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Schwere Regierungskrise in Mazedonien

Erstellt von napoleon, 14.03.2008, 09:25 Uhr · 248 Antworten · 7.898 Aufrufe

  1. #71
    Jehona_e_Rahovecit

    Das heutige Wohngebiet der Albaner ist eine Restriktionszone

    Zitat Zitat von KraljEvo Beitrag anzeigen
    ich sollte heute zum arzt gehen, ich sehe keine quelle :S

    Das heutige Wohngebiet der Albaner ist keine Expansionszone, sondern eine Restriktionszone, es ist das Ende einer ununterbrochenen Einengung im Laufe ihrer Geschichte.
    Obwohl alle auf dem Balkan enstandenen südslawischen Staaten versucht haben, die Assimilation christianierter, bodenständiger, nichtslawischer Völker voranzutreiben und gleichzeitig die Bodenständigen als die Eingewanderten zu bezeichnen, um damit das historische Recht auf den eroberten Raum nachzuweisen, kann die Tatsache nicht verdunkelt werden dass die Südslawen in den Wohngebieten der späteren Albaner, Rumänen und Griechen zugewandert sind .

  2. #72
    Jehona_e_Rahovecit
    Heute können wir uns auf die illyrischen Orts- und Personennamen, die entweder durch den albanischen Wortschatz erklärbar sind oder sich durch die Vermittlung von Lautgesetzen des Albanischen entwickelt haben und infolgedessen in modernen Formen nachweisen lassen stützen.

  3. #73

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    wenn wir schon dabei sind,
    hier ist noch ein interessanter artikel von einem serben verfasst.



    Erben der Illyrer: Ein lange fremdbestimmtes Volk rebelliert gegen serbischen Machtanspruch
    Der neue Stolz der Kosovo-Albaner
    von Hrvoje Lorkovic

    Dionysios Areopagita stellte sich ein Volk als eine Art kollektiver Persönlichkeit vor, über die ein Schutzengel wacht, der es unsterblich macht. Was hätte er wohl über jene Völker gesagt, die auf der Weltbühne erscheinen, nur um von ihr bald wieder zu verschwinden oder um von Zeit zu Zeit aus der Versenkung aufzutauchen, mal unter dem einen, dann unter dem anderen Namen und kulturellen Gewand? Werden solche Völker vorübergehend von ihren Engeln verlassen, oder wechseln sich die Engel periodisch ab – etwa so wie Ideologien?

    Heute weiß man, daß ganz Europa von Völkern bewohnt wird, die durch Mischung von Gruppen unterschiedlicher Herkunft und Lebensart entstanden sind. Seit grob gesagt anderthalb Jahrtausenden sind jedoch die meisten von ihnen verhältnismäßig stabil geblieben. Nicht so im Kosovo (das von den dortigen Albanern "Kosova" genannt wird). Seit ungefähr 38 Jahrhunderten von technisch und künstlerisch weit entwickelten illyrischen Stämmen bewohnt, wurde die Region zunächst von den Römern beansprucht und im Laufe von über zwei Jahrhunderten erbitterter Kriege unterworfen. Wer sich der imperialen Macht Roms nicht beugen wollte, floh in die Berge, von denen die Hochebene "Kosova" (oder: "Amselfeld") umgeben ist. Für ein Aufblühen der Zivilisation schien die Gegend ungeeignet gewesen zu sein und bekam deshalb viele in Rom als gefährlich eingestufte Legionärs-Veteranen zugewiesen, etliche davon aus Nordafrika.

    Kaum war diese Phase vorbei, begannen sich vorwiegend als Ackerbauern tätige slawische Völkerschaften in dem Gebiet einzunisten. Gruppen von militärisch organisierten, bereits im Norden Europas slawisierten ehemaligen Steppenreitern wanderten im Verlauf des frühen Mittelalters ein und sorgten für eine Neuauflage der Staatsbildung in dieser Region. Der Stamm der Serben, der sich in der nordwestlich gelegenen Rascia ansiedelte, breitete sich mit der Zeit in der Kosovo-Ebene aus, während die an der heutigen Meeresküste Albaniens lebenden Kroaten immer mehr an Einfluß verloren. Die Blüte des serbischen Staates, die bald nach dem Tod Kaiser Dusans im Jahr 1355 aufhörte, fand mit der Schlacht auf dem Amselfeld von 1389 ein jähes Ende, als die Serben mit ihren Verbündeten von den Türken aufgerieben wurden. Durch diese Niederlage sind die Türken zu Erzfeinden der Serben geworden.

    Was aus Sicht der Serben eine Katastrophe war, sahen die bis dato in den Bergen hausenden vertriebenen illyrischen Albaner als eine einmalige Chance an und zogen wieder in die Ebene ein, wo sie sich unter der Obhut des Osmanischen Reiches stärker zu vermehren begannen und mit anderen ethnischen Gruppen vermischten. Dennoch blieben im Kosovo während der Türkenzeit die Abgrenzungen im großen und ganzen erhalten. Mit jeder türkischen Niederlage gewannen die Serben in der Region wieder an Macht und Boden; die erhalten gebliebenen Kulturdenkmäler bekräftigten ihren Drang nach Wiedereinnahme dessen, was sie für das Eigene hielten, während die nomadisierenden Albaner keinen nennenswerten politischen Faktor darstellten, sondern den verschiedensten Eroberern und regionalen Machtgebilden (wie der Handelsstadt Dubrovnik) als Hilfstruppen, Bergführer oder Lastenträger dienten.
    Eine besonders krasse Ausprägung der serbischen Perspektive dieses Raumes repräsentierte Vaso Cubrilovic, einer der Teilnehmer des Attentats von 1914 auf Erzherzog Franz Ferdinand. In seinem Memorandum "Die Vertreibung der Albaner" empfahl der Serbe im Jahre 1937 – damals war er Professor der Geschichte – der königlich-jugoslawischen Regierung die Methoden Hitlers und Stalins. Die Regierung sollte den Albanern das Leben so schwermachen, daß sie schließlich en masse nach Albanien und in die Türkei flüchten würden. Nach 1945 hielt Cubrilovic u.a. den Posten des jugoslawischen Landwirtschaftsministers inne, und nach Titos Tod bemühte er sich, den serbischen Nationalismus zu beleben.


    der ganze artikel:
    13.03.98 / Erben der Illyrer: Ein lange fremdbestimmtes Volk rebelliert gegen serbischen Machtanspruch

  4. #74
    Jehona_e_Rahovecit
    Im Jahre 548 kam es zum Einfall der Slawen, wobei sie niemanden schonten und, seitdem sie sich auf Illyrischen bzw. Albanischen Gebiet fanden, nicht anders i Sinn hatten, als ohne Unterscheid jeden, der ihnen unterkam, zu töten.
    Ganz Illyrien udn Thrakien waren von unbeerdigten Leichen übersät.Procopius Caesanreinsis stellte fest, dass die Slawen ihre Opfer nicht mit dem Schwert oder der Lanze erstachen, sondern sie lebend pfählten und auf diese Weise unter schrecklichen Qualen töteten.
    Die Slawen und Awaren unternahmen von Südungarn aus Raubzüge im heutigen Dalmatien, in B&H, in Altserbien, Makedonien und Westserbien, während die freien Slawen vo Unterlauf der Donau in das heutige Ostserbien, in Makedonien, Bulgarien udn Thrakien und Griechenland einfielen.Als einzige Stadt konnte Saloniki den Anstrum der Slawen und Awaren stand halten.

  5. #75
    Avatar von Zurich

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    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von Kristalli_i_Rahovecit Beitrag anzeigen
    Im Jahre 548 kam es zum Einfall der Slawen, wobei sie niemanden schonten und, seitdem sie sich auf Illyrischen bzw. Albanischen Gebiet fanden, nicht anders i Sinn hatten, als ohne Unterscheid jeden, der ihnen unterkam, zu töten.
    Ganz Illyrien udn Thrakien waren von unbeerdigten Leichen übersät.Procopius Caesanreinsis stellte fest, dass die Slawen ihre Opfer nicht mit dem Schwert oder der Lanze erstachen, sondern sie lebend pfählten und auf diese Weise unter schrecklichen Qualen töteten.
    Die Slawen und Awaren unternahmen von Südungarn aus Raubzüge im heutigen Dalmatien, in B&H, in Altserbien, Makedonien und Westserbien, während die freien Slawen vo Unterlauf der Donau in das heutige Ostserbien, in Makedonien, Bulgarien udn Thrakien und Griechenland einfielen.Als einzige Stadt konnte Saloniki den Anstrum der Slawen und Awaren stand halten.
    So ein Scheiss.

    1.) Waren sie keine Eroberer, sondern Ansiedler. Sie kamen nicht mit Herrschern und Schwerdten sondern mit Wander-Familien. Darum heisst es, dass sich die Slawen ansiedelten und keine Eroberungskriege führten.

    2.) War der Balkan damals seeehr schwach bzw. dünn besiedelt. - Ist es eigentlich bis Heute geblieben, im Vergleich zu Rest-Europa.

  6. #76
    Avatar von KraljEvo

    Registriert seit
    06.01.2007
    Beiträge
    13.078
    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    wenn wir schon dabei sind,
    hier ist noch ein interessanter artikel von einem serben verfasst.



    Erben der Illyrer: Ein lange fremdbestimmtes Volk rebelliert gegen serbischen Machtanspruch
    Der neue Stolz der Kosovo-Albaner
    von Hrvoje Lorkovic

    Ich lach mich kaput...

  7. #77
    Avatar von brigada 172

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    Beiträge
    1.453
    Die beste Lösung wäre die teilung in Mazedonien

  8. #78
    Jehona_e_Rahovecit

    Die Albaner waren die wichtigste Säule des Römischen und Osmanischen Reiches

    [quote=napoleon;611698]wenn wir schon dabei sind,
    hier ist noch ein interessanter artikel von einem serben verfasst.



    Erben der Illyrer: Ein lange fremdbestimmtes Volk rebelliert gegen serbischen Machtanspruch
    Der neue Stolz der Kosovo-Albaner
    von Hrvoje Lorkovic

    Dionysios Areopagita stellte sich ein Volk als eine Art kollektiver Persönlichkeit vor, über die ein Schutzengel wacht, der es unsterblich macht. Was hätte er wohl über jene Völker gesagt, die auf der Weltbühne erscheinen, nur um von ihr bald wieder zu verschwinden oder um von Zeit zu Zeit aus der Versenkung aufzutauchen, mal unter dem einen, dann unter dem anderen Namen und kulturellen Gewand? Werden solche Völker vorübergehend von ihren Engeln verlassen, oder wechseln sich die Engel periodisch ab – etwa so wie Ideologien?

    Heute weiß man, daß ganz Europa von Völkern bewohnt wird, die durch Mischung von Gruppen unterschiedlicher Herkunft und Lebensart entstanden sind. Seit grob gesagt anderthalb Jahrtausenden sind jedoch die meisten von ihnen verhältnismäßig stabil geblieben. Nicht so im Kosovo (das von den dortigen Albanern "Kosova" genannt wird). Seit ungefähr 38 Jahrhunderten von technisch und künstlerisch weit entwickelten illyrischen Stämmen bewohnt, wurde die Region zunächst von den Römern beansprucht und im Laufe von über zwei Jahrhunderten erbitterter Kriege unterworfen. Wer sich der imperialen Macht Roms nicht beugen wollte, floh in die Berge, von denen die Hochebene "Kosova" (oder: "Amselfeld") umgeben ist. Für ein Aufblühen der Zivilisation schien die Gegend ungeeignet gewesen zu sein und bekam deshalb viele in Rom als gefährlich eingestufte Legionärs-Veteranen zugewiesen, etliche davon aus Nordafrika.

    Kaum war diese Phase vorbei, begannen sich vorwiegend als Ackerbauern tätige slawische Völkerschaften in dem Gebiet einzunisten. Gruppen von militärisch organisierten, bereits im Norden Europas slawisierten ehemaligen Steppenreitern wanderten im Verlauf des frühen Mittelalters ein und sorgten für eine Neuauflage der Staatsbildung in dieser Region. Der Stamm der Serben, der sich in der nordwestlich gelegenen Rascia ansiedelte, breitete sich mit der Zeit in der Kosovo-Ebene aus, während die an der heutigen Meeresküste Albaniens lebenden Kroaten immer mehr an Einfluß verloren. Die Blüte des serbischen Staates, die bald nach dem Tod Kaiser Dusans im Jahr 1355 aufhörte, fand mit der Schlacht auf dem Amselfeld von 1389 ein jähes Ende, als die Serben mit ihren Verbündeten von den Türken aufgerieben wurden. Durch diese Niederlage sind die Türken zu Erzfeinden der Serben geworden.

    Was aus Sicht der Serben eine Katastrophe war, sahen die bis dato in den Bergen hausenden vertriebenen illyrischen Albaner als eine einmalige Chance an und zogen wieder in die Ebene ein, wo sie sich unter der Obhut des Osmanischen Reiches stärker zu vermehren begannen und mit anderen ethnischen Gruppen vermischten. Dennoch blieben im Kosovo während der Türkenzeit die Abgrenzungen im großen und ganzen erhalten. Mit jeder türkischen Niederlage gewannen die Serben in der Region wieder an Macht und Boden; die erhalten gebliebenen Kulturdenkmäler bekräftigten ihren Drang nach Wiedereinnahme dessen, was sie für das Eigene hielten, während die nomadisierenden Albaner keinen nennenswerten politischen Faktor darstellten, sondern den verschiedensten Eroberern und regionalen Machtgebilden (wie der Handelsstadt Dubrovnik) als Hilfstruppen, Bergführer oder Lastenträger dienten.
    Eine besonders krasse Ausprägung der serbischen Perspektive dieses Raumes repräsentierte Vaso Cubrilovic, einer der Teilnehmer des Attentats von 1914 auf Erzherzog Franz Ferdinand. In seinem Memorandum "Die Vertreibung der Albaner" empfahl der Serbe im Jahre 1937 – damals war er Professor der Geschichte – der königlich-jugoslawischen Regierung die Methoden Hitlers und Stalins. Die Regierung sollte den Albanern das Leben so schwermachen, daß sie schließlich en masse nach Albanien und in die Türkei flüchten würden. Nach 1945 hielt Cubrilovic u.a. den Posten des jugoslawischen Landwirtschaftsministers inne, und nach Titos Tod bemühte er sich, den serbischen Nationalismus zu beleben.


    der ganze artikel:
    13.03.98 / Erben der Illyrer: Ein lange fremdbestimmtes Volk rebelliert gegen serbischen Machtanspruch




    Albaner waren unter der osmanische Herrschaft keine Nomaden und davor auch nicht, sondern bodenständig.
    Im 15. und 16. Jahrhundert waren so gut wie alle osmanischen Wesire und Großwesire Albaner und die besten Richter des osmanischen Reiches Albaner.
    Die Elitearmee des osmanischen Reiches bestand größenteils aus Albaner.
    Das Römische Reich wie auch das Osmanische Reich wurden von Albaner geführt.Unter Albanischen Herrschern (DIOKLETIAN; JUSTINIAN, CLAUDIUS,GOTICUS;PROBUS UND DER GROßE KONSTANTIN) erfuhr das Römische Reich die größte Machtausdehnung und unter Sulltan Demirel(Albaner) das Osmanische Reich.

  9. #79
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    So ein Scheiss.

    1.) Waren sie keine Eroberer, sondern Ansiedler. Sie kamen nicht mit Herrschern und Schwerdten sondern mit Wander-Familien. Darum heisst es, dass sich die Slawen ansiedelten und keine Eroberungskriege führten.

    2.) War der Balkan damals seeehr schwach bzw. dünn besiedelt. - Ist es eigentlich bis Heute geblieben, im Vergleich zu Rest-Europa.


    Ds hättest du wohl gerne.

  10. #80

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    Zitat Zitat von KraljEvo Beitrag anzeigen
    Ich lach mich kaput...

    bist du in einem forum um zu schreiben oder um zu lachen?

    alles lüge ne?nix serbisch=lüge

    fakt ist:
    ihr seid eingewandert,habt die einwohner ermordet und vertrieben.
    habt unsere geschichte verfälscht und beansprucht kosova obwohl es euch nie gehört hat.

    das wird keiner bestreiten ausser die serben.

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