BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 17 von 17

Serbien lässt seine bluttriefenden Helden" nicht fallen

Erstellt von Metkovic, 11.07.2005, 20:01 Uhr · 16 Antworten · 1.104 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Naja Milosevic war weniger Nationalist als was andres.....was sich KORRUPTES ARSCHLOCH nennt. ^^



    SFRJ rocks bre. ^^

  2. #12

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Der Politik Titos haben es unsere Eltern und wir als ihre Nachkommen zu verdanken, in deutschem Wohlstand und Aussicht auf persönliche Weiterentwicklung zu leben!

    Wäre dem nicht so gewesen, dann gehörten wir zu der bemitleidenswerten jungen Generation , die NULL Aussicht auf Besserung in ihrem Leben hat!

    Die SFRJ trage ich bis an mein Lebensendein meinem Herzen!

  3. #13

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Naja TITO war auch kein Engel.....aber die SFRJ war wirklich nicht schlecht. Man hätte dem Nationalismus nur entgegegn wirtken müssen indem man das Föderative System abgeschafft hätte. Oder aus den Republiken viele kleine Bannschaften gemacht hätte.

  4. #14

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Klaus Kinkel der Totengräber der SFRJ


    http://www.dw-world.de/german/0,3367...07_1_A,00.html

    "Zufrieden kann niemand sein"


    - Interview mit dem ehemaligen Bundesaußenminister Klaus Kinkel zum Thema Jugoslawien

    Bonn, 5.7.2004, DW-RADIO / Mazedonisch, Nada Steinmann


    Frage: Herr Kinkel, jetzt fünf Jahre nach Kosovo und zehn Jahre nach Dayton: Können Sie mir sagen, was aus der ganzen Entwicklung auf dem Balkan geworden ist? Sind Sie zufrieden?


    Kinkel: Nein, da kann niemand zufrieden sein. Natürlich nur, man muss es messen an dem, was möglich war und nach wie vor möglich ist. Zufrieden kann man nicht sein. Schauen Sie sich die letzten Ausschreitungen an, die im Kosovo stattgefunden haben. Natürlich ist auch vieles in den Entwicklungen in Bosnien noch nicht in Ordnung. Nein, zufrieden kann niemand sein, aber bitte messen an dem, wie es war, messen an dem, was wirklich realistisch möglich wurde und dann bitte gemäß den Wunschvorstellungen noch weiter daran wirken, dass es noch besser wird in der Gesamtsituation. Ich hätte viel zu kritisieren, ja.


    Frage: So viele Jahre später, können Sie die Fehler nennen, die damals die deutsche Diplomatie bzw. die Diplomatie der Europäischen Union und der USA gemacht haben? Können Sie sagen, wo die Europäer und die Amerikaner versagt haben?


    Kinkel: Na ja, es war damals eine Situation, ich spreche jetzt von Bosnien und später dann Kosovo, die für uns alle, für die Amerikaner und uns Europäer völlig neu war. Wir konnten das ja vorher nicht proben, was da abgelaufen ist. Wir konnten auch nicht proben, wie man mit einer solchen Situation fertig wird. Es hat verdammt lange gedauert, bis Dayton zustande kam. Es hat verdammt lange gedauert, bis es dann umgesetzt wurde. Und natürlich waren wir im Kosovo eindeutig zu spät dran. Dort hätte man früher handeln müssen, nicht erst, als Hunderttausende von Flüchtlingen in den Wäldern waren, Srebrenica passiert war usw. (...)


    Frage: Sie galten schon damals als Kenner der Balkanszene. Hätte man etwas unternehmen können, um das Ganze unblutiger verlaufen zu lassen bzw. Jugoslawien zu erhalten?


    Kinkel: Nein, das Letztere glaube ich nicht. Jugoslawien zu erhalten, glaube ich nicht, dass das möglich gewesen wäre.Wenn wir über die schrecklichen und blutigen Abläufe reden, dann ja, dann beziehe ich mich auf das, was ich eben schon gesagt habe. Natürlich macht man sich Vorwürfe auch später, ob man nicht in der Lage gewesen wäre, schneller, wirkungsvoller zu handeln. Aber das ist immer relativ leicht und einfach. Man hätte sicher das eine oder andere verhindern können oder müssen. Srebrenica hätte nicht passieren dürfen und vieles andere. (...) Und was im Kosovo geschehen ist, war schrecklich, was in Bosnien geschehen ist war schrecklich. Ich bin ja nun in beiden Regionen und Ländern nun vielfach gewesen und habe das hautnah miterlebt. Das hat einen schon furchtbar bedrückt. Im Vergleich dazu ist ja die Situation heute um Klassen besser. Aber eben noch nicht ideal.


    Frage: Sie als Europäer und damals als wichtiger Politiker in der internationalen Politik, haben Sie Verständnis gehabt für die, wie Sie gesagt haben, historischen Hintergründe im Unterschied zu den Amerikanern oder denken Sie heute doch, hätten Sie oder die ganze europäische Politik sensibler sein sollen oder empfindlicher auf die Region gerichtet?


    Kinkel: Also, ich wiederhole noch einmal. Den Amerikanern in diesem Kontext irgendwelche Vorwürfe zu machen, liegt mir völlig fern. Denn ich habe damals gesagt, und ich sage das auch heute, sie hätten sich ja gar nicht engagieren müssen. Eigentlich war das ja ein Europa-nahes bzw. ein europäisches Problem letztlich, das zu lösen wir alleine offensichtlich nicht in der Lage waren. Dass auf der anderen Seite die Amerikaner in ihrer kulturellen Affinität, in ihrem Verständnis für Region, Menschen, Geschichte, Kultur dieser Region sagen wir einmal, nicht so nah dran waren oder sein konnten, wie wir Europäer das waren oder mindestens hätten sein müssen, das ist auch klar. Aber wir hätten alle sensibler sein müssen. Wir haben ja mit denen nicht gerechnet. Da war die Ost-West-Auseinandersetzung plötzlich weg und wir waren überglücklich. Wir haben gedacht, jetzt kehrt die große Zeit des Friedens ein und siehe da, jetzt kam unter dieser Eisdecke, die alles an ethnischen und anderen Konflikten eingefroren hatte, plötzlich wie in einem Schmelzprozess alles wieder hoch, und wir wurden damit konfrontiert. Ich meine, es war ja so, dass der Balkan mit seinem Leben selber nicht fertig wurde, die einzelnen Länder Hilfe gebraucht haben. Man hat versucht, diese Hilfe zu geben. Man hat sie sicher nicht immer so gegeben, wie es ideal gewesen wäre.

    Frage: Allgemein in der Welt gingen die Schuldzuweisungen an die Adresse von Milosevic. Aber in dieser Zeit gab es auch andere Akteure. Damals hatten wir bzw. die europäischen Politiker Erfahrungen in Bosnien, in Kroatien gemacht. Nun kam aber Kosovo und später Mazedonien hinzu. Haben Sie in dieser Zeit etwas lernen können? Hätten Sie nach den Erfahrungen aus Bosnien verhindern können, was später im Kosovo bzw. in Mazedonien passierte?


    Kinkel: Na ja, zunächst muss man wohl doch unterscheiden: Mazedonien hatte das große Glück, nach der Unabhängigkeit 1991 sich sozusagen unblutig aus dem jugoslawischen Staatsverband lösen zu können. Das war im Kosovo leider nicht so, wo es ja zu schrecklichen Entwicklungen kam. Natürlich waren da viele handelnde Personen. Die hatten wir ja nicht auszuwählen und ausgewählt. Milosevic war ja nicht sozusagen die jugoslawische Führungsfigur von Europas Gnaden. Das Gegenteil war wohl eher der Fall. Wir mussten mit dem leben, umgehen, was sozusagen dort an Führungsfiguren da war. Und ich erinnere mich noch sehr genau, wie schwierig das in Bosnien war mit den Kroaten, mit den Moslems, mit den Serben. Und natürlich war es schwierig, Leute wie Tudjman und Izetbegovic und Milosevic zusammenzubringen, zusammenzuspannen. Ich werde nie vergessen, wie ich damals den deutschen Verwalter Koschnik in Mostar eingeführt habe und damals quasi Izetbegovic und Tudjman gezwungen hatte, dort hinzukommen. Als es dann ablief und wir über diese Hängebrücke gingen, über diese berühmte (Brücke) in Mostar, da habe ich mir damals wahnsinnige Vorwürfe gemacht, weil ich gedacht habe, um Gottes Willen, was hast du da angerichtet; hoffentlich kommen die da wieder heil raus. Wenn man diesen unbarmherzigen und unglaublichen Hass zwischen den Moslems beispielsweise und den Kroaten auf der einen und auf der anderen Seite des Flusses sieht, das war etwas, was für mich ja auch irgendwo neu und irgendwo auch eine schreckliche Erfahrung war. Wir mussten das machen, wir haben das ja vorher nicht üben können, sondern wir mussten jetzt mit dieser Situation fertig werden. Und das haben wir mehr oder weniger schlecht oder gut gemacht. Überwiegend gut, aber nicht ideal.


    Frage: Wir haben aber jetzt viele Jahre später eine Möglichkeit, ein Resümee zu ziehen und die Frage zu stellen, wie weiter, welche Visionen, welche Idee haben Sie für den Balkan, wenn wir in Betracht ziehen, dass (Karl) Lamers noch mal seine Idee verbreitete, eine Art Jugoslawien wieder zu bilden, die manchmal auf Interesse bzw. auf kein Interesse oder Zustimmung stößt. Welche Vision haben Sie für den Balkan als guter Kenner dieser Region?


    Kinkel: Tja, das ist schwierig zu sagen. Ich würde zunächst einmal sagen, Grenzänderungen haben keine Chance. Ich weiß sehr genau, dass man beispielsweise im Kosovo darüber nachdenkt, Unabhängigkeit zu gewähren. Ich weiß sehr genau, dass es die Idee eines großalbanischen Staates gibt. Aber das ist wie bei einem großkurdischen Staat auch. Ich glaube nicht, dass sich die Völkergemeinschaft auf Grenzänderungen dieser Art einlassen darf. Wir müssen mit dem leben, was im Augenblick sozusagen gegeben ist. Wir müssen versuchen, das zu verbessern. Und wir haben natürlich alle die große Sorge und auch die große Vision, dass es zunächst mal nicht mehr notwendig ist, dass dort Tausende von Soldaten stehen, die Frieden und Ordnung herstellen müssen in der Region. Aber ich glaube, ein Groß-Jugoslawien alter Prägung, das hat keine Chance. Und ich glaube auch, dass solche Ideen falsch sind und nicht weiterführen. Ich bin Realist und sage, lass uns versuchen, das, was jetzt erreicht worden ist, besser zu machen und Frieden und hoffentlich auch einigermaßen Wohlstand in den einzelnen Ländern des Balkans zu Wege zu bringen, den Ländern zu helfen, sich wirtschaftlich zu entwickeln, aber vor allem eben Frieden und Ordnung zu erhalten. Frieden, das ist das Wichtigste! (fp)

    ---------------------------------------------------------------------------

    Ich sage nochmals :Es leben die alte Ideale der SFRJ!

    Da denke ich mal ob die Republiken wiedervereint werden können in der Europäischen Union....

  5. #15
    jugo-jebe-dugo
    Da fande ich aber das Königreich Jugoslawien viel besser als Titos kommunistisches Jugoslawien.

  6. #16

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Dieses Land hat aber andere Minderheiten gestört , nicht denn Serben!

    Denn dieser Staat oder Königreich sollte der Staat der Serben sein und dann der Minderheiten!

    Wohingegen die Verfassung von "Königreich der Serben , Kroaten und Slowenen und aller ihrer Bürger" definiert war!

    Dieses Zeitabschnitt stellte für alle Minderheiten einen lebenden Rückschritt und somit für das Königreich Jugoslawien selber !

    Ich würde ein Wiederaufleben der alten SFRJ stark machen, wenn eine reelle Chance dafür bestünde , vielleicht in Zukunft unter unter EU-Verwaltung , wenn alle diese ehemaligen Staaten sich der EU schon angeschlossen haben!

  7. #17
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Zitat Zitat von Gjergj
    Und sowas nennt sich orthodox!!!
    Tss, scheiss terroristischen Serben.

    Glauben an einem serb. Gott.
    Huch, wie göttlich!
    Nach Deinen Vorstellungen, wären auch alle Deutschen dann Nazi Verbrecher und Mörder. Du steckst halt schon sehr gerne in einen Sack!

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 17.06.2012, 15:32
  2. Ungarn lässt Euro unter 1,20 Dollar fallen
    Von Mastakilla im Forum Wirtschaft
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 18.07.2010, 10:57
  3. Antworten: 86
    Letzter Beitrag: 14.05.2009, 14:58
  4. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 29.06.2005, 16:51