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Serben bleiben im Kosovo-Konflikt hart

Erstellt von BosnaHR, 29.08.2011, 12:34 Uhr · 12 Antworten · 1.339 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Taudan

    Registriert seit
    17.06.2011
    Beiträge
    3.207
    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Ich hol mir schon mal eine fettet Tüte Popcorn , eine albanische Flagge , einen Klappstuhl und ne Cola.

    So ein Spektakel wie das , wo Belgrad in die Mangel genommen wird soll man geniessen.
    Und einen plis.

  2. #12

    Registriert seit
    04.08.2011
    Beiträge
    71
    Zitat Zitat von BosnaHR Beitrag anzeigen
    Serbien bleibt im Kosovo-Konflikt weiter auf seiner harten Linie, auch wenn damit der für Jahresende geplante Status als EU-Beitrittskandidat gefährdet wird.


    „Ich bin bereit, das Risiko einer Verschiebung des Kandidatenstatus wegen der Nichterfüllung von Forderungen zu tragen“, sagte Staatspräsident Boris Tadic der Zeitung „Politika“ in Belgrad (Sonntag). Bei diesen Forderungen handelt es sich um Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wochenbeginn, Serbien könne sich nur weiter Brüssel annähern, wenn es sich aus dem Norden Kosovos zurückzieht.

    Auch der Staatssekretär im serbischen Kosovo-Ministerium, Oliver Ivanovic, hat am Wochenende noch einmal die harte Haltung seines Landes formuliert. „Die Frage des staatsrechtlichen Status von Kosovo ist noch nicht entschieden“, behauptete er, obwohl inzwischen rund 90 Länder die frühere serbische Provinz als selbstständigen Staat anerkannt haben. Serbien halte in diesem Konflikt alle Trumpfkarten in der Hand, so dass die EU und die USA dort allein nichts ausrichten könnten. Die Forderungen Merkels beschrieb Ivanovic als Einzelmeinung, die nicht von der Mehrheit der EU-Mitglieder geteilt werde.

    Mit einer neuen Straßensperre haben die Serben den Konflikt wieder angeheizt. Sie blockierten die Transitroute von Mitrovica zum Grenzübergang Brnjak beim Dorf Zupce. Auslöser für die neue Blockade sei die vorübergehende Festnahme eines 24-jährigen Serben durch Polizisten der EU-Rechtsstaatsmission EULEX, erklärten die Demonstranten an der Blockade aus Baumstämmen und Baumaschinen. Nachdem der festgenommene Serbe wieder freigelassen worden war, räumten seine Landsleute eine Straßenseite frei.

    Auch wenn Serbien sich entgegen den Forderungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht aus dem Norden Kosovos zurückzieht, verfolge es doch weiter sein Ziel, EU-Beitrittskandidat zu werden, lehnte Staatschef Tadic die von einigen Experten und Medien verlangte Abkehr von Brüssel ab. Die Merkel-Bedingung für eine weitere Annäherung an die EU wies er erneut zurück: „In Nordkosovo kann unser Volk nicht existieren, wenn es nicht seine Institutionen besitzt“, begründete Tadic die Ablehnung. Die Forderung Merkels sei „unannehmbar“ und „unmöglich“.

    Serbien unterstützt seine Landsleute im Norden Kosovos mit jährlich weit über 200 Millionen Euro. Nach offiziellen Angaben stehen allein 42 000 Kosovo-Serben auf den Belgrader Gehaltslisten. Die Kommunalverwaltungen, der Zoll, die Polizei, der Bildungssektor und das Gesundheitswesen sind von Serbien abhängig. Die Kosovo-Regierung in Pristina hat im Norden des Landes keinen Einfluss, will das aber ändern.


    Allein schon die überschrift ist paradox. die serben und ihre politiker waren in den letzten 11 jahren mehr als blöd und waren nicht hart,sondern haben alles dafür getan,das kosovo seine unabhängigkeit bekommt. und jetzt kurz vor den wahlen kommt der grösste Befürworter der Unabhängigkeit des Kosovo Boris Tadic und behauptet allen ernstes das serbien hart bleibt,das ist mehr als lächerlich.
    vielleicht werden die serben ja doch klug,und wählen jemanden,der sich wirklich für das Kosovo einsetzt.

  3. #13
    Albo-One
    Man sollte auch bedenken, dass Tadic nicht immer seine wahre Meinung preisgibt und auch eher Angst vor den Reaktionen des Volkes hat.
    Das Serbien da hart bleibt ist zu erwarten, sollte sich in den nächsten Jahren auflockern.

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