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Serben verehren Esad Pasha

Erstellt von Gentos, 29.04.2009, 12:55 Uhr · 18 Antworten · 2.061 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    05.09.2004
    Beiträge
    7.890
    Zitat Zitat von Zmaj Beitrag anzeigen
    man muss zu allererst definieren was verrat ist, dann muss man solchen großprotzen wie dir die fresse polieren.




    Esad Pasha ist verantwortlich für die Plünderung albanischer Dörfer im Norden Albaniens durch das serbische Militär.

    Esad Pasha ist verantwortlich für den Tod von mehreren albanischen Zivilisten im Norden Albaniens.


    Ein Albanese im Dorfe Zala nördlich von Kruja hatte einen Serben, der in seiner Hütte eingedrungen war und sich an seiner Frau vergriff, erschossen und floh. Als später die Serben an den Tatort kamen und den Täter nicht mehr vorfanden, wurden - es ist dies leider traurige Wahrheit - sämtliche Bewohner, über 100 Personen, einschließlich Weiber und Kinder, hingemordet und das Dorf angezündet."


    Der Spezialkorrespondent des Daily Telegraph berichtet: "Alle schrecklichen Verfolgungen der Weltgeschichte sind überholt durch das entsetzliche Vorgehen der Truppen des Generals Jankovic. Während ihres Marsches durch Albanien haben die Serben nicht allein die bewaffneten Albaner verräterisch ermordet und hingerichtet; in ihrer schrecklichen Wildheit mordeten sie wehrlose Leute, Greise, Weiber, Kinder und selbst Säuglinge an den Brüsten ihrer Mütter.
    Die serbischen Offiziere haben in ihrer Siegestrunkenheit die Losung ausgegeben, daß die wirksamste Art, Albanien zu pazifizieren, die völlige Ausrottung der Albaner sei.

    Ein eklatanter Fall spielte sich in Tirana ab. Serbische Soldaten kamen zu einem dortigen Kaufmanne und nahmen allerlei Sachen. Als es zum Zahlen kam, war kein Geld vorhanden, weshalb ein Soldat dem Kaufmanne kurzerhand sein Gewehr als Pfand ließ. Später in Angst über Tat, ging der Soldat zum betreffenden Kommandanten und erstattete die Anzeige, daß ihm der Kaufmann sein Gewehr abgenommen habe. Bald darauf erschien eine Patrouille bei dem Albanesen, fand das Gewehr bei ihm, führte ich vor das Kriegsgericht und trotz seiner Beteuerungen, das Gewehr ja nur als Pfand genommen zu haben, wurde er erschossen.


    Derwisch Hima erklärte uns: Sagen Sie der Öffentlichkeit, daß ein großer Teil des albanischen Volkes vom Hungertod bedroht ist. Die Zeit des Frühjahrsanbaues ist da; aber das Saatkorn hat der Serbe geraubt. Selbst wenn die Albaner Saatkorn hätten, würden sie nichts anbauen. Denn das Volk sagt: Wenn etwas wachsen würde, würde es der Serbe vernichten. In solcher Angst vor den Serben leben die Leute! Massenmord.


    In Dibra gaben sich gleichfalls serbische Soldaten ärgsten Ausschreitungen hin. Sie raubten, was nur zum Mitnehmen war. Dann kamen neue Truppen, die 24 Dörfer in Brand steckten und alle Bewohner erschlugen. ...


    Aus Durazzo, 8. März, wurde berichtet: Die serbischen Truppen haben folgende Dörfer niedergebrannt:
    Ses, Larusk, Mnikle, Scej und Gromni. In Ses wurden in die Häuser zwanzig Frauen und Mädchen und mehrere Kinder eingeschlossen und mitverbrannt.
    Die Dorfbewohner der Umgebung von Croja-Kurbino sind in die Berge geflüchtet und haben Hab und Gut zurückgelassen, um das Leben retten zu können.

    Die Albanische Korrespondenz meldet am 12. März aus Triest:
    Briefe aus Tirana melden, daß die serbischen Truppen in der Umgebung von Tirana neuerdings Greueltaten verübten. Die Einwohner von Kaza Tirana hatten eine Abteilung albanischer Freiwilliger beherbergt und sie mit Proviant versehen. Als diese Tatsache zur Kenntnis des serbischen Militärkommandanten gelangte, ließ dieser das Dorf von Truppenabteilungen zernieren. Hierauf wurden sämtliche Häuser der Ortschaft sowie des Gutes von Fuad Toptani Bei eingeäschert. 17 Männer kamen in den Flammen um, zehn Männer und zwei Frauen wurden hingerichtet.
    An die Ortsvorstände des Kreises Kroja in Westalbanien ist ein Erlaß herausgegeben worden, in dem es u. a. heißt:
    "Wenn in Hinkunft irgend ein Anfall sich ereignet oder die Tötung selbst nur eines serbischen Soldaten in der Stadt, in einer Ortschaft oder in deren Nähe (!) sich ereignet, wird der Ort niedergebrannt und zerstört und sämtliche Männer von 15 Jahren aufwärts verfallen dem Bajonette."
    Dieser Befehl ist unterschrieben: Kroja, am 5. Jänner 1913. Der Kommandant: A. Petrovic, Hauptmann I. Klasse.
    Kroja ist als Geburtsort des Nationalhelden Skanderbeg, dessen Burg noch heute in dieser Stadt steht, für die Albaner ein geheiligter Ort!

    In Kroja, dem Geburtsorte Skanderbegs, wurde eine Anzahl von Männern und Frauen einfach füsiliert, eine Menge Häuser niedergebrannt. Der serbische Kommandant, Hauptmann Petrovic, publizierte einen Ukas, in dem er diese Schandtaten ganz offiziell ankündigte. In Tirana wurden mehrere Albaner zu Prügelstrafen verurteilt. Serbische Soldaten hieben so lange auf die Unglücklichen los, bis diese tot waren. In Kawaja und Elbassan wurden ebenfalls Leute von den Soldaten offiziell totgeprügelt. Ein bekannter, anständiger, wohlhabender Mann, der Sohn eines türkischen Obersten, wurde in Durazzo erschossen. Nachher publizierte der serbische Kommandant durch Maueranschlag ein Urteil, das den Erschossenen des Diebstahls bezichtigt und ihn zum Tode verurteilt. Die Serben zerstören katholische Kirchen; sie sagen, das seien österreichische Bauten, die man vom Erdboden wegfegen müsse. Serbische Soldaten und Offiziere belästigen bei Tag und bei Nacht die Bevölkerung.

    Der Albanischen Korrespondenz wird aus Podgoritza berichtet: Nach der Schlacht von Brdica, die für die Serben mit einer so verlustreichen Niederlage geendet hat, warfen sich die serbischen Truppen auf ihrem Rückzuge in das Dorf Barbalushi. Die erschreckten Bewohner gingen den Serben mit Kruzifixen in den Händen entgegen und flehten um Gnade. Aber das half nichts. Die verwildeten Truppen warfen sich auf die wehrlosen Dorfbewohner und stachen viele Männer, Frauen, Greise und Kinder nieder. Bei einem achtjährigen Kinde, das die Unmenschen zerfleischt hatten, wurden nicht weniger als sechs Bajonettstiche konstatiert.


    1913 | Leo Freundlich: Albaniens Golgotha: Anklageakten gegen die Vernichter des Albanervolkes

  2. #12
    Jehona_e_Rahovecit
    Hier ist das Video von Avni Rustemi der Rache für den Verrat Esads genommen hat.
    Für mich ist Avni ein Volksheld wie für alle Albaner.

    Sein Spruch gefällt mir sehr.
    Avni wurde freigesprochen.


  3. #13

    Registriert seit
    28.01.2009
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    1.318
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen

  4. #14

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    16.600
    Essad Pascha Toptani (albanisch: Esat Pashë Toptani; * 1863 in Tirana; † 13. Juni 1920 in Paris) war ein albanischer Politiker.

    Essad Pascha entstammte einer Grundbesitzerfamilie, die ausgedehnte Ländereien in Mittelalbanien besaß. Er diente als Offizier zunächst in der Konstantinopler Palastgarde der türkischen Armee, dann in der türkischen Polizeitruppe. Anfang des 20. Jahrhunderts, als Albanien noch zum Osmanischen Reich gehörte, unterstützte er die reformorientierten Jungtürken. Er war es, der dem Sultan Abdülhamid II. seine Absetzung mitteilte.

    Danach kehrte er nach Albanien zurück, um dort die Nationalbewegung im Sinn der Jungtürken zu führen. Seit 1909 war er Parlamentsabgeordneter in Konstantinopel (heute Istanbul). Während des Ersten Balkankrieges wurde er als Kommandant eines Reserveheeres nach Shkodra geschickt, dort ließ er den türkischen Stadtkommandanten Riza Pascha, der die Stadt an die soeben gebildete albanische Regierung übergeben wollte, im Januar 1913 ermorden. Anschließend übergab er die Stadt an die belagernden Montenegriner.

    In den Wirren nach der albanischen Unabhängigkeitserklärung versuchte Essad Pascha, einen Anteil an der Macht zu erringen und gab im Mai 1913 in Cetinje seinen Anspruch auf den (noch zu schaffenden) albanischen Thron unter türkischem Protektorat bekannt. ...

    Essad Pascha wurde auf einem italienischen Kriegsschiff nach Italien gebracht. Er kehrte im September zurück, als Wilhelm von Wied Albanien wegen des Kriegsausbruchs verlassen hatte. Mit serbischer und italienischer Unterstützung besetzte er Tirana und Durrës und schwang sich am 5. Oktober zum Regierungschef auf. Er beherrschte weite Teile Mittelalbaniens, die Verwaltung wurde völlig von Serbien kontrolliert. ...

    Ende 1915 wurde Serbien von Österreich-Ungarn und Bulgarien geschlagen. Daraufhin floh Essad Pascha nach Italien, das ihm schon 1914 Asyl gewährte. Die Truppen der Donaumonarchie und Bulgariens konnten Essad Paschas Machtbereich in Albanien besetzen und bis 1918 halten.

    Nach Kriegsende ging er nach Paris, wo er hoffte, als Vertreter Albaniens auf der Friedenskonferenz zugelassen zu werden. Die Delegierten der Entente-Mächte ignorierten ihn allerdings. Inzwischen hatte sich die Situation im heimatlichen Albanien geändert. Essad Paschas Gefolgschaft war zerfallen und andere Kräfte hatten in Tirana das Sagen. Er konnte nicht mehr zurückkehren, sondern blieb in Paris im Exil. Dort wurde er am 13. Juni 1920 von Avni Rustemi, einem jungen albanischen Lehrer und Politiker, ermordet. Die Tat machte Rustemi in Albanien sehr populär, denn viele Albaner betrachteten die Kooperation Essad Paschas mit den türkischen Osmanen und Serben als Verrat. Der Journalist Joseph Swire bezeichnete Essad Pascha als „einen der skrupellosesten Abenteurer, die jemals in der Politik notorisch wurden.“

    Essad Pascha Toptani ? Wikipedia

  5. #15
    Avatar von Bubulina

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    1.049
    Zitat Zitat von Kristalli_i_Rahovecit Beitrag anzeigen
    Hier ist das Video von Avni Rustemi der Rache für den Verrat Esads genommen hat.
    Für mich ist Avni ein Volksheld wie für alle Albaner.

    Sein Spruch gefällt mir sehr.
    Avni wurde freigesprochen.

    Einer meiner Lieblingsfilme. Ich gucks immer noch sehr gerne

  6. #16
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von puella Beitrag anzeigen
    ja er wurde von einem albaner ermordet, und neben serben begraben.. ich glaub das gleiche schicksal wird mich ereilen nur umgekehrt :


    ansonsten ist es ein weiteres beispiel dass es doch serbisch/albanische freundschaftliche beziehungen/kooperationen gab.

    Esad spricht genau so wenig die Mehrheit an wie Mark Milani .
    Sie gelten als die größten verräter .....

  7. #17

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    Zitat Zitat von illyrian_eagle Beitrag anzeigen
    Esad spricht genau so wenig die Mehrheit an wie Mark Milani .
    Sie gelten als die größten verräter .....

    gibts auch wen der kein verräter war der zu den serben eine beziehung auf freundschaftlicher basis hatte???

  8. #18

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    7.453
    Zitat Zitat von puella Beitrag anzeigen
    gibts auch wen der kein verräter war der zu den serben eine beziehung auf freundschaftlicher basis hatte???


    ja puella guckst du hier


    Ungewöhnliches Duo auf der Bühne - oesterreich.ORF.at


    und natürlich mich und dich.

  9. #19
    Avatar von illyrian_eagle

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    Zitat Zitat von puella Beitrag anzeigen
    gibts auch wen der kein verräter war der zu den serben eine beziehung auf freundschaftlicher basis hatte???
    Sie sind verräter gewesen. Von einer Serbisch-Albanischen freundschaft ist da nicht die rede.

    Ein Essad Pasha wollte Shkodra den Montenegrinern verkaufen.
    Mark Milani kam als weisenkind nach Montenegro und kämpfte für den König. Genau wie Essad Pasha hat er versucht den Albanern zu schaden.
    Mark Milani bekam seine antwort um weiten besser zurück als Essad.

    Ja es gab eine Freundschaft zwischen Hoxha und Tito
    Aber Hoxha das Stinktier hat seine Strafe nicht bekommen.

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