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Serbien-Drohungen gegen Roma

Erstellt von Opoja_Pz, 07.04.2009, 13:11 Uhr · 190 Antworten · 8.818 Aufrufe

  1. #181

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    183
    Zitat Zitat von Jesko Beitrag anzeigen
    @zmaj.od.bosne

    Ich mache doch niemanden Vorwürfe
    Aber ein bisschen sticheln tust du...mein Freund...

  2. #182

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    76
    ich doch nicht

  3. #183

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    8.286
    Zitat Zitat von Jesko Beitrag anzeigen
    ich doch nicht
    die partei hat große pläne mit ihnen jesko. weiter so.

  4. #184

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    76
    Welche Partei? Welche Pläne?

  5. #185

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    8.286
    Zitat Zitat von Jesko Beitrag anzeigen
    Welche Partei? Welche Pläne?
    das erfahren sie zu gegebenem anlass.

  6. #186

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    Ahja, na denn.. bin ich mal gespannt welche Partei mich im Visier hat, ich hoffe es ist keine Autobombe an meinem Golf 4 .... werde ich morgen früh lieber kontrollieren, bevor ich die Tür öffne, welche sind darauf spezialisiert

  7. #187
    Avatar von Traktorowitsch

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    142
    Das Wort Zigeuner ist eine Fremdbezeichnung, die im Deutschen wahrscheinlich aus dem Ungarischen (cigány) entlehnt ist und in ähnlicher Form in vielen europäischen Sprachen vorkommt.
    Die genaue Herkunft dieses insofern gemeineuropäischen Namens ist nicht sicher. In der Regel wird als gemeinsame Wurzel das griechische Wort atsinganoi angenommen, das eine der im byzantinischen Schrifttum üblichen Bezeichnungen für „Zigeuner“ war. Es ist erstmals belegt in einer um 1168 auf dem Berg Athos entstandenen georgischen Quelle (dort in der Form adsincani), und zwar als Bezeichnung für eine Gruppe von Zauberern und Wahrsagern, die sich um 1150 am Hof von Konstantin Monomachos aufhielt und beschrieben wird als Samaritaner und Nachfahren von Simon Magus. Das Wort atsinganoi ist wahrscheinlich eine korrumpierte Form von athinganoi, was der Name der im 9. Jahrhundert bezeugten gnostischen Sekte der Athinganen oder Athinganer war, seit dem 12. oder 13. Jahrhundert aber ebenfalls im Sinne von „Zigeuner“ verwendet wurde, so zuerst mit noch fraglichem Bezug bei Theodoros Balsamon († nach 1195) für Schlangenbeschwörer und Wahrsager, und dann mit eindeutigem Bezug auf „Zigeuner“ ('o toùs kaì Aìgyptíous kaì Athingánous, s.u.) bei Gregorios II. Kyprios (1283–1289 Patriarch von Konstantinopel). Ob auch die Belege des 11. und 12. Jahrhunderts schon die Anwesenheit von Roma in Byzanz bezeugen oder aber auf Wahrsager anderer Provenienz zu beziehen sind, wird dabei in der Forschung diskutiert.
    Alternativ wurden auch Herleitungen von persisch Ciganch (Musiker, Tänzer), von persisch asinkan (Schmiede) oder von einem kiptschakischen Wort mit der Bedeutung „arm, mittellos“ vorgeschlagen.
    Speziell im Deutschen wurde Zigeuner volksetymologisch und fälschlich als „Zieh-Gäuner“, also „(umher-)ziehende Gauner“ umgedeutet, was mit ein weiterer Grund dafür ist, dass die Bezeichnung heute vielfach als negativ belastet abgelehnt wird.

    "Zigeuner" und "zigeunerische Lebensform"

    Obwohl die ganz überwiegende Mehrheit der Roma seit vielen Generationen, in Südosteuropa seit Jahrhunderten und in Mitteleuropa spätestens seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ortsfest lebt, ist das auf sie bezogene Etikett im mehrheitsgesellschaftlichen Verständnis Chiffre für einen als "zigeunerische Lebensform" verstandenen "Nomadismus" geblieben. Die auffällige und abweichende Ausnahmesituation wird in dieser Vorstellung auf die Minderheit insgesamt bezogen und ihr als anthropologische Konstante zugeschrieben, die entweder biologisch oder kulturell festgelegt sei.

    Zur historischen Position der Eigenbezeichnungen

    Entgegen einer verbreiteten Ansicht sind die Eigenbezeichnungen im deutschsprachigen Raum seit langem auch in der Mehrheitsgesellschaft bekannt, ohne jedoch bis in die 1980er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein je in eine nennenswerte Konkurrenz zu Zigeuner getreten zu sein. Sie haben - wie die Minderheit selbst - stets eine unbedeutende Randposition gehabt. 1793 stellt ein Autor fest, es sei "die Frage, wie nennt ein Volk sich selbst, bei historisch-etymologischen Untersuchungen wichtig. Wie also nennen sich die Zigeuner? Mit Recht antwortet man: Roma oder Romma in der mehreren Zahl, Rom in der einfachen." Auch "Sinte" ist ihm geläufig. "Romni" ist im regionalen Dialekt belegt, der scharf antisemitische und antiziganistische hessische Heimatschriftsteller Rudolf Oeser verwendet die Eigenbezeichnungen, Gustav Freytag erklärt, die Zigeuner nennten "sich noch heute Sinte" bzw. mit der "romany tschib" verfüge "der Rom, wie er sich selbst nennt" über eine eigene Sprache.
    Zumindest im französischsprachigen Raum hatten demgegenüber die Subjektbegriffe auch vor dem Paradigmenwechsel der 1980er Jahre einen festen Platz wenigstens in der fachlichen und in der Heimatliteratur.

    Weitere Fremdbezeichnungen

    Ein weiterer Gruppenname wird von Ägypten als Herkunftsland hergeleitet. Er wird überwiegend als Ableitung aus dem Ortsnamen Gyp(p)e, Berg auf dem Peleponnes, gedeutet, der seit den 1480er-Jahren in mehreren Reiseberichten bezeugt ist. Es habe demnach dort vor der Stadt Modon (heute: Methoni) eine Siedlung namens „klein Egypten“ gegeben. Sie sei von „Egyptianern genant Heyden“ bzw. von "Suyginern" bewohnt gewesen.
    In der ersten Periode ihres Auftretens in Europa bezogen Romagruppen sich auf diesen Herkunftsmythos und bezeichneten sich als ägyptische Pilger. Als solche erhielten sie Almosen und Schutzbriefe. „Ägypter“ wurde zu einer europaweiten mehrheitsgesellschaftlichen Bezeichnung: so spanisch Gitano, französisch Gitan, englisch Gypsy, griechisch γύφτος (gyftos) oder albanisch magjup.
    Sowohl in Norddeutschland als auch in skandinavischen Sprachen und in dem früheren rumänischen Sprachraum findet sich auch die Bezeichnung Tatern oder tattare (rum. tărtari oder tătăraşi) , die eigentlich die Tataren meint. Im Englischen hat das ursprüngliche Ethnonym tatters seinen originären Sinngehalt völlig verloren und ist heute eines der Worte für "Lumpen".
    Auch der Begriff Heidenen oder Heider (also „Heiden“) wurde historisch verwendet. In Theodor Storms Werk Der Schimmelreiter wurden "Zigeuner", die von den einheimischen Nordfriesen geopfert werden sollten, als Slowaken bezeichnet.
    Französische und spanische mehrheitsgesellschaftliche Bezeichnungen sind auch bohèmiens bzw. bohemios („Böhmen, Böhmische“). Ihre Bedeutung hat sich auf die Angehörigen eines Künstlertums, die [[bohème]], ausgeweitet, das als abseits bürgerlicher Ordnungsvorstellungen lebend imaginiert wird.
    Angesichts der Diskreditierung der von den Ordnungsinstanzen geübten Kategorisierungs- und Erfassungspraxis durch den Nationalsozialismus gingen die bundesrepublikanischen Polizeibehörden zu unauffällig wirkenden verhüllenden Ersatzbezeichnungen für "Zigeuner" über. So zu "Landfahrer": Der 1899 in München eingerichtete zentrale Zigeunernachrichtendienst ("Zigeunerzentrale", im Nationalsozialismus "Zigeunerpolizeileitstelle") etwa wurde über den Nationalsozialismus hinaus aufrechterhalten, nun jedoch unter dem neuen Namen "Landfahrerstelle". Eine weitere Tarnbezeichnung ist "mobile ethnische Minderheit". Sie dient dazu, das der Polizei auferlegte Verbot zu umgehen, die Zugehörigkeit von Verdächtigen zur Minderheit in öffentlichen Erklärungen bekanntzugeben.

    Zur Position der Fremdbezeichnungen in jüngerer Zeit

    Die Semantik von Zigeuner changierte lange zwischen einem kulturalistisch oder biologisch bestimmten ethnischen und einem soziografischen Inhalt. In diesem zweiten Fall konnten auch Nicht-Roma gemeint sein: So wurde seit dem 19. Jahrhundert das Etikett „weiße Zigeuner“ auf die aus mehrheitsgesellschaftlicher Sicht „nach Zigeunerart lebenden Landfahrer“ und seit etwa 1900 das der "Kulturzigeuner" auf mehrheitsgesellschaftliche nonkonformistische Künstler ("Bohemiens") angewendet. Die soziografische Zuschreibung beinhaltete gleichwohl nicht anders als die ethnische die Typisierung der Betroffenen als "gemeinschaftsschädlich" bzw. als "entartet".
    Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurde der Begriff systematisch "wissenschaftlich" rassifiziert. Zigeuner war spätestens seit den ausgehenden 1930er Jahren eine von der Rassenforschung und den polizeilichen und sonstigen Verfolgungseinrichtungen ausschließlich ethnisch-biologisch gemeinte Kategorisierung, auf der eine Vielzahl von Ausschließungsvorschriften bis hin zu den Deportationslisten für Auschwitz, mithin für den Völkermord, basierten. Auf diesem besonderen Hintergrund gilt der Begriff heute in weiten Teilen des gesellschaftlichen Diskurses als kontaminiert.
    Im politischen, administrativen, justiziellen und medialen Sprachgebrauch ist er inzwischen außer Gebrauch gekommen. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch tritt er z. T. nach wie vor auf, wird aber regelmäßig mit dem Hinweis versehen, als Quellenbegriff, also zitierend, eingesetzt zu werden. Insgesamt wird er im elaborierten Sprachgebrauch heute meist entweder vermieden oder seine Verwendung mit ausdrücklichen legitimierenden Erklärungen verbunden.
    Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma lehnt die Fremdbezeichnung als rassistisch ab und verweist dabei auf deren Geschichte. Die Sinti Allianz Deutschland, einer der weniger bedeutenden Zusammenschlüsse und beschränkt auf Familien der Teilgruppe der Sinti, akzeptiert die Bezeichnung, wiewohl sie sie in ihrem Eigennamen vermeidet. Sie bemißt ihre Verwendbarkeit nach der privaten Sprecherabsicht. Auch die „Katholische Zigeunerseelsorge“ vertritt sie weiterhin. Anlässlich ihres Weltkongresses 2008 kritisierte der Zentralrat dies wie auch die pauschale Darstellung der Roma als "Nomaden" als diskriminierend. Zigeuner schüre Vorurteile, weil es untrennbar mit rassistischen Zuschreibungen verbunden sei und den Blick auf die Minderheit verstelle. Der Bischof von Hildesheim Norbert Trelle erklärte dazu, die Kirche wolle dem Begriff jene Würde und Bedeutung zurückgeben, die ihm durch jahrhundertealte Vorurteile und die NS-Verbrechen genommen worden sei, nämlich indem sie ihn weiterverwende.
    Die von Jenischen dominierte Schweizer Radgenossenschaft der Landstraße verwendete in den ersten beiden Jahrzehnten ihrer Aktivität "Zigeuner" als Selbstbezeichnung für die Angehörigen "ein[er] gemischte[n] Gemeinschaft von Sinti, Romani und Jenischen", diese von den "übrigen Fahrenden in der Schweiz, Schausteller[n], Jahrmarkthändler[n], Chilbi[= Kirmes]- und Zirkusleute[n]" abgrenzend. Davon ist sie jedoch seit etwa der Mitte der 1990er Jahre abgerückt. Seitdem zieht sie eine ethnisch definierte Trennlinie zu den Gruppen der Roma, ethnisiert die jenische Bevölkerungsgruppe zu einem separaten "jenischen Volk" und verzichtet in der Folge auf das Zigeuner-Etikett.
    Die mehrheitsgesellschaftlichen Verteidiger von "Zigeuner" begründen ihre Haltung mit einem praktischen Vorteil: die Bezeichnung umfasse alle Teilgruppen, während Sinti und Roma nur auf diese beiden Gruppen begrenzt und damit seinerseits ausschließend sei. Abwertend sei „Zigeuner“ nicht, wenn es „gut gemeint“ sei. Wortgeschichte und Kontexte könnten in diesem Fall ignoriert werden. Als Gesamtbezeichnung der Angehörigen aller Teilgruppen empfiehlt demgegenüber der Roma-Weltdachverband International Romani Union Roma, während der deutsche Zentralrat in Abweichung eher unscharf von Sinti und Roma spricht.
    Im europäischen Sprachraum stoßen die Fremdbezeichnungen zunehmend auf Ablehnung, soweit sie nicht inzwischen wie in Skandinavien bereits historisch sind. Ihr Rückzug verläuft nicht gleichförmig, sondern entsprechend den unterschiedlichen Bedingungen. Als gemeinsamen Hintergrund hat er den allgemeinen kulturellen Paradigmenwechsel im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts mit seinem Perspektivenwechsel auf Minderheiten, die Selbstorganisation der Roma in eigenständigen nationalen und internationalen Interessenverbänden und deren Anstrengungen um eine Veränderung der traditionellen mehrheitsgesellschaftlichen Sichtweise

  8. #188

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    16.01.2009
    Beiträge
    17.122
    Zitat Zitat von Jesko Beitrag anzeigen
    @ Idemo
    Unsere schlimme Taten lassen sich nicht durch andere schlimme Taten ausgleichen.
    Nein an was soll ich mich schleimen? Etwa an der Wirtschaftskrise unseres Landes?
    Etwa weil einige serbische Brüder nichts lernen /lernen wollen?
    Nein bei Gott nicht.
    Natürlich nicht... aber aus deinen Posts geht hervor, dass wir Serben praktisch Schuld an allem übel haben und uns rechtfertigen müssen, was Unsinn ist.
    Natürlich haben die Serben einen wesentlichen Teil zur Krise beigetragen, aber ganz alleine die Schuld auf sich zu nehmen...
    Und wie willst du an einer Krise schleimen? Die Regierung hat einen großen Teil zur jetzigen Krise beigetragen, und deshalb hat Kostunica Recht, Neuwahlen müssen her.

  9. #189

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    Beiträge
    76
    Ich hoffe das es mit Serbien bergauf geht und eine neue Epoche für uns schlägt.
    Ich hoffe das sich niemand durch meine Beiträge sich brüskiert fühlt, doch ich wollte
    einfach meine rechtliche persönliche unantastbare Meinung zu diesem Thema sagen.


    Beste Grüße,
    Jesko

  10. #190

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    07.12.2007
    Beiträge
    13.527
    Zitat Zitat von kosovo-stylah Beitrag anzeigen
    ach komm raus mit diesen indianern


    tut indien die achso angeblich weltmacht die zum mond will uns helfen auf dem balkan ???? wir müssen diese roma bei uns aushalten und was ist der dank ???

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