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Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukraine

Erstellt von TigerS, 15.09.2006, 23:01 Uhr · 5 Antworten · 684 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TigerS

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    Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukraine

    Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukraine


    Außenminister verabschiedeten Papier mit Denkanstößen für eine vernünftige Serbien-Politik.



    WIEN (b. b.). Zusammenrücken, um gemeinsam Drittstaaten besser unterstützen zu können: Das war der Leitfaden des Außenministertreffens der Regionalen Partnerschaft am Donnerstag in Wien. Konkret wollen die sechs Partnerstaaten (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Polen, Österreich) ihren Nachbarn Serbien und Ukraine unter die Arme greifen: "Wir wollen zeigen, dass wir die entschiedensten Anwälte dieser beiden Staaten in der EU sind", erläuterte der slowakische Außenminister Ján Kubis bei einer Pressekonferenz. Drei Themen standen denn auch beim gestrigen Treffen im Vordergrund:


    [*] Serbien: Die Außenminister verabschiedeten ein Papier, in dem Denkanstöße für eine vernünftige Politik gegenüber Serbien formuliert sind. Sie diskutierten das Papier gestern in Wien noch mit ihrem serbischen Kollegen Vuk Draskovic und wollen es auch beim heutigen Treffen der EU-Außenminister in Brüssel vorstellen. "Es geht uns darum, die EU für die Serben attraktiver zu machen und gleichzeitig die EU von der Wichtigkeit Serbiens zu überzeugen", erklärte Sloweniens Außenminister Dimitrij Rupel.
    [*] Ukraine: Trotz der schwierigen innenpolitischen Verhältnisse in der Ukraine wolle man klar machen: "Wir werden der Ukraine nicht den Rücken zukehren", unterstrich Tschechiens Außenminister Alexandr Vondra. "Wir stimmen überein, dass wir der Ukraine bei ihrem schwierigen Prozess der Modernisierung und Demokratisierung weiter helfen müssen", ergänzte die ungarische Außenministerin Kinga Göncz. Die Ukraine dürfe auf keinen Fall das Gefühl bekommen, dass sie vom europäischen Integrationsprozess ausgeschlossen sei, sagte Rupel.
    [*] Schengen-Erweiterung: Die Vertreter aus Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn zeigten sich enttäuscht und empört darüber, dass die Brüsseler Zentrale die geplante Erweiterung des Schengen-Raumes um ein Jahr verschieben will. Sie wollen die angeblich "technischen Gründe" für die Verschiebung auch nicht akzeptieren. Am bisherigen Schengen-Fahrplan müsse festgehalten werden.


    Österreichs Außenministerin Ursula Plassnik wies darauf hin, dass sich die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den sechs mitteleuropäischen Partnerstaaten gerade im konsularischen Bereich sehr bewährt habe; zuletzt sei dies bei der Libanon-Krise der Fall gewesen.





    http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=a&id=585155

  2. #2
    Avatar von BlackMonti

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    79

    Re: Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukr

    Zitat Zitat von TigerS
    Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukraine


    Außenminister verabschiedeten Papier mit Denkanstößen für eine vernünftige Serbien-Politik.



    WIEN (b. b.). Zusammenrücken, um gemeinsam Drittstaaten besser unterstützen zu können: Das war der Leitfaden des Außenministertreffens der Regionalen Partnerschaft am Donnerstag in Wien. Konkret wollen die sechs Partnerstaaten (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Polen, Österreich) ihren Nachbarn Serbien und Ukraine unter die Arme greifen: "Wir wollen zeigen, dass wir die entschiedensten Anwälte dieser beiden Staaten in der EU sind", erläuterte der slowakische Außenminister Ján Kubis bei einer Pressekonferenz. Drei Themen standen denn auch beim gestrigen Treffen im Vordergrund:


    [*] Serbien: Die Außenminister verabschiedeten ein Papier, in dem Denkanstöße für eine vernünftige Politik gegenüber Serbien formuliert sind. Sie diskutierten das Papier gestern in Wien noch mit ihrem serbischen Kollegen Vuk Draskovic und wollen es auch beim heutigen Treffen der EU-Außenminister in Brüssel vorstellen. "Es geht uns darum, die EU für die Serben attraktiver zu machen und gleichzeitig die EU von der Wichtigkeit Serbiens zu überzeugen", erklärte Sloweniens Außenminister Dimitrij Rupel.
    [*] Ukraine: Trotz der schwierigen innenpolitischen Verhältnisse in der Ukraine wolle man klar machen: "Wir werden der Ukraine nicht den Rücken zukehren", unterstrich Tschechiens Außenminister Alexandr Vondra. "Wir stimmen überein, dass wir der Ukraine bei ihrem schwierigen Prozess der Modernisierung und Demokratisierung weiter helfen müssen", ergänzte die ungarische Außenministerin Kinga Göncz. Die Ukraine dürfe auf keinen Fall das Gefühl bekommen, dass sie vom europäischen Integrationsprozess ausgeschlossen sei, sagte Rupel.
    [*] Schengen-Erweiterung: Die Vertreter aus Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn zeigten sich enttäuscht und empört darüber, dass die Brüsseler Zentrale die geplante Erweiterung des Schengen-Raumes um ein Jahr verschieben will. Sie wollen die angeblich "technischen Gründe" für die Verschiebung auch nicht akzeptieren. Am bisherigen Schengen-Fahrplan müsse festgehalten werden.


    Österreichs Außenministerin Ursula Plassnik wies darauf hin, dass sich die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den sechs mitteleuropäischen Partnerstaaten gerade im konsularischen Bereich sehr bewährt habe; zuletzt sei dies bei der Libanon-Krise der Fall gewesen.





    http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=a&id=585155

    habe gerade ein dejavue :idea:

  3. #3
    Avatar von BlackMonti

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    79

    Re: Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukr


  4. #4
    Avatar von TigerS

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    04.11.2005
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    7.474

    Re: Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukr

    Zitat Zitat von BlackMonti
    http://www.balkanforum.at/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=12405
    ech schooooo wieder :?

  5. #5

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    802

    Re: Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukr

    Zitat Zitat von TigerS
    Konkret wollen die sechs Partnerstaaten (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Polen, Österreich) ihren Nachbarn Serbien und Ukraine unter die Arme greifen
    Kaum in der EU und schon einen Staat welcher Kriegsverbrecher unterstützt und versteckt, versuchen schneller reinzubringen.

    Die Ukraine in die EU aufnehmen, wäre wohl der endgültige Zusammenbruch, die wollen die Ukraine nur damit sie ein Bollwerk gegen Russland stellen.

  6. #6

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    2.296

    Re: Sechs Staaten sehen sich als Anwälte für Serbien und Ukr

    Hilfsangebot an Serbien
    Aufzählung Keinerlei Fortschritte bei Jagd auf Ratko Mladic.

    Brüssel/Wien. (wot) Ursprünglich wollten die EU-Außenminister bei ihrem Treffen am Freitag Serbien gar nicht in ihren Beschlüssen erwähnen. Denn es habe bei der Zusammenarbeit mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bisher "keinerlei Fortschritte" gegeben, sagte ein hochrangiger Diplomat.

    "Wir bedauern das", erklärte die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik. Aber es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass die EU der auch innenpolitisch schwierigen Situation in Serbien zu wenig Aufmerksamkeit schenke. Auf Plassniks Vorschlag heißt es nun, dass "ein voll in die Familie der europäischen Nationen integriertes Serbien sehr wichtig für die Stabilität in der Region" sei. Die Bedingung für die im Frühjahr abgebrochenen Annäherungsgespräche an die EU bleibt aber aufrecht.

    Und es gebe inzwischen eine "gewisse Ernüchterung bezüglich der serbischen Zusagen", hieß es. Aus dem von Premier Vojislav Kostunica im Juli versprochenen Aktionsplan zur Ergreifung des gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrechers Ratko Mladic sei "nichts geworden, soweit es ihn überhaupt gegeben hat". Auch eine weitere Runde der Verhandlungen über das künftige Schicksal der unter UNO-Verwaltung stehenden südserbischen Provinz Kosovo ist am Freitag in Wien ergebnislos verstrichen.

    Serbien müsse eben "Schritt für Schritt" einbezogen werden, sagte Plassnik. Gemeinsam mit der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien schlägt Österreich daher verstärkte Kontakte mit der Zivilgesellschaft, den Massenmedien und den Bildungseinrichtungen vor, um die Vorteile einer EU-Annäherung in Serbien zu verbreiten.

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