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Serben und andere Nicht-Albaner leiden auch !

Erstellt von Albanesi, 15.08.2004, 15:18 Uhr · 9 Antworten · 834 Aufrufe

  1. #1

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    14.07.2004
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    5.698

    Serben und andere Nicht-Albaner leiden auch !

    Zur Gegenwartslage der Minderheiten auf dem Kosovo

    von Bischof Artemije von Ra๕ka und Prizren*

    Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, heute hier bei Ihnen zu sein und über die neuesten Entwicklungen im Kosovo zu sprechen. Das letzte Mal war ich im Februar 1998, kurz bevor der Krieg im Kosovo begann, hier, und bei diesem Anlass verurteilte ich deutlich sowohl das Regime Milo๕evi็s als auch die albanischen Extremisten, die das Land in den Krieg führten. Leider kam es zum Krieg, und sehr viele unschuldige Albaner und Serben litten in diesem. Oftmals haben wir deutlich die Verbrechen von Milo๕evi็s Regime im Kosovo verurteilt, wไhrend unsere Kirche leidende albanische Zivilisten im Kosovo unterstützte und einige vor den Hไnden der Paramilitไrs des Milo๕evi็ rettete.

    Nach dem Ende des Kosovo-Krieges und der Rückkehr der albanischen Flüchtlinge wurde vor den Augen internationaler Truppen die Unterdrückung durch Milo๕evi็s undemokratisches Regime abgel๖st durch die Unterdrückung von Serben und anderen nicht-albanischen Gemeinschaften durch extremistische Kosovo-Albaner. Freiheit ist auf dem Kosovo nicht für alle in gleichem Ma฿e gekommen. Daher ist das Kosovo nach acht Monaten des internationalen Friedens noch immer eine unruhige Region.

    Kosovo-Serben und andere nicht-albanische Gruppen im Kosovo leben in Gettos, ohne Sicherheit, ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt: dem Recht auf Leben, Bewegungsfreiheit und Arbeit. Ihr Privatbesitz wird ihnen genommen, ihre Hไuser selbst acht Monate nach dem Einsatz der KFOR niedergebrannt und geplündert. Das Kosovo blieb wไhrend der zehn Jahre von Milo๕evi็s Unterdrückungspolitik mehr oder weniger multiethnisch, wogegen heute so gut wie keine Multiethnizitไt mehr besteht: Tatsไchlich ist das Umgekehrte wahr.

    Heute ist die ethnische Trennung stไrker denn je in der turbulenten Geschichte des Kosovo. Nicht nur die Serben sind aus dieser Provinz vertrieben, sondern auch Romas, slawische Muslime, Kroaten, serbisch sprechende Juden und Türken. Seit Kriegsende wurden 80 serbische Kirchen entweder v๖llig zerst๖rt oder schwer beschไdigt. Die alten Kirchen, von denen viele 500 Jahre ottomanischer muslimischer Herrschaft überdauert hatten, konnten keine acht Monate des international garantierten Friedens überstehen. Bedauernswerterweise passierte dies alles in Gegenwart von KFOR und UN. Das Kosovo wird mehr und mehr ethnisch gesไubert, und das organisierte Verbrechen und die Diskriminierung von Nicht-Albanern wไchst epidemisch.

    Zwei Drittel der serbischen Vorkriegsbev๖lkerung (200.000 Menschen) sind unter albanischem Druck aus der Provinz geflohen. Dazu sind mehr als 50.000 Romas, slawische Muslime, kroatische Katholiken und andere vom Kosovo vertrieben worden. Mehr als 400 Serben sind get๖tet und fast 600 von albanischen Extremisten entführt worden wไhrend dieser Friedensperiode. Proportional gesehen (zur Bev๖lkerung) ist das Leiden der Serben und anderer Nicht-Albaner in der Zeit dieses Friedens tragischerweise gr๖฿er als das Leiden der Albaner wไhrend des Krieges. Das ist ein tragisches Zeugnis für jede Nachkriegsmission, besonders für diese Mission, in die die westlichen Regierungen und die NATO so viel ihrer Glaubwürdigkeit und Autoritไt investiert haben.

    Trotz allem Mitgefühl für das Leid der Kosovo-Albaner wไhrend des Krieges kann Vergeltung an unschuldigen Zivilisten in keiner Weise rechtfertigt werden. Sie wird mehr und mehr zur gut abgestimmten nationalistischen Ideologie, die auf das Ziel einer kompletten ethnischen Sไuberung der Provinz ausgerichtet ist. Die Extremisten glauben, dass ihre Unabhไngigkeit ohne Serben und deren heilige Stไtten auf dem Kosovo dann eine vollendete Tatsache sein wird. Die gegenwไrtige Unterdrückung von Nicht-Albanern wird mit vollem Wissen der albanischen Führung durchgeführt. Manchmal verurteilen diese Führer formal die Unterdrückungsaktionen, aber in der Realitไt haben sie nichts unternommen, um die andauernde ethnische Gewalt und Diskriminierung zu beenden. Im Gegenteil, einige von ihnen stiften zur Wut auf die Serben an, indem sie die Idee einer kollektiven serbischen Schuld entwickeln und alle verbliebenen Serben als Kriminelle brandmarken. Es gibt viele Beweise, dass die Führer der UผK selbst die Verantwortung für die meisten der Verbrechen und Gewalttaten, die nach Kriegsende auf dem Kosovo begangen wurden, tragen. Sobald die KFOR in die Provinz einzog, haben bewaffnete Mitglieder der UผK die meisten Stไdte übernommen und sofort illegale Haftzentren für Serben, Romas und albanische "Kollaborateure" eingerichtet. Sie begannen Menschen zu t๖ten, die als angebliche Kriminelle aufgelistet wurden, und beschlagnahmten viel Eigentum, das früher im Besitz von Serben und anderen Nicht-Albanern war.

    Gruppen der UผK und ihre Führer haben direkte Verbindung zu albanischen Mafia-Klans und haben ein sehr ausgeklügeltes Netzwerk an organisiertem Verbrechen, Drogenschmuggel, Prostitution, wei฿er Sklaverei und Waffenhandel aufgebaut. Laut der internationalen Presse ist der Kosovo das Kolumbien Europas geworden und eine Hauptschleuse für Heroin für Westeuropa. Die Strategie hinter der gegen Serben gerichteten Sไuberungsaktion der UผK war sehr einfach: Viertel um Viertel einer Stadt wird von Serben gesไubert und ihr Besitz entweder verbrannt oder für einen hohen Preis an albanische Flüchtlinge (einschlie฿lich Albanern aus Albanien und Makedonien, die zusammen mit den Hunderttausenden Kosovoflüchtlingen ber die unbewachten Grenzen in die Provinz str๖mten) verkauft. Die UผK, obwohl offiziell aufgel๖st, ist noch immer aktiv, und ihre Geheimpolizei setzt ihre Einschchterungsma฿nahmen und Exekutionen fort. Inzwischen sind mehr und mehr ihrer Opfer ungehorsame Albaner, die sich weigern, ihre "Steuern" und "Schutzgelder" an die Extremisten zu zahlen. Die Albanisierung des Kosovo verlไuft in einer Weise, die viele einfache Albaner nicht wollten. Die Verbrecher haben das Vakuum gefllt, das dadurch entstanden war, dass der Westen bei der adไquaten bernahme der vollen Kontrolle ber die Provinz so langsam war. Der Kosovo wird immer mehr wie Albanien: korrupt, anarchistisch und durch Waffen und Banden regiert.

    Serben und viele Nicht-Albaner haben noch immer keinen Zugang zu Krankenhไusern, der Universitไt und ๖ffentlichen Einrichtungen, nur weil sie sich noch nicht einmal frei auf der Stra฿e bewegen k๖nnen. Sie sind arbeitslos und darauf beschrไnkt, in der Armut ihrer lไndlichen Enklaven zu leben, die sie nur unter dem Schutz von militไrischen KFOR-Eskorten verlassen k๖nnen. Die serbische Sprache ist v๖llig aus dem ๖ffentlichen Leben verbannt. Alle serbischen Aufschriften, Stra฿enschilder und Werbeplakate sind systematisch entfernt worden, und der Gebrauch der serbischen Sprache in albanisch beherrschten Gebieten ist Grund genug, auf der Stelle erschossen zu werden. Tausende von serbischen Bchern in ๖ffentlichen Bibliotheken wurden systematisch verbrannt sowie alle unbewachten serbischen Kulturdenkmไler and Statuen niedergerissen und zerst๖rt.

    Die Serben, die in den gr๖฿eren Stไdten geblieben sind, sind von allen in der schwierigsten Lage. Von der vor dem Krieg 40.000 Personen umfassenden serbischen Bev๖lkerung von Pri๕tina sind heute noch 300 ไltere Menschen geblieben, die in einer Art Hausarrest leben. Ohne Militไrschutz k๖nnen sie nicht auf die Stra฿e gehen, und nur dank der KFOR-Soldaten und humanitไrer Organisationen erhalten sie Lebensmittel und Medikamente, die in albanischen Geschไften zu kaufen ihnen verboten ist. Fast alle serbischen Geschไfte sind nun in albanischer Hand. In anderen Gebieten werden Serben von Albanern durch Drohungen und Erpressung stark unter Druck gesetzt, ihren Besitz zu verkaufen. Denen, die sich weigern, werden - als Exempel fr andere Serben - die Hไuser in Brand gesetzt oder sie werden get๖tet. Bombenanschlไge gegen serbische Hไuser, Geschไfte und Restaurants zwingen mehr und mehr Serben zum Verlassen des Kosovo. Wenn sich diese Unterdrckung und Verfolgung unvermindert fortsetzt, ist es wahrscheinlich, dass bald die meisten der zurckgebliebenen Serben gezwungen sein werden, aus dem Kosovo zu fliehen.

    Auf der einen Seite hat die Anwesenheit der KFOR den albanischen Extremisten freie Hand gegeben, zu tun, was sie wollen, denn bis jetzt war eine der Prioritไten der KFOR, direkte Zusammenst๖฿e mit den Extremisten zu vermeiden, um m๖gliche Verluste auszuschlie฿en. Auf der anderen Seite mssen wir sagen, dass nicht ein einziger Serbe oder eine einzige serbische Kirche berlebt hไtten, wenn nicht die KFOR wไhrend dieses Wten des Hasses im Kosovo gewesen wไre. Wir schไtzen aufrichtig die Mhen vieler Mไnner und Frauen von berall auf der Welt, die versuchen, dem Kosovo Frieden zu bringen innerhalb dieses recht engen politischen Rahmens, in dem die KFOR handeln muss.

    Eine besonders explosive Lage ist in Kosovska Mitrovica, der einzigen Stadt, in der eine gr๖฿ere Zahl von Serben geblieben ist. Wไhrend der heftigsten Welle der ethnischen Sไuberung im Juni und Juli fanden viele innerhalb des Landes vertriebene Serben aus dem Sden Zuflucht im Gebiet von Mitrovica im Norden der Provinz. Um zu berleben organisierten sie eine Art von Selbstschutz-Netzwerk und hinderten die UCK und die Mafia, zusammen mit zivilen albanischen Rckkehrern in den n๖rdlichen Teil der Stadt zu gelangen. Die KFOR blockierte die Brcke, die den sdlichen und n๖rdlichen Teil der Stadt verbindet, da sie wussten, dass der freie Zugang albanischer extremistischer Gruppen einen serbischen Exodus zu Folge hไtte. Albanische Extremisten haben seitdem viele Versuche unternommen, in den n๖rdlichen Teil von Mitrovica zu gelangen, und sagen, sie wollen eine ungeteilte und freie Stadt.

    Die Serben andererseits sagen, dass sie nur zu einer Vereinigung der Stadt bereit sind, wenn den Serben die Rckkehr in ihre Hไuser im Sden und anderswo im Kosovo erlaubt wird. Die Serben sind auch dafr, dass nur Bewohnern des Kosovo erlaubt werden soll, in ihre Hไuser zurckzukehren. Nach zwei Terroranschlไgen gegen einen Bus des UNHCR und ein serbisches Cafe vor wenigen Wochen, bei denen einige Serben get๖tet und verwundet wurden, begannen radikalisierte Serben mit Vergeltungsma฿nahmen gegen Albaner im n๖rdlichen Teil der Stadt und verursachten den Tod mehrerer unschuldiger albanischer Zivilisten, was die Krise verschไrfte.

    Die Mitrovica-Krise spielt sich nicht in einem Vakuum ab, sondern darf nur im Kontext der gesamten Situation des Kosovo betrachtet werden. Es bleibt das Faktum bestehen, dass die extremistischen Albaner nach dem Krieg nicht vollstไndig entwaffnet wurden, sondern dass sie ihre ethnische Sไuberung und Unterdrckung von Serben und anderen Nicht-Albanern fortsetzten, wo immer und wann immer sich ihnen die M๖glichkeit dazu bot. Unglcklicherweise hat die Situation, wie sie derzeit im Kosovo besteht, eine Tr ge๖ffnet fr das Belgrader Regime, das nun versucht, von dieser Situation zu profitieren und die Teilung Mitrovicas fr seine eigenen Zwecke zu konsolidieren. Jedes serbische Opfer auf dem Kosovo stไrkt Milo๕evi็s Position in Serbien. Andererseits wollen albanische Extremisten die einzig verbliebene serbische Hochburg in der Stadt zerschlagen, um die Serben vollstไndig aus dem Kosovo zu vertreiben. Leider scheint die internationale Gemeinschaft sich der Komplexitไt des Problems um Mitrovica nicht hinreichend bewusst zu sein und hat trotz aller albanischen Verbrechen und Terrors wไhrend der letzten acht Monate einseitig die Serben fr diese Gewalt verurteilt.

    Diese verzerrte Betrachtungsweise des Problems wird nur der Ermutigung des albanischen Extremismus dienen sowie der Bestไtigung von Milo๕evi็s Theorie einer antiserbischen Verschw๖rung, die er benutzt, um an der Macht zu bleiben, und wird schlie฿lich zum endgltigen Exodus der serbischen Gemeinschaft aus dem Kosovo fhren. Milo๕evi็ steht offenkundig im Zentrum des Problems, aber er ist nicht der Hauptgrund der gegenwไrtigen Runde von Gewalt und Sไuberungsaktionen: Die internationale Gemeinschaft muss Wege finden, die albanischen Extremisten zu kontrollieren.

    Wir vertreten weiter unsere Ansicht, dass die gegenwไrtige Trag๖die im Kosovo nicht das ist, was die Amerikaner wollten, als sie die Politik der Regierung zur Intervention zugunsten leidender Albaner untersttzten. Tatsไchlich sieht sich die internationale Gemeinschaft vor einem ernstlichen Versagen im Kosovo, denn sie hat es nicht geschafft, ex-tremistische Albaner zu marginalisieren, wไhrend gleichzeitig Milo๕evi็ politisch gestไrkt wurde durch Bombardements und Sanktionen (die die einfachen Serben als gegen unschuldige Zivilisten gerichtet auffassten). Daher erwarten wir nun von der internationalen Gemeinschaft und besonders von den Vereinigten Staaten, dass sie beim Schutz und der Untersttzung von Kosovo-Serben und anderen ethnischen Gruppen, die unter ethnischen albanischen Extremisten leiden, mehr Entschlossenheit zeigen. Es muss ein Weg zur v๖lligen Einhaltung der UN-Sicherheitsrat-Resolution 1244 in ihrer Gไnze gefunden werden.

    Wir haben auch einige praktische Vorschlไge zur Verbesserung der Situation im Kosovo anzubieten:

    1. Die KFOR sollte Gewalt und organisiertes Verbrechen stไrker unterbinden und die nicht-albanische Bev๖lkerung besser vor Extremisten schtzen. Dieses wird durch die UN-Sicherheitsrat-Resolution gefordert.

    2. Die Internationale Polizei im Kosovo sollte verstไrkt werden. Die Grenzen zu Makedonien und Albanien mssen besser gesichert werden, und die UN-Ziviladministration (UNMIK) sollte eine lokale serbische Verwaltung in Gebieten, in denen Serben eng zusammenleben, einsetzen. Das Gerichtswesen muss so schnell wie m๖glich wieder tไtig werden. Internationale Richter mssen in diesem Stadium, in dem Richter aus dem Kosovo wegen des politischen Drucks nicht unparteiisch entscheiden k๖nnen, eingesetzt werden.

    3. Die Internationale Gemeinschaft muss einen Plan ausarbeiten fr die baldige Rckkehr vertriebener Kosovo-Serben und anderer in ihre Hไuser und gleichzeitig Ma฿nahmen fr einen besseren Schutz fr diese und ihre religi๖sen sowie kulturellen Stไtten ergreifen. Ethnische Sไuberung nach Kriegsende darf weder legalisiert noch akzeptiert werden: Privates und kirchliches Eigentum muss den rechtmไ฿igen Eigentmern zurckgegeben werden. Recht und Ordnung mssen wieder hergestellt und vollstไndig durchgesetzt werden. Ohne zumindest eine anfไngliche Repatriierung von Serben, Roma, slawischen Muslimen und anderen wไren Wahlen im Kosovo unfair und inakzeptabel.

    4. Die Internationale Gemeinschaft, besonders die USA, sollten den Fhrern der Kosovo-Albaner klar machen, dass sie unter dem Schutz der westlichen demokratischen Regierungen die ethnische Sไuberung nicht fortsetzen k๖nnen. Investitionen und politische Untersttzung mssen an die vollstไndige Einhaltung der UN-Sicherheitsrat-Resolution 1244 von Seiten der Fhrer der ethnischen Albaner geknpft werden. Militante Mitglieder der UผK mssen vollstไndig entwaffnet werden. Die Internationale Kriminalisten-Kommission sollte unparteiische Untersuchungen aller kriminellen Taten, die sowohl von Serben wie Albanern verbt wurden, in Gang setzen.

    5. Au฿erdem sollte die Internationale Gemeinschaft gemไ฿igte Serben darin untersttzen, ihre fhrende Rolle in der Gemeinschaft der Kosovo-Serben wieder zu erlangen und so die Bedingungen fr deren Teilhabe an der Interimsverwaltung des Kosovo schaffen. Da die Zusammenarbeit gemไ฿igter Serbenfhrer mit der KFOR und UNMIK keine sprbaren Verbesserungen fr das Leben der Serben in ihren verbliebenen Enklaven gebracht hat, gewinnen die Anhไnger von Milo๕evi็ zunehmend Vertrauen unter belagerten und verไngstigten Serben, was den Friedensprozess ernsthaft behindern kann. Gemไ฿igte Serben, die sich um den Serbischen Nationalrat versammeln, brauchen ihre eigenen und unabhไngigen Medien, bessere Kommunikation zwischen den Enklaven und andere Arten der Untersttzung, damit ihre Stimme besser geh๖rt und verstanden werden kann in ihrer eigenen Gemeinschaft. Die Verteilung humanitไrer Hilfe in serbisch bewohnten Gebieten, die gegenwไrtig mehr oder minder durch Milo๕evi็s Leute geschieht, die dies dazu benutzen, sich als lokale Fhrer zu profilieren, muss durch die Kirche und das humanitไre Netzwerk des Serbischen Nationalrates gelenkt werden.

    6. Und schlie฿lich muss die Frage des Status unberhrt bleiben, bis es einen echten und stabilen Fortschritt bei der Beseitigung von Gewalt und der Einfhrung der Demokratisierung nicht nur im Kosovo, sondern auch in Serbien und der F๖derativen Republik Jugoslawien gibt. Es ist unsere feste berzeugung, dass die Frage des knftigen Status des Kosovo nicht nur zwischen Albanern und Serben des Kosovo diskutiert werden muss, sondern unter Beteiligung der Internationalen Gemeinschaft und der knftigen demokratischen Regierungen Serbiens und der F๖derativen Republik Jugoslawiens, in bereinstimmung mit internationalem Recht und der Helsinki-Schlussakte.

    Wir glauben an Gott und seine Vorhersehung, aber wir hoffen, dass der US-Kongress und die Regierung unser leidendes Volk untersttzen wird, das dort bleiben m๖chte, wo wir seit Jahrhunderten leben, im Land unserer Vไter.

  2. #2

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    Manschmal frage ich mich ?

    Was da unten los ist?

    Es ist eine ganz andere Welt , in Gegensatz wo wir in mitteleuropäischen Raum leben.

    Alle extremistischen Albaner und Serben gehören erschossen.
    Hingweg damit.


    PEACE FOR ALLE PEOPLE

  3. #3
    Avatar von delije1984

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Manschmal frage ich mich ?

    Was da unten los ist?

    Es ist eine ganz andere Welt , in Gegensatz wo wir in mitteleuropäischen Raum leben.

    Alle extremistischen Albaner und Serben gehören erschossen.
    Hingweg damit.


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    albaneia irgendwie kann man dich garnicht einschätzen, aml postest du albanisch radikal und mal predigst du den weldfrieden

  4. #4
    Avatar von Denis_Zec

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    das kommt von dem zeug, das er raucht. kann ihn auch net so richtig einschätzen. mal raucht er den schwarzen afghanen und dann ist er auf kriegspfad und mal einen marokkaner und der friedensbotschafter ist unterwegs.

  5. #5

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  6. #6
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von delije1984
    albaneia irgendwie kann man dich garnicht einschätzen, aml postest du albanisch radikal und mal predigst du den weldfrieden
    So ist der halt nun mal.

    Seitdem immer mehr Kosovaren und Albaner erkennen, das sie mit ihrem Nationalismus nicht weiter kommen und dieser vor allem der Mafia, als Tarnung für kriminelle Geschäfte dient, trat ein Wandel bei Vielen ein.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Denis_Zec
    das kommt von dem zeug, das er raucht. kann ihn auch net so richtig einschätzen. mal raucht er den schwarzen afghanen und dann ist er auf kriegspfad und mal einen marokkaner und der friedensbotschafter ist unterwegs.

    Coole Aussage!

  8. #8

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    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    Das Greek World Forum soll eine Plattform darstellen, bei der sich alle, WIRKLICH alle , frei Äussern können ( Demokratisch ).

    Nun, glauben manche Forumsuser ( Albanesi ) , das damit auch wohl gemeint ist, sich respektlos oder gar unverschämt
    hier zu Äussern. Nun das ist FALSCH! Wir handeln oder versuchen zumindest zu handeln, nach den griechischen Idealen. Diese beinhalten mit unter auch Respekt seinem Gegenüber ! Unsere Zensurfreiheit reicht sogar soweit, das Wir diese Textstellen, welche weiter oben vom User Albanesi geschrieben wurden nicht löschen werden, sondern nur mit einer Verwarnung behaften!!

    Respektiert bitte diese Meinungsfreiheit welche wir euch hier Anbieten!
    Somit wird ALBANESI offiziell verwarnt! Bei weiteren nichtbeachten wird dieser User aus dem Greek-World Forum verbannt!

    http://www.hellenicdesign.de/Forum_T...opic.php?t=348

    Hahahahahahaha wie die Menschen mich lieben!

  9. #9
    Avatar von delije1984

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    Das Greek World Forum soll eine Plattform darstellen, bei der sich alle, WIRKLICH alle , frei Äussern können ( Demokratisch ).

    Nun, glauben manche Forumsuser ( Albanesi ) , das damit auch wohl gemeint ist, sich respektlos oder gar unverschämt
    hier zu Äussern. Nun das ist FALSCH! Wir handeln oder versuchen zumindest zu handeln, nach den griechischen Idealen. Diese beinhalten mit unter auch Respekt seinem Gegenüber ! Unsere Zensurfreiheit reicht sogar soweit, das Wir diese Textstellen, welche weiter oben vom User Albanesi geschrieben wurden nicht löschen werden, sondern nur mit einer Verwarnung behaften!!

    Respektiert bitte diese Meinungsfreiheit welche wir euch hier Anbieten!
    Somit wird ALBANESI offiziell verwarnt! Bei weiteren nichtbeachten wird dieser User aus dem Greek-World Forum verbannt!

    http://www.hellenicdesign.de/Forum_T...opic.php?t=348

    Hahahahahahaha wie die Menschen mich lieben!
    da würd ich aber echt solt drauf sein

  10. #10

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Albanesi Beitrag anzeigen
    Zur Gegenwartslage der Minderheiten auf dem Kosovo

    von Bischof Artemije von Ra๕ka und Prizren*

    Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, heute hier bei Ihnen zu sein und über die neuesten Entwicklungen im Kosovo zu sprechen. Das letzte Mal war ich im Februar 1998, kurz bevor der Krieg im Kosovo begann, hier, und bei diesem Anlass verurteilte ich deutlich sowohl das Regime Milo๕evi็s als auch die albanischen Extremisten, die das Land in den Krieg führten. Leider kam es zum Krieg, und sehr viele unschuldige Albaner und Serben litten in diesem. Oftmals haben wir deutlich die Verbrechen von Milo๕evi็s Regime im Kosovo verurteilt, wไhrend unsere Kirche leidende albanische Zivilisten im Kosovo unterstützte und einige vor den Hไnden der Paramilitไrs des Milo๕evi็ rettete.

    Nach dem Ende des Kosovo-Krieges und der Rückkehr der albanischen Flüchtlinge wurde vor den Augen internationaler Truppen die Unterdrückung durch Milo๕evi็s undemokratisches Regime abgel๖st durch die Unterdrückung von Serben und anderen nicht-albanischen Gemeinschaften durch extremistische Kosovo-Albaner. Freiheit ist auf dem Kosovo nicht für alle in gleichem Ma฿e gekommen. Daher ist das Kosovo nach acht Monaten des internationalen Friedens noch immer eine unruhige Region.

    Kosovo-Serben und andere nicht-albanische Gruppen im Kosovo leben in Gettos, ohne Sicherheit, ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt: dem Recht auf Leben, Bewegungsfreiheit und Arbeit. Ihr Privatbesitz wird ihnen genommen, ihre Hไuser selbst acht Monate nach dem Einsatz der KFOR niedergebrannt und geplündert. Das Kosovo blieb wไhrend der zehn Jahre von Milo๕evi็s Unterdrückungspolitik mehr oder weniger multiethnisch, wogegen heute so gut wie keine Multiethnizitไt mehr besteht: Tatsไchlich ist das Umgekehrte wahr.

    Heute ist die ethnische Trennung stไrker denn je in der turbulenten Geschichte des Kosovo. Nicht nur die Serben sind aus dieser Provinz vertrieben, sondern auch Romas, slawische Muslime, Kroaten, serbisch sprechende Juden und Türken. Seit Kriegsende wurden 80 serbische Kirchen entweder v๖llig zerst๖rt oder schwer beschไdigt. Die alten Kirchen, von denen viele 500 Jahre ottomanischer muslimischer Herrschaft überdauert hatten, konnten keine acht Monate des international garantierten Friedens überstehen. Bedauernswerterweise passierte dies alles in Gegenwart von KFOR und UN. Das Kosovo wird mehr und mehr ethnisch gesไubert, und das organisierte Verbrechen und die Diskriminierung von Nicht-Albanern wไchst epidemisch.

    Zwei Drittel der serbischen Vorkriegsbev๖lkerung (200.000 Menschen) sind unter albanischem Druck aus der Provinz geflohen. Dazu sind mehr als 50.000 Romas, slawische Muslime, kroatische Katholiken und andere vom Kosovo vertrieben worden. Mehr als 400 Serben sind get๖tet und fast 600 von albanischen Extremisten entführt worden wไhrend dieser Friedensperiode. Proportional gesehen (zur Bev๖lkerung) ist das Leiden der Serben und anderer Nicht-Albaner in der Zeit dieses Friedens tragischerweise gr๖฿er als das Leiden der Albaner wไhrend des Krieges. Das ist ein tragisches Zeugnis für jede Nachkriegsmission, besonders für diese Mission, in die die westlichen Regierungen und die NATO so viel ihrer Glaubwürdigkeit und Autoritไt investiert haben.

    Trotz allem Mitgefühl für das Leid der Kosovo-Albaner wไhrend des Krieges kann Vergeltung an unschuldigen Zivilisten in keiner Weise rechtfertigt werden. Sie wird mehr und mehr zur gut abgestimmten nationalistischen Ideologie, die auf das Ziel einer kompletten ethnischen Sไuberung der Provinz ausgerichtet ist. Die Extremisten glauben, dass ihre Unabhไngigkeit ohne Serben und deren heilige Stไtten auf dem Kosovo dann eine vollendete Tatsache sein wird. Die gegenwไrtige Unterdrückung von Nicht-Albanern wird mit vollem Wissen der albanischen Führung durchgeführt. Manchmal verurteilen diese Führer formal die Unterdrückungsaktionen, aber in der Realitไt haben sie nichts unternommen, um die andauernde ethnische Gewalt und Diskriminierung zu beenden. Im Gegenteil, einige von ihnen stiften zur Wut auf die Serben an, indem sie die Idee einer kollektiven serbischen Schuld entwickeln und alle verbliebenen Serben als Kriminelle brandmarken. Es gibt viele Beweise, dass die Führer der UผK selbst die Verantwortung für die meisten der Verbrechen und Gewalttaten, die nach Kriegsende auf dem Kosovo begangen wurden, tragen. Sobald die KFOR in die Provinz einzog, haben bewaffnete Mitglieder der UผK die meisten Stไdte übernommen und sofort illegale Haftzentren für Serben, Romas und albanische "Kollaborateure" eingerichtet. Sie begannen Menschen zu t๖ten, die als angebliche Kriminelle aufgelistet wurden, und beschlagnahmten viel Eigentum, das früher im Besitz von Serben und anderen Nicht-Albanern war.

    Gruppen der UผK und ihre Führer haben direkte Verbindung zu albanischen Mafia-Klans und haben ein sehr ausgeklügeltes Netzwerk an organisiertem Verbrechen, Drogenschmuggel, Prostitution, wei฿er Sklaverei und Waffenhandel aufgebaut. Laut der internationalen Presse ist der Kosovo das Kolumbien Europas geworden und eine Hauptschleuse für Heroin für Westeuropa. Die Strategie hinter der gegen Serben gerichteten Sไuberungsaktion der UผK war sehr einfach: Viertel um Viertel einer Stadt wird von Serben gesไubert und ihr Besitz entweder verbrannt oder für einen hohen Preis an albanische Flüchtlinge (einschlie฿lich Albanern aus Albanien und Makedonien, die zusammen mit den Hunderttausenden Kosovoflüchtlingen ber die unbewachten Grenzen in die Provinz str๖mten) verkauft. Die UผK, obwohl offiziell aufgel๖st, ist noch immer aktiv, und ihre Geheimpolizei setzt ihre Einschchterungsma฿nahmen und Exekutionen fort. Inzwischen sind mehr und mehr ihrer Opfer ungehorsame Albaner, die sich weigern, ihre "Steuern" und "Schutzgelder" an die Extremisten zu zahlen. Die Albanisierung des Kosovo verlไuft in einer Weise, die viele einfache Albaner nicht wollten. Die Verbrecher haben das Vakuum gefllt, das dadurch entstanden war, dass der Westen bei der adไquaten bernahme der vollen Kontrolle ber die Provinz so langsam war. Der Kosovo wird immer mehr wie Albanien: korrupt, anarchistisch und durch Waffen und Banden regiert.

    Serben und viele Nicht-Albaner haben noch immer keinen Zugang zu Krankenhไusern, der Universitไt und ๖ffentlichen Einrichtungen, nur weil sie sich noch nicht einmal frei auf der Stra฿e bewegen k๖nnen. Sie sind arbeitslos und darauf beschrไnkt, in der Armut ihrer lไndlichen Enklaven zu leben, die sie nur unter dem Schutz von militไrischen KFOR-Eskorten verlassen k๖nnen. Die serbische Sprache ist v๖llig aus dem ๖ffentlichen Leben verbannt. Alle serbischen Aufschriften, Stra฿enschilder und Werbeplakate sind systematisch entfernt worden, und der Gebrauch der serbischen Sprache in albanisch beherrschten Gebieten ist Grund genug, auf der Stelle erschossen zu werden. Tausende von serbischen Bchern in ๖ffentlichen Bibliotheken wurden systematisch verbrannt sowie alle unbewachten serbischen Kulturdenkmไler and Statuen niedergerissen und zerst๖rt.

    Die Serben, die in den gr๖฿eren Stไdten geblieben sind, sind von allen in der schwierigsten Lage. Von der vor dem Krieg 40.000 Personen umfassenden serbischen Bev๖lkerung von Pri๕tina sind heute noch 300 ไltere Menschen geblieben, die in einer Art Hausarrest leben. Ohne Militไrschutz k๖nnen sie nicht auf die Stra฿e gehen, und nur dank der KFOR-Soldaten und humanitไrer Organisationen erhalten sie Lebensmittel und Medikamente, die in albanischen Geschไften zu kaufen ihnen verboten ist. Fast alle serbischen Geschไfte sind nun in albanischer Hand. In anderen Gebieten werden Serben von Albanern durch Drohungen und Erpressung stark unter Druck gesetzt, ihren Besitz zu verkaufen. Denen, die sich weigern, werden - als Exempel fr andere Serben - die Hไuser in Brand gesetzt oder sie werden get๖tet. Bombenanschlไge gegen serbische Hไuser, Geschไfte und Restaurants zwingen mehr und mehr Serben zum Verlassen des Kosovo. Wenn sich diese Unterdrckung und Verfolgung unvermindert fortsetzt, ist es wahrscheinlich, dass bald die meisten der zurckgebliebenen Serben gezwungen sein werden, aus dem Kosovo zu fliehen.

    Auf der einen Seite hat die Anwesenheit der KFOR den albanischen Extremisten freie Hand gegeben, zu tun, was sie wollen, denn bis jetzt war eine der Prioritไten der KFOR, direkte Zusammenst๖฿e mit den Extremisten zu vermeiden, um m๖gliche Verluste auszuschlie฿en. Auf der anderen Seite mssen wir sagen, dass nicht ein einziger Serbe oder eine einzige serbische Kirche berlebt hไtten, wenn nicht die KFOR wไhrend dieses Wten des Hasses im Kosovo gewesen wไre. Wir schไtzen aufrichtig die Mhen vieler Mไnner und Frauen von berall auf der Welt, die versuchen, dem Kosovo Frieden zu bringen innerhalb dieses recht engen politischen Rahmens, in dem die KFOR handeln muss.

    Eine besonders explosive Lage ist in Kosovska Mitrovica, der einzigen Stadt, in der eine gr๖฿ere Zahl von Serben geblieben ist. Wไhrend der heftigsten Welle der ethnischen Sไuberung im Juni und Juli fanden viele innerhalb des Landes vertriebene Serben aus dem Sden Zuflucht im Gebiet von Mitrovica im Norden der Provinz. Um zu berleben organisierten sie eine Art von Selbstschutz-Netzwerk und hinderten die UCK und die Mafia, zusammen mit zivilen albanischen Rckkehrern in den n๖rdlichen Teil der Stadt zu gelangen. Die KFOR blockierte die Brcke, die den sdlichen und n๖rdlichen Teil der Stadt verbindet, da sie wussten, dass der freie Zugang albanischer extremistischer Gruppen einen serbischen Exodus zu Folge hไtte. Albanische Extremisten haben seitdem viele Versuche unternommen, in den n๖rdlichen Teil von Mitrovica zu gelangen, und sagen, sie wollen eine ungeteilte und freie Stadt.

    Die Serben andererseits sagen, dass sie nur zu einer Vereinigung der Stadt bereit sind, wenn den Serben die Rckkehr in ihre Hไuser im Sden und anderswo im Kosovo erlaubt wird. Die Serben sind auch dafr, dass nur Bewohnern des Kosovo erlaubt werden soll, in ihre Hไuser zurckzukehren. Nach zwei Terroranschlไgen gegen einen Bus des UNHCR und ein serbisches Cafe vor wenigen Wochen, bei denen einige Serben get๖tet und verwundet wurden, begannen radikalisierte Serben mit Vergeltungsma฿nahmen gegen Albaner im n๖rdlichen Teil der Stadt und verursachten den Tod mehrerer unschuldiger albanischer Zivilisten, was die Krise verschไrfte.

    Die Mitrovica-Krise spielt sich nicht in einem Vakuum ab, sondern darf nur im Kontext der gesamten Situation des Kosovo betrachtet werden. Es bleibt das Faktum bestehen, dass die extremistischen Albaner nach dem Krieg nicht vollstไndig entwaffnet wurden, sondern dass sie ihre ethnische Sไuberung und Unterdrckung von Serben und anderen Nicht-Albanern fortsetzten, wo immer und wann immer sich ihnen die M๖glichkeit dazu bot. Unglcklicherweise hat die Situation, wie sie derzeit im Kosovo besteht, eine Tr ge๖ffnet fr das Belgrader Regime, das nun versucht, von dieser Situation zu profitieren und die Teilung Mitrovicas fr seine eigenen Zwecke zu konsolidieren. Jedes serbische Opfer auf dem Kosovo stไrkt Milo๕evi็s Position in Serbien. Andererseits wollen albanische Extremisten die einzig verbliebene serbische Hochburg in der Stadt zerschlagen, um die Serben vollstไndig aus dem Kosovo zu vertreiben. Leider scheint die internationale Gemeinschaft sich der Komplexitไt des Problems um Mitrovica nicht hinreichend bewusst zu sein und hat trotz aller albanischen Verbrechen und Terrors wไhrend der letzten acht Monate einseitig die Serben fr diese Gewalt verurteilt.

    Diese verzerrte Betrachtungsweise des Problems wird nur der Ermutigung des albanischen Extremismus dienen sowie der Bestไtigung von Milo๕evi็s Theorie einer antiserbischen Verschw๖rung, die er benutzt, um an der Macht zu bleiben, und wird schlie฿lich zum endgltigen Exodus der serbischen Gemeinschaft aus dem Kosovo fhren. Milo๕evi็ steht offenkundig im Zentrum des Problems, aber er ist nicht der Hauptgrund der gegenwไrtigen Runde von Gewalt und Sไuberungsaktionen: Die internationale Gemeinschaft muss Wege finden, die albanischen Extremisten zu kontrollieren.

    Wir vertreten weiter unsere Ansicht, dass die gegenwไrtige Trag๖die im Kosovo nicht das ist, was die Amerikaner wollten, als sie die Politik der Regierung zur Intervention zugunsten leidender Albaner untersttzten. Tatsไchlich sieht sich die internationale Gemeinschaft vor einem ernstlichen Versagen im Kosovo, denn sie hat es nicht geschafft, ex-tremistische Albaner zu marginalisieren, wไhrend gleichzeitig Milo๕evi็ politisch gestไrkt wurde durch Bombardements und Sanktionen (die die einfachen Serben als gegen unschuldige Zivilisten gerichtet auffassten). Daher erwarten wir nun von der internationalen Gemeinschaft und besonders von den Vereinigten Staaten, dass sie beim Schutz und der Untersttzung von Kosovo-Serben und anderen ethnischen Gruppen, die unter ethnischen albanischen Extremisten leiden, mehr Entschlossenheit zeigen. Es muss ein Weg zur v๖lligen Einhaltung der UN-Sicherheitsrat-Resolution 1244 in ihrer Gไnze gefunden werden.

    Wir haben auch einige praktische Vorschlไge zur Verbesserung der Situation im Kosovo anzubieten:

    1. Die KFOR sollte Gewalt und organisiertes Verbrechen stไrker unterbinden und die nicht-albanische Bev๖lkerung besser vor Extremisten schtzen. Dieses wird durch die UN-Sicherheitsrat-Resolution gefordert.

    2. Die Internationale Polizei im Kosovo sollte verstไrkt werden. Die Grenzen zu Makedonien und Albanien mssen besser gesichert werden, und die UN-Ziviladministration (UNMIK) sollte eine lokale serbische Verwaltung in Gebieten, in denen Serben eng zusammenleben, einsetzen. Das Gerichtswesen muss so schnell wie m๖glich wieder tไtig werden. Internationale Richter mssen in diesem Stadium, in dem Richter aus dem Kosovo wegen des politischen Drucks nicht unparteiisch entscheiden k๖nnen, eingesetzt werden.

    3. Die Internationale Gemeinschaft muss einen Plan ausarbeiten fr die baldige Rckkehr vertriebener Kosovo-Serben und anderer in ihre Hไuser und gleichzeitig Ma฿nahmen fr einen besseren Schutz fr diese und ihre religi๖sen sowie kulturellen Stไtten ergreifen. Ethnische Sไuberung nach Kriegsende darf weder legalisiert noch akzeptiert werden: Privates und kirchliches Eigentum muss den rechtmไ฿igen Eigentmern zurckgegeben werden. Recht und Ordnung mssen wieder hergestellt und vollstไndig durchgesetzt werden. Ohne zumindest eine anfไngliche Repatriierung von Serben, Roma, slawischen Muslimen und anderen wไren Wahlen im Kosovo unfair und inakzeptabel.

    4. Die Internationale Gemeinschaft, besonders die USA, sollten den Fhrern der Kosovo-Albaner klar machen, dass sie unter dem Schutz der westlichen demokratischen Regierungen die ethnische Sไuberung nicht fortsetzen k๖nnen. Investitionen und politische Untersttzung mssen an die vollstไndige Einhaltung der UN-Sicherheitsrat-Resolution 1244 von Seiten der Fhrer der ethnischen Albaner geknpft werden. Militante Mitglieder der UผK mssen vollstไndig entwaffnet werden. Die Internationale Kriminalisten-Kommission sollte unparteiische Untersuchungen aller kriminellen Taten, die sowohl von Serben wie Albanern verbt wurden, in Gang setzen.

    5. Au฿erdem sollte die Internationale Gemeinschaft gemไ฿igte Serben darin untersttzen, ihre fhrende Rolle in der Gemeinschaft der Kosovo-Serben wieder zu erlangen und so die Bedingungen fr deren Teilhabe an der Interimsverwaltung des Kosovo schaffen. Da die Zusammenarbeit gemไ฿igter Serbenfhrer mit der KFOR und UNMIK keine sprbaren Verbesserungen fr das Leben der Serben in ihren verbliebenen Enklaven gebracht hat, gewinnen die Anhไnger von Milo๕evi็ zunehmend Vertrauen unter belagerten und verไngstigten Serben, was den Friedensprozess ernsthaft behindern kann. Gemไ฿igte Serben, die sich um den Serbischen Nationalrat versammeln, brauchen ihre eigenen und unabhไngigen Medien, bessere Kommunikation zwischen den Enklaven und andere Arten der Untersttzung, damit ihre Stimme besser geh๖rt und verstanden werden kann in ihrer eigenen Gemeinschaft. Die Verteilung humanitไrer Hilfe in serbisch bewohnten Gebieten, die gegenwไrtig mehr oder minder durch Milo๕evi็s Leute geschieht, die dies dazu benutzen, sich als lokale Fhrer zu profilieren, muss durch die Kirche und das humanitไre Netzwerk des Serbischen Nationalrates gelenkt werden.

    6. Und schlie฿lich muss die Frage des Status unberhrt bleiben, bis es einen echten und stabilen Fortschritt bei der Beseitigung von Gewalt und der Einfhrung der Demokratisierung nicht nur im Kosovo, sondern auch in Serbien und der F๖derativen Republik Jugoslawien gibt. Es ist unsere feste berzeugung, dass die Frage des knftigen Status des Kosovo nicht nur zwischen Albanern und Serben des Kosovo diskutiert werden muss, sondern unter Beteiligung der Internationalen Gemeinschaft und der knftigen demokratischen Regierungen Serbiens und der F๖derativen Republik Jugoslawiens, in bereinstimmung mit internationalem Recht und der Helsinki-Schlussakte.

    Wir glauben an Gott und seine Vorhersehung, aber wir hoffen, dass der US-Kongress und die Regierung unser leidendes Volk untersttzen wird, das dort bleiben m๖chte, wo wir seit Jahrhunderten leben, im Land unserer Vไter.
    ey du spassti du hast echt kein peil von der welt oder? denkst du im ernst wenn es diese angeblichen extremisten auf seiten der albaner gäbe wäre kosovo jetzt unabhängig? wären wir befreit von der unterdrückung der serben?? mein vater wurde 1992 im kosovo als lehrer gefeuert, weil er albaner war. wir durften nciht arbeiten man! dann kommen solche hirnlosen wie rugova an und meinen es dann mit MILOSEVIC den größten schlächter den es im balkan je gab, echt mit freundlichkeit zu versuchen? ist das euer ernst? denkst du rieg hat uns spass gemacht? du weiß hoffentlich wieviele albaner in diesem kriege gefallen sind, aber es hatte ein zweck. unsere befreieung! aber solche hirnlosen affen wie euch das geht nie in euer kopf rein. ein auf den wir konnten den krieg durch reden verhindern. einfach lächerlich! infomier dich mal besser du spasst!

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