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Sechs Kriegsverbrecher-Kroaten vor Gericht

Erstellt von SrpskiJunak, 30.04.2006, 09:46 Uhr · 1 Antwort · 831 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von SrpskiJunak

    Registriert seit
    10.02.2006
    Beiträge
    235

    Sechs Kriegsverbrecher-Kroaten vor Gericht

    Aus dem Politikfurm:

    Gegen alle sechs läuft wegen Massaker, KZs von Kroaten an Moslem ein Verfahren.

    Kein einziger wurde direkt wegen Verbrechen an Serben angeklagt.


    Last Update: Thursday, April 27, 2006. 12:00pm (AEST)
    Bosnian Croat leaders' war crimes trial begins

    In one of the biggest cases so far at the International War Crimes Tribunal in The Netherlands, six former Bosnian Croat leaders have gone on trial for alleged atrocities against Bosnian Muslims.

    The crimes were allegedly committed during the Bosnian conflict from 1992 to 1995.

    All six men deny the charges.

    They are accused of torturing, killing and deporting Muslims in south-eastern Bosnia to create an ethnically pure Croatian Republic.

    In its opening statement, the prosecution quoted the late Croatian president, Franjo Tudjman, in 1991, saying it was time to gather the Croatian people inside the widest possible borders.

    This is the court's biggest trial so far and will be a high profile one involving about 400 witnesses.

    - BBC
    http://www.abc.net.au/news/newsitems...4/s1624944.htm





    Ich dachte Kroaten waren mit den Bosniaken verbündet, laut Massenmedien Propaganda?

    Und die Kroaten waren mit den Verbündeten und Freunden Muslimen laut "Haag" schlimmer zueinander als

    im bitterbösen Kampf gegen den bösen bösen Serben (keine Verbrechen)?

    Serbische Dörfer wurde also von Kroaten NIE nidergemetzelt, nur Dörfer von ihren Verbündeten?

    Ich komm hier nicht weiter - kann mir jemand das mal erklären?




    Fokus Ost-Südost | 27.04.2006
    Prozessauftakt gegen sechs bosnisch-herzegowinische Kroaten
    UN-Kriegsverbrechertribunal vor neuem Fall

    Seit Mittwoch müssen sich vor dem Haager Tribunal hochrangige bosnisch-herzegowinische Kroaten in 26 Anklagepunkten verantworten. Sie wollten selbsternanntes Territorium an Kroatien anschließen und ethnisch säubern.

    Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal ICTY in Den Haag hat der Prozess gegen sechs ehemalige hochrangige Politiker, Militär- und Polizeiangehörige des so genannten Herceg-Bosna begonnen. Alle sechs beschuldigt die ICTY-Anklage, sich "an einer kriminellen Vereinigung" beteiligt zu haben. Diese Vereinigung habe das Ziel verfolgt, das Territorium des selbsternannten Herceg-Bosna von Bosniaken und anderen Nicht-Kroaten "ethnisch zu säubern und sie von dort dauerhaft zu entfernen".

    Gemeinsame Verhandlung

    ICTY-Ankläger Kenneth Scott verwies in seinem Eröffnungsplädoyer auf die Hauptanklagepunkte gegen den ehemaligen Premier von Herceg-Bosna, Jadranko Prlic, und fünf ehemalige Minister und hohe Militär-, Polizei- und Angehörige paramilitärischer Einheiten. Es sind der ehemalige Verteidigungsminister Bruno Stojic, der Kommandeur der Militärpolizei der kroatischen Streitkräfte, der Kroatische Verteidigungsrat, Valentin Coric, der Leiter der Strafvollzugsverwaltung Berislav Pusic sowie die ehemaligen Befehlshaber des Kroatischen Verteidigungsrates Milivoj Petkovic und Slobodan Prljak.

    Schwere Kriegsverbrechen

    Angeklagt sind sie in 26 Punkten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verstoßes gegen die Genfer Konventionen sowie gegen Kriegsgesetze und -gebräuche. "Sie waren die mächtigsten Vertreter dieses Konstrukts seit seiner Gründung im November 1991 bis zur Eskalation des Konflikts zwischen dem Kroatischen Verteidigungsrat und den Bosniaken 1992 und 1993", sagte Scott. Die Umsetzung dieses Projekts habe zahlreiche schwere Kriegsverbrechen verursacht in Prozor, Gornji Vakuf, Jablanica, Mostar, Ljubuski Stolac, Capljina und Vares ebenso wie in den Lagern und Internierungsanstalten wie Heliodrom, Vojno, Dretelj und Gabela. Dem Ankläger zufolge war es das Ziel der Angeklagten, Teile von Bosnien-Herzegowina, die zur Kroatischen Gemeinschaft Herceg-Bosna ausgerufen wurden, einem Großkroatien anzuschließen. Dieser Plan sei umgesetzt worden durch Anwendung von Gewalt und Drohungen, Verbreitung von Angst, Verfolgung, Internierungen, Vertreibungen und Deportationen sowie durch Beschlagnahmungen und Zerstörung des Eigentums der nicht-kroatischen Bevölkerung.

    Kroatien direkt beteiligt

    Neben den Angeklagten haben sich Scott zufolge an dieser kriminellen Vereinigung auch die höchsten politischen und militärischen Vertreter aus Kroatien beteiligt. Namentlich nannte er den ehemaligen kroatischen Präsidenten Franjo Tudjman, Verteidigungsminister Gojko Susak und den General der Kroatischen Armee Janko Bobetko, die inzwischen alle verstorben sind. Weil sie sich aktiv an der Schaffung eines Herceg-Bosna beteiligt hätten, sei der kroatisch-bosniakische Konflikt als zwischenstaatlicher Konflikt zu betrachten. Die Politiker aus Kroatien hätten in diesem Konflikt eine führende Rolle gespielt und die Kroatische Armee habe sich direkt am Krieg in Bosnien-Herzegowina beteiligt.

    Urteil bis 2009?

    Vor dem Beginn der Verhandlung sagte ICTY-Chefanklägerin Carla del Ponte auf einer Pressekonferenz, laut einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates müsse dieser Prozess bis 2009 beendet sein. Daher habe die Anklage bei der Vorbereitung ihres Beweismaterials die Zahl der Zeugen drastisch von 400 auf 180 gesenkt sowie die Zahl des vorzulegenden Beweismaterials um die Hälfte reduziert. Del Ponte kündigte an, die Anklage werde ihre Beweisführung in einem Jahr abschließen.

    Dzaved Sabljakovic, Den Haag
    DW-RADIO/Bosnisch, 27.4.2006, Fokus Ost-Südost

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...983090,00.html
    Kann es sein das die Albaner und Bosniaken die Finanzstärkste Lobby haben ...

  2. #2
    Avatar von Kostantinopel

    Registriert seit
    04.03.2006
    Beiträge
    160
    Kroaten waren Verbündet, nur zum Teil ist das gemeinsam aber nicht direkt was gelaufen.
    die Kroaten haben sehr sehr schlimme Verbrechen gegen Muslime begannen und keine Muslimische Flüchtlinge aufgenommen. Große angelegte ethnische säuberungen wurden begannen.
    Die Kroatische Agression gegenüber Moslems war der masen Groß das es nach Oluja (Oluja, die grösste ethnische säuberung nach den 2.Weltkrieg) die 3.Größte Ethnische Säuberung nach dem 2.Weltkrieg ist und angesehen wird.
    abgesehen davon das man Zivilisten "just for Fun" Killte, wurden auch Unzählige Kulturgüter zerstört.

    Serbien hat während der Bosnien Kriege ca. 100.000 Muslimische Flüchtlinge aufgenommen.
    So sagte Milosevis in Den Hague: "wieso denken sie das ca. 100.000 moslem Flüchtlinge den weg nach Serbien suchen wenn sie ja wie sie sagen durch die Serben betroht und verfolgt werden"
    diese Flüchlinge fanden den weg nach Serbien weil sie sich dort sicher fühlten.
    Auf diesen Beweis Milosevic wurde das Gericht an dem Tag vertagt und dieses Thema nie wieder Angesprochen.

    So sagte Milosevic weider: "sie werden hier einige Wahrheiten Erfahren die Sie sonst nur aus CNN usw. kennen.
    Letzt Endes hat man nach fast 5 Jahren keine Beweis gegen Yougoslaviens Präsident finden können.

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