien / Illyricum. Wo war Albanien damals? Ihre (heutige) Flagge, ihre (heutige Klutur), ihre (heutige) Sprache?

    Dass die Serben ein Ur-Volk sind, beweisen die Sorben, die fast genau so heissen, die eine ähnliche Flagge wie die Serben haben und viele kulturelle übereinstimmungen inkl. Sprache, auch wenn sich ihre Wege vor hunderten ja sogar tausenden von Jahren trennten.

    Eigentlich gab es damals (vor Christus) in Zentral-Europa zwei dominiernende Slawische Stämme: Die Serben und Kroaten (obwohl sie ethnisch gesehen das gleiche waren bzw. ein west-slawisches Volk welches sich in zwei Stämme teilte, und später gemeinsam nach Süden wanderten.) Dennoch sind die Serben (national gesehen, und damit meine ich nicht ethnisch) nicht die Nachfahren von irgendwem in dem Sinn, sondern Serben, wie damals als auch heute (mit dem gleichen Volksnamen, Flagge, Sprache (wenn auch leicht verändert), Kultur,...etc...).
    Später bekamen sie Illyrischen und Osmanischen Einfluss. Doch sie blieben bis heute das, was sie sind.

    Seit wann gibt es Albnien und die albanische Nationalität???


    unsere väter waren die illyrer,somit brauchst du nicht mit seit wann gibt es albanien kommen.

    das wäre so als würdest du nach italien gehen und sagen "ej mich gibts als "serben" schon eher. ihr seid nur die nachkommen der rämer,aber seid italiener"

    das ist einfach nur dumm und einfalslos.

  4. #54

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Der erste Historiker, Thunmann stellte schon im 1744 fest, dass die Albaner die Nachfahren der Illyrer sind, nach ihm teilten weitere albanischer und nichtalbanische Historikre und Sprachforscher seine These. Das alles wurde hier schon mehr als genug diskutiert und ich habe auch bis zu 20 Quellen gebracht, die diese These bestätigen.

    http://www.balkanforum.info/f16/frag...hlight=illyrer



    Es hat noch viel mehr Quellen dort, das musste auch schon der User Grobar feststellen, dass über die Albaner-Illyrer mehr bekannt ist, als viele Serben fälschlicherweise annehmen.

    Hier in diesem Thread siehst du auch Spuren von den Illyrern, Ausgrabungen, Wafen, Schmuck, usw. usf

    Der Thread ist aber nicht vollständig, weil es noch viel mehr Sachen dazu gibt:

    Albanien - Schätze aus dem Land der Skipetaren

    Also, mach dich schlau, fang an dich über Bücher zu bilden und nicht über Youtube-Videos und komm wieder hier her.

    Und da wir das jetzt geklärt haben, können wir zum eigentlichen Thema wieder zurückkehren...
    Neben Thunmann waren auch Leibnitz und Meyer
    die größten Befürwörter der Nachfahrentheorie und sie wurden soweit ich mich erinnern kann Anfang des 20.Jhr verworfen!
    Empfehle dir mal nen BUch von Hans Krahe zulesen!

    Zu Napoleon
    Hab den Text teilweise durchgelesen es wird nur von Behauptungen geredet weder Beweise oder sonstiges..

  5. #55
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    unsere väter waren die illyrer,somit brauchst du nicht mit seit wann gibt es albanien kommen.

    das wäre so als würdest du nach italien gehen und sagen "ej mich gibts als "serben" schon eher. ihr seid nur die nachkommen der rämer,aber seid italiener"

    das ist einfach nur dumm und einfalslos.

    Dein Vater ist Albaner, hoffe ich doch. Denn die Illyer gibs seit Jahrhunderten nicht mehr.

  6. #56

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    BOHAAAAH ist dir langweilig. Nudelst du das ganze hier runter weil dir zum Hier und Jetzt kein Argument einfällt???

    ich bin der ohne argumente sicher doch.

    ich habe viele argumente gebracht,aber die gehen nicht in deinem serbischen nationalistischen kopf rein.


    lies mal den ganzen artikel und nenne uns ausländer.

  7. #57

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Dein Vater ist Albaner, hoffe ich doch. Denn die Illyer gibs seit Jahrhunderten nicht mehr.

    deinen "humor" kannst du stecken lassen.

    lies den post von mir durch,hoffe du wirst dann schlauer.

  8. #58
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    deinen "humor" kannst du stecken lassen.

    lies den post von mir durch,hoffe du wirst dann schlauer.

    Jepp, habs mir durchgelesen und komme zu der finalen Meinung ..... ja, du bist Ausländer

  9. #59
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    ich bin der ohne argumente sicher doch.

    ich habe viele argumente gebracht,aber die gehen nicht in deinem serbischen nationalistischen kopf rein.
    Deine Argumente, warum das Kosovo HEUTE hier und JETZT den Albanern "gehören" soll hab ich leider nicht gefunden. Vielleicht weil die nicht so schön runterkopiert waren wie dein sinnlos-Post über die glohreiche Geschichte der Illyier.

  10. #60
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    unsere väter waren die illyrer,somit brauchst du nicht mit seit wann gibt es albanien kommen.

    das wäre so als würdest du nach italien gehen und sagen "ej mich gibts als "serben" schon eher. ihr seid nur die nachkommen der rämer,aber seid italiener"

    das ist einfach nur dumm und einfalslos.
    Das hat nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Liess mal das was ich bezüglich slawische Mischung mit den Illyrern und der Albania-Theorie, die darauf hinweist, dass es ebenfalls Mischungen zwischen Illyrern und Einwanderer aus Albania gegeben haben könnte. In den südslawischen Sprachen gibt es einige Wörter illyrischen Ursprungs.

    Es gibt viele Belege und ebensoviele Fragen und Unklarheiten, dass eben vieles nun mal auf Mischung hindeutet.

    Fakt ist aber: Die Illyer als Nation gibt es seit Ehwigkeiten nicht mehr!!! Die haben sich aufgelöst zwischen den heutigen Völker des Balkans.
    Nachfahren sind wir doch alle von irgendwem. Weiter zurückgedacht kommt man irgendwann zu den Affen aus Afrika.

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