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In Serbien liegt die Wirtschaft am Boden

Erstellt von Albion, 12.10.2011, 07:07 Uhr · 13 Antworten · 1.192 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Albion

    Registriert seit
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    4.614

    In Serbien liegt die Wirtschaft am Boden

    Wirtschaftskrise in Serbien- Nationalistische Antworten

    „In Serbien liegt die Wirtschaft am Boden, die soziale Lage der Menschen ist miserabel. Analytiker werfen den regierenden Politikern des Landes vor, die Lage nicht in den Griff zu bekommen. Zur Ablenkung würden sie stattdessen den Kampf um das Kosovo anbieten. Nur sei dieser Kampf längst verloren. Mit dem Verlust des Kosovo hätten sich bereits 70 Prozent der Serben abgefunden.“ Diese Analyse ist relativ stimmig. Immer wenn es



    in Serbien starke innere Probleme gab wurde von den dort Herrschenden, die Kosovo Karte gezogen, um von den inneren Problemen und sozialen Gegensätzen abzulenken.Der serbische Politikexperte Milan Nikolic erklärte kürzlich: "Für die Bürger ist die Verbesserung ihrer sozial und wirtschaftlich miserablen Lage mit großem Abstand im Vordergrund. Den Bürgern ist klar, dass die Manipulatoren (die Politiker) nicht imstande sind, das zu garantieren und sie ihnen stattdessen den Kampf ums Kosovo anbieten.

    Das Volk durchschaut die politische demokratische Elite als Gruppe von Manipulatoren und Gaunern, die versucht, es zu täuschen." Diese Diagnose von Milan Nikolic entspricht der Wahrheit. In Serbien stieg im Rahmen des Privatisierungsprozesses, die Arbeitslosigkeit rapide an. Gegenwärtig liegt die Arbeitslosigkeit in Serbien bei fast 20%. Viele soziale Leistungen speziell für Rentner und im Gesundheitsbereich wurden abgebaut. Der Durchschnittslohn pro Monat liegt bei 33,159 RSD. Seit Jahren sinkt der Reallohn in Serbien dramatisch ab. Im Jahr 2008 gab es eine Inflationsrate von 12,8%, im Jahr 2011 eine Inflationsrate von 6,9%. Der Lohn der noch Beschäftigten gleicht weder die Inflationsrate noch die gestiegenen Steuerabgaben aus. Arbeitslosigkeit, Korruption und Arbeiterunruhen bleiben anhaltende politische und wirtschaftlichen Probleme. Der Dinar ist um mehr als ein Drittel gegenüber dem Euro seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 gesunken,Das serbische Staatsdefizit ist auf 42,9% angestiegen.

    Der IWF fordert von Serbien eine schnelle Reduzierung des Defizits. Dies ist die Aufforderung weiter soziale Leistungen abzubauen. Gleichzeitig wirbt momentan eine serbische Regierungsdelegation in Spanien und Portugal um Investitionen. Geworben wird mit „ günstigen Löhnen“ und „ niedrigen Steuern“. Die Lage in Serbien ist sehr gespannt. Die Regierung fürchtet, dass es zu sozialen Protesten und Klassenkämpfen kommt. Aus diesem Grund wird wieder einmal mit der chauvinistischen Kosovo Karte gespielt, um die realen Gedanken in Serbien bei Arbeitern und Bauern zu vernebeln.

    Fazit
    In Serbien passiert fast das Gleiche wie in Kosovo. Firmen werden günstig verscherbelt, die Arbeitslosigkeit und Massenarmut befördert. Es ist an der Zeit in Serbien, wie in Kosovo, den Kampf gegen die soziale Ungleichheit aufzunehmen. Die serbische Bevölkerung scheint sich langsam vom „Amselfeld Mythos“ zu befreien. Diese Entwicklung ist gut und nicht schlecht. Auf der Basis der Klassensolidarität müssen sich serbische und albanische Menschen der Privatisierung und den IWF DIKTATEN entgegenstellen. Dazu bedarf es der vollen Souveränität Kosovos, mit gleichen Rechten und Pflichten für alle. In Serbien muss der Chauvinismus zurückgetrieben werden. Die Zukunft besteht im Klassenkampf für eine demokratische und sozial gerechte Ordnung in beiden Ländern.

    Kosova-Aktuell - Wirtschaftskrise in Serbien- Nationalistische Antworten

  2. #2
    Avatar von Zoran

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    Die Quelle ist ein Witz

  3. #3
    Avatar von Azrak

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    9.275
    Gleich mal rüber und Land kaufen.

  4. #4
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Die Quelle ist ein Witz

    ändert nichts an der tatsache , das der inhalt stimmt .....





    gruß

  5. #5
    Posavljak
    Nichts neues. Es ist aber wirklich in keinem Land des Balkan gut, nur in Slowenien war es schon immer mit abstand am besten.

  6. #6
    Avatar von Furyc

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    18.580
    Da ist einiges dran am Text; leider.

  7. #7
    Avatar von Allissa

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    allen diesen mini ländern geht es jetzt nicht gut...ausser slowenien,aber denen ging es immer besser.

  8. #8
    Avatar von Parker

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    Naja, Slowenien hat momentan auch so seine Probleme.

  9. #9
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von Ken Parker Beitrag anzeigen
    Naja, Slowenien hat momentan auch so seine Probleme.
    ja, aber kannst du doch nicht mit serbien vergleichen.

  10. #10
    Avatar von Parker

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    Nichts kann man mit Serbien vergleichen

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