| Bildergalerie | User Landkarte | Spielhalle | BFTube | Top Poster | Gesperrte User | Schach-Poker Gameroom | Fussball-Tippspiele | ShoutBox |
|
|||||||
| Politik Alles was mit Politik zu tun hat |
![]() |
|
Gesperrt
Registriert seit: 14.07.2004
Ort: München
Beiträge: 12.076
Abgegebene Danke: 4
Erhielt 46 Danke für 41 Beiträge
Images: 162
Land:
![]() |
Das ist ein sehr wichtiger Schritt auf Europa zu, denn die Unabhängigkeit der Justiz etc.. muss einfach gewährleistet sein auch per neuer Verfassung!
"Wir sollten uns vom Serbien zu Milosevic-Zeiten unterscheiden" http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hlxzqIf6swjpI2 Die neue serbische Verfassung soll bald verabschiedet werden. Im Interview mit DW-RADIO spricht die Menschenrechtlerin Izabela Kisic über umstrittene Fragen und nimmt Stellung zur Lage der serbischen Gesellschaft. ............. Warum vernachlässigen Ihrer Meinung nach die politischen Entscheidungsträger in Serbien die Wichtigkeit des Schutzes der Menschenrechte? Wir haben ein Problem, wenn wir heute über Menschenrechte in Serbien sprechen: Es ist das Verhältnis zum Verbrechen. Serbien hat kein Verhältnis zu den Opfern und zu den Angehörigen der Opfer. Solange Serbien seine eigene Verantwortung für das, was während der Kriege passierte und das, was diesen Kriegen vorausging, nicht öffentlich zugibt, wird es keine nennenswerte Verbesserung auf dem Gebiet der Menschenrechte geben. Inwieweit ist das serbische Justizsystem im Einklang mit den Rechtsstandards der EU-Länder? Serbian parties agree on new constitution 29/09/2006 BELGRADE, Serbia -- Minister of State Administration and Local Self-government Zoran Loncar announced on Friday (29 September) that the main political parties have agreed on a proposal for the new constitution. In a statement to the state TV RTS, Loncar praised the constructive approach displayed by all parties. According to local media reports, a referendum on the constitution could be held in early November. (RTS, Tanjug, Beta, Blic - 29/09/06) |
|
Top-Poster
Registriert seit: 04.11.2005
Ort: Esslingen
Alter: 24
Beiträge: 4.933
Abgegebene Danke: 649
Erhielt 489 Danke für 275 Beiträge
Blog-Einträge: 1
Land:
![]() |
29. September 2006
Neue Verfassung soll Kosovo an Serbien binden Die Parteien in Serbien haben sich am Freitag auf eine neue Verfassung verständigt. Für Sonntag werde das Parlament das neue Grundgesetz auf einer Sondersitzung beschließen, sagten Spitzenpolitiker übereinstimmend am Freitag in Belgrad. Der Wortlaut der Verfassung ist noch nicht bekannt. Die neue Verfassung ersetzt die vom früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic durchgesetzten Fassungen aus den Jahren 1989 und 1990. Damals hatte Serbien die Autonomie der fast nur noch von Albanern bewohnten südserbischen Provinz Kosovo aufgehoben und deren Abspaltungstendenzen damit noch gestärkt. Die neue Verfassung soll die Abspaltung des Kosovo juristisch verhindern, beschrieben die Politiker eines ihrer Ziele. Es heiße unter anderem in der Präambel, das Kosovo sei ein unabtrennbarer historischer Teil Serbiens. Der UN-Kosovovermittler Martti Ahtisaari will dem Weltsicherheitsrat in den kommenden Wochen einen Vorschlag zur Lösung der Kosovo-Frage unterbreiten. Die neue serbischen Verfassung wurde in kleinem Kreis ausgehandelt. Regierungskritiker bemängelten, das neue Grundgesetz werde "wie ein internes Papier" zur Geheimsache erklärt. Die Verfassung braucht eine Zweidrittelmehrheit im Parlament, um in Kraft zu treten. Dann müssen mehr als die Hälfte aller Wahlberechtigten in Serbien ihre Zustimmung geben. Dieses Referendum soll spätestens bis Anfang November stattfinden. (nz http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=72716
__________________
Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat, quae ferrum non sanat, ignis sanat. Rot wie die Liebe, grün wie das Graß obwohl ich dich liebe, leck mich am Arsch ! |
|
Gesperrt
Registriert seit: 14.07.2004
Ort: München
Beiträge: 12.076
Abgegebene Danke: 4
Erhielt 46 Danke für 41 Beiträge
Images: 162
Land:
![]() |
Es bewegt sich etwas im BAlkan
|
|
Gesperrt
Registriert seit: 14.07.2004
Ort: Duisburg/Runik
Beiträge: 11.415
Abgegebene Danke: 480
Erhielt 974 Danke für 689 Beiträge
Images: 10
Land:
![]() |
moderne verfassung?
ein schritt zurück. |
|
Spitzen-Poster
Tournaments Won: 4 Registriert seit: 27.09.2006
Ort: ZÜRI
Beiträge: 6.315
Abgegebene Danke: 793
Erhielt 369 Danke für 281 Beiträge
Images: 13
Land:
![]() |
Zitat:
doch die frage muss gestellt werden in welche richtung sich was bewegt. das jetzt tadic&kustunica auf stimmenfang gehen und mit den gleichen parolen wie die radikal-nationalisten das kosova verteidigen wollen ist mehr als fragwürdig. und ch sage euch auch warum weil, so erkennen die europäischen länder und die anderen westlichen mächte die wahren reformer & demokratischen kräfte in serbien. also rein politisch&taktisch gesehen ist dies ein schlechter moment frage mich wo diese ihre berater gefunden haben.... ich habe mich auch im kosova-status thread geäussert es ist zuspät um in der (nchspielzeit) die spielregel und das team zu wechslen. Heißer Herbst in Serbien Proeuropäische Partei "G 17 Plus" tritt wegen Nicht-Auslieferung von Ex-General Mladic aus Regierung aus - Mit Kommentar Der Vorsitzende der Partei "G 17 Plus" Mladjan Dinkic bestätigte gestern, dass die drei Minister seiner Fraktion und die Vizeministerpräsidentin am Freitag bei Serbiens Premier Vojislav Koštunica ihren Rücktritt einreichen werden. Er sei überzeugt, dass dieser Schritt nicht die Stabilität des Staates bedrohen würde, sagte Dinkic, und sicherte dem Premier seine Unterstützung bis zu den Neuwahlen zu. Die "G 17"-Parteispitze beschloss schon vor Monaten, aus der Regierung und dem Parlament auszutreten, falls die Gespräche über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU nicht bis zum 1. Oktober wieder aufgenommen werden. Brüssel suspendierte im Mai die Gespräche mit Belgrad, weil der wegen Kriegsverbrechen gesuchte, in Serbien vermutete bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic bis dahin nicht dem UN-Tribunal in Den Haag ausgeliefert wurde. "Der europäische Integrationsprozess und die damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Reformen in Serbien sind wegen Mladic bedroht", sagt der außenpolitische Experte von "G 17" Milan Pajevic zum Standard. Deshalb habe "G 17" keinen Grund, länger in der Regierung zu bleiben. Serbien sei in eine politische Sackgasse geraten, und Neuwahlen seien die beste Lösung. Äußerst wichtig für die demokratischen Kräfte sei, dass Brüssel positive Signale hinsichtlich einer EU-Perspektive Serbiens sendet, sagte Pajevic. Der pompös vorgestellte Aktionsplan für die Festnahme von Mladic hat bisher keine Resultate gebracht und Chefanklägerin Carla del Ponte nicht vom politischen Willen Belgrads überzeugt, Mladic tatsächlich ausliefern zu wollen. Ebenso wenig wie das am Mittwoch in Belgrad begonnene Gerichtsverfahren gegen Mladics Helfershelfer. Serbien ohne Außenministerium Vor dem Rücktritt der "G 17"-Minister wurde deutlich, dass die von den Miloševic-Sozialisten unterstützte Minderheitsregierung dem Druck von allen Seiten nicht standhalten kann. Koštunica konnte vier Monate nach der Loslösung Montenegros aus dem Staatenbund nicht einmal die parlamentarische Mehrheit für die Gründung eines serbischen Verteidigungs- und Außenministeriums sichern. Eine sich abzeichnende Unabhängigkeit des Kosovo könnte die Regierung nicht verkraften. Mit dem Rücken zur Wand ergriff der sonst passive Premier die Initiative: Die Bürger sollen über eine neue Verfassung, die den Kosovo als einen untrennbaren Bestandteil Serbiens definiert, abstimmen. Wer nicht für diese Verfassung sei, mache sich mitschuldig an einem eventuellen Verlust des Kosovo, lautet die Botschaft, die die Serben zu den Urnen locken und politische Gegner unter Druck setzten soll. Trotz vieler Einwände scheint Koštunica damit im Eiltempo die notwendige Zweidrittelmehrheit für das neue Grundgesetz gesichert zu haben, das allerdings noch von über fünfzig Prozent der Wahlberechtigten bestätigt werden muss. Dazu gehören die rund 1,3 Millionen Kosovo-Albaner und die Albaner in Südserbien, die das Referendum boykottieren werden. Heftige Proteste kommen aus der nordserbichen Provinz Vojvodina, deren Autonomie auf Drängen der ultranationalistischen "Serbischen Radikalen Partei" (SRS), in der neuen Verfassung wieder zu kurz kommen soll. Slobodan Miloševic hatte die Autonomie des Kosovo und der Vojvodina aufgehoben. Die nach seinem Maß geschneiderte Verfassung ist immer noch in Kraft. (Andrej Ivanji/DER STANDARD, Printausgabe, 29.9.2006)
__________________
ZÜRICH; In ein paar Jahren wirst du dich noch wudern! Das verspreche ich dir! |
|
|
Top-Poster
Registriert seit: 04.11.2005
Ort: Esslingen
Alter: 24
Beiträge: 4.933
Abgegebene Danke: 649
Erhielt 489 Danke für 275 Beiträge
Blog-Einträge: 1
Land:
![]() |
Serbien bekommt Verfassung im Schnelldurchgang
Belgrad. DPA/SDA/baz. Nach sechs Jahren Streit erhält Serbien eine neue Verfassung im Schnelldurchgang. Nur einen Tag nach der Einigung aller Parteien im Parlament auf einen gemeinsamen Text soll die Verfassung am Samstagabend verabschiedet werden. Die Abgeordneten werden zu diesem Zweck zu einer Sondersitzung zusammenkommen, wie die Medien in Belgrad berichteten. Das fast einstimmig eingebrachte neue Grundgesetz löst die Verfassung von 1990 ab, die massgeblich vom damaligen jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic geprägt worden war. An der Annahme der Verfassung, deren Inhalt erst in der Nacht zuvor allen Abgeordneten bekannt gemacht worden war, besteht kein Zweifel, da alle Parteien sie unterstützen. Ende Oktober soll dann ein Referendum organisiert werden. Dabei müssen sich mehr als die Hälfte aller 6,5 Millionen Wahlberechtigten dafür aussprechen. Das Überspringen dieser Hürde könnte nach Darstellung von Meinungsforschern schwierig werden, weil mehr als zwei Millionen Albaner in der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo und im Süden Serbiens die Volksabstimmung boykottieren werden. http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...E09601A5C12A7E
__________________
Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat, quae ferrum non sanat, ignis sanat. Rot wie die Liebe, grün wie das Graß obwohl ich dich liebe, leck mich am Arsch ! |
|
Frischling
Registriert seit: 29.09.2006
Beiträge: 36
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge
![]() |
Kosovo-Albaner: Verfassung ist eine "Drohung"
Vizepremier Haziri: Hindernis für Schaffung friedlicher Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina Belgrad/Pristina - Vertreter der Kosovo-Albaner haben am Sonntag negativ auf den Beschluss der neuen serbischen Verfassung reagiert, in der die UNO-verwaltete Provinz Kosovo als Bestandteil Serbiens bezeichnet wird. Kosovo-Politiker hätten dies als "Provokation" bezeichnet, berichteten Medien am Sonntag in Pristina. Der Beschluss des serbischen Parlaments stelle eine "Drohung" dar, die bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen dem "unabhängigen Kosovo und Serbien" in Zukunft Probleme schaffen werde, erklärte der stellvertretende Regierungschef Lutfi Haziri. "Die serbischen Politiker wollten das Gesicht vor der heimischen Öffentlichkeit wahren", stellte der Klubchef der Demokratischen Partei, Hajredin Kuqi, fest, der in der Verfassung ebenfalls ein "großes Hindernis" für die Schaffung friedlicher Beziehungen zwischen dem Kosovo und Serbien sieht. "Dies festigt nur die Überzeugung, dass auch Pristina juristische und sonstige Schritte unternehmen muss, um die Unabhängigkeit des Kosovo zu verkünden", wurde Kuqi von Belgrader Medien zitiert. (APA) http://derstandard.at/?url=/?id=2607303 |
|
Top-Poster
Registriert seit: 04.11.2005
Ort: Esslingen
Alter: 24
Beiträge: 4.933
Abgegebene Danke: 649
Erhielt 489 Danke für 275 Beiträge
Blog-Einträge: 1
Land:
![]() |
Kosovo-Albaner: Verfassung ist eine "Drohung"
Vizepremier Haziri: Hindernis für Schaffung friedlicher Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina Belgrad/Pristina - Vertreter der Kosovo-Albaner haben am Sonntag negativ auf den Beschluss der neuen serbischen Verfassung reagiert, in der die UNO-verwaltete Provinz Kosovo als Bestandteil Serbiens bezeichnet wird. Kosovo-Politiker hätten dies als "Provokation" bezeichnet, berichteten Medien am Sonntag in Pristina. Der Beschluss des serbischen Parlaments stelle eine "Drohung" dar, die bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen dem "unabhängigen Kosovo und Serbien" in Zukunft Probleme schaffen werde, erklärte der stellvertretende Regierungschef Lutfi Haziri. "Die serbischen Politiker wollten das Gesicht vor der heimischen Öffentlichkeit wahren", stellte der Klubchef der Demokratischen Partei, Hajredin Kuqi, fest, der in der Verfassung ebenfalls ein "großes Hindernis" für die Schaffung friedlicher Beziehungen zwischen dem Kosovo und Serbien sieht. "Dies festigt nur die Überzeugung, dass auch Pristina juristische und sonstige Schritte unternehmen muss, um die Unabhängigkeit des Kosovo zu verkünden", wurde Kuqi von Belgrader Medien zitiert. (APA) http://derstandard.at/?url=/?id=2607303
__________________
Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat, quae ferrum non sanat, ignis sanat. Rot wie die Liebe, grün wie das Graß obwohl ich dich liebe, leck mich am Arsch ! |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|