Bis zu 200.000 inzwischen serbische Staatsbürger - Aus Kosovo geflohene Menschen haben keinen Flüchtlingsstatus

Belgrad - Zehn Jahre nach Ende der Kriege in Kroatien und Bosnien-Herzegowina leben in Serbien offiziell rund 140.000 Flüchtlinge aus diesen zwei ex-jugoslawischen Republiken. Nach Angaben des serbischen Flüchtlingskommissars Dragisa Dabetic sind seit dem Kriegsende etwa 58.000 Personen nach Kroatien und zwischen 60.000 und 70.000 Flüchtlinge nach Bosnien-Herzegowina zurückgekehrt.

In den letzten zehn Jahren haben zwischen 150.000 und 200.000 Personen den Flüchtlingsstatus durch die Einbürgerung in Serbien verloren. Die im Jahr 1999 aus dem Kosovo nach Serbien geflüchteten Serben und Nicht-Albaner, deren Zahl mit 234.000 angegeben wird, haben keinen Flüchtlingsstatus.


Sozialprobleme

Dabetic verwies gegenüber Medien darauf, dass die Rückkehr der Flüchtlinge in ihre einstigen Heime weiterhin durch Sozialprobleme - vor allem Mangel an Arbeitsplätzen - und häufig auch durch mangelnde Möglichkeiten bedingt ist, ihr einstiges Eigentum zurückzubekommen und sonstige Rechte in Anspruch zu nehmen. Die serbischen Flüchtlinge müssten bei ihrer Rückkehr die gleichen Rechte genießen wie die Bürger Kroatiens oder Bosniens, forderte Davinic.

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Das heisst Serbien/Montenegro hat automatiosch 200000 Einwohner mehr bekommen durch die Einbürgerung.Von den 234000 Flüchtlingen aus Kosovo sind mindestens 180000 Serben die immer noch auf ihre Rückkehr warten.