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SERBIEN DESTABILISIERT DEN BALKAN....

Erstellt von skenderbegi, 02.01.2008, 14:52 Uhr · 101 Antworten · 3.951 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
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    3.057
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Ach komm....das ja unfassbar....aber wollten euch die Serben nicht ganz loswerden....was war denn zwischen 1. und 2. WK....war doch die Möglichkeit....warum ist es da nicht geschehen....

    Geh nochmal Googeln....Dummschwätzer!
    Kannst du mir dann erklären, wieso die Besatzung während des 1. und des 2. Weltkrieges vom kosovo-albanischen Volke als Befreiung wahrgenommen wurde und nicht als Unterdrückung?

    Muss doch seine Gründe haben, denn es kommt in der Geschichte nicht häufig vor, dass eine fremde Besatzung begrüsst wird, ausser der Zustand vor der Besatzung war so miserabel, dass man sich eine Besatzung gerade zu herbeiwünscht...

  2. #52
    Lopov
    leute, habts ihr am samstag abend nix besseres zu tun, als zu streiten?????


  3. #53
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    1. Du weichst meinen Fragen aus, daher schliesse ich, dass du keine Belege/Beweise erbringen kannst, die das Gegenteil behaupten oder die serbischen Verbrechen widerlegen würden...

    2. Wie schon mal gesagt, dass es Heute 90% Albaner in Kosova gibt, ist kein Beweis dafür, dass es keine serbischen Verbrechen gegenüber dem albanischen Volk gegeben hat.

    Seit der Annektierung Kosovas nach dem Zerfall des osmanischen Reiches durch Serbien hat es immer wieder Morden und Vertreibungen gegenüber den Albanern gegeben und das sind historischen Fakten.

    Aber ich sehe schon, dass es kein Sinn mehr macht mit dir darüber zu diskutieren, da du diese Verbrechen leugnest, obwohl sie historisch belegt sind...
    Ganz ehrlich....ich muss es nicht belegen....a)hab ich null Bock zu googeln....b)sprechen die Fakten für sich!
    Denn in diese gottverdammten hundert Jahren hätte sich eine Phase gefunden an denen Serben das gemacht hätten wovon du redest.....

    Du bist jener der vom Genozid und ewiger Verfolgung Albaner von Serben redet....Fakt ist aber das es Albaner im Kosovo gibt und immer gab und man kommt zu dem Ergebnis das du nur Müll laberst....jegliche Logok fehlt!

    Zwischen 1. und 2. WK wäre doch die perfekte Zeit gewesen....aber nichts geschah.....

    Geh mal nachschauen wieviele vor Envers Diktatur aus Albanien in den Kosovo flohen....es waren mehr als genug!

  4. #54

    Registriert seit
    12.05.2007
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    3.057
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich....ich muss es nicht belegen....a)hab ich null Bock zu googeln....b)sprechen die Fakten für sich!
    Denn in diese gottverdammten hundert Jahren hätte sich eine Phase gefunden an denen Serben das gemacht hätten wovon du redest.....

    Du bist jener der vom Genozid und ewiger Verfolgung Albaner von Serben redet....Fakt ist aber das es Albaner im Kosovo gibt und immer gab und man kommt zu dem Ergebnis das du nur Müll laberst....jegliche Logok fehlt!

    Zwischen 1. und 2. WK wäre doch die perfekte Zeit gewesen....aber nichts geschah.....

    Geh mal nachschauen wieviele vor Envers Diktatur aus Albanien in den Kosovo flohen....es waren mehr als genug!
    Naja diese Leugnungen werden langsam langweilig, aber wie schon gesagt, man ist sich langsam serbische Leugnungen gewohnt...

    Ich möchte dieses Thema mit einem Zitat von dem Serben Čubrilović abschliessen :

    Wenn Deutschland Zehntausende von Juden vertreibt und Russland Millionen von Menschen von einem Teil des Kontinents zum anderen verlegen konnte, so wird die Vertreibung von einigen Hunderttausend Albanern schon nicht zum Ausbruch eines Weltkrieges führen
    Čubrilović wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Zumindest in den fünfziger Jahren wurden seine Überlegungen in Ansätzen aufgegriffen, als im kommunistischen Jugoslawien rund 200.000 Türken und Albaner in die Türkei vertrieben wurden.

    Viel Spass beim weiter leugnen...

    Gute Nacht...

  5. #55
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Ach komm....das ja unfassbar....aber wollten euch die Serben nicht ganz loswerden....was war denn zwischen 1. und 2. WK....war doch die Möglichkeit....warum ist es da nicht geschehen....

    Geh nochmal Googeln....Dummschwätzer!
    die systematische unterdrückung der albaner durch die serben fakten

    Aleksandar Rankovics berüchtigte Geheimpolizei übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Kosovo. Rankovic veranlasste, dass von 1945 bis 1966 rund 200.000 als "Türken" registrierte muslimische Kosovo-Albaner in die Türkei umgesiedelt wurden. 1966 setzte ihn Tito ab. Mit der neuen jugoslawischen Verfassung bekamen die beiden autonomen Provinzen 1974 fast denselben Status wie die sechs Teilrepubliken. Das Recht, einen eigenen Staat ausrufen zu können, blieb dem Kosovo und der Vojvodina allerdings verwehrt.


    »Die heutige Welt hat sich an weit schlimmeres als das gewöhnt und ist so mit alltäglichen Problemen beschäftigt, daß man sich darüber nicht zu sorgen braucht. Wenn Deutschland Zehntausende Juden ausweisen kann und Rußland Millionen von Menschen von einem Teil des Kontinents zum anderen verpflanzen kann, dann wird die Verlagerung von einigen hunderttausend Albanern nicht zum Ausbruch eines neuen Weltkriegs führen.«[23]

    Das Jahrhundert der "ethnischen Saeuberungen" II
    __________________

    Wiege des albanischen Nationalstaats
    Die Geschichte Kosovos lässt sich nicht separat von den Anfängen des albanischen Nationalstaats abhandeln. Die lokalen Stammesführer in Nordalbanien und in Kosovo gehörten bis weit ins 19. Jahrhundert hinein zu den Stützen des von Bulgaren, Serben und Griechen bedrängten Osmanischen Reichs, dem sie kampftüchtige Bergbewohner als Soldaten lieferten. Sie waren in den eigenen Verhältnissen von der Zentralmacht meist unbehelligt geblieben und fanden daher auch wenig Gefallen an den sich folgenden Modernisierungsbestrebungen der Sultane und später der jungtürkischen Reformer. Im Gebiet Kosovos entstand mit der Liga von Prizren eine Bewegung, die ihre Loyalität zum Osmanischen Reich betonte, sich aber gegen neuzeitliche Forderungen aus Istanbul im Steuer- und Rekrutierungswesen wandte. Malcolm ist der Meinung, dass die Geschichte des Balkans anders hätte verlaufen können, wenn den Autonomieforderungen der Albaner mehr Raum gegeben worden wäre. So aber kam es, dass eine breite albanische Rebellion im Jahre 1912 [wiki=17785]Serbien[/wiki], Montenegro, Bulgarien und Griechenland den Anlass gab, der geschwächten türkischen Herrschaft auf dem Balkan ein Ende zu bereiten. Der albanische Anspruch auf einen eigenen Staat aller Albaner geriet dabei unter die Räder. Kosovo und die albanischen Siedlungsgebiete im heutigen Mazedonien wurden von [wiki=17785]Serbien[/wiki] beansprucht, und hätten die europäischen Mächte nicht eingegriffen, hätten die Serben sich auch einen Zugang zur Adria durch Nordalbanien angeeignet.

    Gewaltsame Serbisierung
    Die serbischen Eroberer trafen in Kosovo auf eine mehrheitlich muslimisch-albanische Bevölkerung und eine orthodox-serbische Minderheit, die sich in ihrer archaischen Lebensweise stark von den Bewohnern Zentral[wiki=17785]Serbien[/wiki]s unterschied. Angefeuert durch eine nationalistische Welle, begingen die serbischen Soldaten und insbesondere die irregulären Tschetnik-Formationen zahlreiche Massaker an Muslimen und gefangenen Türken, über die unter anderen der russische Kriegskorrespondent Lew Bronschtein, später Trotzki genannt, berichtete. Um die Zusammensetzung der Bevölkerung zu verändern, hatten die Serben schon im 1878 erworbenen Morava-Tal die muslimische Bevölkerung mit systematischen Gewalttaten zur Auswanderung gedrängt. Doch verhinderte der Erste Weltkrieg mit der 1915 erfolgten Besetzung durch Österreich-Ungarn die Fortsetzung dieser kolonialistischen Politik. Im neuen jugoslawischen Königreich wurde systematische Siedlungspolitik mit Abschiebung von «Türken» und Unterstützung serbischer Kolonisten betrieben, die aber wegen des weit höheren Zuwachses der Albaner die ethnische Zusammensetzung nicht wesentlich zu verändern vermochte. Gegen Kolonisierung und kulturelle Unterdrückung durch Verweigerung albanischsprachiger Schulen erhob sich in den ersten Jahren nach dem Weltkrieg die «Kacak»-Widerstandsbewegung, die anfänglich von Albanien her unterstützt wurde, sich aber später mit dem Politiker und künftigen König Zogu überwarf, der mit Jugoslawien paktierte. Die Beschreibung der Militäraktionen gegen die Aufständischen in Kosovo in Form der systematischen Beschiessung von Dörfern und der Vertreibung ihrer Bewohner erinnert an die Zeitungsmeldungen der jüngsten Vergangenheit.

    Autonomie und neue Repression
    Im Zweiten Weltkrieg befand sich der grösste Teil von Kosovo mit Albanien zusammen unter italienischer Besetzung. Bei Kriegsende wurden die Grenzen von 1918 wiederhergestellt, doch blieb zunächst offen, ob Albanien mit Jugoslawien in einer grösseren Balkan-Föderation vereinigt werden sollte. Malcolm vermag hier etwas Licht auf die Föderationspläne Titos zu werfen, denen der albanische Kommunistenführer anscheinend zustimmte. Meinungsverschiedenheiten über die Umsetzung führten dann unter anderen Ursachen zum Bruch mit Stalin, der die fast völlige Unterbrechung aller Verbindungen zu Albanien bis zur Wende von 1989 zur Folge hatte. Kosovo erlebte eine harsche Repression im Zeichen des Klassenkampfs und der Unterdrückung aller nationalen Regungen. Erst nach dem Sturz des serbischen Sicherheitschefs Rankovic im Jahre 1966 erhielt die schon zuvor auf dem Papier bestehende Autonomie von Kosovo-Metohija, wie die Provinz damals hiess, schrittweise mehr Gehalt, und 1974 wurde dem nominell zu [wiki=17785]Serbien[/wiki] gehörenden Gebiet in Titos Bundesstaat faktisch der Status einer Republik eingeräumt.

    * Noel Malcolm: Kosovo. A Short History. New York University Press,
    New York 1998, 492 Seiten."

    Sinnvoller ist ein Blick auf die Balkan-Kriege 1912/13,
    als [wiki=17785]Serbien[/wiki] unter anderem das Kosovo und das von slawischen Muslimen geprägte Gebiet des Sandschak (zurück)eroberte - denn dies waren folgenschwere Siege der Marke Pyrrhus.Denn fortan war [wiki=17785]Serbien[/wiki] nicht länger, was es nach Ansicht seiner damaligen Führer und der Ingenieure einer nationalen Identität hätte sein sollen - nämlich "rein" serbisch. [wiki=17785]Serbien[/wiki] wurde ein Vielvölkerstaat, und der war von sich selbst überfordert. Sundhaussen spricht gar von der "wohl wichtigsten Zäsur" der serbischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. [wiki=17785]Serbien[/wiki] erkannte sich nicht mehr. Mehr als ein Viertel seiner Einwohner waren keine Serben, und das Verhältnis veränderte sich weiter zum numerischen Nachteil der serbischen Bevölkerung.


    Belgrad wollte das Kosovo, aber ohne Albaner.
    Man versuchte also, sie loszuwerden. Eine Methode war die geplante Zwangsumsiedlung von 40 000 muslimischen Familien in die Türkei. Ein Abkommen darüber zwischen Belgrad und Ankara von 1938 konnte allerdings nicht verwirklicht werden, denn der Weltkrieg kam dazwischen.
    Holm Sundhaussen: Geschichte [wiki=17785]Serbien[/wiki]s 19.-21. Jahrhundert, Böhlau-Verlag, Wien 2007
    Buchtitel: Geschichte [wiki=17785]Serbien[/wiki]s 19.-21. Jahrhundert
    Buchautor: Sundhaussen, Holm


    http://www.faz.net/s/RubCB85F279145C...~ Scontent.html


    WIE GEGEN DIE ALBANER GEHETZT WURDE....

    "Albaner raus aus Kosovo"
    Serbische Nationalitätenkampagne gegen Albaner bedroht den Vielvölkerstaat Jugoslawien / Von Roland Hofwiler

    [h3]Die Kampagne gegen die Albaner[/h3]

    Wenn es in Jugoslawien ein Volk gibt, daß seit dem Zweiten Weltkrieg unter nationaler Unterdrückung zu leiden hatte, dann die Albaner, die über 80 Prozent der im Kosovo lebenden Bevölkerung ausmachen. Das von den Großmächten 1913 geformte Albanien beinhaltete nur einen Teil der tatsächlich von Albanern bewohnten Gebiete. Das heutige Kosovo sowie Teile von Mazedonien wurden den Serben 1913 als Entschädigung für ihre Bemühungen in den Balkankriegen zugeschlagen.[52] Zwischen den Weltkriegen wurde Kosovo als besetztes Gebiet betrachtet, und Serben wurden mit finanzieller Unterstützung und Landgeschenken ermutigt, sich dort niederzulassen. In dieser Zeit zogen ca. 40.000 orthodoxe Slawen nach Kosovo und eine halbe Million Albaner wurden vertrieben.

    WIE GEGEN DIE ALBANER GEHETZT WURDE....

    Serbischer Schriftsteller Arsenijevic beschuldigt seine Landsleute des Rassismus

    ://www.balkanforum.info/f9/gegen-albaner-gehetzt-wurde-16047/index3.html

    http://www.balkanforum.info/f16/vert...-serben-17608/

    so vaterna das sollte genügen damit du endlich die finger von der tastatur fernhälst und die fakten durchliest....

  6. #56
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Naja diese Leugnungen werden langsam langweilig, aber wie schon gesagt, man ist sich langsam serbische Leugnungen gewohnt...

    Ich möchte dieses Thema mit einem Zitat von dem Serben Čubrilović abschliessen :



    Čubrilović wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Zumindest in den fünfziger Jahren wurden seine Überlegungen in Ansätzen aufgegriffen, als im kommunistischen Jugoslawien rund 200.000 Türken und Albaner in die Türkei vertrieben wurden.

    Viel Spass beim weiter leugnen...

    Gute Nacht...
    Ja schön...und wo ist die Antwort auf meine Frage?

    Warum vertrieben Serben nicht alle Albaner ausm Kosovo...hatten 100 Jahre Zeit!Na?

  7. #57
    Avatar von skenderbegi

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    Reden

    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    leute, habts ihr am samstag abend nix besseres zu tun, als zu streiten?????

    bin schon gestern abgestürtzt......

    in meinem alter mag man nicht 2 nächte hintereinander feiern .....













    (ohne drogen)....

  8. #58
    Lopov
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    bin schon gestern abgestürtzt......

    in meinem alter mag man nicht 2 nächte hintereinander feiern .....













    (ohne drogen)....
    dafür bin ich heute dran ach gegen gewissen "drogen" sag ich auch nix jedem das seine. manche "drogen" müssen auch legalisiert werden. und das sage ich als "jurist"

  9. #59
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    die systematische unterdrückung der albaner durch die serben fakten

    Aleksandar Rankovics berüchtigte Geheimpolizei übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Kosovo. Rankovic veranlasste, dass von 1945 bis 1966 rund 200.000 als "Türken" registrierte muslimische Kosovo-Albaner in die Türkei umgesiedelt wurden. 1966 setzte ihn Tito ab. Mit der neuen jugoslawischen Verfassung bekamen die beiden autonomen Provinzen 1974 fast denselben Status wie die sechs Teilrepubliken. Das Recht, einen eigenen Staat ausrufen zu können, blieb dem Kosovo und der Vojvodina allerdings verwehrt.


    »Die heutige Welt hat sich an weit schlimmeres als das gewöhnt und ist so mit alltäglichen Problemen beschäftigt, daß man sich darüber nicht zu sorgen braucht. Wenn Deutschland Zehntausende Juden ausweisen kann und Rußland Millionen von Menschen von einem Teil des Kontinents zum anderen verpflanzen kann, dann wird die Verlagerung von einigen hunderttausend Albanern nicht zum Ausbruch eines neuen Weltkriegs führen.«[23]

    Das Jahrhundert der "ethnischen Saeuberungen" II
    __________________

    Wiege des albanischen Nationalstaats
    Die Geschichte Kosovos lässt sich nicht separat von den Anfängen des albanischen Nationalstaats abhandeln. Die lokalen Stammesführer in Nordalbanien und in Kosovo gehörten bis weit ins 19. Jahrhundert hinein zu den Stützen des von Bulgaren, Serben und Griechen bedrängten Osmanischen Reichs, dem sie kampftüchtige Bergbewohner als Soldaten lieferten. Sie waren in den eigenen Verhältnissen von der Zentralmacht meist unbehelligt geblieben und fanden daher auch wenig Gefallen an den sich folgenden Modernisierungsbestrebungen der Sultane und später der jungtürkischen Reformer. Im Gebiet Kosovos entstand mit der Liga von Prizren eine Bewegung, die ihre Loyalität zum Osmanischen Reich betonte, sich aber gegen neuzeitliche Forderungen aus Istanbul im Steuer- und Rekrutierungswesen wandte. Malcolm ist der Meinung, dass die Geschichte des Balkans anders hätte verlaufen können, wenn den Autonomieforderungen der Albaner mehr Raum gegeben worden wäre. So aber kam es, dass eine breite albanische Rebellion im Jahre 1912 [wiki=17785]Serbien[/wiki], Montenegro, Bulgarien und Griechenland den Anlass gab, der geschwächten türkischen Herrschaft auf dem Balkan ein Ende zu bereiten. Der albanische Anspruch auf einen eigenen Staat aller Albaner geriet dabei unter die Räder. Kosovo und die albanischen Siedlungsgebiete im heutigen Mazedonien wurden von [wiki=17785]Serbien[/wiki] beansprucht, und hätten die europäischen Mächte nicht eingegriffen, hätten die Serben sich auch einen Zugang zur Adria durch Nordalbanien angeeignet.

    Gewaltsame Serbisierung
    Die serbischen Eroberer trafen in Kosovo auf eine mehrheitlich muslimisch-albanische Bevölkerung und eine orthodox-serbische Minderheit, die sich in ihrer archaischen Lebensweise stark von den Bewohnern Zentral[wiki=17785]Serbien[/wiki]s unterschied. Angefeuert durch eine nationalistische Welle, begingen die serbischen Soldaten und insbesondere die irregulären Tschetnik-Formationen zahlreiche Massaker an Muslimen und gefangenen Türken, über die unter anderen der russische Kriegskorrespondent Lew Bronschtein, später Trotzki genannt, berichtete. Um die Zusammensetzung der Bevölkerung zu verändern, hatten die Serben schon im 1878 erworbenen Morava-Tal die muslimische Bevölkerung mit systematischen Gewalttaten zur Auswanderung gedrängt. Doch verhinderte der Erste Weltkrieg mit der 1915 erfolgten Besetzung durch Österreich-Ungarn die Fortsetzung dieser kolonialistischen Politik. Im neuen jugoslawischen Königreich wurde systematische Siedlungspolitik mit Abschiebung von «Türken» und Unterstützung serbischer Kolonisten betrieben, die aber wegen des weit höheren Zuwachses der Albaner die ethnische Zusammensetzung nicht wesentlich zu verändern vermochte. Gegen Kolonisierung und kulturelle Unterdrückung durch Verweigerung albanischsprachiger Schulen erhob sich in den ersten Jahren nach dem Weltkrieg die «Kacak»-Widerstandsbewegung, die anfänglich von Albanien her unterstützt wurde, sich aber später mit dem Politiker und künftigen König Zogu überwarf, der mit Jugoslawien paktierte. Die Beschreibung der Militäraktionen gegen die Aufständischen in Kosovo in Form der systematischen Beschiessung von Dörfern und der Vertreibung ihrer Bewohner erinnert an die Zeitungsmeldungen der jüngsten Vergangenheit.

    Autonomie und neue Repression
    Im Zweiten Weltkrieg befand sich der grösste Teil von Kosovo mit Albanien zusammen unter italienischer Besetzung. Bei Kriegsende wurden die Grenzen von 1918 wiederhergestellt, doch blieb zunächst offen, ob Albanien mit Jugoslawien in einer grösseren Balkan-Föderation vereinigt werden sollte. Malcolm vermag hier etwas Licht auf die Föderationspläne Titos zu werfen, denen der albanische Kommunistenführer anscheinend zustimmte. Meinungsverschiedenheiten über die Umsetzung führten dann unter anderen Ursachen zum Bruch mit Stalin, der die fast völlige Unterbrechung aller Verbindungen zu Albanien bis zur Wende von 1989 zur Folge hatte. Kosovo erlebte eine harsche Repression im Zeichen des Klassenkampfs und der Unterdrückung aller nationalen Regungen. Erst nach dem Sturz des serbischen Sicherheitschefs Rankovic im Jahre 1966 erhielt die schon zuvor auf dem Papier bestehende Autonomie von Kosovo-Metohija, wie die Provinz damals hiess, schrittweise mehr Gehalt, und 1974 wurde dem nominell zu [wiki=17785]Serbien[/wiki] gehörenden Gebiet in Titos Bundesstaat faktisch der Status einer Republik eingeräumt.

    * Noel Malcolm: Kosovo. A Short History. New York University Press,
    New York 1998, 492 Seiten."

    Sinnvoller ist ein Blick auf die Balkan-Kriege 1912/13,
    als [wiki=17785]Serbien[/wiki] unter anderem das Kosovo und das von slawischen Muslimen geprägte Gebiet des Sandschak (zurück)eroberte - denn dies waren folgenschwere Siege der Marke Pyrrhus.Denn fortan war [wiki=17785]Serbien[/wiki] nicht länger, was es nach Ansicht seiner damaligen Führer und der Ingenieure einer nationalen Identität hätte sein sollen - nämlich "rein" serbisch. [wiki=17785]Serbien[/wiki] wurde ein Vielvölkerstaat, und der war von sich selbst überfordert. Sundhaussen spricht gar von der "wohl wichtigsten Zäsur" der serbischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. [wiki=17785]Serbien[/wiki] erkannte sich nicht mehr. Mehr als ein Viertel seiner Einwohner waren keine Serben, und das Verhältnis veränderte sich weiter zum numerischen Nachteil der serbischen Bevölkerung.


    Belgrad wollte das Kosovo, aber ohne Albaner.
    Man versuchte also, sie loszuwerden. Eine Methode war die geplante Zwangsumsiedlung von 40 000 muslimischen Familien in die Türkei. Ein Abkommen darüber zwischen Belgrad und Ankara von 1938 konnte allerdings nicht verwirklicht werden, denn der Weltkrieg kam dazwischen.
    Holm Sundhaussen: Geschichte [wiki=17785]Serbien[/wiki]s 19.-21. Jahrhundert, Böhlau-Verlag, Wien 2007
    Buchtitel: Geschichte [wiki=17785]Serbien[/wiki]s 19.-21. Jahrhundert
    Buchautor: Sundhaussen, Holm

    http://www.faz.net/s/RubCB85F279145C...~ Scontent.html


    WIE GEGEN DIE ALBANER GEHETZT WURDE....

    "Albaner raus aus Kosovo"
    Serbische Nationalitätenkampagne gegen Albaner bedroht den Vielvölkerstaat Jugoslawien / Von Roland Hofwiler

    [h3]Die Kampagne gegen die Albaner[/h3]

    Wenn es in Jugoslawien ein Volk gibt, daß seit dem Zweiten Weltkrieg unter nationaler Unterdrückung zu leiden hatte, dann die Albaner, die über 80 Prozent der im Kosovo lebenden Bevölkerung ausmachen. Das von den Großmächten 1913 geformte Albanien beinhaltete nur einen Teil der tatsächlich von Albanern bewohnten Gebiete. Das heutige Kosovo sowie Teile von Mazedonien wurden den Serben 1913 als Entschädigung für ihre Bemühungen in den Balkankriegen zugeschlagen.[52] Zwischen den Weltkriegen wurde Kosovo als besetztes Gebiet betrachtet, und Serben wurden mit finanzieller Unterstützung und Landgeschenken ermutigt, sich dort niederzulassen. In dieser Zeit zogen ca. 40.000 orthodoxe Slawen nach Kosovo und eine halbe Million Albaner wurden vertrieben.

    WIE GEGEN DIE ALBANER GEHETZT WURDE....

    Serbischer Schriftsteller Arsenijevic beschuldigt seine Landsleute des Rassismus

    ://www.balkanforum.info/f9/gegen-albaner-gehetzt-wurde-16047/index3.html

    http://www.balkanforum.info/f16/vert...-serben-17608/

    so vaterna das sollte genügen damit du endlich die finger von der tastatur fernhälst und die fakten durchliest....
    Mit Sicherheit nicht.....

    Dann erzähle mir, warum gibt es noch heute Albaner auf dem Kosovo....mehr denn je?

    Wenn es nur ein serbisches Ziel gab!

  10. #60
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    dafür bin ich heute dran ach gegen gewissen "drogen" sag ich auch nix jedem das seine. manche "drogen" müssen auch legalisiert werden. und das sage ich als "jurist"
    ich habe auch nichts gegen die drogen gesagt...


    und eingien in diesem forum würden gewisse drogen durchaus nicht schaden.....

    diese würden evtl. zu einer gewissen entspannung beitragen.:icon_smile:

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