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Serbien: "Demokratie am Papier, nicht in Wirklichkeit&q

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 02.05.2005, 23:16 Uhr · 5 Antworten · 907 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Serbien: "Demokratie am Papier, nicht in Wirklichkeit&q

    Menschenrechtsaktivistin kritisiert Belgrad

    "In Serbien haben wir eine kollektive Amnesie und Relativierung von Verantwortung", sagt die Vorsitzende des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Belgrad, Sonja Biskerko im Gespräch mit dem STANDARD. Die Regierung unter Premier Vojislav Kostunica hätte zwar mutmaßliche Kriegsverbrecher ausgeliefert.

    Doch die proeuropäische Ausrichtung sei nicht "aufrichtig", denn man arbeite mit dem Kriegsverbrechertribunal vor allem aus finanziellen Gründen zusammen. "Serbien muss sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, die vollkommen geleugnet wird", so Biserko.

    Die Strategie der Regierung sei von Zynismus geprägt. So würden die Angeklagten angeblich Geld bekommen – etwa eine halbe Million Euro. "Sie gehen als nationale Helden nach Den Haag und denken, dass sie sich aus nationalem Interesse opfern."

    In Serbien gebe es einen Mangel an freier Meinungsäußerung, besonders wenn es um ethnische Konzepte gehe, kritisiert Biserko. "Und die Regierung ermutigt zum Ausschluss von Minderheiten aus dem ökonomischen und politischen Leben." Es gebe zwar ein Minderheitenrecht, aber das sei nicht implementiert. "Wir haben auch die Demokratie auf dem Papier, aber nicht in der Wirklichkeit."

    Biserko, die zu dem Workshop der Arbeitsgruppe "Regionale Stabilität in Südosteuropa" des "Partnership for Peace"-Konsortiums nach Reichenau gekommen war, fürchtet vor allem einen radikalen Sozialpopulismus, wenn die Wirtschaftsreformen zu sozialen Härten in Serbien führen. "Es gibt überhaupt keinen inneren Drang der Gesellschaft nach europäischen Werten. Die Eliten sind dagegen. Die negativste Haltung haben die 18 bis 23- Jährigen", so die Menschrechtsaktivistin.

    Die Ermordung von Premier Zoran Djindjic und die Wahlen im Jahr 2003, bei denen die Nationalisten gewannen, hätten den Zustand der serbischen Gesellschaft offenbart. Man habe gesehen, dass es für die liberale Linie von Djindjic kein Potenzial gebe. Nun müsse man sich um die junge, nationalistisch erzogene Generation kümmern. "Die Information ist da, aber das kritische Denken fehlt."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2034369

  2. #2
    Avatar von Shqiptar_Kosovar

    Registriert seit
    29.04.2005
    Beiträge
    121

    Re: Serbien: "Demokratie am Papier, nicht in Wirklichke

    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Menschenrechtsaktivistin kritisiert Belgrad

    "In Serbien haben wir eine kollektive Amnesie und Relativierung von Verantwortung", sagt die Vorsitzende des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Belgrad, Sonja Biskerko im Gespräch mit dem STANDARD. Die Regierung unter Premier Vojislav Kostunica hätte zwar mutmaßliche Kriegsverbrecher ausgeliefert.

    Doch die proeuropäische Ausrichtung sei nicht "aufrichtig", denn man arbeite mit dem Kriegsverbrechertribunal vor allem aus finanziellen Gründen zusammen. "Serbien muss sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, die vollkommen geleugnet wird", so Biserko.

    Die Strategie der Regierung sei von Zynismus geprägt. So würden die Angeklagten angeblich Geld bekommen – etwa eine halbe Million Euro. "Sie gehen als nationale Helden nach Den Haag und denken, dass sie sich aus nationalem Interesse opfern."

    In Serbien gebe es einen Mangel an freier Meinungsäußerung, besonders wenn es um ethnische Konzepte gehe, kritisiert Biserko. "Und die Regierung ermutigt zum Ausschluss von Minderheiten aus dem ökonomischen und politischen Leben." Es gebe zwar ein Minderheitenrecht, aber das sei nicht implementiert. "Wir haben auch die Demokratie auf dem Papier, aber nicht in der Wirklichkeit."

    Biserko, die zu dem Workshop der Arbeitsgruppe "Regionale Stabilität in Südosteuropa" des "Partnership for Peace"-Konsortiums nach Reichenau gekommen war, fürchtet vor allem einen radikalen Sozialpopulismus, wenn die Wirtschaftsreformen zu sozialen Härten in Serbien führen. "Es gibt überhaupt keinen inneren Drang der Gesellschaft nach europäischen Werten. Die Eliten sind dagegen. Die negativste Haltung haben die 18 bis 23- Jährigen", so die Menschrechtsaktivistin.

    Die Ermordung von Premier Zoran Djindjic und die Wahlen im Jahr 2003, bei denen die Nationalisten gewannen, hätten den Zustand der serbischen Gesellschaft offenbart. Man habe gesehen, dass es für die liberale Linie von Djindjic kein Potenzial gebe. Nun müsse man sich um die junge, nationalistisch erzogene Generation kümmern. "Die Information ist da, aber das kritische Denken fehlt."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2034369
    seit wann ist serbien demokratisch 8O
    nichts neues von unseren orthodoxen nachbarn, serben haben 500 000 zivilisten getötet!! EIN LAND DES TERRORISMUS
    ist ja nicht verwundelich das dort keine demokratie blühen kann!!

  3. #3
    jugo-jebe-dugo

    Re: Serbien: "Demokratie am Papier, nicht in Wirklichke

    Zitat Zitat von Shqiptar_Kosovar
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Menschenrechtsaktivistin kritisiert Belgrad

    "In Serbien haben wir eine kollektive Amnesie und Relativierung von Verantwortung", sagt die Vorsitzende des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Belgrad, Sonja Biskerko im Gespräch mit dem STANDARD. Die Regierung unter Premier Vojislav Kostunica hätte zwar mutmaßliche Kriegsverbrecher ausgeliefert.

    Doch die proeuropäische Ausrichtung sei nicht "aufrichtig", denn man arbeite mit dem Kriegsverbrechertribunal vor allem aus finanziellen Gründen zusammen. "Serbien muss sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, die vollkommen geleugnet wird", so Biserko.

    Die Strategie der Regierung sei von Zynismus geprägt. So würden die Angeklagten angeblich Geld bekommen – etwa eine halbe Million Euro. "Sie gehen als nationale Helden nach Den Haag und denken, dass sie sich aus nationalem Interesse opfern."

    In Serbien gebe es einen Mangel an freier Meinungsäußerung, besonders wenn es um ethnische Konzepte gehe, kritisiert Biserko. "Und die Regierung ermutigt zum Ausschluss von Minderheiten aus dem ökonomischen und politischen Leben." Es gebe zwar ein Minderheitenrecht, aber das sei nicht implementiert. "Wir haben auch die Demokratie auf dem Papier, aber nicht in der Wirklichkeit."

    Biserko, die zu dem Workshop der Arbeitsgruppe "Regionale Stabilität in Südosteuropa" des "Partnership for Peace"-Konsortiums nach Reichenau gekommen war, fürchtet vor allem einen radikalen Sozialpopulismus, wenn die Wirtschaftsreformen zu sozialen Härten in Serbien führen. "Es gibt überhaupt keinen inneren Drang der Gesellschaft nach europäischen Werten. Die Eliten sind dagegen. Die negativste Haltung haben die 18 bis 23- Jährigen", so die Menschrechtsaktivistin.

    Die Ermordung von Premier Zoran Djindjic und die Wahlen im Jahr 2003, bei denen die Nationalisten gewannen, hätten den Zustand der serbischen Gesellschaft offenbart. Man habe gesehen, dass es für die liberale Linie von Djindjic kein Potenzial gebe. Nun müsse man sich um die junge, nationalistisch erzogene Generation kümmern. "Die Information ist da, aber das kritische Denken fehlt."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2034369
    seit wann ist serbien demokratisch 8O
    nichts neues von unseren orthodoxen nachbarn, serben haben 500 000 zivilisten getötet!! EIN LAND DES TERRORISMUS
    ist ja nicht verwundelich das dort keine demokratie blühen kann!!
    Sagte der muslimische UCK Terrorist.LOL Wir waren keine Nazis,die SS Albaner schon,eben Arschlecker Hitlers. 8)

  4. #4
    Vuk

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    26.03.2005
    Beiträge
    1.007

    Re: Serbien: "Demokratie am Papier, nicht in Wirklichke

    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Menschenrechtsaktivistin kritisiert Belgrad
    "In Serbien haben wir eine kollektive Amnesie und Relativierung von Verantwortung", sagt die Vorsitzende des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Belgrad, Sonja Biskerko
    Mit anderen Worten, wir sollen die Geschichtsschreibung und Horror Propaganda unserer ehem. Gegner völlig übernehmen und uns einen tiefen Schuldkomplex einreden lassen. NEIN. Danke.

    Original geschrieben von Car Dusan
    "Serbien muss sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, die vollkommen geleugnet wird", so Biserko.
    Sich einen tiefen Schuldkomplex einreden lassen. Und uns immer wieder vor Augen führen das wir doch nur alle Verbrecher sind, und das unser Kampf nur ein Verbrechen war. Wir sollen uns Schuldig fühlen.

    Original geschrieben
    Die Strategie der Regierung sei von Zynismus geprägt. So würden die Angeklagten angeblich Geld bekommen – etwa eine halbe Million Euro. "Sie gehen als nationale Helden nach Den Haag und denken, dass sie sich aus nationalem Interesse opfern."
    Was ist daran verkehrt, zumindest wahrt man so eine kleinen teil an Ehre und Nationalstolz.

    In Serbien gebe es einen Mangel an freier Meinungsäußerung, besonders wenn es um ethnische Konzepte gehe, kritisiert Biserko. "Und die Regierung ermutigt zum Ausschluss von Minderheiten aus dem ökonomischen und politischen Leben."
    Das soll heißen? Kann das jemand konkretisieren, das könnte ja alles mögliche bedeuten. Solche Aussagen sind immer vieldeutig.

    Es gebe zwar ein Minderheitenrecht, aber das sei nicht implementiert.
    Was heißt das jetzt in der Realität?

    "Wir haben auch die Demokratie auf dem Papier, aber nicht in der Wirklichkeit."
    Wenn wir eine vom Volk gewählte Regierung haben dann haben wir auch tatsächlich Demokratie und nicht nur auf dem Papier. Wir haben einen Parlamentarismus genauso wie er in allen westlichen staaten existiert.

    wenn die Wirtschaftsreformen zu sozialen Härten in Serbien führen.
    Zu noch Größeren Härten? Das Volk hat ja jetzt bereits nichts zu essen.

    "Es gibt überhaupt keinen inneren Drang der Gesellschaft nach europäischen Werten. Die Eliten sind dagegen. Die negativste Haltung haben die 18 bis 23- Jährigen", so die Menschrechtsaktivistin.
    Europäische Werte sind widerlich (Schwulen Rechte etc.), Ihr Wort in Gottes Ohr. Obwohl ich ihr nicht ganz glaube, denn solche Leute färben es immer in die Richtung als würde noch viel Handlungsbedarf für ihr Anliegen bestehen, man müsse ja noch viel mehr umerziehen, und zwangsindoktrinieren, noch viel mehr gehirnwaschen.

    Ihren Faschistische Expansion in Serbien kennt doch keine Grenzen, eine Peripherie die das Europäische Großkapital ausbeuten kannn.

    Das sind die Opfer von Demokratie und Freiheit
    http://www.nato-tribunal.de/varvarin...umentation.htm

    Übrigens ist selbst ein Drittel der deutschen gegen dieses verlogene ausbeuterische system das sich Demokratie nennen darf....
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...353586,00.html

  5. #5

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    1.190
    Wie Natasa Kandic ist auch Biserko auf der Gehaltsliste von unserem speziellen "Freund" George Soros....

    Dies wurde im uebrigen im konservativen US-Forum "Free Republic" aufgedeckt, wo man nicht so viel von diesem Arschloch Soros haelt...

    Also.....Biserko....PICKO IZDAJICKA.....STFU....!!!!!

  6. #6

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    LoL

    Labert die einen Müll. Auschluss aus dem politischen Leben.............wei geil. ^^ Die hat wohl Augenkrebs.

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