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Serbien kämpft im Kosovo gegen Realität und Vernunft

Erstellt von Lucky Luke, 13.01.2006, 14:45 Uhr · 57 Antworten · 3.095 Aufrufe

  1. #1
    Lucky Luke

    Serbien kämpft im Kosovo gegen Realität und Vernunft

    Ein Beispiel dafür.

    Der serbische Teilungsplan für den Kosovo:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...-1275x1605.png

    Ethnische Karte des Kosovo von 1991:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ko...t%C3%A4ten.png

  2. #2
    Mare-Car
    Hast du auch was offizielles ausser Selbstgemalten Wikipedia Karten?

  3. #3
    Avatar von komunist

    Registriert seit
    08.01.2006
    Beiträge
    170
    Und wenn die auch stimmt ändert das nichts an der Richtigkeit des serbischen Vorschlages von 2001. Die Serbische Regierung war damit sogar zu gnädig, denn das Land gehört historisch Serbien. Wenn sich Albaner dort einnisten, dann gut. Aber wenn diese Albaner einen eigenen Staat wollen, sobald sie in der Überzahl sind und aus der Auflösung Jugoslawiens Profit zu schlagen versuchen, dann ist dies das hinterstletzte Verbrechen :!:

  4. #4
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von komunist
    Und wenn die auch stimmt ändert das nichts an der Richtigkeit des serbischen Vorschlages von 2001. Die Serbische Regierung war damit sogar zu gnädig, denn das Land gehört historisch Serbien. Wenn sich Albaner dort einnisten, dann gut. Aber wenn diese Albaner einen eigenen Staat wollen, sobald sie in der Überzahl sind und aus der Auflösung Jugoslawiens Profit zu schlagen versuchen, dann ist dies das hinterstletzte Verbrechen :!:
    Dumpfbacke, der Kosovo war nie legales serbisches Staatsgebiet. Der Kosovo ist 1912/13 gegen den Willen der damalig 75 prozentigen albanischen Bevölkerungsmehrheit vom serbischen Staat okkupiert worden.

  5. #5
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von komunist
    Und wenn die auch stimmt ändert das nichts an der Richtigkeit des serbischen Vorschlages von 2001. Die Serbische Regierung war damit sogar zu gnädig, denn das Land gehört historisch Serbien. Wenn sich Albaner dort einnisten, dann gut. Aber wenn diese Albaner einen eigenen Staat wollen, sobald sie in der Überzahl sind und aus der Auflösung Jugoslawiens Profit zu schlagen versuchen, dann ist dies das hinterstletzte Verbrechen :!:
    Dumpfbacke, der Kosovo war nie legales serbisches Staatsgebiet.
    Aber klar doch, abgesehen von der Türkischen Besetzungszeit, war das Kosovo immer legal Serbisch. Im Gegenteil, es war nie Albanisch.

  6. #6
    Feuerengel
    Die Belgrader Serben können froh sein das die Kosovaren nicht damit anfangen die Kosova-Serben wie Schweine zu schlachten.

  7. #7
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Gjergj
    Die Belgrader Serben können froh sein das die Kosovaren nicht damit anfangen die Kosova-Serben wie Schweine zu schlachten.
    Das wär ja noch schöner. Sie werden schon schlechter als schweine behandelt die letzten 23 Jahre haben sie keinerlei recht, und jetz verpiss dich du kleine Schweinebacke.

  8. #8
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von komunist
    Und wenn die auch stimmt ändert das nichts an der Richtigkeit des serbischen Vorschlages von 2001. Die Serbische Regierung war damit sogar zu gnädig, denn das Land gehört historisch Serbien. Wenn sich Albaner dort einnisten, dann gut. Aber wenn diese Albaner einen eigenen Staat wollen, sobald sie in der Überzahl sind und aus der Auflösung Jugoslawiens Profit zu schlagen versuchen, dann ist dies das hinterstletzte Verbrechen :!:
    Dumpfbacke, der Kosovo war nie legales serbisches Staatsgebiet.
    Aber klar doch, abgesehen von der Türkischen Besetzungszeit, war das Kosovo immer legal Serbisch. Im Gegenteil, es war nie Albanisch.
    Vor der "Türkischen Besatzungsmacht" hat es keinen serbischen Staat über den Kosovo gegeben. Nach den Illyren und den Reichen der Römer (später Byzantiner) war es dann vom 8 bis 10. Jahundert Teil des Bulgarischen Reiches, vom 10 bis 12 wieder Byzantinisch. Erst ab Ende des Zwölften (um genau zu sein 1180) fiel der Kosovo an das Serbische Reich (was ein Feudalsystem und kein Staat war). Zweihundert Jahre Später kamen dann die Osmanen die es fünfhundert Jahre lang hielten....

  9. #9

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von komunist
    Und wenn die auch stimmt ändert das nichts an der Richtigkeit des serbischen Vorschlages von 2001. Die Serbische Regierung war damit sogar zu gnädig, denn das Land gehört historisch Serbien. Wenn sich Albaner dort einnisten, dann gut. Aber wenn diese Albaner einen eigenen Staat wollen, sobald sie in der Überzahl sind und aus der Auflösung Jugoslawiens Profit zu schlagen versuchen, dann ist dies das hinterstletzte Verbrechen :!:
    Dumpfbacke, der Kosovo war nie legales serbisches Staatsgebiet.
    Aber klar doch, abgesehen von der Türkischen Besetzungszeit, war das Kosovo immer legal Serbisch. Im Gegenteil, es war nie Albanisch.
    kosova war römisch,osmanisch,türkisch,serbisch, österreichisch, deutsch, albanisch,italienisch, teilweise bulgarisch, jugoslawisch.....
    jetzt ist es protektorat der weltgemeinschaft
    und bald gehört es auch formell den kosovaren! :wink:

  10. #10
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Vor der "Türkischen Besatzungsmacht" hat es keinen serbischen Staat über den Kosovo gegeben.



    "Es ist in der Forschung unbestritten, daß die Bevölkerung des Kosovo seit dem frühen Mittelalter bis weit in die osmanische Zeit weitgehend serbisch war. Dank der türkischen Steuerregister lassen sich hier für die osmanische Zeit ziemlich präzise Angaben machen. So waren zum Zeitpunkt der türkischen Eroberung zwischen 1389 und 1455 nicht mehr als 4 bis 5% der Bevölkerung Albaner."

    PDF Quelle

    Seite 8.


    "2. Die Albaner im Kosovo

    Die eigentliche massenhafte albanische Besiedelung des Kosovo erfolgte erst während der osmanischen Herrschaft. Sie ist die unmittelbare Konsequenz jener Abwanderung und Flucht der Serben, die wiederum in bleibender Ablehnung gegenüber dem osmanischen Staat begründet war. Von den türkischen Behörden wurde deshalb die albanische Siedlungsausbreitung in jene vormals serbisch besiedelten Gebiete ab dem 18. Jh. nicht nur geduldet, sondern gefördert, so daß bis zum Ende der osmanischen Herrschaft 1912 einkontinuierlicher Zuzug stattfand."


    Und am Anfang:

    "Um 1200 war es den Serben, die seit der slawischen Völkerwanderung ab dem 6./7. Jh. in dieser Region siedelten, gelungen, sich unter der Dynastie der Nemajiden als Staatswesen mit einem serbischen Königtum und einer serbisch-orthodoxen Nationalkirche zu konsolidieren. Der erste König Stephan II. (1196-1227) wurde 1217 gekrönt, sein Bruder, der Mönch Sava (1169-1236) wurde als erster serbischer Erzbischof (1219-1236) der Begründer der autokephalen (selbständigen) serbischen Nationalkirche. Im 13./14. Jh. wurde dieser Staat zur Hegemonialmacht auf dem Balkan, so daß sich Stefan Dušan (1331-1355) 1335 in Prizren zum „Zaren der Serben und Rhomäer“ krönen ließ. Gleichzeitig wurde der serbische Erzbischof 1346 zum Patriarchen erhoben, zu dessen Sitz das Dreifaltigkeitskloster in Pec gemacht wurde.

    Beide Städte befinden sich im Kosovo, näherhin in der Region Metohija. Während das eigentliche„Amselfeld“, das Kosovo polje, im Osten der heutigen Provinz Kosovo bei der Stadt Priština liegt, befindet sich die Landschaft Metohija im Südwesten direkt an der heutigen albanischen Grenze im Umfeld der Stadt Prizren. Es ist gerade die sog. Metohija, die zur offiziellen jugoslawischen Provinzbezeichnung gehört, aber auch nicht ohne Grund in den Stellungnahmen der Serbischen Orthodoxen Kirche stets eigens genannt wird, befinden sich doch hier der historische Sitz des serbischen Erzbischofs und Patriarchen und die großen Königsklöster aus jener Zeit, die die Metohija zur zentralen religiösen und kulturellen Region des mittelalterlichen serbischen Staates machten. Der Name leitet sich aus dem griechischen Wort metochion ab, das soviel wie „Kloster-/Kirchenbesitz“ bedeutet. Der umfangreiche kirchliche Landbesitz in der Metohija – der der Region den Namen gab und ca. 1/3 des gesamten Kosovo ausmachte – wurde erst unter kommunistischer Herrschaft enteignet. Dem bereits verabschiedeten Gesetz über die Rückgabe des Kirchenbesitzes von 1991 hat Miloševic als Präsident die Unterschrift verweigert. Im gesamten Kosovo befinden sich bis in die Gegenwart annähernd 1300 orthodoxe Kirchen und Klöster. Das genannte Kloster von Pec war 420 Jahre lang Sitz des serbischen Patriarchen bis zur Aufhebung des Patriarchats durch die Türken im Jahre 1766. Bis heute trägt der Patriarch der Serbischen Orthodoxen Kirche – obwohl seit 1920 in Belgrad residierend – den Titel des Erzbischofs von Pec.

    Jene etwa zweihundertfünfzigjährige Epoche des spätmittelalterlichen serbischen Reiches mit unabhängiger Kirche und Patriarch ist die bedeutendste Epoche der serbischen Geschichte. In dieser Zeit enstand als Initialzündung durch das Wirken des serbischen Nationalheiligen Sava eine bedeutende serbische Nationalkultur in literarischer, architektonischer, rechtlicher und religiöser Hinsicht, an der die serbischen Königs-Klöster des Kosovo, die allesamt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, unmittelbar beteiligt waren. Die bedeutendsten sind neben Pec Sopocani, Decani, Gracanica und vormals auch das Erzengelkloster in Prizren, aus dessen Steinen freilich 1615 durch die Osmanen die dortige Sinan-Pascha-Moschee gebaut wurde."


    Ich glaube das sollte reichen.


    Nach den Illyren und den Reichen der Römer (später Byzantiner) war es dann vom 8 bis 10. Jahundert Teil des Bulgarischen Reiches, vom 10 bis 12 wieder Byzantinisch. Erst ab Ende des Zwölften (um genau zu sein 1180) fiel der Kosovo an das Serbische Reich. Zweihundert Jahre Später kamen dann die Osmanen die es funfhundert Jahre lang hielten....
    Die Kirchen dort haben sich auch von alleine erbaut?

    Aha, also anscheinend doch Teil des Serbischen Staates. Aber was am wichtigsten ist: NIE ALBANISCH. Das reicht, Ihr hattet euren ersten Staat 1912 geschenkt bekommen.

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